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Homo Faber: Hannas Vorgeschicht

Frage: Homo Faber: Hannas Vorgeschicht
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Könnt ihr den TEXT mal bitte Korrektur lesen ?

Hanna Landsberg

Nachdem Hanna Landsberg Deutschland verlassen hatte, da sie Halbjüdin war, lernte sie Walter Faber in Zürich kennen und studierte dort Kunstgeschichte.
Die beiden verstanden sich sehr gut. Zu dieser Zeit kam ihr Vater, der in München Professor war, in Schutzhaft.
Am Nürnberger Parteitag 1935 beschloss die NSDAP das Rassengesetz. In diesem hieß es, dass Juden die Staatsbürger minderen Rechtes waren. Kurz darauf erhielt Hanna einen Brief, der ihr befahl die Schweiz innerhalb von 14 Tagen zu verlassen. Nachdem sie zur Fremdenpolizei gegangen waren, stellte sich heraus, dass es sich um eine Verwechselung handelte. Einige Zeit später starb ihr Vater. 1936 machte Walter Faber Hanna einen Heiratsantrag, diesen lehnte sie jedoch ab. Hanna war sehr enttäuscht von Faber, da sie dachte er wolle sie nur heiraten um sich selbst zu beweisen, dass er kein Antisemit ist und weil sie schwanger war. Außerdem wollte sie ihm nicht für diese Rettung ihr ganzes Leben dankbar sein. Denn mit einer Heirat würde sie die schweizer Staatsbürgerschaft annehmen und somit sicher vor der deutschen Politik sein.
Von der Schwangerschaft erfuhr Faber jedoch erst am Tag seiner Entscheidung das Angebot in Bagdad als Ingenieur zu arbeiten anzunehmen. Aufgrund Fabers eher negativer Einstellung zu einer Schwangerschaft, entschieden sie sich für eine Abtreibung. Aus seiner Sicht einigten sie sich darauf, dass Hanna nach seiner Abreise zu Joachim Hencke einem deutschen Medizinstudenten geht.
Obwohl sie zunächst abgeneigt war, da dieser ein Deutscher ist, stimmt sie schließlich zu.
1937 bringet Hanna ohne Fabers Wissen das Kind zur Welt und heiratete Joachim Hencke.
Ein paar Jahre später lässt sie sich von ihm scheiden und geht nach Paris, um dort in einem Verlag zu arbeiten. Jedoch erobert die deutsche Wehrmacht Frankreich und sie flieht daraufhin nach England. Dort nimmt sie die britische Staatsbürgerschaft an und arbeitet als Sprecher bei BBC einer Nachrichtensendung. Da Joachim bereits Arzt und somit zahlungsunfähig war, musste sie alleine für ihr Kind sorgen.
Hanna heiratete 1940 zum zweiten Mal, nämlich den Kommunisten Piper. Im Juni 1953 ging diese Ehe jedoch zu Bruch. In dieser Zeit studierte sich Philologie. Anschließend ging sie nach Athen und arbeitete seit dem in einem archäologischen Institut. Aufgrund deren gemeinsamer Tochter Elisabeths ins Krankenhaus trifft Hanna 1957 Walter Faber wieder.
Frage von Heidi*17 | am 17.04.2008 - 17:52


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Antwort von Heidi*17 | 17.04.2008 - 19:44
kann
sich das denn keiner mal durchlesen ?

 
Antwort von GAST | 17.04.2008 - 19:47
was willst du denn konkret wissen?


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Antwort von Heidi*17 | 19.04.2008 - 11:49
ob das vom Inhalt, Satzstellung und Zeit so geht

 
Antwort von GAST | 19.04.2008 - 12:10
Z.6: hieß es, dass die Juden Staatsbürger minderen Rechtes waren.
Z.7: einen Brief, der ihr befahl, die Schweiz ... zu verlassen.
Z10: machte Walter Faber ihr einen Heiratsantrag ... . Sie war sehr
Z11: von Faber, da sie dachte, er wolle sie nur heiraten, um sich ...
Z12: Außerdem wollte sie ihm nicht ihr Leben lang für diese Rettung dankbar sein.

Dritter Absatz:
Von der Schwangerschaft erfuhr Faber jedoch erst, als er sich entschied, die Ingenieursstelle in Bagdad anzunehmen.

Aufgrund Fabers negativer Einstellung zu einer Schwangerschaft (KEIN KOMMA!) entschieden sie...

zu Joachim Hencke, einem deutschen Medizinstudenten...

Obwohl sie zunächst abgeneigt war, da er ein Deutscher war.

Dort nimmt sie die britische Staatsbürgerschaft an und arbeitet bei der BBC als Nachrichtensprecherin.

1940 heiratete Hanna den Kommunisten Piper.

und arbeitete seitdem (ZUSAMMEN) in einem ...

Aufgrund der gemeinsamen Tochter Elisabeth trifft Hanna 1957 Walter Faber wieder.



Hauptsächlich habe ich die Zeichensetzung korrigiert, aber auch den Stil etwas verbessert.


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Antwort von Heidi*17 | 19.04.2008 - 12:31
cool danke ist das den sonst wohl gut ?


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Antwort von Slayer_WTBG | 19.04.2008 - 12:38
ich find es gut und flüssig zu lesen.also okay...

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