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Referat: Krebs - Was ist das? (Behandlungsmethoden, Statistik, Vorbeugung)

Alles zu Krankheiten und Heilmethoden

Krebsreferat am 3.7.07


Franziska Seidl
Nina Theresa Strüven
Krebs allgemein – was ist Krebs?
Medizin, die sich mit Krebs befasst heißt Onkologie
Krebs bezeichnet malignen, also bösartigen Tumor
Nicht jeder Tumor ist Krebs, da es auch gutartige Tumore gibt
Aber gutartige Tumore können auch bösartig werden, wie z.B. Muttermale
Dieses bösartig heißt, dass das genetisch geregelte Gleichgewicht zwischen Zellwachstum und –teilung (Zellzyklus) und Zelltod gestört ist
Höchst komplizierter Vorgang der gestört wird
FOLIE
Krebs entsteht nur wenn Immunsystem zu schwach
Oder zu viele entartete Zellen
Entartete Zelle gibt ihr falsches Erbgut weiter
Stirbt Zelle ab, entstehen gefährliche Toxine (Gifte)
Krebs kann jedes Organ befallen und dabei die Funktion des Organs stören oder zerstören

Bereiche in denen Krebs entsteht teilt man in 3 Gebiete:
Karzinome, entstehen im Ephitel (z.B.: der Haut, der Drüsen), Membranen oder Organoberflächen
Sarkome (maligne Geschwülste, die vom Bindegewebe, also von Knochen oder Muskeln ausgehen)
FOLIE KNOCHENKREBS
Melanom (wuchernde Pigmentzellen der Haut)

Einordnung der Krebsarten:
Bösartige Tumore unterscheiden sich von gutartigen durch drei Merkmale
Bösartige sind
Infiltrierend: Tumorzellen wachsen über Gewebsgrenzen hinaus in benachbartes Gewebe
Destruierend: zerstören dabei umliegendes Gewebe
Metastasierend: verteilen sich über Blut oder Lymphe zu anderen Stellen und bilden Tochtergeschwülste, die man auch Metastasen nennt

Krebsstammzellentheorie:
Krebs- oder Tumorstammzelle als neue Theorie zur Krebsentstehung
Zwei Arten von Zellen bei Tumor: Krebszelle und Krebsstammzelle
Krebsstammzellen haben typische Stammzelleneigenschaften, wie Selbserneuerung und Differenzierungspotenzial
Möglicherweise für Tumorwachstum verantwortlich
Vermutlich gegen viele Therapien resistent ( Rückfälle
Forscher glauben, dass bis zu 50% der Babys die geboren werden mit Krebsstammzellen auf die Welt kommen
FOLIE STAMMZELLENZYKLUS
Chemotherapie tötet zwar Krebszellen ab aber nicht die Krebsstammzellen
Sie überleben und bringen den Tumor dann irgendwann wieder zum wachsen
Behandlungsmöglichkeiten von Krebs
Chirurgische Eingriffe
In einer Operation versucht man das krebserkrankte Gewebe vollständig zu entfernen
Ist älteste Methode und gilt als wichtigste
Heutzutage hauptsächlich mit Lasertechnik
Wenn Krebs bereits metastasiert hat, dies nur zusätzliche Behandlungsmethode
Genauer Tumorort muss bekannt sein
FOLIE LUNGENTUMOR
Medikamentenbehandlung

Chemotherapie
Antineoplastische (Tumorhemmend) Chemotherapie: Krebsbehandlung mit Zytostatika ( erste Medikamente Anfang der 40er
Verhindern z.B.: Bildung neuer DNA-Stränge, neuer Zellwände, blockieren Vermehrung der schädlichen Krebszellen
In der Regel intravenös verabreicht (in eine Vene hinein), direkt in den Blutkreislauf
Krebs kann niemals 100% verschwinden (bei erste Behandlung 90%, dann 99%, dann 99,9% ( immer gleicher Anteil)
Bei zu schwacher Behandlung bleiben gerade die widerstandsfähigen Tumorzellen übrig
Meist werden 2 oder mehr Zytostatika kombiniert
Resistenz gegen Zytostatika bei Tumorzellen nicht selten
Während Chemotherapie nicht rauchen, weil Wirkung durch Nikotin abgeschwächt wird
Schwere Nebenwirkungen
- Starke Übelkeit, evtl. keine Nahrungsaufnahme
- 10x/Tag Erbrechen
- 9x/Tag Durchfall evtl. blutig
Produktion von Leukozyten und Thrombozyten stark vermindert
Haarausfall
Gefährlichste Behandlungsmethode, deshalb erst nach OP und Strahlentherapie
Hormontherapie
Tumore brauchen für ihr Wachstum Hormone
Idee dieser Therapie, dem Tumor die wichtigen Hormone zu entziehen
So will man den Tumor am Wachsen und Ausbreiten hindern, allerdings erfolgt keine Remission (= Rückgang)
Z.B.: Testosteronentzug beim Prostatakrebs
Hemmung des Blutgefäßwachstums
Denn: Blutgefäße werden von Krebsgewebe angezogen um dieses zu versorgen
Immuntherapie
Noch sehr theoretisch, könnte aber Zukunft der Krebstherapie darstellen
Z.B.: Isolation von weißen Blutkörperchen (Leukozyten), dann werden sie mit stimulierenden Proteinen bestückt und in den Körper zurückgegeben, sie greifen jetzt Tumorzellen aggressiver an
Andere Gedanke: extern gezüchtete entartete und gesunde Zellen werden mit Proteinen versetzt, das versetzt die Leukozyten in erhöhte Alarmbereitschaft, dann werden Krebszellen abgetötet und man pflanzt die gesunden Zellen mit Proteinen wieder ein, jetzt suchen sie nach ähnlichen mutierten Zellen und können so auch versteckte Metastasen finden
CureVac – mRNA: CureVac = biopharmazeutisches Unternehmen, dass sich unter dem Markennamen RNActive mit Krebsimmuntherapie beschäftigt ( Wirkstoff im wesentlichen mRNA = langkettige Ribonukleinsäure, die im Aufbau DNA ähnelt ( kostengünstige, praktische und sichere Methode, die Metastasenbildung blockiert und keine toxischen Nebenwirkungen aufweist ( wirkt wie Impfstoff gegen Tumore, baut sich aber nach seinem Einsatz sofort wieder ab ( mehr als 50% der Testpatienten haben nach Behandlung einen stabilisierten klinischen Zustand ( ob langzeitige Heilung, weiß man noch nicht, da erster Testpatient erst 2003

Strahlentherapie
Sehr kurzwellige, intensive Gammastrahlen und Röntgenstrahlen, die die kranken, entarteten Zellen zerstören sollen
Übertragung von Energie auf Strukturen von Zellen, was zu Veränderung und Schädigung im Zellkern führt
Tumore strahlungsempfindlicher als normales Gewebe ( hauptsächlich deren Zerstörung
Strahlungsempfindlichkeit variiert von Tumor zu Tumor
Problem: Tumorort muss bekannt sein
Vorteil geg. bsp. OP: Organerhalt auch bei relativ weit fortgeschrittener Krankheit
Nebenwirkungen: Schleimhautentzündungen, Übelkeit, Völlegefühl, Durchfall, Haarausfall
Nach 6 Monaten noch: Verfärbung der Haut, Fettgewebeverhärtungen, Geschmacksverlust
Nur an Stellen die bestrahlt werden treten Nebenwirkungen auf
Oft Kombi Radiochemotherapie, denn gegenseitige Verstärkung ( aber: auch Verstärkung der Nebenwirkungen!
BILD AUSTEILEN AUFNAHMEN
Radioimmuntherapie
Weiterentwicklung der Immuntherapie
Geht geg. Ausgewählte, spezifische Zellart vor
Kombi aus Zielgenauigkeit der Immuntherapie und hoher Wirksamkeit der Strahlentherapie
notwendig eine Oberflächenstruktur zu finden, die nur auf der zu behandelnden Zellart vorkommt, um genau geg. Diese Struktur einen monoklonalen Antikörper (gegen ein einzelnes Epitop = Molekülabschnitt vorgehend) herzustellen
zielgerichtete und selektive Aufspürung und Bestrahlung dieser Zellenart ( Tumorzelle = hohe Strahlendosis, gesundes Gewebe = maximal geschont
Palliative Behandlung bzw. Förderung der Lebensqualität
Bei ausbleibendem Heilungserfolg
Geben von Schmerzmitteln
Ernährung wird kontrolliert
Hemmung des Knochenabbaus
Steigerung der Blutbildung im Knochenmark
Physiotherapie: spezielle Atemtherapie bei Lungenkrebs
Alternative Behandlungsmethoden ( z.B.: Clark-Therapie
Nach Dr. Hulda Clark - USA
2 Ursachen: Parasiten und Umweltgifte
( Heilung/Remission (= Rückgang) durch Vermeidung von Umweltgiften und Abtötung von Parasiten
Karzinome sind nur mittelbare Ursache, da Parasiten sich dort besser einnisten können um als Krebsgeschwür zu wuchern, wenn chemische Lösungsmittel auch noch im Körper vorhanden sind
Erreger werden durch Synchrometer (Bioresonanz-Geräte) nachgewiesen
Außerdem mit Synchrometer Trinkwasseranalyse auf Schwermetalle und gifte
Zapper: Giftneutralisierung und Parasitenabtötung durch Stromstöße
Zusätzlich: Einnahme von Schwarznussschalen, Wermut und Gewürznelken als flüssige Mischung
Träger von Herzschrittmachern: auf keinen Fall zappen
Wissenschaftlicher Nachweis existiert nicht
Allerdings: Im Clark-Zentrum bemerkenswerte Erfolge!
Andere ( z.B.: Krebsbehandlung mit Viren, Sauerstoff und Magnetfeldern
Es gibt Versuche, Krebs mit Viren, Sauerstoff oder Magnetfeldern zu behandeln
noch nicht ausgereift
Spontanremission
Primärtumor oder Metastasen gehen zurück oder heilen ab
Eig. Keine Behandlungsmethode
Bis jetzt in medizinischer Literatur über 1000 Fälle bei onkologischen Erkrankungen gut dokumentiert
Wahrscheinlichkeit laut Schätzungen zwischen 1:60.000 und 1:100.000
80% der Spontanremissionen nicht vollständig oder nur vorübergehend
Primärtumor oder Metastasen gehen zurück oder heilen ab
Insgesamt hat sich die Forschung auf schulmedizinischer Ebene in den letzten 40 Jahren zu sehr auf die 3 Gebiete chirurgische Eingriffe, Chemotherapie und Strahlentherapie fokussiert ( Krebs in wenigen Jahren Todesursache Nr. 1

Statistik:
Gibt Häufigkeitsunterscheide z.B. je nach Alter, Region
In Deutschlandhäufig bei Frauen Brustdrüse, bei Männern in der Lunge
FOLIE – STATISTIK
Bei uns ist Krebs zweithäufigste Todesursache
In D erkranken jährlich 395.000 Menschen an Krebs, davon 1.750 Kinder unter 15 und die meisten (3/4) über 60 Jährigen
Bei Kindern am häufigsten Leukämie, Tumore des Gehirns und Rückenmarks, Lymphknotenkrebs
1998 – 2002: relative 5-Jahre-Überlebensrate, wenn diese überschritten durchschnittliche Lebenserwartung von anderen Gleichaltrigen
von allen Krebsheilungen 90% durch OP und Strahlentherapie
seit 15 Jahren sinkt Krebssterblichkeit in USA und D

In Industrieländern:
75 von 100 Kindern überleben
Heilungsquote allgemein zwischen 30 und 65%
Problem: spätes Erkennen, da dann bereits metastasiert ( Heilung viel unwahrscheinlicher

Verlauf und Heilung:
Trotzdem muss Krebs nicht tödlich verlaufen, wenn man frühzeitig eine Therapie beginnt oder man schon älter ist, da der Krebs dann langsamer wächst
Allerdings gilt man als geheilt wenn man 5 Jahre lang keinen Rückfall hat
Die meisten Rückfälle aber erst nach 5 Jahren
Deshalb Heilungsrate eher niedriger
Generell kann man keine genaue Heilungsrate festlegen, da sich Krebsarten teilweise beträchtlich voneinander unterscheiden
Aktuell sind ca. 100 verschiedene Arten bekannt
Im Alter steigt die Chance an einer dieser Arten zu erkranken

Krebsvorbeugung:
Regelmäßig auf Krebs untersuchen lassen
Männer: regelmäßig Untersuchung auf Blut im Stuhl (auch wenn nicht sichtbar), Abtasten der Prostata
Frauen: Abstrich vom Gebärmutterhals, Mammographie-Vorsorgeuntersuchungen (=Röntgen der Brustdrüsen)
Selbst erkennen: ungewöhnliche Schwellungen; nicht heilende Wunden; Veränderung der Form, Größe oder Farbe eines Hautmals; chronischer Husten; anhaltende Heiserkeit; Veränderung des Stuhls (Blut); unerklärlicher Gewichtsverlust; veränderung an Brust ( Abtasten
Bei Erkennung meist schon metastasiert
Kann auch gutartig sein
Gegen Gebärmutterhalskrebs z.B. schon Impfung
Beim mäßigen Sonnen Bildung von Vitamin D ( wirkt gegen Krebs

Krebsfördernde Faktoren vermeiden:
Rauchen und Passivrauchen
Einatmen von Feinstäuben (Abgase, Ruß und Asbest)
Strahlung (z.B. zu starken UV-Strahlung führt zu Hautkrebs, Röntgenstrahlung)

Andere Krebsauslöser:
Verschiedene Chemikalien (z.B. Benzol, Chrom(VI)-Verbindungen)
Medikamente
Hormonelle Ursachen
Verschiedene DNA-Viren (z.B. Hepatitis B-Virus)
Alle Einflüsse, die Immunsystem daran hindern, entartete Zellen zu erkennen und zu beseitigen
Onkoviren (Viren die Krebs auslösen)
Der überwiegende Konsum von alkoholischen Getränken ist krebserregend
Im Prinzip fast unsere ganze Umwelt (Formaldehyd im Pressplanplatten, Insektenmittel…)
Inhalt
Ein sehr ausführliches Referat (ca.25-30 Minuten) mit vielen Folien die bei pradateufelchen angefordert werden können - außerdem ein Handout, ebenfalls bei pradateufelchen :)

INHALT:
-Krebs allgemein – was ist Krebs?
-Einordnung der Krebsarten
-Krebsstammzellentheorie
-Behandlungsmethoden: chirurgischer Eingriff, Medikamentbehandlung, Strahlentherapie, Radioimmuntherapie, Palliative Behandlung, Alternative Behandlungsmethoden, Spontanremission
-Statistiken
-Verlauf und Heilung
-Vorbeugemaßnahmen



Folien auch von z.B. Röntgenbildern, operativ entfernten Lungen, usw... (1405 Wörter)
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02.07.2007 von unbekannt
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