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Referat: Warum lässt Gott die Menschen leiden?

Alles zu Glaube

Religionsreferat:


Wie kann Gott das zulassen? Die Geschichte Hiobs
Von Elisabeth Borm und Natalie Vigano
Klasse10e
Datum: 4.11.02
Inhalt
1. Inhaltsangabe
2. Eindrücke vom Buche Hiobs
3. Die Theodizeefrage

Eindrücke vom Buche Hiobs
Wenn man dieses Buch liest kommt man nicht um die Diskussion über das Wesen Gottes und Grund und Sinn menschlichen Leidens nicht Drumherum. Es ist eine leidenschaftliche (An-)Klage eines grundlosen und unschuldig Gequälten wieder, der Gott als Tyrannen erlebt, aber trotzdem ihm um Gerechtigkeit einfordert.
Das Buch Hiobs ist kein geschlossenes Werk. Es wird durch eine Prosaerzählung gerahmt. Die eine Legende über einen „frommen“ Hiob wieder gibt, der auf die „Hiobsbotschaften“ von Verlusten gottergeben reagiert. In dieser Rahmenhandlung ist eine lange, kunstvollmetrische Dichtung eingeführt. Dieser poetische Mittelteil besteht aus drei durch Klagen Hiobs gerahmten Redegängen. Im Laufe der Zeit haben Leser noch etwas hinzugefügt, weil sie ihre kritische Aufnahme der unterschiedlichen Strategien, Leid und Unglück des Menschen mit dem treuen Gott mit diesem Thema hie ganz fertig waren und wurden. Auch ist das Thema der Rahmenhandlung ein ganz anderes als das der Redegänge. Während die Dialoge Hiobs mit den Freunden über die Frage nach dem Woher von Leid und Unglück, also von der Gerechtigkeit Gottes handelt. Geht es in der Rahmenhandlung um die fragwürdige Uneigennützigkeit menschlicher Frömmigkeit. In der Rahmenhandlung ist Hiob ein Wohlhabender Nomade der klaglos auf sein Unglück reagiert. Im Gegensatz wird Hiob im poetischen Teil als reicher Städter geschildert, der dem Tag seiner Geburt verflucht und mit Gott wegen seinem Unglücks rechen will, hier ist Hiob kämpferisch streitend!
Es fehlt auch vieles in dem Buch. Am Anfang hat Gott Streit mit Satan, aber der Streit wird nicht weiter geführt. Oder es wird nichts mehr über seine Frau berichtet die so ungläubig war. Aber das Wichtigste ist eigentlich, dass es am Schluss nichts mehr über seine Krankheit berichtet wurde.
Wegen dieser formalen und inhaltlichen Spannungen wird in der Forschung gemeinhin von einer langen Entstehungszeit des Buches ausgegangen. Eine genaue Datierung der vorliegenden Endgehstahldung des Buches fällt schwer, weil es inhaltlich keine verwertbaren Hinweise gibt und sein Inhalt, sein Thema wie dessen Bewältigung notwendig zeitlos sind.
Aus diesem Buch stellt sich natürlich die Frage warum Gott so etwas zulässt? Diese frage können wir dann mit der Klasse diskutieren. Diese Frage wird Theodizeefrage genannt.

Die Theodizeefrage

Zu dieser Frage gibt es viele Antworten, aber vier Antworten werden am häufigsten genannt. Natürlich denkt jede Person anders darüber. Die vier Antworten liste ich hier mal auf:
Gott ist gut und allmächtig. Alles, was geschieht, will er so. Aber eigentlich will Gott kein Leiden, er will nur Gutes. Das Böse, das Leiden ist nur Mittel zum Zweck: Gott will damit die Menschen prüfen, strafen und erziehen, damit sie sich bessern! Durch das Böse ist das Gute auch besser als gut zuerkennen.
Was die Menschen einander an Leid zufügen, dürfen wir nicht Gott vorwerfen. Gott lässt es nur zu denn es gibt den Menschen die Freiheit sich entweder für Gutes oder Böses zu entscheiden. Demnach sind allein die Menschen schuld am leid in der Welt, nicht Gott.
Gott ist stark, aber seine Stärke ist anders, als die Macht von Menschen. Seine Kraft beendet leid in der Welt nicht, aber sie verändert es Gott ist immer auf der Seite deren, denen Leid und Unrecht geschieht, die unter der macht der Menschen leiden! So sind wir auch im größten Leid nicht allein, nicht gottverlassen!
Wir können Gott nicht verstehen und können das Leiden nicht erklären. Die Unbegreiflichkeit Gottes ist ein Stück der Unbegreiflichkeit Gottes. So wissen wir nicht, warum Gott das Leid zulässt, wir müssen aber Gott danach fragen und können uns bei ihm auch beklagen!

Über diese Antworten lässt es sich natürlich streiten, aber das kann man dann alles noch mündlich klären. Es gibt auch Menschen die sich zu diesem Thema geäußert haben und die habe ich jetzt auch noch ein paar Beispiele:
Ein Kirchenväter Augustin meint wenn alles gut ist würde man es nicht erkennen. Nur wenn es das Böse gibt erkennt man das Gute. Die Menschen sind selbst Schuld, denn es sei die Folge der Ursünde Adams, welche die Erbsünde aller Menschen begründet. Leid ist für Augustinus demnach die Strafe für die Sünde des Menschen.
Thomas von Aquin mittelalterlicher Theologe sagte das Gott die Freiheit des Menschen respektiert. Er zwingt die Menschen nicht zum Guten deshalb gibt es das Böse.
Es kam dann auch die Zeit da die Menschen nicht mehr bereit waren, die Schuld für das leiden der Welt auf sich zunehmen und Gott davon freizusprechen.
Leibniz der 1877 zuerst den begriff „Theodizee“ sagte meint das Gott die „bestmögliche Welt“ geschaffen hat, denn wenn eine bessere Welt denkbar wäre, die er nicht hätte schaffen können, dann wäre Gott nicht allmächtig: hätte er sie aber schaffen können, dies aber nicht gewollt, wäre er nicht allgütig.
Der Philosoph Hans Jonas 1984 sagte Gott wollte es, aber konnte es nicht.
Der katholische Theologe Karl Raher hat auf die Frage so geantwortet: Er begreift Gott als letztlich unbegreifliches Geheimnis und das Leid als ein Stück dieses Geheimnisses Gott- so meint er- wäre doch nicht wirklich Gott, wenn wir Menschen
Der Philosoph Hans Jonas 1984 sagte Gott wollte es, aber konnte es nicht.
Der katholische Theologe Karl Raher hat auf die Frage so geantwortet: Er begreift Gott als letztlich unbegreifliches Geheimnis und das Leid als ein Stück dieses Geheimnisses Gott- so meint er- wäre doch nicht wirklich Gott, wenn wir Menschen ihn ganz verstehen könnten. Es gehöre zu seinem göttlichen Wesen, für uns Menschen unbegreiflich zu sein, und das Leid in der Welt sei teil seines unergründlichen göttlichen Seins.
Ich finde es einfach gut das so ein Thema in der Schule besprochen wird, weil so ein Thema geht jeden etwas an. Wenn man über so ein Thema redet oder darüber nachdenkt. Denkt man über andere Sachen viel intensiver nach. Ich habe jetzt meine Meinung nicht dazu geschrieben, weil ich meine Worte nicht auf Papier bringe. Ich möchte dann lieber mündlich etwas dazu sagen.
Inhalt
Es geht um die terozitee Frage: "Warum lässt Gott die Menschen leiden?"
Es wird versucht diese Frage mit Hilfe der Geschichte Hiobs zu beantworten. (989 Wörter)
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von unbekannt
Schlagwörter
Warum lässt Gott Menschen leiden? | Theodizeefrage | terozitee Frage | Bibel | Gott | Religion | Hiob
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