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Soziologie

Alles zu Sozialisationsinstanzen wie Familie, Schule, etc.

Soziologie



Sozialisation:
= Prägung des Menschen durch sein gesellschaftliches Umfeld (am stärksten in der Kindheit und Jugendzeit)
Erläutere am Beispiel der Wolfskinder den Begriff Sozialisation!
Natur (Anlage) Prägung durch Umwelt
Anatomie aufrechter Gang
Stimmbänder Sprechen lernen / Sprache
Nahrungstrieb Essgewohnheiten
Augen / Sehfähigkeit geregelter Tagesablauf, Nacht -> Schlaf
Entwicklungsphasen (z.B. Pubertät) Normen und Werte erlernen
der Mensch verfügt wie das Tier über biologische Bedürfnisse und Funktionen, aber diese charakterisieren ihn nicht als Menschen
der Mensch – ein "Mängelwesen", seine biologischen Instinkte sind verkümmert
der Mensch kompensiert seine Mängel, indem er bestimmte Techniken und Werkzeuge anwendet und seinen Verstand gebracht
Die "Wissensvermittlung" der älteren an die jüngere Generation bezeichnet man als Sozialisation: "Überlebenswissen" (Sprache, Laufen, keine Risiken), Normen/Werte (Pünktlichkeit, nicht stehlen), Institutionen (Familie, Ehe)
Aspekte von Sozialisation
Soziabilisierung Entkulturation Individuation
im 1.Lebensjahr emo- Erlernen einer bestimmten Entwicklung eigener Akti-
tionale Zuwendung durch Kultur (Sprache, Normen, vitäten, eigener Persön-
Mutter oder andere Werte) lichkeit
Dauerpflegeperson, Anpassung Individualität
emotionale Fundierung,
Urvertrauen
intentionale nicht-intentionale
Sozialisation Sozialisation
=Erziehung =unbeabsichtigte
Beeinflussung
Sozialisationsinstanzen

... alle Einflussgrößen, von dene der Mensch im Laufe seines Lebens geprägt wird:
Familie
Schule
die Gruppe der Gleichaltrigen
Medien
Beruf
Die Schule und ihre Funktionen

Erziehung:
Normen, Werte, angemessenes Verhalten

Bildung:
Förderung der aktiven Auseinandersetzung mit der Welt

Selektions- und Allokationsfunktion:
Schule wählt aus und weist nach differenzierten Schulabschlüssen den Nachwachsenden unterschiedliche Positionen in der Gesellschaft zu

Qualifikationsfunktion:
traditionelle Tugenden – Fleiß, Ordnung- und Kritikfähigkeit, Kooperationsfähigkeit, Selbstständigkeit

Legitimationsfunktion:
Schüler sollen durch Schule zur Anerkennung des bestehenden politischen und sozioökonomischen Systems gelangen
Die Peer – group
= Gruppe der Gleichaltrigen

Adoleszenskrise:

... Zeitraum zwischen dem Beginn der Pubertät und dem Erwachsenenleben:
schrittweise, meist konfliktreiche Ablösung vom Elternhaus (trotz finanzieller Abhängigkeit)
Erlangen der Geschlechtsreife – Aufnahme von sexuellen Beziehungen
Vorbereitung auf die Berufsrolle
oft übersteigerte Selbstreflektion – blinder Aktionismus
Inhalt
Sozialisation, Soziabilisierung, Entkulturation, Individuation, intentionale u. nicht-intentionale Sozialisation, Sozialisationsinstanzen, Funktionen der Schule, Peer-group (294 Wörter)
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17.07.2002 von unbekannt
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