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Quellenanalyse zu einem Ausschnitt aus dem Buch Mein Kampf von Adolf Hitler 1925/26

Alles zu Hitler, Adolf

Quellenanalyse zu einem Ausschnitt aus dem Buch „Mein Kampf“ von Adolf Hitler 1925/26



Aus einem Auszug aus dem Buch „Mein Kampf“ von Adolf Hitler aus dem Jahre 1925/26, schildert der Autor die Notwendigkeit der Diktatur mit einen alleinigen Führer und einer Bewegung, die antiparlamentarisch denkt.

Die Gattung der Quelle ist primär, da das Buch verkauft wurde und der Öffentlichkeit zur Verfügung stand. Der Text ist verschachtelt und daher an einigen Stellen schwer zu lesen. Er benutzt viele positive Adjektive als Ausschmückung.

Oft kommen die Wörter „Bewegung“ (Zum Beispiel: Z. 1, 6, 9 und 11) und „Führer“ (Zum Beispiel: Z. 3, 4 und 6) vor. Mit der Bewegung meint er Anhänger rechtextreme Gedanken bzw. Mitglieder der NSDAP, in der er seit 1921 Vorsitzender war. Mit Führer meint er eine Art Anführer der Partei, der später Regierungsoberhaupt ist und die Funktion eines Diktators ausführt.

Adolf Hitler ist der Meinung, dass der Führer eine „unbeschränkte Vollmacht und Autorität“
(Z. 2-3) besitzen muss. Somit hat keine Institution oder Ausschuss, Kontrolle oder einer Überprüfung über den Führer, da „sämtliche Ausschüsse“ (Z. 7) ihn unterstehen „und nicht er den Ausschüssen“ (Z. 7).

Der Führer wird zwar in den Generalmitgliedsversammlung gewählt, hat jedoch keine Interesse- und Kontrollfunktion, sonder rein rechtliche Gründe.
Somit ist die Organisation nicht parlamentarisch.

Die Führerfunktion soll nicht nur innerhalb einer Gruppe/ Partei/ Bewegung sein, sonder im ganzen Staat. Die Pflicht der Bewegung ist es dies durchzusetzen. Eine Teilnahme der Bewegung an eine parlamentarische Institution hat den Grund, diese Institution zu zerstören. Für Adolf Hitler erschien die Demokratie und alles Parlamentarisches die „schwerste Verfallserscheinung der Menschheit“ (Z. 14-15) zu sein.

Nach den Ersten Weltkrieg entschied Hitler Politiker zu werden. Adolf Hitler wurde 1921 zum Vorsitzenden der NSDAP gewählt und war rechtsextrem. 1923 stürmte Hitler mit einiger seiner Leute bewaffnet den Münchener Bürgerbraukeller, wo Gustav Ritter von Kahr, Generalstaatskommissar, eine Rede vor 3000 Menschen hielt. Hitler machte ihn ein Angebot, welches Gustav Ritter von Kahr aus Schein einging. Kahr sollte der Versammlung raten sich Hitlers Plänen anzuschließen und diesen in den Staatsstreich zu unterstützen. Am nächsten Morgen trieb die Polizei den Aufmarsch auseinander und Hitler wurde einige Tage später verhaftet. Er wurde wegen Hochverrats zu einer fünfjährigen Haft verurteilt, jedoch wurde er Dezember 1924 entlassen. Sein Buch „Mein Kampf“ schrieb er während seiner Haft nach dem gescheiterten Putsch.

Sein antiparlamentarisches Denken und das Denken über eine unverzichtbare Führerperson waren damals schon gefestigt. Man erkennt, dass er mit dem Führer sich meint. Das er seine Gedanken in die Tat umsetzten will, sieht man anhand des versuchten Hitlerputsches. Sein Vorteil war die damaligen Unruhen und das in Bayer antiparlamentarische Denken schon üblich war. Normalerweise hätte er auch eine härtere Strafe bekommen müssen und müsste wieder zurück nach Österreich, da er noch kein deutscher Staatsbürger war.

Diese Quelle ist nicht glaubwürdig, da man an Beispiel diktatorischen Staaten erkennt, wie schädlich es ist. Diktatoren stehen nicht unter Kontrolle und haben die volle Macht. Durch ihre uneingeschränkte Macht auch über Militär und Justiz ist eine freie Entfaltung des einzelnen Individuums nicht möglich, sprich Bürger werden zu einer Art „Zombie“.
Was Hitlers Denken ausgerichtet hat, erkannt man an den Folgen seiner Regierung. Er begann mit dem zweiten Weltkrieg und war Schuld an den Holocaust. Millionen von Menschen sind gestorben. Zudem frag ich mich, wer legimentiert, dass die Meinung einer einzelnen Person das Richtige und für die anderen das Richtig ist.

Auch die Aggressivität wird in dieser Quelle sichtbar, da er von einer „Zertrümmerung“ (Z. 13) von parlamentarischen Institutionen spricht. Man erkennt, dass er seine Überzeugung nicht friedlich durch z.B. Überredungskunst verbreiten will, sonder mit Gewalt und Zerstörung. Dass Gewalt kein Mittel der Regierung ist, musste er wohl 1945 auch erkannt haben, als die Armee der Alliierten eindrangen.

In den unruhigen Deutschland und den schon ohnehin rechtsextremen Bayern fand er genug Anhänger. Heute weiß jeder Mensch was passiert war und wie es ausging. Seine Aussagen würden heute keine Glaubwürdigkeit finden.

Von: Tatjana - Lie Weber, 12b
Geschichtsgrundkurs 2006/07, 2.Hbj.,
Ersatz der Klausur des 2. Hbj.
Inhalt
Quellenanalyse zu einem Ausschnitt aus dem Buch "Mein Kampf" von Adolf Hitler 1925/26
(Ersatz einer Klausur in der 12-II) (663 Wörter)
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30.07.2007 von unbekannt
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