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Merkmale des Krankheitsbildes "Depression"

Alles zu Klinische Psychologie

Leistungskurs Erziehungswissenschaft 12.2 Velt April 2005



Unterrichtsreihe: Depression
Aufgabe: Recherchieren Sie, durch welche Merkmale das Krankheitsbild Depression charakterisiert ist. Fassen Sie Ihre Ergebnisse in einer schriftlichen Darstellung zusammen.
Der Begriff „Depression“ stammt von dem lateinischen „depressio“ und bedeutet übersetzt „Niederdrückung“. Unter Depression versteht man eine Krankheit, die von vielen weiteren psychischen und körperlichen Störungen geprägt ist. Dies sind zum Beispiel Niedergeschlagenheit, Teilnahmslosigkeit sowie eine schwerwiegende Veränderung der Stimmungslage. Körperliche Störungen können hinzukommen, allerdings meistens ohne nachweisbare Ursache.
In Deutschland beträgt die Anzahl der Depressionskranken etwa 4 Millionen, das sind knapp fünf Prozent der Gesamtbevölkerung. Durchschnittlich leidet jeder Mensch dreimal im Leben an einer behandlungsbedürftigen Depression. Vieles deutet darauf hin, dass die Anlage zu einer depressiven Störung vererbt wird. In Familien, in denen bereits eine depressive Erkrankung verzeichnet ist, ist die Wahrscheinlichkeit, eine depressive Störung zu entwickeln, größer als im Durchschnitt der Bevölkerung
Die Medizin unterscheidet zwei Formen von Depression: Die monopolare depressive Störung ist durch ausschließlich depressive Episoden gekennzeichnet. In der bipolaren manisch-depressiven Erkrankung wechseln sich depressive und manische Episoden ab. Diese auch als Schübe bezeichneten Phasen treten vor allem im Zusammenhang mit bestimmten Formen der Schizophrenie auf. Bei der so genannten „Major Depression” und der depressiven Phase der manisch-depressiven Erkrankung herrscht Niedergeschlagenheit vor, auch wenn die Patienten sich dessen vielleicht gar nicht bewusst sind. Kennzeichnend ist, dass sie alles Interesse an ihren gewohnten Aktivitäten verlieren. Symptome sind u. a. Schlafstörungen (Durchschlafstörungen), Appetitverlust oder Heißhunger, Konzentrationsunfähigkeit, Entscheidungsunfähigkeit, verlangsamtes Denken, Energieverlust, Gefühle der Wertlosigkeit, Schuldgefühle und Gefühle der Hoffnungs- und Hilflosigkeit, verringertes sexuelles Interesse sowie Suizidgedanken.
Die Behandlung depressiver Störungen erfolgt überwiegend medikamentös, häufig begleitet von einer Psychotherapie.

Quellen:
Microsoft Encarta Enzyklopädie 2003
http://depression.verrueckt.de/#Was
http://www.netdoktor.de/krankheiten/fakta/depression.htm
Inhalt
Es wird das Krankheitsbild "Depression" dargestellt und wichtige Merkmale sowie Behandlungsmöglichkeiten herausgestellt. Eine Übersichtliche Bearbeitung von ca. einer Seite. (273 Wörter)
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21.11.2005 von unbekannt
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