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Die Donaumonarchie - Ende eines Kaiserreiches am Ende des Ersten Weltkrieges

Alles zu Erster Weltkrieg

Die Donaumonarchie






Nach dem ersten Weltkrieg durfte Österreich-Ungarn kein gemeinsames Kaiserreich mehr sein. Es wurde so aufgeteilt, dass Polen, Tschechoslowakei, Rumänien und Jugoslawien gestärkt wurde. Sie bildeten einen Sicherheitsgürtel zwischen Deutschland und Russland, zwischen denen immer noch Spannungen herrschten. Nach der Revolution in Russland kamen die Kommunisten an die Macht. Die Pufferzone hatte den Sinn, dass nicht auch andere europäische Länder dem Beispiel der Russen folgten und ebenfalls kommunistisch wurden. Finnland, Estland, Lettland und Litauen wurden zu eigenständigen Staaten, die anhand der ethnischen Grenzen gegründet wurden. Sie sorgten im Norden für Isolation. Polen, Rumänien und Jugoslawien in Mitteleuropa. Im Süden sorgten Bulgarien, Albanien und Griechenland dafür, dass der Kommunismus nicht nach Afrika kamen. Dies ist vielleicht auch gut, um in Afrika gelegene Kolonien durch slawische Völker zu schützen. Da die politische Revolution sonst wahrscheinlich auch im Westen Europas Anklang gefunden hätte.
Die Donaumonarchie Österreich-Ungarn wurde gespalten und musste viele Gebiete abtreten.
Italien bekam die wirtschaftlich bedeutsamen Regionen Friaul und Istrien sowie Trentino und Südtirol.
Das großserbische Reich, ab 1929 auch als Jugoslawien bekannt, umfasste Slowenen, Kroaten, Bosnier, Serben aber auch Ungarn, Deutsche, Makedonier und Albaner. Die Serben nahmen die Führung an sich. Dadurch kam es immer wieder zu Konflikten zwischen Serben und Kroaten.
In der Tschechoslowakei sah es ähnlich aus. Nicht einmal zwei Drittel der Bevölkerung waren Tschechen und Slowaken. Hinzu kamen Deutsche, Ukrainer und Ungarn.
Die Rumänen gewannen ebenfalls ein großes Stück Land dazu. Außerdem bekamen sie noch etwa 5,25 Millionen weitere Einwohner aus Ungarn, Rumänien und Deutschland. Die Minderheit der Rumänen hatte kein politisches Mitspracherecht mehr. Es gab teilweise große Mischzonen, in denen Leute aus den verschiedensten Nationen ohne ethnische Trennungen zusammen lebten.
Es entstand auch wieder der eigene Staat Polen. Die Grenze zu Russland wurde jedoch erst 1921 nach einigen Konflikten endgültig festgelegt. Polen annektierte auch russische Gebiete, wodurch 8,2 Millionen Weißrussen, Ukrainer und Deutsche die Mehrheit bildeten. Die Ukrainische Minderheit betrug nur noch 3,5 Millionen (30%)
Österreich jedoch kam noch schlechter weg. Die deutschsprachigen Gebiete fielen an Italien und die Tschechoslowakei. Österreich umfasste noch 6,5 Millionen Einwohner und war wirtschaftlich nicht mehr in der Lage zu überleben. Des weiteren hatten sie noch so viele Beamte und Offiziere, mit denen man ein viel größeres Reich hätte regieren können. Die adlige Oberschicht aus der Kaiserzeit wurde auch nicht mehr benötigt. Auch wenn die Bevölkerung Deutschlands und Österreichs einer Vereinigung zugestimmt hätten, war sie verboten.
Die Sicherheit wurde über des Selbstbestimmungsrecht und den Willen des Volkes gestellt.
Österreich war aber nicht allein leidtragend, auch Ungarn hatte große Verluste einzustecken, besonders in der Bevölkerung. Ein Drittel wurde weg gesiedelt.
Den Siegern gelang es aber nicht, der Minderheit Schutz und Mitspracherecht zu gewähren. Dies war für die Zukunft gefährlich.
Inhalt
In dem Text geht es um die Donaumonarchie im Allgemeinen und um die Verteilung und Übernahme von Ländereien am Ende des Ersten Weltkrieges.
Die Errichtung eines Sicherheitsgürtels zwischen Deutschland und Russland wurde erreicht durch die Aufteilung des Königreiches Österreich-Ungarn und Abspaltung vieler Gebiete und deren Zuschlag an Nachbarländer. (480 Wörter)
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27.09.2014 von Julia98
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