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Charakterisierung von Daniel Coulombe aus dem Film "Jesus von Montreal"

Alles zu Christentum

Daniel Coulombe in "Jesus von Montreal"



Hallo mein Name ist Daniel Coulombe und ich bin ein junger Schauspieler, dem die meisten Leute viel Talent zusagen. Kürzlich bekam ich durch einen katholischen Pfarrer die Chance, das veraltete Skript in Form eines Passionsspieles zu modernisieren.
Zunächst musste ich mir 4 weitere Schauspieler suchen und ich wurde recht schnell fündig. Aus Zeiten des Konservatoriums war mir noch Constance Lazure in Erinnerung, die bereits Erfahrungen mit dem Stück hatte, da sie bereits einmal mitgespielt hatte. Für das Jobangebot hat sie mir im Gegenzug eine Übernachtungsmöglichkeit angeboten. Was mir von da an noch nicht klar war, war die Tatsache, dass Constance Mutter einer Tochter sowie Geliebte des Paters ist.
Mir fehlten also noch 2 männliche Schauspieler und eine weibliche Schauspielerin.
In Martin, der in einem erotischen Film gleich 2 Stimmen synchronisierte fand ich einen weiteren geeigneten Schauspieler. René, der sehr beeindruckend die Entstehung sowie das Ende des Universums darstellte bat ich die zweite männliche Rolle an. Er nahm sie unter der Bedingung an, den Monolog von Hamlet vorzutragen. Er bewegte mich dazu, die letzte freie Rolle an Mireille Fontaine zu übergeben, die fast komplett nackt Werbung für ein Parfum macht. Somit war nun die Gruppe komplett. Mireille verließ daraufhin ihren auf körperliche Vorzüge beschränkten Mann und zog zu Constance.
Da ich meine Rolle als Jesus ( bzw. Yeshu Ben Panthera ) sehr authentisch rüberbringen wollte, suchte ich Informationen über Jesus und ließ mich von ihm inspirieren.
Die Aufführung fand an mehreren Orten statt. Ich wurde meiner Rolle gerecht, heilte Blinde und erweckte Tote wieder zum Leben. Während einer Aufführung kniete plötzlich eine Zuschauerin vor mir, was meine authentische Darbietung als Jesus unterstützte. Nach diesem Vorfall verteilte ich (wieder in meiner Rolle) den Leib Christi (Brot) und predigte den Frieden. Anschließend wurde ich verhaftet und von Pontius Pilatus ( René ) zum Kreuzigungstod verurteilt . In der letzten Station wurde ich also tot, ans Kreuz genagelt dargestellt.
Nach einigen Jahren des Todes begegnete ich Maria Magdalena (Mireille)und danach auch den anderen Jüngern. Ich überbrachte Ihnen die Botschaft, dass sie sich gegenseitig lieben sollen. Mit diesen Worten endete das Stück endgültig und obwohl die Reaktionen von Seiten des Publikums doch sehr unterschiedlich sind, vermittelte der Applaus ein durchweg positives Feedback. Wir als Schauspieler waren sehr zufrieden mit unserer Leistung und die Medien empfohlen den Leuten das Ansehen des Passionsspiels. Leider missfiel dem Pater meine Darstellung von Jesus als unehelichem Sohn eines römischen Soldaten und er sah sich dazu gezwungen, seine Vorgesetzten zu informieren.
Mireille wurde aufgrund ihrer gelungenen Schauspielkünste ein Vorsprechen für eine Bierwerbung angeboten. Ihr ehemaliger Freund Jerzy der bei den Dreharbeiten als Regisseur agierte, war sehr unfreundlich zu ihr, da sie vergaß einen Bikini anzuziehen. Er wollte, dass sie als eine Art Strafe nackt spielt, doch dann reichte es mir endgültig. Ich zerstörte die umliegende Technik und als mich eine weibliche Regisseurin dumm anmachte verpasste ich ihr einen Schlag ins Gesicht. Mireille ist eine Frau mit Klasse, die solch ein Verhalten ihr gegenüber einfach nicht verdient hatte. Ich rannte den anderen rumsitzenden Männern, die ihren Spaß an Mireilles Demütigung hatten hinterher und verscheuchte sie. Draußen angekommen kam Mireille zu mir, bedankte sich und gab mir einen Kuss auf die Wange.

Kurze Zeit später begannen wir ein weiteres Mal, das Passionsspiel aufzuführen, als plötzlich die Polizei ankam und mich verhaftete. Die Vorstellung endete wohl ohne mich, da ich zur selben Zeit in einem Schnellgerichtsverfahren abgeurteilt wurde und ein Anwalt mir Perspektiven für eine mögliche Karriere offenbarte.
Wir versuchten uns von diesem Rückschlag zu erholen und beschlossen, ein allerletztes Mal das Stück aufzuführen, auch gegen den Willen des Paters. Wegen Zweifel bezüglich der Sicherheit am Set wurde das Spiel von der Polizei abermals beendet. Ich hing währenddessen "leblos" am Kreuz. Die anderen Schauspieler und ich wie ich mitbekam auch eine ganze Hand voll Zuschauer wurden handgreiflich und wollten sich gegen die Polizisten wehren. Plötzlich stürzte das große Holzkreuz auf mich drauf und begrub mich unter sich. Später erzählte man mir, dass nach einiger Zeit ein Krankenwagen auftauchte, der mich abtransportierte. Ich erwachte mit Kopfschmerzen und das letzte an das ich mich erinnern konnte war, dass ich auf einer Art Bühne so sprach wie Jesus und schließlich an einem Bahnsteig zusammenbrach.

Daniel wird in ein jüdisches Krankenhaus gebracht, wo man allerdings nichts mehr für ihn tun kann. Seine Organe werden transplantiert : Sein Herz hilft einer Person zu ganzem Leben, seine Augen bringen eine Frau durch eine OP wieder zum Sehen. Seine Freunde verabschieden sich von Daniel. Zum Abspann werden 2 Mädchen gezeigt, die in einer Bahnunterführung ein religiöses Lied singen (im Hintergrund ein Werbebild mit Daniels Kopf )
Inhalt
Der Inhalt handelt von dem Protagonisten Daniel Coulombe, der im Film "Jesus von Montreal" die Hauptrolle einnahm. Die Aufgabe hieß hierbei: Versetze dich in eine der Personen rein und beschreibe, wie Sie den Verlauf des Stückes sieht/beurteilt. (808 Wörter)
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21.03.2013 von pacman75
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