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Facharbeit: Geothermie: Deep Heat Mining

Alles zu Regenerative Energien

Berufsfachschule Basel


Abteilung Detailhandel (Gesellschaft)
Geothermie: ,Deep Heat Mining"

Was Sie schon immer über ,Deep Heat Mining" wissen wollten:

Verfasser/In:
Verfasser/In
Marc Lang / Jasmin Hägler, Detailhandelsfachmann/frau 2006-2009

Lehrperson:
Roland Engeler-Ohnemus, Riehen

Abgabetermin:
22.April 2008
Inhaltsverzeichnis
1.0 Einleitung 2.0 Was ist Geothermie? 3.0 Deep Heat Mining
3.1 Was ist "Deep Heat Mining"? 3.2 Wie funktioniert ,Deep Heat Mining"? 3.3 Das ,Deep Heat Mining Projekt" Basel 3.4 Auswirkungen auf die Umwelt von ,Deep Heat Mining" 3.5 Akzeptanz von ,Deep Heat Mining" in der Bevölkerung Seite 3
Seite 4
Seite 6 Seite 6 Seite 7 Seite 9 Seite 10 Seite 11
4.0 Persönliche Meinung 5.0 Schlussfolgerungen 6.0 Quellenangaben
6.1 Schriftliche Quellen 6.2 Bildquellen
Seite 12
Seite 13
Seite 14
7.0 Anhang
7.1 Interview
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Gesellschaft: Probe SVA ,Deep Heat Mining"
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1.0 Einleitung
Es gibt viele verschiedene Wege Energie zu erzeugen mit den Mitteln, welche uns unsere Erde zur Verfügung stellt. Manche davon sind sehr effizient, manche davon umweltschädlich oder verbrauchen schnell schwindende Ressourcen des Planeten. Bis jetzt wurden hauptsächlich zwar sehr effektive Wege genutzt um den ganzen Strombedarf Abfällen. Nehmen wir jetzt als Beispiel die Nukleare-Energiegewinnung, diese ist eigentlich eine der effizientesten Wege der Energiegewinnung durchs spalten von Atomen, die eine Kettenreaktion auslösen und dabei genug Wärme erzeugen um eine Wasserdampfturbine antreiben zu können. Sie produzieren dadurch Unmengen an Energie, die für ganze Städte reicht, jedoch zum Preis von nuklearen Restabfällen die aufwendig entsorgt werden müssen, welche in einem geschützten Bunker oder Lagerhalle aufbewahrt werden, da man sie nicht Recyclen kann. Andere umweltverschmutzende Wege der Energiegewinnung sind z.B. das Verbrennen von Erdöl und Kohle, Generatoren die mit Benzin angetrieben werden. Sowie die Nutzung von Erdgas und Methan. Alle diese Energiequellen produzieren Abgase und Schadstoffe, die sich in der Atmosphäre ablagern und die globale Erwärmung fördern. Jetzt stellt sich die Frage, was kann man dagegen tun? Was für andere Energiequellen gibt es um saubere Energie zu bekommen ohne CO² Austoss? Mittlerweile ist unsere Technologie soweit das es eigentlich genug Wege gäbe so etwas zu realisieren, sei es mit Solarenergie, Geothermie oder das Wiederverwerten von Fäkalien. Wir wollen euch jetzt eine neue und bahnbrechende Technologie vorstellen die es ermöglicht aus dem Inneren der Erde Energie zu gewinnen, ohne dabei Schadstoffe, Abgase, nukleare Abfälle oder sonst etwas in dieser Art zu erzeugen. Erstmals ist es gelungen mit einem simplen Verfahren Erdwärme effizient und umweltfreundlich zu nutzen. Somit wäre Deep Heat Mining die perfekte Lösung für viele Länder dieser der Welt zu decken, jedoch zum Preis von konstanter Umweltverschmutzung und erzeugen von giftigen Stoffen wie CO² oder nuklearen
Gesellschaft: Probe SVA ,Deep Heat Mining"

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Welt, vor allem weil unsere Erde genug Energie speichert um diese ganze Welt für Jahrtausende mit sauberem Strom zu versorgen.

2.0 Was ist Geothermie?
Geothermie bedeutet soviel wie die ,Erderwärmung" und entsteht durch einen grossen Teil vom radioaktiven Zerfall der Erdkruste und ihrem Gestein. Zum anderen teil durch einen Wärmeaustausch des Erdkerns welcher aus flüssiger Lava besteht und der äusseren Erdkruste. Es wird geschätzt, dass der innere Kern der
Abbildung 1: Die Erde und ihr Kern
Erde bis zu 4500-6500° heiss ist. Die c Erdkruste macht nur einen kleinen Teil
unseres Planeten aus und ist sozusagen ,die Haut" des Planeten. Dies bedeutet, dass über 99% der Erde über 1000° heiss sind. Von dieser massiven c Energiemenge wird bis heute fast kein Gebrauch gemacht. In einer Tiefe von 500m unter der Erde besteht, im Durchschnitt, eine Temperatur von ungefähr 25-30° Bohrt man weiter auf 1000m, können eine Temperatur von bis c. zu 35-45° gefunden werden. Durch Vulkane oder eine besonders dünne Erdkruste c können Messungen von bis zu 100-200° erreicht werden. c Die Erdwärme stellt eine gesicherte Energiequelle dar, weil sie nie zu versiegen scheint. Da die Erde aus einem flüssigen Lava-Kern besteht, enthält sie genug Wärme um die Menschheit auf unbestimmte Zeit mit Geothermischer-Energie zu versorgen, nicht so wie das Erdöl das langsam zu Neige geht. Durch diese Erkenntnis hat Geothermie in den letzten Jahren rund um die Welt, immer mehr an Bedeutung gewonnen und ist der Hoffnungsträger für ,saubere Energie" der Zukunft. Es wäre die perfekte Lösung für viele Länder die immer noch umweltverschmutzende Energie erzeugen müssen. Die Vorteile der Geothermie liegen klar auf der Hand und könnte in naher Zukunft viele andere Arten der Energiegewinnung ablösen, da Geothermie emissionsfrei ist. Gesellschaft: Probe SVA ,Deep Heat Mining" Seite 4
Zudem eignet sie sich vor allem noch als Speicher für Niedertemperatur-, Heiz und Kühlsysteme, was der Geothermie einen klaren Vorteil bringt im Vergleich zu anderen Energiequellen. Das Nutzen der Erdwärme verringert die Abhängigkeit von Fremdenergien und lässt sich auf viele verschiedene Arten nutzen. Vorwiegend wurde die Nutzung der Erdwärme für das Heizen und Kühlen von Wohn-, Büro- und Treibhäuser genutzt. Inzwischen geht man aber einen Schritt weiter und hat erkannt, dass während des Sommers der Untergrund als Wärme-, und Kältespeicher genutzt werden kann und sich somit optimal für die Raumkühlung grosser Gebäude eignet.
Abbildung 2: Geothermisches Potential in Europa. Rot = Hohes Potential / Blau = Niedriges Potential
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Durch diese Technologie entfallen energieintensive Geräte wie Klimaanlagen, die eine hohe Emissionsabgabe haben. Erdwärme kann man sich auch als Privatperson zunutze machen. Mittels "Wärmepumpentechnologie" kann die Erdwärme im Winter zum Heizen eines Hauses und zur Deckung dessen Warmwasserbedarfs, im Sommer hingegen zur Kühlung genutzt werden. Diese Technologie funktioniert anderst als Deep Heat Mining. Sie entzieht aus wesentlich geringeren Tiefen der Erde Restwärme und Restkälte. Häuser mit dem richtigen geologischen Gegebenheiten, können jederzeit auf diese Technologie umgerüstet werden. Ein Nachteil ist allerdings, dass auf diesen Grundstücken Ende Winter, länger Schnee liegt als auf den Nachbargrundstücken. Die Folge dessen für die Vegetation sind noch nicht näher erforscht. Alles in allem kann man sagen, dass die Erdwärme ein Potential noch unbekannter Grösse für umweltfreundliche Energiegewinnung birgt. Allerdings sind auch die Risiken noch lange nicht vollständig erforscht. Die Technologie steckt also noch in den Kinderschuhen. Es ist aber davon auszugehen, dass sie diesen schnell entwachsen sein wird und eine grosse Zukunft vor sich hat.

3.0 Deep Heat Mining
3.1 Was ist ,Deep Heat Mining" ? Deep Heat Mining ist ein Weg die Erdwärme für die Energiegewinnung zu Nutzen ohne dabei Schadstoffe und Abfallprodukte zu erzeugen. Als Voraussetzung für Deep Heat Mining braucht es spezielle Geologische Gegebenheiten, wie zum Beispiel eine besonders dünne Erdkruste oder eine besonders starke Ansammlung von Hitze an einem Punkt in der Erde. Um einen solchen Punkt zu finden werden monatelang verschiedene Gebiete mit Probesonden und Bohrungen abgesucht, bis ein geeigneter Platz gefunden wurde um Deep Heat Mining betreiben zu können. Das Ganze wird ausschliesslich mit Wasser betrieben, das in das Erdinnere gepumpt wird und sich dort erhitzt. Sobald das Wasser eine Temperatur von 200° erreicht c hat, wird es wieder an die Oberfläche gepumpt und dort durch einen Generator in Energie umgewandelt. Die Restwärme des Wassers wird danach in nahestehende Gebäude und Anlagen weiterverwertet um zu heizen oder zu kühlen. Gesellschaft: Probe SVA ,Deep Heat Mining" Seite 6
3.2 Wie funktioniert ,Deep Heat Mining" ?
Abbildung 3: Die verschiedenen Arten Erdwärme zu nutzen
Beim ,Deep Heat Mining" wird die Kraft der Erdwärme genutzt. Um die nötigen Tiefen zu erreichen, welche erforderlich sind um ein vollfunktionsfähiges GeothermischesKraftwerk zu betreiben, muss man bis zu 5km in die Erde bohren. Ist eine Tiefe von 5km erreicht, wie beim ,Deep Heat Mining Projekt Basel", wird zuerst durch eine riesige Pumpe, Wasser in das Loch gepresst. Damit will man erreichen, dass das Gestein in der Erdkruste ,aufbricht", damit man später dort mehr Platz hat um das Wasser erhitzen zu können. Dieser Vorgang kann unter Umständen von der nähergelegenen Bevölkerung als leichte Erdbeben wahrgenommen werden, weil es unglaublich viel Druck braucht um in dieser Tiefe das Gestein zu spalten. Sobald dieser Arbeitsschritt erledigt ist, folgt eine zweite Bohrung auf 5km Tiefe. Nun kann die eigentliche Energieproduktion beginnen. In das erste Bohrloch wird kaltes Wasser gepumpt, dass jetzt genug Platz im Gestein bietet für eine grosse Menge an Wasser und erhitzt sich dank der Erdwärme bis auf 200° Celsius.
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Das benötigte Wasser wird im Normalfall von nahegelegenen Seen oder Flüssen in einen Wasserspeicher oder im besten Fall in einen Stausee umgeleitet. Dort bleibt es solange bis es gebraucht wird, um schliesslich in das Bohrloch gepumpt zu werden. Sobald das Wasser sich in die den vorher aufgepressten Temperatur Ritzen und Spalten im Erdinnern
Abbildung 4: Induktionsgenerator

gewünschte
erreicht hat, wird es durch das zweite Bohrloch wieder hochgepumpt und ein Wärmetauscher entzieht dem Wasser seine Wärme (Energie). Der Wärmetauscher funktioniert nach dem Prinzip von Warm- und Kaltwasser. Auf der einen Seite des Wärmetauschers lässt man das Warmwasser entlang fliessen und erhitzt so die spezielle Isolierung, auf der anderen Seite fliesst das Kaltwasser der Isolation entlang und erzeugt durch die verschiedenen Temperaturen die von beiden Seiten auf den Wärmetauscher wirken eine Spannung die zur Energiegewinnung genutzt werden kann. Das restliche Wasser das immer noch eine beträchtliche Menge an Energie speichert wird durch mehrere Turbinen gespeist. Ähnlich wie bei einem Niederdruckwasserkraftwerk, werden durch das Wasser die Turbinen in Gang gesetzt. Der Generator (Abbildung 4) besteht hauptsächlich aus einem ,Rotor" und einem ,Stator". Der Rotor ist eigentlich der Teil, der von dem Wasser in Bewegung gesetzt wird und besteht aus einem massiven Eisenkern. Industrielle ,Rotoren" erreichen dabei oft einen Durchmesser von Zwei Metern oder mehr. Das Gegenstück zum ,Rotor" bildet hierbei der ,Stator". Der Stator ist sowas wie eine Rolle Faden. Er besteht aus Kupferdraht der Isoliert ist und um den ,Rotor" gewickelt wird, damit er sich im Innerem um seine eigene Achse drehen kann. Wenn sich der Rotor im Inneren des Stators zu drehen beginnt, entstehen durch Magnetfelder eine Spannung in der Kupferspule die dadurch Strom erzeugen kann. Gesellschaft: Probe SVA ,Deep Heat Mining" Seite 8
Die überschüssige Restwärme die noch übrig bleibt, ist nicht wie bei den meisten Kraftwerken nutzlos, sondern wird über ein Fernwärmenetz genutzt, um Häuser und Bürogebäude in der näheren Umgebung zu beheizen. Dafür müssen jedoch zuerst in der ganzen näheren Umgebung speziell dafür angelegte Rohrleitungen verlegt werden, damit man auch die Gebäude in der Umgebung beheizen kann. Der Generatorkreislauf wird
anschliessend durch ein Kühlsystem vor der Überhitzung bewahrt. Falls zu einem späteren Zeitpunkt mehr Energie benötigt wird, kann man immer noch weitere Bohrungen machen und damit die Erde noch weiter aufbrechen, um mehr Platz zu haben für grössere Mengen an Wasser in die Erde pumpen
Abbildung 5: Bohrturm in Kleinhüningen
zu können.
3.3 Das ,Deep Heat Mining" Projekt Basel
Abbildung 6: "Deep Heat Mining" Gelände in Kleinhüningen
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In Basel, genauer in Kleinhüningen, war es geplant, das ein Geothermiekraftwerk aufgebaut werden sollte, welches das ,Deep Heat Mining" Verfahren anwenden sollte. Bei diesem Verfahren wird kaltes Wasser in das heisse Gestein in 5km Tiefe v gepumpt und dort durch die Erdwärme auf bis zu 200° erhitzt. Es war geplant, das in Basel eine umweltverträgliche Energiegewinnung erschlossen werden kann (Ähnlich wie das Niederstauwerk in Binningen). Es wurde auch darauf Wert gelegt das die Schweiz mehr natürliche, einheimische Energiequellen nutzen kann. Dies unterstützt die ideale Beschaffenheit der Schweiz für Deep Heat Mining. In Basel wurde aus diesem Grund eine Probeanlage gebaut, die zeigen sollte ob es möglich ist in der Schweiz erfolgreich die Erdwärme nutzen zu können. Es war der Weltweit erste Versuch überhaupt mit dieser Technologie Energie der Erdwärme, für die allgemeine Nutzung zu gewinnen. Im Mai 2006 wurden in Kleinhüningen erste Bohrungen in 5km Tiefe vorgenommen. Danach wurde Wasser in die Bohrlöcher gepumpt um die natürlichen Risse die das Erdgestein aufwies zu vergrössern, um die Erdwärme optimal zu nutzen können. Ohne das ,Aufbrechen" des Gesteins wäre ein erfolgreiches Produzieren von Strom durch Geothermie nicht möglich. Der Nebeneffekt dieser Aufbrechung, waren leider kleinere Erdbeben. 3.4 Auswirkungen von ,Deep Heat Mining" auf die Umwelt Die Auswirkungen von Deep Heat Mining auf die Umwelt sind bis jetzt noch nicht weiter bekannt, da es zur Zeit nur wenige Anlagen gibt mit dieser Technologie. Jedoch wird spekuliert, was es für Auswirkungen haben könnte. Tatsache ist, das Deep-Heat-Mining Erdbeben auslöst. Diese Erdbeben sind die Folge der Aufsprengung des Gesteins. Wie die Langzeitauswirkungen sind auf die Erde und ihr Gestein ist bis jetzt noch nicht bekannt. Hingegen als Vorteil von Deep Heat Mining ist die beträchtliche Verbesserung des CO²-Austosses, da dieses Kraftwerk auf jegliche Art von Verbrennung und Chemischen Mitteln verzichtet. Würde die ganze Welt an allen passenden Stellen, wo Deep Heat Mining einsetzbar wäre, eine solche Anlage bauen, wäre dies schon einen riesiger Schritt in Richtung ökologischer Stromgewinnung.
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Abbildung 7: Chronologische Erdbebenskala von Basel
3.5 Akzeptanz von ,Deep Heat Mining" in der Gesellschaft Das Geothermie-Projekt in Kleinhüningen hatte am 8.Dezember 2006 durch das Hineinpressen des kalten Wassers in das Erdgestein, mehrere kleinere Erdbeben ausgelöst. Die Menschen die das Projekt planten, hatten zwar mit solchen gerechnet, hatten aber nicht erwartet das die Erdbeben so stark sein würden. Die Bevölkerung nahm diese Erdbeben grösstenteils als Ruck oder Knall wahr. Einige Leute berichteten danach von mehreren Schadensfällen wie z.B. Risse in den Wänden, am Kellerfundament und an Mauern. Das ganze wurde vom Schweizerischen Erdbebendienst überwacht und aufgezeichnet, anschliessend die Daten ausgewertet. Bis Ende Januar 2008 gingen rund 2500 Schadensersatzforderungen bei der Geopower AG ein. Laut der Zeitung ,www.Punkt.ch", vom 6.3.2008, wurde der Geschäftsführer von mehreren Personen angeklagt. Die Klagen reichten von Sachbeschädigung, Verursachen von Überschwemmungen, Einsturz eines Gebäudes bis hin zu Schreckung der Bevölkerung. Nach Vergüten der gröbsten Schäden, wurde die Anklage gegen den Geschäftsführer jedoch eingestellt. Insgesamt musste die Geopower AG 3 Millionen Franken Schadensersatz zahlen.
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4.0 Persönliche Meinung
Jasmin Hägler: Meiner Meinung nach ist Geothermie eine sehr gute Art und Weise Energie zu gewinnen. Da sie nicht nur unabhängig von Tages -, Jahreszeit oder Klima ist. Nein, dass was ich toll finde ist, das es sauber ist, weder etwas verbrannt wird, noch CO² ausstosst und somit sehr umweltfreundlich ist. Schade find ich dass das Deep Heat Mining Projekt in Basel abgebrochen wurde. Ich kann auf einer Art die Leute verstehen die wegen den Erdbeben und Erdstössen reklamiert haben. Mir persönlich würde es auch stören ständig von Erdbeben überrascht zu werden und auch in Kauf nehmen zu müssen dass vielleicht etwas kaputt geht. Aber auf der anderen Seite möchte ich lieber von Erdbeben, die sowieso natürlich sind, überrascht werden als auf einer atomverseuchten Erde zu leben. Geldkosten für Energiegewinnung spielen in meinem jungen Alter nicht so eine große Rolle, was mir wichtig ist dass unsere Erde nicht darunter leiden muss. Man wird sicherlich noch neue ArtenEnergie zu gewinnen entdecken, aber man kann nicht unseren Planeten ersetzten. Deswegen ist es mir wichtig dass alles umweltfreundlich ist und bleibt! Marc Lang: Durch die Arbeit an der SVA habe ich erst richtig bemerkt was für ein guter Energielieferant Geothermie ist. Vorher dachte ich immer es wäre nicht möglich mit so etwas, soviel Strom zu erzeugen. Geschweige denn herkömmliche Anlagen zu ersetzen. Ich sehe es als eine sehr gute und effiziente Alternative um Wohngebiete und Städte mit sauberem Strom zu beliefern. Ich selber würde mir später auch überlegen ob ich mit dieser Technologie, falls sie in meiner Nähe verfügbar ist, mein Haus beheizen möchte.
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5.0 Schlussfolgerungen
Nach sehr langem Arbeiten an diesem Thema sind wir zur Schlussfolgerung gekommen, dass diese Technologie eine sehr gute Alternative zu gewöhnlichen Kraftwerken darstellt. Es ist sauber, emissionsfrei und vielfältig und würde sich auch für ganze Städte eignen. Vorausgesetzt die nötigen geologischen Vorrausetzungen sind vorhanden. Auch andere Länder könnten sehr davon profitieren, weil Erdwärme eine fast unversiegbare Energiequelle ist. Einziger Makel daran ist jedoch, dass an denen Orten wo so ein Kraftwerk möglich wäre, eine besonders dünne Erdkruste sein muss. Unserer Meinung nach ist diese Technologie noch nicht gänzlich ausgereift. Sie steckt immer noch grösstenteils in den Kinderschuhen und hat seine Makel. Bestes Beispiel dafür ist die Risikounterschätzung in Basel, wie z.B. Erdbeben und Kosten die so ein Projekt erzeugt. Was in Basel gescheitert ist, kann in ein paar Jahrzenten vielleicht schon einen Grossteil der Schweiz mit sauberer Energie versorgen.
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6.0 Quellenangaben
6.1 Schriftliche Quellen http://www.geothermie.ch/index.php?p=geothermics_intro http://www.seismo.ethz.ch/basel/index.php?m1=project&m2=dhm&lang=de http://www.bd.bs.ch/uvppflheftdhmbasel.pdf http://www.iwb.ch/de/unternehmen/zukunft/dhmfunktion.php http://de.wikipedia.org/wiki/Hot_Dry_Rock http://de.wikipedia.org/wiki/Deep_Heat_Mining_Basel http://de.wikipedia.org/wiki/Geothermie ,Punkt.ch Zeitung vom 6.3.2008" mit dem Artikel ,Geothermie: Anklage gegen Geschäftsführer"

6.2 Bildquellen
Titelbild: http://www.geopower-basel.ch/de/geothermie/waermeausdererde.php Abbildung1: http://www.medienwerkstatt-online.de/lws_wissen/bilder/1553-1.jpg Abbildung 2: http://www.geothermie-zentrum.de/ Abbildung 3: http://www.geothermie.ch/index.php?p=geothermics_switzerland Abbildung 4: http://www.rafoeg.de/10,Forschungsprojekte/20,Generatoren/Images/drehstromgener ator_schema.jpg Abbildung 5: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/24/24419/24419_2.jpg Abbildung 6: http://www.geopowerbasel.ch/html/downloads/jpg/06_04_20/screensize/iwb49.jpg Abbildung 7: http://radiob.files.wordpress.com/2006/12/erdbeben_basel3.gif
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7.0 Anhang
7.1 Interview Für das Thema Deep Heat Mining haben wir uns in Verbindung mit Frau Rita von Arx gesetzt. Sie stand uns mit Vergnügen für ein E-Mail Interview bereit und beantwortete alle unserer wichtigsten Fragen. Frau von Arx, wie lange arbeiten Sie schon bei der IWB? Ich arbeite jetzt schon seit 7 Jahren bei der IWB und bin als Sekretärin und Vorstand des Sportclubs angestellt. Haben sie auch am Deep Heat Mining Projekt mitgearbeitet? Zu einem gewissen Teil ja, ich habe mich einfach um Administration an allfälligen Arbeiten von den Vorgesetzten gekümmert und habe dadurch viel mitbekommen. Können Sie uns sagen wie viel Strom so eine Deep Heat Mining Anlage erzeugen kann? Auf die ganze Schweiz gesehen, hätte man mit diesem Verfahren im Jahre 2010 in Basel bis zu 145 Mio. kWh. Strom erzeugen können. Mit weiteren Bohrungen und weiteren Anlagen wäre es theoretisch möglich im Jahre 2020, in der Schweiz bis zu 1800 Mio. kWh. Strom zu erzeugen! Braucht so eine Anlage viel Platz? Eigentlich nicht soviel wie man denkt, da der grösste Teil der Anlage unterirdisch und unsichtbar ist. Das einzige was zu sehen ist, stellt so etwas wie einen ,Deckel" oder ,Dach" dar, der über den Bohrungen aufgebaut wird. Eine solche Anlage ist ungefähr 10x kleiner als herkömmliche Anlagen für erneuerbare Energie Kann man Geothermie gleichsetzen mit ,Sauberer Energie"? Ich würde jetzt sagen ja, da bei diesen Verfahren weder fossile Ressourcen verbrennt werden und keine Abgase entstehen. Da Gesellschaft: Probe SVA ,Deep Heat Mining" Seite 15
Erdwärme sowieso vorhanden ist, auch wenn man sie nicht zur Energiegewinnung nutzt, kann man sagen, das Geothermie = ,Saubere Energie" ist. Kühlt Geothermie nicht mit der Zeit die Erde aus? Bei der Nutzung der Erdwärme wird sicher dort, wo die Erdwärme zur Stromerzeugung genutzt wird, stellenweise ein wenig Wärme entzogen. Aber durch den Wärmefluss der Erde, pendelt sich das nach wenigen Jahren wieder ein und bietet auf ungewisse Zeit hinaus eine saubere Alternative zu anderen Stromerzeugungsarten. Viele Menschen befürchten, dass ausser den Erdbeben noch weitere Nebenwirkungen wie z.B. Lärm auftreten können. Stimmt das? Erdbeben treten nur während der Anfangsphase der Anlage auf. Steht die Anlage erstmals auf den Beinen, ist es eine geräuschlose Angelegenheit. Die Menschen die in der Nähe wohnen sollten davon nicht weiter gestört werden. Wäre es möglich sich alleine auf Erdwärme als Energielieferant für ein ganzes Land zu verlassen? Das wäre durchaus denkbar, die Erdwärmereserven der Erde werden ungefähr auf das 40-fache aller fossilen Reservender Erde geschätzt. Voraussetzungen dafür sind jedoch, dass genügend Anlagen vorhanden wären um ganze Länder zu versorgen und jegliche anderen Kraftwerke zu ersetzen. Was für eine Bedeutung hat Geothermie als Energieerzeuger für die Schweiz? Eine ziemlich grosse Bedeutung, Da die Schweiz nicht über genügend Fossile Brennstoffe verfügt und sich ansonsten höchstens auf Atomkraftwerke oder Wasserkraftwerke als grosse Stromlieferanten verlassen kann, wäre Geothermie eine perfekte Lösung um einheimische Stromquellen zu erschliessen.
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Inhalt
Das ist meine Probe Selbstvertiefungs Arbeit für mein 2. Lehrjahr.

Die ganze Arbeit umfasst ca. 15 Seiten und bearbeitet die Themen:
- Geothermie
- Deep Heat Mining
- Deep Heat Mining Anlage Basel
- Vor und Nachteile von DHM
- Gesellschaftliche Auswirkungen von DHM

Ich hoffe jemand kann das brauchen und wird es dadurch einfacher haben dieses Thema zu bearbeiten.
Insgesammt stecken hier etwa 20 Stunden Arbeit dahinter. (3224 Wörter)
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12.05.2008 von unbekannt
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