Menu schließen

Atommodelle: Bohr-Sommerfeld- Orbital- Modell ?

Frage: Atommodelle: Bohr-Sommerfeld- Orbital- Modell ?
(6 Antworten)

 
Bitte helft mir...

also ich schreibe morgen chemie und bin voll die lusche da drin.muss diese klausur nur 4 punkte schreiben dann passt das,...xD (motivation pur!xD) aber dazu muss ich einige grundlagen erstmal haben xD
also
was ist der unterschied zwischen dem Bohr-Sommerfeld-Atommodell und dem Orbitalmodell?
die haben doch beide die unterschalen s,p,d,f so wie ich das verstanden habe oder?

und was sind energieniveaus?o.O

und die letzte frage:
was sind elektronenkonfigurationen? o.O
bitte erklärt es mir für gaaaaaaaaaaaaanz dumme!
danke schon mal im vorraus =)
GAST stellte diese Frage am 10.01.2008 - 15:45

 
Antwort von GAST | 10.01.2008 - 15:46
das
sollte nicht in deutsch reinrutschen sry ...

 
Antwort von GAST | 10.01.2008 - 15:59
*pusch* doofe 20 zeichen -.-


Autor
Beiträge 0
83
Antwort von Rokka (ehem. Mitglied) | 10.01.2008 - 16:03
Zitat: "Die Elektronenkonfiguration gibt die Verteilung der Elektronen in der Elektronenhülle eines Atoms auf verschiedene Energiezustände bzw. Aufenthaltsräume (Orbitale) an." aus wikipedia ^^



Gott sei Dank habsch kein chemie mehr^^

 
Antwort von GAST | 10.01.2008 - 16:39
yay wenigstens einer der mir hilft xD dankeschön =)

 
Antwort von GAST | 10.01.2008 - 17:00
bin in chemie auch keine leuchte aber probier mal www.netchemie.de

 
Antwort von GAST | 10.01.2008 - 17:14
"Die Verteilung der Elektronen auf Orbitale heißt Elektronenkonfiguration."

ein zustand bestimmter energie heißt auch energieniveau.

beim orbitalmodell sind die elektronen in noch kleinere bereiche unterteil, den orbitalen. da unterschiedet man auch zwischen s, p, d unf f orbital.

hier noch ne kleine ergänzung von mir:


"Nach dem Bohrschem Atommodell bewegen sich Elektronen auf Kreisbahnen um den positiv geladenen Atomkern. Die Heisenbergsche Unschärferelation verbietet aber die wohldefinierte, mathematische Beschreibung der Bewegung bzw. die genaue Festlegung des Ortes der Elektronen. Außerdem dürfen, gemäß Pauli-Prinzip, Fermionen wie das Elektron sich nicht auf den selben Bahnen bewegen bzw. nicht den selben Raum einnehmen dürfen, wenn sie in allen Quantenzahlen (Energiestufe) übereinstimmen, was hier der Fall ist.





Es gibt vier Quantenzahlen. Sie charakterisieren mögliche Energiezustände eines Elektrons in der Elektronenhülle.
Sie bestehen aus:
-Hauptquantenzahl n=1,2,3,...7 (weitere Hauptquantenzahlen sind nicht bekannt)
Sie bestimmt die Energie eines Elektrons
-Nebenquantenzahl l=0,1,2,...n-1
Sie charakterisiert die Unterteilung innerhalb der durch die Hauptquantenzahl festgelegten Energiebereiche und beschreibt den Bahndrehimpuls der Elektronen
-Magnetquantenzahl -l kleiner gleich m kleiner gleich l
Sie unterteilt die Bereiche der Nebenquantenzustände in noch kleinere Bereiche und beschreibt das magnetische Moment der Elektronen
-Spinquantenzahl s=1/2 oder -1/2
beschreibt den Eigendrehimpuls der Elektronen

Die Hauptquantenzahl n, die Nebenquantenzahl l und die Magnetquantenzahl m werden auch zusammen als Orbitalquantenzahlen bezeichnet. Sie definieren, wie der Name es schon sagt, ein Atomorbital. In jedem Orbital sind 2 Quantenzustände möglich. (spin up and spin down)

Nach dem Bohrschem Atommodell befinden sich die Elektronen auch in bestimmten Energiezuständen bzw. Energieniveaus. Diese werden Schalen genannt. Die maximale Anzahl der Elektronen auf einer Schale ist 2n² (n=Hauptquantenzahl; sie gibt also auch an, auf welcher Schale sich ein Elektron befindet). Die äußerste Schale (Valenzschale) darf maximal 8 Elektronen aufnehmen.



3.3 Das Orbitalmodell und die Elektronenkonfiguration

Das Orbital (von lat.: orbis=Kreis) ist ein Raum, in dem die Aufenthaltswahrscheinlichkeit für ein Elektron ca. 90% beträgt. Es wird durch eine Wellenfunktion charakterisiert. Diese, meist komplexwertige, Funktion beschreibt, wie sich z.B. die Elektronenwelle mit Ort und Zeit verhält. Hintergrund der Wellenfunktion ist der Welle-Teilchen-Dualismus, der besagt, dass sich ein Mikroobjekt, wie beispielsweise das Elektron, sowohl wie ein Teilchen, als auch wie eine Welle, verhalten kann. Das Quadrat der Wellenfunktion entspricht einer räumlichen Dichteverteilung. Das Orbital ist nicht beobachtbar. Es ist eine mathematische Fiktion und eine mathematische Funktion. Es gibt 4 verschiedene Orbitale. Die zwei, für uns, wichtigsten Orbitale sind das s- und das p-Orbital. s-Orbitale sind nährungsweise Kugeln. Die Nebenquantenzahl ist l=0 und die Elektronenverteilung ist kugelsymmetrisch. p- Orbitale sehen wie Hanteln aus. Sie beginnen erst bei Hauptquantenzahl n=2 und haben die Nebenquantenzahl l=1. Diese Orbitale haben eine Knotenfläche, die durch den Atomkern geht. Außer diesen Orbitalen gibt es noch d- und f-Orbitale. Diese haben die Nebenquantenzahl l=2, respektive l=3 und beginnen erst bei Hauptquantenzahl n=3 bzw. n=4.


Die Verteilung der Elektronen auf Orbitale heißt Elektronenkonfiguration. Um die Elektronenverteilung zu bestimmen muss man 3 Regeln beachten:
1.Elektronen belegen zuerst energieärmste Niveaus. Das Energieniveau lässt sich näherungsweise mit der Formel: Energiestufe=n+l berechnen.
2.Regel von Hund: Energiegleiche Orbitale mit gleichen Nebenquantenzahl werden zunächst einfach besetzt.
3.Die Orbitale dürfen wegen dem Pauli-Ausschlussprinzip maximal 2 Elektronen mit unterschiedlicher Spinquantenzahl einnehmen"

Verstoß melden
Hast Du eine eigene Frage an unsere Chemie-Experten?

> Du befindest dich hier: Support-Forum - Chemie
ÄHNLICHE FRAGEN:
BELIEBTE DOWNLOADS: