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Reaktionsgleichung für Cyanotypie

Frage: Reaktionsgleichung für Cyanotypie
(4 Antworten)


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Ich suche die Reaktionsgleichung für Cyanotypie. Bei mir geht es nicht auf.


Input: C6H8O7·nFe·nH3N, K3[Fe(CN)6], H2O

Output: Berliner Blau Fe4[Fe(CN)6]3
Frage von doeschwo | am 17.11.2022 - 21:14


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Antwort von doeschwo | 20.11.2022 - 13:47
Gefunden habe ich noch

https://www.chem-page.de/experimente/cyanotypie-blaupauspapier.html

Vielleicht hilft das weiter?


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Antwort von cir12 | 20.11.2022 - 17:04
Chemische Vorgänge bei der Cyanotypie:
1. Belichtung: Fotochemische Reduktion von Fe3+ zu Fe2+
• Bei der Belichtung absorbiert das lichtempfindliche Ammoniumeisen(III)-citrat durch seine bräunliche Farbe blauviolettes Licht, wobei ein Elektron des negativ geladenen Citrat-Ions angeregt wird.
• Dadurch zerfällt das Citrat-Ion unter Abgabe von zwei energiereichen Elektronen an zwei Fe3+ – Ionen, die dadurch zu Fe2+ – Ionen reduziert werden.
C6H5O7 3– + 2 Fe3+ --> 2 Fe2+ + C5H4O5 2– + CO2 + H+
Citrat Fe(III)–Ion Fe(II)-Ion Zerfallsprodukte von Citrat

2. Entwicklung: Bildung von Berliner Blau
• Zwei Fe2+-Ionen bilden mit Cyanoferrat(II) der Entwicklerlösung zunächst das wasserunlösliche Berliner-Weiss im Fotopapier (Fällungsreaktion)
2 Fe2+(aq) + [Fe(CN)6] (aq) --> Fe2[Fe(CN)6] (s)
Fe(II)-Ion Cyanoferrat(II) Berliner-Weiss

• Mit Luftsauerstoff oxidieren vier Fe2+- Ionen zu Fe3+, wobei das ebenfalls unlösliche Berliner Blau entsteht. Dieser Vorgang kann mit Wasserstoffperoxid beschleunigt werden.

3 Fe2[Fe(CN)6] + 2 H2O2 --> Fe4[Fe(CN)6]3 + 2 Fe(OH)2
Berliner-Weiss Berliner-Blau

Da das Berliner-Blau aus dem bereits unlöslichen Berliner-Weiss entsteht, geht keine Farbe verloren, was die Auflösung verbessert. Zudem besteht keine Gefahr, dass die kolloid gelöste Form von Berliner Blau entsteht, was vor allem geschieht, wenn im Verhältnis zu den CN -Ionen zu wenige Eisenionen vorliegen.
Quelle: Kantonsschule Baden


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Antwort von doeschwo | 20.11.2022 - 18:55
Hmm, "entwickelt" wird ja gar nichts bei der Cyanotypie.

Was ich nicht verstehe: Ausgangsprodukt ist C6H8O7·nFe·nH3N aber die erste Gleichung bei der Kantonsschule fängt an mit C6H5O7 3– + 2 Fe3+

Scheint nicht aufzugehen?


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Antwort von doeschwo | heute - 07:52
Hallo, ist jemand schon weitergekommen? Ich suche immer noch die Reaktionsgleichung.

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