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Schilderung- Ein Waldspaziergang

Frage: Schilderung- Ein Waldspaziergang
(1 Antwort)

 
Hallo,
ist die Schilderung ansich und die Grammatik ok?
Danke schonmal im Vorraus :)

Ein Waldspaziergang
Nach anstrengenden Tagen gehe ich immer gerne im Wald spazieren.
Es ist fast 17 Uhr und ich begebe mich in den sauerstoffreichen Wald. Heute ist das Wetter schlecht, da es regnet. Im Wald lausche ich zu den kleinen Vögeln, die sehr laut zwitschern. Ist es eine Art Melodie, die die Vögel singen? Aus dem nichts höre ich ein lautes Laubgebläse, das schrille Töne von sich gibt. So eine schöne, bergige Landschaft sieht man nicht jeden Tag. Fast alle Bäume stehen nackt da, da es in der letzten Zeit eiskalt war. Ein paar Bäume glänzen noch in ihrem bunten Blättergefieder. Alle Wiesen leuchten hellgrün und die Büsche stehen wie Menschen auf einem Konzert. Plötzlich spüre ich einen mickrigen Wassertropfen auf meiner Nase. Rasch wische ich ihn ab. Von der Ferne sehe ich düstere Wolken heranziehen, die eine negative Ausstrahlung besitzen. Die Wärme meines Pullovers übertrifft jede kuschelig warme Wärmflasche. Ständig schießt mir der Gedanke in den Kopf: Wann hört es auf zu regnen? Von weitem sehe ich eine kleine, dunkelbraune Holzhütte unter dem man sich unterstellen kann. Ich packe meinen riesigen, schwarzen Regenschirm ein und setze mich auf die kleine Bank. Nach langen Überlegungen beschließe ich mein vollgemaltes und teilweise kaputtes Skizzenbuch rauszuholen und anfangen die wunderschöne Landschaft zu malen. Zuerst fange ich mit abstrakten Umrissen an und arbeite mich bis ins Detail ein. Jeder einzelne Bleistiftstrich bedeutet entweder ein neues schraffiertes Blatt oder ein neuer kleiner Ast. Bei solchen Sachen bin ich immer gründlich als ein berühmter Maler. Vor lauter Konzentration bemerkte ich nicht eine alte, zerbrechliche Oma, die mich freundlich grüßte. Schnell beschloss ich, dass sie auch einen Platz auf meinem Bild bekommen würde. Langsam hört es auf zu regnen, doch die dunklen Wolken ziehen sich immer mehr ran. Auf dem Weg zum Ausgang des Labyrinthes sehe ich ein kleines, zierliches Eichhörnchen, das nach Nüssen suchte, wie ein Hund bei einem Polizeieinsatz nach Rauschmitteln. Es tut mir sehr weh zu sehen, wie es nichts zu Essen sucht. Selber suche ich auch nach Nüssen und werde fündig. Das rothaarige Eichhörnchen nährt sich, wie ein Fuchs auf Beutesuche und klaut mir 3 Nüsse aus meiner Hand. Ich lache darüber und laufe nach Hause.
ANONYM stellte diese Frage am 25.10.2017 - 17:09


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Antwort von Ritchy (ehem. Mitglied) | 25.10.2017 - 23:15
Ein Waldspaziergang
Nach anstrengenden Tagen gehe ich immer gerne im Wald spazieren. Es ist fast 17 Uhr und ich begebe mich in den sauerstoffreichen Wald. Heute ist das Wetter schlecht,

da es regnet. Im Wald lausche ich den kleinen Vögeln zu, die sehr laut zwitschern. Ist es eine Art Melodie, die die Vögel singen? Aus dem Nichts höre ich ein lautes Laubgebläse, das schrille Töne von sich gibt. So eine schöne, bergige Landschaft sieht man nicht jeden Tag. Fast alle Bäume stehen nackt da, weil es in der letzten Zeit eiskalt war. Ein paar Bäume glänzen noch in ihrem bunten Blättergefieder. Alle Wiesen leuchten hellgrün und die Büsche stehen wie Menschen auf einem Konzert. Plötzlich spüre ich einen mickrigen Wassertropfen auf meiner Nase. Rasch wische ich ihn ab. Von der Ferne sehe ich düstere Wolken heranziehen, die eine negative Ausstrahlung hervorrufen. Die Wärme meines Pullovers übertrifft jede kuschelig warme Wärmflasche. Ständig schießt mir der Gedanke in den Kopf: Wann hört es auf zu regnen? Von weitem sehe ich eine kleine, dunkelbraune Holzhütte unter der man sich unterstellen kann. Ich packe meinen riesigen, schwarzen Regenschirm ein und setze mich auf die kleine Bank. Nach langen Überlegungen beschließe ich, mein vollgemaltes und teilweise kaputtes Skizzenbuch rauszuholen, um anzufangen, die wunderschöne Landschaft zu malen. Zuerst fange ich mit abstrakten Umrissen an und arbeite mich bis ins Detail ein. Jeder einzelne Bleistiftstrich bedeutet entweder ein neues schraffiertes Blatt oder ein neuer kleiner Ast. Bei solchen Sachen bin ich immer gründlich wie ein berühmter Maler. Vor lauter Konzentration bemerkte ich nicht eine alte, gebrechliche Oma, die mich freundlich grüßte. Schnell beschloss ich, dass sie auch einen Platz auf meinem Bild verdient hätte. Langsam hört es auf zu regnen, doch die dunklen Wolken ziehen sich immer mehr zusammen. Auf dem Weg zum Ausgang des Labyrinths sehe ich ein kleines, zierliches Eichhörnchen, das nach Nüssen suchte, wie ein Hund bei einem Polizeieinsatz nach Rauschmitteln. Es tut mir sehr weh zu sehen, wie es nichts zu Essen findet. Deshalb suche ich nun selbst auch nach Nüssen und werde fündig. Das rothaarige Eichhörnchen ernährt sich, wie ein Fuchs auf Beutesuche und klaut mir 3 Nüsse aus meiner Hand. Ich lache darüber und laufe nach Hause.

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