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Korrektur + Änderungsvorschläge Rhetorischer Rede

Frage: Korrektur + Änderungsvorschläge Rhetorischer Rede
(2 Antworten)


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Guten Abend Ich muss in Deutsch eine rhetorische Rede halten. Ich habe mich für die Präsidentschaftswahlen in den USA entschieden und habe eine kritische Rede dazu geschrieben. Nun würde ich mich freuen, falls Ihr sie korrigieren und Änderungsvorschläge geben könntet. Auch würde ich gerne Ihre Meinung dazu hören.


Vielen Dank im Voraus.
--

„Make America great again” Der Slogan von Donald Trump habt ihr in letzter Zeit sicher öfters gehört. Aber wie will dieser Mann das anstellen? Mit dem Löschen von E-Mails? Oder indem das alle so grossartig wie er werden sollen? Oder vielleicht dann doch mit dem Bau einer grossartigen Mauer wie sie einst in China erbaut wurde?
Aber „Die USA ist kein Land, das sich hinter einer Mauer versteckt” wie Hillary Clinton richtig sagte. Viel mehr Wahres hat dann aber auch Clinton nicht mehr zu sagen. Denn wie auch ihr Gegner Trump trägt sie keine weisse Weste. Sie will mit grossartiger Selbstinszenierung, Grössenwahn und Geldgier zur ersten Präsidentin der USA werden.
Dann wären da noch zwei weitere Mitstreiter. Vielleicht dachtet Ihr bis jetzt, dass es nur zwei gibt. Aber es hat tatsächlich noch zwei weitere Mitstreiter. Zum einen Gary E. Johnson und zum anderen Jill Stein. Da diese aber dank dem grossartigen Wahlsystem kaum eine Chance haben, lasse ich sie links liegen und komme direkt zu diesem grossartigen Wahlsystem.

„The winner takes it all“ So lautet nämlich das Prinzip der Wahlen in den USA. Was ein Segen für die Grossparteien ist, ist ein Fluch für die kleineren Parteien. Denn, sobald eine Partei mehr als 50 Prozent der Stimmen in einem Bundesstaat erreicht hat, bekommt sie die restlichen Stimmen noch dazu.
Ist das überhaupt noch demokratisch? So kommt es nämlich, als hätten Millionen von Leuten eigentlich gar nicht abgestimmt. Wegen diesem Prinzip habt Ihr wahrscheinlich auch noch nie von den kleineren Parteien und deren Kandidaten gehört. Diese gehen dann meistens unter den grossen Parteien unter.
So ist es nicht verwunderlich, dass wieder ein Kandidat der beiden Grossparteien gewinnen wird.

Ist dann einer dieser Kandidaten aber überhaupt kompetent genug, ein Land mit so grossem Einfluss zu führen? Denn die USA braucht einen Präsidenten, der hinter seinem Volk steht und nicht im Willen der korrupten Kongressmänner handelt. Einen Präsidenten, der etwas mit Taten verändern will und nicht nur leere Versprechungen macht. Einen Präsidenten, der Akzeptanz für andere zeigt und nicht den Rassismus wie in früheren Zeiten verherrlicht. Und einen Präsidenten, der genügend Intelligenz hat gegen die momentane Krise auf der Welt vorzugehen und sich nicht hinter einer Mauer versteckt.
Diese Ansprüche sind dann aber wohl etwas zu hoch angesetzt für die diesjährigen Kandidaten. Dennoch ist die Schuld nicht nur bei Ihnen zu suchen.
Ein weiteres Problem der diesjährigen Wahlen findet man erst, wenn man etwas tiefer gräbt. Es sind eben nicht nur die Kandidaten, sondern die Kongressmänner, das System der Wahlen und der Staat genauso Schuld daran. Sie ermöglichen es erst, dass solche Leute wie Trump oder Clinton Präsident werden können.
Wieso wundert das aber überhaupt noch jemanden, dass solche Kandidaten aufgestellt werden, wenn die korruptesten Männer direkt hinter dem Präsidenten stehen? Denn schon in den vorderen Jahren hat der Kongress das gemacht, was ihm am meisten einbringt und nicht was dem Volk am meisten hilft. Aber wenigstens hat das Ganze eine gute Sache. Die Gier dieser Männer nach Macht und Geld wird befriedigt.

Aber was geht uns das jetzt alles genau an? Dazu möchte ich gerne ein altes Sprichwort aufgreifen: „Wenn Amerika niest, bekommt der Rest der Welt eine Erkältung.“ So ist es wichtig für die kleine Schweiz, das mittlere Europa und den grossen Rest der Welt, dass die USA von einem kompetenten Präsidenten vertreten wird. Damit kann die Erde weiterhin auf stabilen Füssen stehen und sorglos in die Zukunft sehen. So hoffen wir, dass der neue Präsident dem Land aus der Krise hilft und ganz nach dem Motto geht: „Make America great again“.
Frage von Farsen17 | am 05.09.2016 - 17:33


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Antwort von Clara4444 (ehem. Mitglied) | 06.09.2016 - 10:23
Deine Rede ist dir super gelungen!
Den nachstehenden Satz habe ich korrigiert:
Es sind eben nicht nur die Kandidaten, sondern die Kongressmänner, das System der Wahlen und der Staat ist genauso Schuld daran.
grossen ist falsch geschrieben - man schreibt es so großen; genauso schreibt man großartig
- Schau dir doch die s - ss - ß Regelung noch einmal an!

Viel Glück bei deiner Rede!


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Antwort von Farsen17 | 06.09.2016 - 12:46
Vielen Dank. Komme aus der Schweiz, wo das Doppel s als ss geschrieben wird.

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