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e-ha-Themenwoche 22:Wie wichtig ist Rechtschreibung im Leben

Frage: e-ha-Themenwoche 22:Wie wichtig ist Rechtschreibung im Leben
(18 Antworten)

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Immer wenn in den Schulen Hektik und Nervosität ausbricht


- ist es Zeit für den Übertritt in eine höhere Schulstufe
- für den Eintritt in eine Ausbildung und die Eignungsprüfungen
- für den richtigen Notendurchschnitt für Abitur / Matura oder die Zulassung an die Uni.

Prüfungen sind also angesagt!

Aber immer um diese Zeit frage ich mich auch: Ist das alles so wichtig? Ich möchte mich aber hier einmal nur auf die Frage beschränken

Wie wichtig ist deutsche Rechtschreibung

- in diesen Prüfungen?

- in eurem beruflichen Alltag ?

- während des Studiums?

Berichtet über eure Erfahrungen, Feststellungen oder Erkenntnisse. Was ist eure persönliche Ansicht in dieser Frage?
________________________
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Frage von matata | am 09.01.2012 - 01:59


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Antwort von DonVJ | 09.01.2012 - 03:34
Wie einige vll schon wissen mach ich ne Ausbildung zum Koch.

Das einzige was wir schreiben müssen ist, was es zum Essen gibt, damit es von der Reze abgetippt werden kann und dementsprechend Schilder da stehen.

Nun gut, wir bzw.
meine zwei Kollegen sind abgesichert durch die abtippende Person an der Rezeption.
Zum Glück, denn wenn auf dem Schild Rechtschreibfehler sind, denkt sich mancher Gast bei vorhergegangenem Missempfinden einer Sache: "Wenn hier keiner Schreiben kann, ist auch das kein Wunder."

Die Zwei schreiben nämlich fürchterlich :/

Da Ausbildung geh ich auch noch in die Berufsschule. Hier wird natürlich alles angekreidet, was falsch ist. Nicht unbedingt negativ bewertet, aber die Lehrer haben eben ein Auge darauf.

Mir persönlich ist das ganze schon wichtig und ich denke gerade in Situationen wie im Thema angesprochen sehen das auch viele andere so, sprich Arbeitgeber/Lehrer usw.
Ich mein, würde ich z.B. Azubis einstellen, wäre ich der letzte der jemanden nicht annimmt, weil er/sie nicht anständig schreiben kann, eher aus dem Grund weil er/sie nicht will und es kommt auch immer noch darauf an, was die Person ansonsten leisten kann. Schreiben lernen kann man immer noch und wenn es sich wie bei mir (im Job) auf 100 Wörter reduziert ist das noch viel weniger ein Thema^^

Was allerdings gar nicht erwähnt wurde ist der Alltag an sich (auch das greift in "berufliche Rechtschreibung" Macht der Gewohnheit), aka Foren, Chats.
Da würde so mancher eine 6 oder auch 0 Punkte kassieren ;)
Und das finde ich einfach nur fürchterlich. Das breitet sich einfach immer mehr aus, auf gar nichts mehr zu achten beim Schreiben und so verkommt Rechtschreibung Generation für Generation...
Sinnentleerte Sätze, die man nach dem 5. mal lesen immer noch nicht deuten kann. Wörter die so falsch geschrieben sind, das man im Kopf 3 andere Wörter einzusetzen versucht, die dann doch alle keinen Sinn ergeben oder einen auf eine völlig falsche Fährte des eigentlich gemeinten locken... jaja

Groß- und Kleinschreibung im Chat nicht beachten kein Thema, im Forum seh ich das schon wieder anders.
Vielleicht weil es permanent da steht? Der Chat verschwindet nach genug anderem Getippe.


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Antwort von flirty40 (ehem. Mitglied) | 09.01.2012 - 11:22
Ohne Rechtschreibung geht`s doch heute gar nicht, oder?


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Antwort von Grizabella | 09.01.2012 - 12:56
Ich fände es schade, wenn durch Chats, Foren etc. die Rechtschreibung verloren gehen würden. Denn wenn man mal so schaut, und das ist auch hier oft der Fall, scheint Rechtschreibung und Zeichensetzung im Internet viele schlichtweg einfach nicht zu interessieren. Im Chat schreib ich schon auch mal nur in Kleinbuchstaben, aber wieso scheinen manche nicht in der Lage zu sein die Rechtschreibung auch im Internet anzuwenden? In der Schule braucht man das doch schließlich auch. Faulheit? Dummheit? Keine Ahnung. Was hat man davon, wenn man einen Satz 5mal lesen muss, bis man den Sinn versteht?
Getreu dem Motto: Komm wir essen Opa! Satzzeichen retten Leben.

Für mich persönlich ist Rechtschreibung natürlich wichtig, als angehende Lehrerin sollte ich die wohl einigermaßen beherrschen ;)


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Antwort von swenzel (ehem. Mitglied) | 09.01.2012 - 18:59
Zitat:
Groß- und Kleinschreibung im Chat nicht beachten kein Thema, im Forum seh ich das schon wieder anders.

Ganz meine Meinung. Da kommt aber noch die Umgangsspache dazu, die find(e) ich im Forum oder im Chat auch okay.
Was ich absolut nicht leiden kann, ist, wenn Leute Texte abschicken, die sie vorher nicht nochmal durchgelesen haben (Vorschau ftw) oder Dinge (Kommentare, Beschwerden o.ä.) schreiben, die sich beim richtigen lesen des Threads eigentlich erübrigen.
Ich muss jedoch zu meiner Schande gestehen, dass mir das zuweilen auch passiert... dann vermisse ich die Delete-Funktion. :D

Die Rechtschreibung und Grammatik is aber in Deutschland so ein Thema... zwei Rechtschreibreformen und die letzte wurde auch noch zwei mal überarbeitet. Und dann erst die Kommasetzung. Wer blickt da schon durch?
Mittlerweile darf man sogar "größer wie" sagen, wie ich vor ein paar Wochen gehört habe, und da muss ich nur an Bastian Sicks Quadrologie "Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod" denken, deren Titel soweit ich weiß auch mittlerweile eine legitime Konstruktion ist. (Leider hab ich die Bücher noch nicht gelesen... werde ich demnächst aber mal tun)

Rechtschreibung ist wichtig, denn sie zeugt von Bildung, aber selten sind Texte perfekt, denn es kommt immer wieder vor, dass man Tipp- oder Flüchtigkeitsfehler hat.
Solche Fehler sollten auch in Klausuren usw. nicht angestrichen werden und das werden sie auch (jedenfalls in Hessen) eigentlich nicht... aber wie soll man einen Flüchtigkeitsfehler von einem tatsächlichen Rechtschreibfehler unterscheiden?
Mir passiert es oft, dass ich schnell mal einen Buchstaben aus dem nächsten Wort in das Wort einbaue, das ich gerade schreibe, weil der Kopf schneller ist als die Hand. Das bedeutet aber nicht, dass ich nicht weiß, wie es geschrieben wird. So einen Fehler zählen meine Lehrer aber selten als Flüchtigkeitsfehler.

Ich finde, dass Texte eher gut gegliedert und schön zu lesen als Fehlerfrei sein sollten.
Fast nie beginne ich zwei Sätze hintereinander mit dem gleichen Wort und genauso selten kommt ein Wort bei mir in zwei aufeinanderfolgenden Sätzen oder gar in ein und demselben Satz vor. (Ausnahmen sind natürlich Hilfswörter und Wörter ohne brauchbare Synonyme)
Genauso wichtig ist für mich die Formatierung, denn man sollte dem Leser durch Absätze die Möglichkeit geben, festzustellen, wann ein Sinnabschnitt endet und der nächste beginnt. Tut der Autor das nicht, kommt man als Leser schnell durcheinander und der Text lässt sich nicht flüssig lesen.
Stilistische Mittel und generell der Schreibstil sollten also nicht nur in Fremdsprachenfächern, sondern auch in Deutsch eine Rolle spielen. Wenn ich persönlich Stilmittel benutze, dann zumeist aber eher unabsichtlich, doch das kommt auf die Situation und den Text an.

Zitat:
Denn wenn man mal so schaut, und das ist auch hier oft der Fall, scheint Rechtschreibung und Zeichensetzung im Internet viele schlichtweg einfach nicht zu interessieren.

Das stimmt leider... einer meiner Lehrer hat vor den Ferien noch zu mir gesagt, dass die neuen 11er Klassen alle nicht besonders gut und schön schreiben können, und er hält auch das Internet und die Handies/Smartphones für die Übeltäter.

 
Antwort von GAST | 09.01.2012 - 19:19
auf die gefahr hin, dass ich mich unbeliebt mache:
rechtschreibung empfinde ich als überbewertet.

sprache (kommunikation) zielt auf gegenseitige verständigung ab.
das geht auch ohne rechtschreibung. häufig scheitert kommunikation an mangelnder ausdrucksweise, nicht an korrekter schreibweise.

kleinkarierte korrekturen an einzelnen wörtern (so wie es lehrer lieben) schaffen keinen messbaren mehrwert. selbstredend weiß ein lehrer was gemeint ist, wenn ich schreibe: der misisipi fliest durch amereka. akzeptieren kann er es nicht. darüber, wer in diesem fall der dumme ist, lässt sich prima streiten.

wie ihr merkt halte ich groß- und klein-schreibung für überflüssig. konrad duden sah das ebenso. er wusste aber, dass sein gesamt-werk nicht akzeptiert würde, wenn er die groß- und kleinschreibung abschafft. er hat sich also dem spießertum seiner zeit ergeben (müssen).
vielleicht kommen wir über dieses spießertum mal hinweg und akzeptieren fremdmeinungen auch, wenn sie falsch geschrieben sind...


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Antwort von Dan_1990 | 09.01.2012 - 19:39
Ich bin ein großer Freund unserer Sprache und finde auch, dass eine saubere Rechtschreibung auch einen ästhetischen Wert hat und mich Texte mit einer solchen auch eher ansprechen. Ansonsten würde ich meinen, dass natürlich wichtig ist, dass die Funktionalität der Sprache erhalten bleibt. So lange ich verstehe, was der Autor will bzw. ausdrücken will, kann ich auch über den einen oder anderen Fehler hinwegsehen. Dies gilt aber nur für den privaten Bereich, in meinem Beruf als Deutschlehrer bin ich da wesentlich strenger ;-)


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Antwort von Grizabella | 09.01.2012 - 19:41
Ich weiß nicht wo wir ohne Rechtschreibung hinkommen würden. Da artet doch irgendwie alles aus. Und die Rechtschreibung ist ja irgenwie auch Ausdruck des Gesprochenen. Und wenn man "Amereka" schreibt, ist das einfach falsch, weil das Wort nunmal anders ausgesprochen wird.

 
Antwort von ANONYM | 10.01.2012 - 07:58
Die richtige Rechtschreibung ist heute genau so gefragt, wie vor 30 Jahren.
Auch nach mehreren Rechtschreibreformen, nach denen viele der über 30jährigen nicht mehr genau wissen, wie jetzt geschrieben wird.
Meine Rechtschreibung ist leider nicht perfekt, aber ich denke, dass es allgemein passt.

Vor über 10 Jahren hat die Deutschlehrerin eines meiner Kinder in der Realschule zu mir gesagt: ".... am Ende der 10. Klasse wird jeder Schüler eine Bewerbung schreiben können. Das Deutsch, das Sie und ich gelernt haben - so werden unsere Kinder leider nicht mehr schreiben können"....

Da dachte ich, dass ich aus allen Wolken falle und zweifelte an der Lehrkraft. Wie kann man so was sagen?
Wir haben doch auch (mehr oder weniger) fehlerfreies Schreiben gelernt. Warum sollen es die Kinder heutzutage nicht mehr lernen können? Sind die blöder als wir?

Ich weiß es nicht. Meine Kinder haben das Glück gehabt, die Rechtschreibung zu kapieren. Sie machen wenige Rechtsschreibfehler - und wenn, dann sind es meistens Flüchtigkeitsfehler. Wenngleich ihr Schriftbild (Handschrift) verbesserungswürdig ist.

Mir selbst sind Rechtsschreibfehler peinlich.
Wenn ich hier im Forum etwas schreibe, dann lese ich es meistens aber nicht mehr durch und daher kommen oftmals Tippfehler vor. Zumal ich verschiedene Tastaturen benutze und bei einer bleiben hin und wieder die Tasten hängen und ich bemerke das nicht immer.

Im Zeitalter von Rechtsschreibprüfung sollte aber keine Bewerbung mehr mit Fehlern beim Empfänger ankommen. Wenn ich mir unsicher bin, dann benutze ich ein anderes (mir bekanntes) Wort.

Liebe User,
bitte nutzt die Groß- und Kleinschreibung und macht wenigstens hin und wieder einen Punkt.
Es dient der Lesbarkeit der Beiträge und vor allem dafür, dass man auch versteht, was ihr uns mitteilen wollt. Danke.


Und sollte ich in diesem Beitrag Rechtsschreibfehler hinterlassen haben, so war dies Absicht.
Jeder, der einen findet, darf ihn behalten.


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Antwort von glubber202 | 10.01.2012 - 09:32
Also ich muss sagen ich bin immer wieder schockiert.

Wenn ich mir die Folien, Arbeitsblätter, Übungen und Vorlesungen beinahe aller Professoren angucke, kann man sich manchmal nur fremdschämen.

Also in meinem Studiengang interessiert Rechtschreibung und richtige Grammatik anscheinend nur sehr wenige.


Aber wehe es fehlt ein Mathematisches Zeichen in einer Rechnung. Katastrophe, das versteht ja dann keiner !


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Antwort von C. Baerchen | 10.01.2012 - 16:18
Grüß Gott.

Mit der Groß- und Kleinschreibung nehm ich`s weder im Chat, in einer sms oder im Forum so genau. Aber Zeichensetzung und die richtige Rechtschreibung müssen wirklich sein und sind dem Verständnis unerlässlich sind. Dabei rede ich jetzt nicht von (Tastatur-)Flüchtigkeitsfehlern wie "auhc" statt "auch". Aber sofern die Sprache ganz offensichtlich nicht beherrscht wird, dann ist das teilweise auch sehr nervig - auch wenn man es entziffern kann.


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Antwort von hans.dieter | 10.01.2012 - 16:34
rechtschreibung geht auch in grammatik über z.B. die großschreibung bei nominaliesierungen. wie man sieht schreibe ich bei e hausaufgaben fast immer klein. ob das für die schulehilfreich istweiß cih nicht :)


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Antwort von cleosulz | 11.01.2012 - 07:13
Richtige Rechtsschreibung ist wichtig.
Nur weiß man oftmals nicht, was ich jetzt (heute) noch richtig?

Meine persönliche Meinung ist, dass man sich immer bemühen sollte, richtig zu schreiben. Also auch Groß- und Kleinschreibung möglichst richtig anzuwenden.
Ausnahmen lass ich persönlich eigentlich nur bei einer SMS zu und das auch nur, weil ich selbst unfähig bin, ordentlich zu tippen. Wenn möglich, verfasse ich deswegen auch SMS (oder heißt das SMSs?) an einer ordentlichen Tastatur.

Bei längeren Texten bevorzuge ich auch Absätze.
Schon aus Gründen der Lesbarkeit.

Ansonsten ist es hilfreich, sich anstatt irgendwelcher Spiele zwischendurch auch mal solche Seiten reinzuziehen:

Beispiel: Großschreibung bei Nominalisierungen

http://lanthaler.net/ortho/d_gross.htm

http://www.canoo.net/services/GermanSpelling/Regeln/Gross-klein/Nominalisierung.html


Da staunt man (Frau^^) immer mal wieder, was gerade "aktuell" ist.

Aber auch hier gilt:
Wer ohne Fehler ist, werfe den ersten Stein.
Wer bei mir einen Fehler findet, darf ihn behalten.



Übrigens:
Ich bin noch mit der "alten Rechtsschreibung" zur Schule gegangen.
Daher ertappe ich mich dabei, dass ich bei handschriftlichen Texten (und solche verfasse ich recht (oder Recht?)oft, grundsätzlich daß schreibe.
Oft mache ich beim Schnellschreiben Rechtschreibfehler, die mir sofort aber auffallen. Und das passiert nicht nur beim Stenografieren.
Da scheint mir meine Hand oftmals schneller als das Hirn. Aber diese Schriftstücke sieht außer mir ja niemand und daher ist mir das schnuppe.
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 e-Hausaufgaben.de - Team

 
Antwort von GAST | 11.01.2012 - 15:31
ich verstehe den (wirklichen) mehrwert einer pingeligen rechtschreibung noch nicht.

mein pro und con zur rechtschreibung:

pro: menschen verschiedener bildungsschichten lassen sich prima von einander unterscheiden.

pro: man kann sich prima über dumme real- oder hauptschüler amüsieren, die einige wörter "phonetisch" aufschreiben.

con: der mensch ist fähig, auch leicht falsch geschriebene wörter zu entschlüsseln.

pro: vielleicht ist sie wichtig für die bestrebung des menschen, alles katalogisieren zu müssen. hier besteht wenigstens der nutzen darin, dass man jedes wort nur einmal im duden oder lexikon aufschreiben muss. und nicht z.b. nähmlich und nämlich und naemlich und naehmlich.

con: die meiste aktive kommunikation spielt sich von mund zu ohr ab. es ist wichtiger, genau das gut zu beherrschen.


In diesem Absatz tut sein jeden Wort richtig schreiben. Aber irgendwie Kommunikation ist mehr doch als nur viele Wort richtig geschrieben.


außerdem glaube ich, dass sich der mensch in den nächsten jahr(zehnt)en ein gutes stück weit vom geschriebenen wort entfernen wird. das verfassen von gedanken in wort und schrift dauert viel länger als z.b. das verfassen von audiodateien. technisch möglich sind voice-mail, telefonie, sprachaufnahme und co. jedenfalls schon lange.


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Antwort von FramusGitarrist (ehem. Mitglied) | 14.01.2012 - 10:43
Ich finde, es ist wichtig, auf korrekte Rechtschreibung zu achten. Leute, die von Pingeligkeit sprechen und dann in Foren nicht auf solche Sachen achten, laufen Gefahr, im richtigen Leben immer nachlässiger in dieser Hinsicht zu werden.
Ich achte hier im Forum permanent auf meine Rechtschreibung und auch Zeichensetzung, denn diese ist bei manchen Usern wirklich eine Katastrophe. Da sucht man nach drei Sätzen vergeblich nach einem Komma oder einem Punkt.

 
Antwort von GAST | 14.01.2012 - 19:27
Zitat:
Leute, die von Pingeligkeit sprechen und dann in Foren nicht auf solche Sachen achten, laufen Gefahr, im richtigen Leben immer nachlässiger in dieser Hinsicht zu werden.

aha.
und was passiert dann mit diesen nachlässigen Leuten im richtigen leben?
- werden sie gemobbt?
- oder weggesperrt?
- oder ausgelacht?
- oder zwangs-geschult?
- oder nie befördert?

wichtig ist, den kommunikationspartner mitzunehmen. wenn das ohne korrekte rechtschreibung geht, dann ist gut.
wichtiger sind doch inhalt, absicht, äußere form, und tonfall.

für mich versteckt sich hinter pingeliger rechtschreibung häufig auch indirekt der wunsch, jaaaa nicht (negativ) aufzufallen. was die grau-mäusigen verfasser fehlerfreier texte erreichen wollen, kann ich mir allerdings nicht vorstellen. die verfasser sicher auch nicht!?

[natürlich sollte man zum beispiel in einer bewerbung beweisen, dass man richtige rechtschreibung kann. aber auch nur da, wo ein nutzen daraus entsteht.]


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Antwort von cleosulz | 14.01.2012 - 19:44
Nein fuenf*,
nachlässige Schreiber werden i.d.R. weder gemobbt, noch weggesperrt.
Bei der Frage, ob sie ausgelacht werden, bin ich mir schon nicht mehr ganz so sicher.

Die Frage ist ja, ist es Nachlässigkeit (wenn ich mir kurz was per Hand notiere und das nachher niemand außer mir sieht, ist mir die Rechtsschreibung schnurz-egal) oder einfach Unfähigkeit, die Regeln der Rechtschreibung korrekt anzuwenden.

Und ich bekenne mich dazu, dass ich hin und wieder einen im Einkaufswagen liegen gelassenen Einkaufszettel anschaue und lese, bevor ich ihn wegwerfe.
Und manchmal überlege ich mir, wie wohl der Schreiber dieses Zettels aussieht, vor allem, wenn es nicht nur um Groß- oder Kleinschreibung geht.

Vielleicht bin ich einfach nur kleinkarriert und spießbürgerlich.
Aber ich - und viele andere Leute - bin/sind halt so.

Übrigens:
Meine Mutter schreibt heute immer noch Haarsprey statt Haarspray.
Das kann sie sich einfach nicht merken.
Seit dem ich ihr mal erzählt habe, dass ich mir schon hin und wieder einen fremden Einkaufszettel angeschaut habe, schreibt sie jetzt immer "Taft" auf ihren Einkaufszettel. Da ist sie sich der Schreibweise sicher.

Ihr Motto ist: Dumm darf man sein, nur nicht blöd.^^
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Antwort von sabi_1995 (ehem. Mitglied) | 14.01.2012 - 19:46
Ich finde es schon wichtig, dass auf Rechtschreibung geachtet wird..
Allerdings bin ich auch der Meinung, dass man es nicht mit Pingeligkeiten übertreiben sollte.. In einem Forum mal nur klein zu schreiben oder ähnliches ist ja nicht weiter schlimm, wenn der Sinn noch voll verständlich ist. Allerdings sollte man grade im Job oder in der Schule halt doch drauf achten.. ICh denke allerdings auch das durch das permanente nicht drauf achten einiges verlohren gehn kann.
Wobei ich zugeben muss, dass ich so gut wie nie drauf aucht ob ich Groß und klein richtig mache oder ähnliches wenn ich Chatte .. Bei einem Geschäftbrief oder einer Mail die an einen Kunden geht, lese ich aber noch 5 mal drüber damit mir keine Flüchtigkeitsfehler unterlaufen..

ICh denke allerdings das ist immer eine einstellung des einzelnen und nicht davon abhänig was man für einen Schulabschluss hat.. Auch ein Haupt oder Realschüler kann eine super tolle Rechtschreibung haben.. Und ein Abiturent eine grauenvolle einfach weil er keine lust hat drauf zu achten..

Und wie man bei mir grade wohl merkt habe ich auch net wirklich drauf geachtet wie meine Rechtschreibung jetzt in diesem Beitrag ist.. Also net Ausschimpfen bitte ^^


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Antwort von MaryHellYeah | 15.01.2012 - 18:44
Da ich keine Prüfung zum Schulabschluss hatte und auch nicht studiere, kann ich nur sagen, dass in meinem Beruf Rechtschreibung extrem wichtig ist. Als VFA schreibt man so viele Briefe und Mails, da kann man sich auch nicht erlauben Fehler einzubauen. In sms oder im Internet achte ich nicht so kleinlich drauf...da schreib ich auch schonmal alles nur klein, weils schneller geht.
Aber wenn ich sehe wie in Facebook oder anderen sozialen Netzwerken "g" durch "q" ersetzt wird und Namen wie "Liiiisa" oder "Lariissa" mit viel zu vieln Buchstaben geschrieben wird, wird mir schlecht.
Auch die Tatsache, dass oft alles komplett ohne Satzzeichen geschrieben wird, macht für mich das Lesen und Verstehen eines Textes furchtbar schwer.

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