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Brecht, Bertold-Der hilflose Knabe: Fragen beantworten dazu

Frage: Brecht, Bertold-Der hilflose Knabe: Fragen beantworten dazu
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Ich hab ein paar fragen zur diesem Text zu bearbeiten:

Bertolt Brecht: Der hilflose Knabe (1932)

Herr K.
sprach über die Untat, erlittenes unrecht stillschweigend in sich hineinzufressen, und erzählte folgende Geschichte:
"Einen vor sich hin weinenden Jungen fragte ein Vorübergehender nach dem Grund seines Kummers. >Ich hatte zwei Groschen für das Kino beisammen<, sagte der Knabe, >da kam ein Junge und riss mir einen aus der Hand<, und er zeigte auf einen Jungen, der in eineiger Entfernung zu sehen war. >Hast du denn nicht um Hilfe geschrien?<, fragte der mann. >Doch<, sagte der Junge und schluchzte ein wenig stärker. >Hat dich denn niemand gehört?< fragte ihn der mann weiter, ihn liebevoll streichelnd. >Nein< schluchzte der Junge: >Kannst du denn nicht kauter schreien?< fragte der Mann. >Nein<, sagte der Junge und blickte ihn mit neuer Hoffnung an. Denn der Mann lächelte. >Dann gib auch den her<, sagte der Mann, nahm den letzten Groschen aus der Hand und ging unbekümmert weiter.

1.Beschreibe die äußere Gestalt sowie die Sprache des Textes. Belege deine Aussagen mit Beispiele aus dem Text.
2.Untersuche die mögliche Absicht des Autors und die Wirkung des Textes. Stelle auch einen Bezug zur Überschrift her.
3. a. Nimm Stellung zu der Frage, ob man Unrecht stillschweigend erdulden sollte.
Oder:
b. Als der Junge nach Hause kommt, spricht er mit seinem Vater über die Geschehnisse des Tages. Versetze dich in die Lage des Jungen und seines Vaters und Schreibe einen Dialog zwischen Vater und Sohn.

Kann jemand mir die Aufgaben erklären was ich da machen soll oder beispiele machen wie ich anfagen soll..

Ich bedanke mich ganz Herzlich....
mfg
Frage von Nora80 (ehem. Mitglied) | am 16.09.2010 - 19:38


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Antwort von Nora80 (ehem. Mitglied) | 16.09.2010 - 22:01
Immer
noch keine Antwort ^^


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Antwort von jtodao (ehem. Mitglied) | 16.09.2010 - 22:18
http://www.uni-protokolle.de/foren/viewt/149708,0.html

http://www.deutschboard.de/topic,289,-suche-eine-interpretation-zu-undquot%3Bder-hilflose-knabeundquot%3B.html

http://www.schoolunity.de/schule/hausaufgaben/preview.php?datensatzkey=001753&query=action%3Dsuchen%26seite%3D146%26suchbegriff%3Dnone%26nosave%3D1&session=c266bea971f248227b59eca2f3b3cd36

irgendwo da gibts sicher Antworten


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Antwort von Nora80 (ehem. Mitglied) | 16.09.2010 - 22:47
eigentlich ich verstehe die Fragen nicht richtig was man da machen soll....


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Antwort von jtodao (ehem. Mitglied) | 16.09.2010 - 23:02
naja 3 ist doch leicht.

schreib irgend wie sowas:

Unrecht sollte man nie stillschweigend erdulden, außer man bringt sich oder Mitmenschen in Gefahr wie zum Beispiel Körperliche Gewalt.
In manchen Extrem-Situationen wie wenn man zum Beispiel Zeuge einer Vergewaltigung wird, würde ich selber auch mehr riskieren um das Opfer zu retten.

so etwas in der Art würde ich schreiben

auf 1 und 2 habe ich keine Lust


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Antwort von Nora80 (ehem. Mitglied) | 16.09.2010 - 23:17
Danke..............


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Antwort von Nora80 (ehem. Mitglied) | 16.09.2010 - 23:39
.Beschreibe die äußere Gestalt sowie die Sprache des Textes. Belege deine Aussagen mit Beispiele aus dem Text.

Hat diese Frage vllt mit einem Interpretation machen oder wie ?


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Antwort von Nora80 (ehem. Mitglied) | 16.09.2010 - 23:43
gehört das zu der ersten Frage

Der parabolische Text "Der hilflose Knabe" von Bertolt Brecht, geschrieben 1932, handelt von einem kleinen hilflosen Knaben, dem Unrecht angetan wurde. Aber anstatt ihm zu helfen wird er von den Stärkeren, in seinem Leid, noch mehr ausgebeutet.
Eine sehr interessante Parabel, da sie die Situation in unserer Gesellschaft widerspiegelt. Sie ist in einfachen Worten und Sätzen aufgebaut, so dass sie für jedermann verständlich ist. Hat der Leser den ersten Satz gelesen und verstanden, so entsteht automatisch eine Neugierde auf den Rest der Parabel. Außerdem wird viel direkte Rede benutzt, dadurch wird eine gewisse Spannung aufgebaut. Aber nicht nur der erste Satz weckt unsere Neugierde weiter zu lesen, sondern auch der Titel "Der hilflose Knabe". Beide sprechen über das Leid und die Ungerechtigkeit in unserer Gesellschaft, die auf uns eine interessante Wirkung haben.
Wenn man die Parabel in Sinnabschnitten unterteilen möchte, so wäre der erste Satz (Zeile 1/2) die Einleitung und folglich der erste Abschnitt. Sobald Herr. K. anfängt seine Geschichte zu erzählen, fängt der zweite Abschnitt an (Zeile 2-15). Die ausgesprochene Geschichte handelt von einem kleinen Jungen, dem Geld gestohlen wurde. Dieser wird hauptsächlich mit "traurigen" Wörtern beschrieben: (Zeile 3) weinenden Jungen, (Zeile 11 und 13) schluchzte. Außerdem schient dieser kleine Junge auch von einer gewissen Naivität beeinflusst zu sein, da die einfache Zuneigung eines fremden ihm Hoffnung und Vertrauen schenkt (Zeile 14/15). Vergleicht man die beschriebenen Emotionen und Gefühle des Jungens, so erkennt man, dass im Laufe von nur zehn Zeilen mehrere Antonyme verwendet wurden (Zeile 4, 11, 12, 15). Mit diesem Stil hat der Autor die Intensionen auf die Probleme der Gesellschaft aufmerksam zu machen. Was bei mir persönlich sehr gut gelungen ist, das der Text eine schockierende Wirkung auf mich hat. So traurig es auch scheinen mag, muss man dennoch Brecht recht geben, da er einer unserer größten Charakterschwächen haargenau anspricht. In Wirklichkeit ist der Mensch die grausamste Kreatur auf Erden, da er selbst die Schwachen und Hilflosen ausbeutet. Er ist hinterlistig und von einer freundlichen Fassade umschlossen, die seinen waren Charakter verbirgt. Und dies stimmt auch genau mit der fremden Person überein, die liebevoll dem kleinen Jungen helfen will, aber in Wirklichkeit ihn nur ausbeuten vermag. Er erkundigt sich beim kleinen Jungen, ob er in der Lage sei laute nach Hilfe zu schreien. Und als er ihm erklärt, dass er dazu nicht fähig ist, so nutzt der Fremde seine Macht aus und bestielt den kleinen Jungen. Mit dem Wort "unbekümmert" (Zeile 17) wird die Dreistigkeit des Fremden noch einmal erläutert. Der dritte und letzte Abschnitt ist die Verwandlung des hilfsbereiten und freundlichen Fremden in ein erbarmungslosen Räuber (Zeile 15-18).
Die Parabel ist sehr interessant, mit Spannung aufgebaut und sehr leicht zu lesen. Dennoch ist sie schockierend, da sie der Wahrheit entspricht.

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