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Wie findet ihr das?

Frage: Wie findet ihr das?
(6 Antworten)

 
Hi, könt ihr das mal durchlesen und mir sage ob das gut ist?
würdet ihr, nachdem ihr das gelesen habt, die gschichte weiterlesen wollen?

vielen dank im voraus

Da stand ich nun vor Mädcheninternat, in das mich meine Eltern einweisen möchten.
Es sah genau so aus wie ich es mir ausgemalt habe: Ein großes altes Gebäude, bestehend aus drei Untergebäuden, die durch Brücken miteinander verknüpft sind. Die Ziegelsteine haben ihre ursprüngliche Farbe braun verloren, nun ist es ein dreckiges hässliches braun, wie Scheiße.Es war im Großen und Ganzen ein altmodisches Gebäude, einfach nur unmodern. Wahrscheinlich war es so alt wie der Speyrer Dom.
Ich bin mir sicher, dass die Leute da drinnen, genauso altmodisch wie das Gebäude sind. Na toll.Hier soll ich also in die Oberstufe gehen und mein Abitur machen.
„Chandrika trödel nicht so!“, schimpft meine Mutter, wie immer.
Ich brauch Zeit, um mich mental auf dieses scheiß Internat vorzubereiten, verdammt!
Trödelnd nahm ich meine zwei Koffer, die nicht alzu schwer waren und folgte meinen Eltern zum Eingang des Internats. Sie suchten nach dem Büro des Direktors, der mich begrüßen und kurz einweisen sollte. Nach 5 Minuten Suche fanden wir endlich den Schuldirektor, Herr Bade. Er hatte ein kleines Bierbäuchlein und ein paar graue Haare auf dem Kopf. Seine Augen sahen extrem müde aus und sein Gesicht war verziert mit tausenden Falten.
Ohhhaaa, der hatte bestimmt die ganze Nacht durchgemacht
Meine Eltern begrüßten den Direktor und plauderten noch ein wenig mit ihm, ohne mich zu beachten.
„Hallo, Chandrika. Schön, dass du nun hier bist! Die Sekretärin wird dir gleich dein Zimmer zeigen und dich kurz in unsere Schulregeln einweisen. Ich hoffe, du wirst eine gute Zeit an unserer Schule haben“, sprach er dann zu mir.
Schon wieder. Es heißt San-dri-ka und nicht Schan-dri-ka, das macht so ziemlich jeder falsch. Ich habs aufgegeben sie ständig zu verbessern, das lernen sie sowieso nicht.
„Ja hallo“, sagte ich, lächelte und versuchte dabei nicht gelangweilt zu klingen, „freut mich auch“.
Dann kam die Sekretärin. Eine mollige Frau mit einem kurzen beigen Rock und dazu eine passende schwarze Bluse.Ihr Gesicht glich einem Hamster. „Chandrika, richtig? Komm mit, ich zeig dir dein Zimmer“
Ich sah zu meinen Eltern rüber und nickte „Tschüss“, sagte ich noch, etwas zögernd. Sie werden mich die nächsten drei Jahren selten besuchen, da bin ich mir sicher.
„Tschüss“, sagten sie zurück und gingen. Kein Küsschen, keine Umarmung, wie bei den Deutschen.
Ich folgte der Sekretärin, die die Treppe hinaufging. Wir gingen durch ein Korridor und suchten Zimmer Nummer 25. Es befand sich so ziemlich am Ende des Korridors. „So da wären wir, hier sind die Schulregeln, lies sie dir bitte durch“, sie drückte mir ein Stapel voller Blätter mitRegeln in die Hand.“ Solltest du noch irgendwelche fragen haben, wende dich an mich, dann kann ich dir weiterhelfen. Ich wünsche dir eine schöne Zeit bei uns.“Sie ging und ich stand da mit meinen Koffern vor Zimer Nummer 25.
Oh man, hoffentlich wohn ich nicht mit so ner zickigen Tussi, bitte nicht
Ich schnaufte auf und öffnte die Tür.....
GAST stellte diese Frage am 21.07.2010 - 10:40


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Antwort von MaEmo (ehem. Mitglied) | 21.07.2010 - 10:42
Nein
würde ich nicht weiterlesen wollen.


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Antwort von Grizabella | 21.07.2010 - 10:58
Ach ich würde glaub ich weiterlesen wollen.
Allerdings liest es sich etwas seltsam am Anfang, da du die Zeiten etwas vermischst. Da heißt es z.B. "nun ist...", aber der Rest steht in Vergangenheit.


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Antwort von C. Baerchen (ehem. Mitglied) | 21.07.2010 - 11:12
ich glaub, ich würde auch noch ein wenig weiterlesen wollen...

aaaaaaaaaber(!) bitte auf zeichensetzung achten und die deftigen ausdrücke ein wenig rausnehmen.
zudem bitte kenntlich machen, wenn die erzählerin was denkt (beispiel "Ohhhaaa, der hatte bestimmt die ganze Nacht durchgemacht", kam ganz schrecklich daher)

und das mit der aussprache von chandrika bitte iwie verkneifen. es kommt sehr komisch, wenn man den namen am anfang zum ersten mal liest und sich selbst vorstellt, wie`s ausgesprochen werden könnte, das dann so mitträgt und dann so angefahren zu werden(die kritik an den schulleiter geht eher an den leser)

naja^^ übung macht den meister, nech

 
Antwort von GAST | 21.07.2010 - 15:43
Das mit dem Namen ist Unsinn und frei erfunden. "Chandrika" kommt von "Chandra" (Mond) und wird "Schandra" ausgesprochen. In manchen Ländern sagen sie "Kandra", aber auf keinen Fall "Sandra" oder "Sandrika".

Unwahrscheinlich, dass der Direktor das nicht weiß, vor allem, wenn die Eltern sie gerade angemeldet haben.

Du müsstest auch in derselben Zeit bleiben. Du erzählst überwiegend im Präteritum, manchmal dann wieder im Präsens („Chandrika trödel nicht so!“, schimpft meine Mutter...).

Manche Ansätze sind nett, aber die Geschichte wird ganz aus dem Denken und Fühlen des kindischen, zickigen Teenie-Girls erzählt. Das macht es dem Leser schwer, sich zu identifizieren.


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Antwort von auslese | 21.07.2010 - 16:37
Ich würde es weiterlesen wollen.

Darüber hinaus finde ich gerade deinen Stil, Ausdrücke wie "Scheiße" zu benutzen oder die Sache mit der Aussprache des Namens und das "an der Nase herumführen" des Lesers in dem Zusammenhang richtig gut.

Einzige Mankos sind deine Orthographie/ Zeiten und an einigen Stellen die Interpunktion, aber wurde ja bereits erwähnt.


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Antwort von cleosulz | 21.07.2010 - 17:17
Ich würde gerne wissen, wer hinter der Türe auf das Mädchen wartet.

Den Schreibstil finde ich auch nicht schlecht.
Die Geschichte liest sich für mich flüssig. Grade das Erleben und die Beschreibung der Personen und die Gedanken/Gefühlswelt, die sich aus der Sicht des Mädchens ergeben regt mich zum Weiterlesen an.
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