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Innenpolitik Deutschland 1960-1969

Frage: Innenpolitik Deutschland 1960-1969
(4 Antworten)

 
Ich muss eine Präsentation über die Innepolitik Deutschlands in den Jahren 1960-1969 halten und finde darüber aber nur sehr wenig.
Habe bis jetzt nur den Mauerbau, die Spiegelaffäre und Bundestagswahlen.
Mir wurde vorgeschlagen die Studentenbewegung zu nehmen, jedoch gehört sie meiner Meinung nach zur Außenpolitik.

Kann mir bitte jemand helfen?
Ist echt sehr, sehr wichtig :/
GAST stellte diese Frage am 29.05.2010 - 14:36

 
Antwort von GAST | 29.05.2010 - 14:48
Wann musst du es vortragen? ES gibt da ein gutes Buch darüber,
aber wenn du es schon am MOntag vortragen musst ist es zu spät!
Aber ich würde mich sowieso nicht immer aufs Internet verlassen, ich benutze auch oft Bücher für REferate

 
Antwort von GAST | 29.05.2010 - 15:10
Muss am Montag vortragen, für Bücher keine Zeit mehr...


Autor
Beiträge 5739
78
Antwort von brabbit | 29.05.2010 - 15:28
Zitat:
Mir wurde vorgeschlagen die Studentenbewegung zu nehmen, jedoch gehört sie meiner Meinung nach zur Außenpolitik.


Zitat:
Unter dem Schlagwort 68er-Bewegung werden verschiedene, meist linksgerichtete Studenten- und Bürgerrechtsbewegungen zusammengefasst, die mehr oder weniger zeitlich parallel seit Mitte[1] der 1960er-Jahre aktiv waren. Der Name bezieht sich auf das Jahr 1968, in dem einige der von diesen Bewegungen thematisierten Konflikte eskalierten, insbesondere in den USA in den Antikriegsdemonstrationen und den Folgen der Ermordung Martin Luther Kings, in Europa in diversen intensiven zivilen Auseinandersetzungen.

Im allgemeinen Sprachgebrauch in Deutschland bezeichnet man hiermit häufig vereinfachend die deutsche Studentenbewegung der 1960er Jahre.



Quelle:

http://de.wikipedia.org/wiki/68er-Bewegung

Das stimmt. Dann nimmst du halt das hier:
Zitat:
Deutsche Studentenbewegung der 1960er Jahre



Zitat:
Die deutsche Studentenbewegung der 1960er Jahre war eine vielschichtige politische Bewegung, die die „herrschenden Verhältnisse“ in der Bundesrepublik der 50er- und 60er Jahre radikal kritisierte und bekämpfte. Sie war Teil der von den USA ausgehenden Internationalen Studentenbewegung, aber auch von der Frankfurter Schule inspiriert. Ihr Selbstverständnis war zunächst emanzipatorisch, größtenteils antiautoritär gegen die „Herrschaft von Menschen über Menschen“ gerichtet. Überwiegend herrschten antikapitalistische Einstellungen vor. Es gab dabei entschiedene Ablehnung kommunistischer Systeme, aber teilweise auch Sympathie. Weitere wesentliche Momente waren die Ablehnung der in der westdeutschen Bundesrepublik übergangslos in Machtpositionen verharrenden „Generation der Täter“ des so genannten Dritten Reiches und die Überwindung der "prüde-bigotten" Sexualmoral der fünfziger Jahre.


Quelle:

http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Studentenbewegung_der_1960er_Jahre
________________________
 e-Hausaufgaben.de - Team

 
Antwort von GAST | 29.05.2010 - 19:49
Innenpolitisch war in diesem Jahrzehnt auf den ersten Blick nicht viel los;
Bevor du auf die Innenpolitik lossteuerst, musst du natürlich ganz kurz die allg. polit. Entwicklung streifen:
a) Bundestagswahlen 1959, 1963, 1967 und 1969 (vgl. http://www.deutschland-auf-einen-blick.de/statistik/bundestagswahlen.php); 1963 Rücktritt Adenauers, weitere Bundeskanzler: Erhardt , Kiesinger und Brandt
b. die Innenminister waren: Gerhard Schröder CDU(1959-63), Herrman Höcherl CSU (1963 - 1965), Paul Lücke (CDU) (1965/66); Erich Benda (CDU) (1968/69)


du solltest drei Bereiche unterscheiden:

I. Innenpolitik der Bundesregierung bezogen auf die BRD
da wären dann die wichtigsten Aspekte
a. die Spiegel-Affäre (1962)
b. Gründung des ZDF und des Deutschlandfunks (Medienpolitik ist Innenpolitik)(1963)
c. Parteiengesetz rtegelt verfassungsrechtl. Stellung und die
Aufgaben der Parteien
d. Verabschiedung der Notstandsgesetze (Mai 1968)
II. Innenpolitik bezogen auf die DDR (die ja von der BRD nicht als
Ausland anerkannt worden war.):
e. Mauerbau ab 13.8.1961
f. erstes "Passierscheinabkommen" (Dez. 1963) regelt Ost-Berlin-Besuche für West Berliner (zweites Abkommen Sept. 1964 und dann Nov. 1965)
g.1969 (22.7.): DDR-Fahne und -Hymne werden in der BRD bei Sportveranstaltungen geduldet

III. Innenpolitik und außerparlamentarische Opposition:
f. Berliner Kommune I (1968)
g. die Gerichtsverfahren gegen Fritz Teufel und Rainer Langhans bzw.
Gudrun Ensslin und Andreas Baader (kaufhausbrand) (Keimzelle der RAF)
h. der Schahbesuch Juni 196/: Jubelperser, Ermordung von Benno Ohnesorg;
g. Studentische Protestbewegung; Rudi Dutschke.

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