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Wirtschaft u. Recht

Frage: Wirtschaft u. Recht
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Was versteht man unter Sozialprinzip?

Ich muss dazu morgen was in der arbeit schreiben könne nur ich weiß nich was ich schreibe sollte. Habt ihr ahnung?
Frage von borderlands (ehem. Mitglied) | am 25.03.2010 - 21:02


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Antwort von Cyanwasserstoff (ehem. Mitglied) | 25.03.2010 - 21:04
Ich habe eine I-Net Seit gefunden , vielleicht hilft sie dir ja weiter!

Link:
http://www.mindpicnic.de/cardbox/die-fuenf-sozialprinzipien-der/1/


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Antwort von borderlands (ehem. Mitglied) | 25.03.2010 - 21:10
ist ein bisschen komisch die seite
ich ja das sozialprinzip in der sozialversicherung


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Antwort von borderlands (ehem. Mitglied) | 25.03.2010 - 21:11
*ich meinte ja ehr das sozi...


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Antwort von Cyanwasserstoff (ehem. Mitglied) | 25.03.2010 - 21:22
Naja das konnte ich noch heraus kizzeln aus einer fachbezogenen Seite :
Das zweite wichtige Prinzip der Soziale Marktwirtschaft ist das Sozialprinzip, d.h. der Staat soll durch seine Sozialpolitik die Marktwirtschaft so gestalten, dass die Bürger eine soziale Sicherung haben, z.B. Rentenversicherung, Krankenversicherung, Sozialversicherungen. Der Staat soll allerdings Sozialhilfen nur an den wirklich Bedürftigen leisten, in Form von z.B. wie heute Harz 4. Außerdem hieß damals Soziale Marktwirtschaft, nach Erhard, dass der Staat sich bemühen muss, die Marktwirtschaft wirtschaftlich leistungsfähig zu machen, damit sich jeder in der Wirtschaft nützlich machen kann. Mit dieser Sozialpolitik versuchte Ludwig Erhard „Wohlstand für alle“ zu erreichen, ohne dass der Staat ihnen Gelder gibt. Der Staat sollte wirklich nur denen helfen, die sich selbst nicht mehr helfen können. Er meinte, eine zu große finanzielle Hilfe vom Staat aus an die einzelnen Bürger würde sie nur davon abhalten, sich in der Arbeitswelt mehr zu involvieren. Kurz gesagt: Soziale Marktwirtschaft bietet dir die Bildungsfreiheit, Berufsfreiheit, … und die Wettbewerbsfreiheit, in der du auch selbst entscheiden darfst, welchen Beruf du ausüben willst und in welcher Menge du arbeiten willst und dementsprechend erhältst du auch deinen verdienten bzw. erarbeiteten Lohn. Zum Sozialprinzip gehört auch die Preisbildung auf dem freien sozialen Markt, d.h. der Markt regelt den Preis: je höher das Angebot, desto niedriger der Preis, je höher die Nachfrage, desto höher der Preis.
Mit der Einführung der neuen Wirtschaftsform 1948, nahm die staatliche Lebensmittelverteilung ein Ende. Jeder musste nun für sich selbst sorgen. Das Ziel von Erhard war es eine leistungsfähige Wirtschaftsordnung zu schaffen, an der jeder die Möglichkeit hat zu arbeiten, um so für jede Schicht der Gesellschaft, durch Arbeit, Wohlstand zu erreichen. So haben wir also die Möglichkeit aus unserer eigenen Kraft unseren verdienten bzw. gewünschten Wohlstand zu erreichen.
Erhard lag es viel daran, dass die Eigeninitiative und die Eigenverantwortung der Bürger gefördert werden. Der Gedanke der Bürger, dass der Staat im Falle einer Arbeitslosigkeit mir helfen wird, war für Erhards Wirtschaftskonzept unerwünscht.
(Autoren: Kaminski, H., Eggert, K., Koch, M.: M11 S.73/74, M14 S.82-84,

Ludwig Erhard und die Soziale Marktwirtschaft
Autoren: Müller, D., Batay, M., Matusea, V., Linke, B., Uematsu, Y.)


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Antwort von Waldfee1 | 25.03.2010 - 21:33
Ich weiß jetzt zwar nicht, was du mit "sozi..." meinst
Aber meiner Meinung nach entstand das Sozialprinzip doch in Verbindung mit dem 2.Weltkrieg und Ludwig Erhard.

Das Sozialstaatprinzip war ein wichtigstes Prinzip der sozialen Marktwirtschaft nach dem 2. Weltkrieg und auch heute noch, d.h es sollte eine soziale Absicherung für Bedürtige geben (denk an Harz IV - nur Hilfe für diejenigen, die sich in der Wirtschaft nicht mehr nützl. machen können - was auch heute wieder im Gespräch ist). Außerdem hieß damals Soziale Marktwirtschaft, nach Erhard, dass der Staat sich bemühen muss, die Marktwirtschaft wirtschaftlich leistungsfähig zu machen, damit sich jeder in der Wirtschaft nützlich machen kann. Mit dieser Sozialpolitik versuchte L.Erhard „Wohlstand für alle“ zu erreichen.

Also weiterhin würde ich sagen, gehört dazu Bildungsfreiheit, Wettbewerbsfreiheit und die Preisbildung.... ect.

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