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zwischenmolekulare kräfte

Frage: zwischenmolekulare kräfte
(7 Antworten)

 
warum sind viele molekülverbindungen bei raumtemperatur gasförmig? Wie kann man das am Bau der Moleküle erklären?
GAST stellte diese Frage am 08.12.2009 - 11:40

 
Antwort von GAST | 08.12.2009 - 11:52
N2: SdT: -196^C SmT: -210^C

O2: SdT:-183^C SmT: -219^C
Cl2: SdT:-35^C SmT: -101^C

Wieso haben diese Moleküle solche niedrige Schmelz- und Siedetemperaturen? Kann man sich das anhand von zwischenmolekularen kräften erklären?


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Antwort von Franky1971 | 08.12.2009 - 12:50
Hängt nicht der Schmelzpunkt von der Van-der-Waals-Kraft ab und somit von der Atomgröße? ... dann müßte die Bindungslänge auch eine Rolle spielen, oder?
Wenn ich das Periodensystem betrachte, würde sich ja dies auch so untermauern: Atomgröße von N < Atomgröße von O < Atomgröße von Cl


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Antwort von Maddin. (ehem. Mitglied) | 08.12.2009 - 14:00
all diese moleküle sind unpolar. daher treten nur schwache dispersionswechselwirkungen auf.
außerdem sind die atommasse auch nicht gerade soo groß.

 
Antwort von GAST | 08.12.2009 - 23:34
ahhhh..., also kann man sagen,dass die schmelz-und siedetemperatur davon abhängt, ob das molekül polar ist oder nicht? und wie stark es polar ist?

 
Antwort von GAST | 09.12.2009 - 00:43
ok, also, wenn es sehr starke dipole sind, dann ist die schmelztemperatur bzw. die siedetemperatur entsprechend hoch
und wenn es sehr schwache dipole sind, dann ist die SmT bzw. die SdT niedrig.
und man unterscheidet zwischen van-der-waals-kräfte, wechselwirkungen wischen dipolen und wasserstoffbrücken

stimmt das alles?

 
Antwort von GAST | 09.12.2009 - 10:56
weiß dass denn niemand?


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Antwort von Franky1971 | 09.12.2009 - 14:23
ich denke, das es auf jedenfall von den Bindungskräften abhängt ... je schwächer die Kräfte, desto niedriger die Schmelz/Siedetemperatur.
Die Van-der-Waals-Kräfte gehören zu den eher schwachen Kräften.

Zitat:
Als Dipol-Dipol-Kräfte oder Dipol-Dipol-Wechselwirkungen werden die Kräfte bezeichnet, die zwischen Molekülen herrschen, die ein Dipolmoment besitzen. Diese zwischenmolekularen Kräfte sind schwächer als die Kräfte bei den Wasserstoffbrückenbindungen, jedoch stärker als die London-Kräfte (Van-der-Waals-Kräfte im engeren Sinne).


Des weiteren muss man aufgrund der Kräfteart auch deutlich die Nichtmetalle von den Metallen unterscheiden.

Zitat:
Mit zwischenmolekularen Kräften oder intermolekularen Kräften bezeichnet man elektromagnetische Wechselwirkungen zwischen Molekülen oder Bereichen von Makromolekülen. Man unterscheidet

* Ionische Wechselwirkungen
* Wasserstoffbrücken
* Dipolkräfte
* Van-der-Waals-Kräfte.

Ihre Stärke nimmt von ionischer zur Van-der-Waals-Wechselwirkung ab.

Die zwischenmolekularen Kräfte sind üblicherweise sehr viel schwächer als die innermolekularen Kräfte oder Chemischen Bindungen. Sie sind jedoch durch Effekte wie Oberflächenspannung, Kapillarkräfte sowie Adhäsions- und Kohäsionskräfte makroskopisch beobachtbar.

So verursachen zwischenmolekulare Kräfte die Existenz von Aggregatzuständen. Ohne sie würden sich z. B. Flüssigkeiten wie Gase verhalten.


Den letzten Satz ... hast Du ihn gelesen?
Ich hoffe, das hilft Dir wieder ein bißchen weiter!

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