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Referat: Gestalten der Lebensumwelt der Senioren

Alles zu Sozialpädagogik

Fach: Gestalten der Lebensumwelt


Aufgabenstellung: Hausarbeit zum Advent
Sie planen in Ihrer Einrichtung- Altenheim „zum Lahnblick“ – einen Adventnachmittag. Es sind 15- noch sehr rüstige- Senioren auf Ihrer Station.
Inhaltsverzeichnis
Hintergrundwissen S. 1
Planung des Adventnachmittages
Wahl des Raumes S.1
Wahl der Teilnehmer
Dekoration
( Raum
( Tische
( Fenster
( Planungsskizze
Essen und Trinken
Lieder
Gedichte
Einladung der Senioren (Einladungskarte)
Das Adventsangebot
Material
Materialkosten für das gesamte Angebot
( Kostenplan
Das Adventangebot
Planung der Durchführung durch eine Zeittabelle
Schriftliche Durchführung des Adventsangebotes

-Hintergrundwissen:
Advent (v. lat.: adventus Ankunft) ist im christlichen Jahreskreis die Vorbereitungszeit auf die Ankunft Christi. Der Advent soll die Bedeutung des Weihnachtsfestes als Geburtsfest Jesu herausstellen. Ursprünglich entsprach der Begriff dem griechischen Begriff epiphaneia (Erscheinung, siehe Epiphanias) und bezog sich auf das Ankommen der Gottheit im Tempel oder auf den Besuch eines Königs. Die Adventszeit ist eine Fastenzeit, die die Alte Kirche auf die Tage zwischen dem 11. November und dem ursprünglichen Weihnachtstermin, dem Erscheinungsfest am 6. Januar festlegte. Diese acht Wochen ergeben abzüglich der fastenfreien Sonn- und Samstage insgesamt vierzig Tage. Die Feier des Advent begann im 7. Jahrhundert. In der römischen Kirche des Westens gab es zunächst eine wechselnde Zahl von (zwischen 6 - 4) Adventssonntagen, bis Papst Gregor der Große vier Adventssonntage festlegte. Dabei betonte man im gallischen Bereich das endzeitliche Motiv der Wiederkunft Christi, das zur Ausgestaltung des Advents als Zeit einer ernsthaften Buße führte, wohingegen man im römischen Einflussbereich das weihnachtliche freudige Ankunftsmotiv der Menschwerdung Gottes Einfluss bekam. Dieser Ambivalenz wird an den unterschiedlichen Adventssonntagen in der Liturgie Rechnung getragen. Der erste Advent ist am Sonntag zwischen dem 27. November und dem 3. Dezember. Die Adventszeit endet am Heiligen Abend. Mit dem ersten Advent wird seit dem 16. Jahrhundert das evangelische Kirchenjahr eröffnet. Die katholische Kirche hat sich später mit dem Festjahr angeschlossen. Advent - so hofft man - sei die Zeit für Stille. Die dunkle Jahreszeit lädt dazu ein, zur Ruhe zu kommen.

Planung des Adventnachmittages:

-Wahl des Raumes:
Für mein Angebot, würde ich den Gruppenraum im 2. Stockwerk nehmen. Hier wären wir ungestört und könnten uns ganz auf unser Bastelangebot konzentrieren. Ich würde das Angebot nicht im Gruppenraum, im Untergeschoss, machen. Da dort gegessen wird und auch Besucher kommen. Deshalb habe ich mich für den Gruppenraum, im 2. Stockwerk, entschieden. Dieser Raum wird nur für diesen Zweck, nämlich Beschäftigung. genutzt.

-Wahl des Tages:
Nach der Wahl des Raumes würde ich noch einmal mit meiner Praxisanleiterin besprechen, wann das Angebot durchgeführt werden soll.
Vormittags wäre es schlecht, da vormittags sehr das Pflegerische im Vordergrund stehen würde. Es wäre besser das Angebot nachmittags, nachdem die Senioren nach dem Mittagessen geruht haben, durchzuführen. Wir würden uns dann auf den 07.12.04, ca. 15.30 Uhr, einigen. Denn am Wochenende wäre es auch schlecht, da die meisten Senioren von Angehörigen besucht werden.

-Wahl der Teilnehmer:
Nachdem ich mich mit meiner Praxisanleiterin abgesprochen habe welcher Termin passend wäre, lege ich die Teilnehmer fest. Ich würde die Senioren wählen, die noch einigermaßen orientiert und mobil sind. Dies kann ich anhand der Pflegestufe entnehmen.
Ich würde mich für Herr K. (70 J.); Frau S. (89 J.); Frau R. (78 J.); Frau L. (95 J.); Frau K. (80 J.); Frau A. (72 J.); Frau B. (89 J.); Herr G. (75 J.); Herr L. (79 J.); Herr D. (78 J.); Herr W. (83 J.); Frau L. (74 J.); Frau K. (67 J.) und Frau M. (78 J.) entscheiden. Diese Bewohner/ Senioren sind noch sehr mobil und orientiert.

-Dekoration:

( Raum:
Als erstes würde ich drei Tische aneinander schieben, um einen Gruppentisch zu erhalten. Ich finde, es ist eine schönere Atmosphäre, gemeinsam etwas zu gestalten. Ich würde mich vergewissern, dass genügend Stühle da sind und mich dann um die Dekoration des Raumes kümmern.
Über die Bücherregale würde ich eine Lichterkette legen. Auf den Tisch, der sich nach dem Eingang rechts befindet, würde ich Tannenzweige legen, sowie einen Adventskranz. Dieser hat rote Kerzen und goldene Schleifen. Die zwei Türen (Eingangstüren zum Gruppenraum), würde ich mit einem Schneespray besprühen. Nämlich so, dass es so aussieht als ob die Türen verschneit wären. Zusätzlich würde ich bereits gestaltete Sterne der Bewohner nehmen und die Glastür ebenfalls, damit dekorieren. Damit der Adventnachmittag gut gelingt, würde ich noch einen tragbaren CD-Player auf den Schrank stellen. Die CD, die ich mir ausgesucht habe heißt „Wildecker Herzbuben“. Auf dieser CD sind die bekanntesten Weihnachtslieder. Ich finde es wichtig, den Senioren Bekanntes vorzuspielen, damit sie sich besser in Weihnachtsstimmung bringen können.

(Fenster:
An einem der drei Fenster, die sich am anderen Ende des Raumes befinden, würde ich eine Lichterdekoration, mit dem Motiv eines Tannenbaumes, aufhängen. Diese Überlegungen würden gut passen, da alles im Haus vorhanden ist. Die zwei übrigen Fenster würde ich mit Sternen dekorieren, die die Bewohner gemacht haben. Die Lichterkette und die Lichterdekoration wären gut platziert, da sich eine Steckdose, in unmittelbarer Nähe befindet.

( Tische:
Die Tische würde ich mit drei großen, dicken Kerzen dekorieren. Die Kerzen sind rot und mit goldenen Sternen geschmückt. Sie wären sicherheitsgemäß in einem Halter angebracht. Um die Kerzen herum würde ich Tannenzweige legen. Die Tannenzweige würde ich mit goldenen Schleifen, passend zum Adventskranz, gestalten. Dazu müsste ich eine Zierbandrolle, in gold, kaufen. Die Tannenzweige würde ich mir, aus dem Garten des Seniorenheims, selbst schneiden. Natürlich nachdem ich um Erlaubnis gefragt habe.

( Planungsskizze:

-Essen und Trinken:
Für den Adventnachmittag würde ich einen Marmorkuchen backen. Da vier, von den vierzehn, Bewohnern Diabetiker sind, würde ich bei den Zutaten den Zucker durch Süßstoff ersetzen. Ich habe mich deshalb für diesen Kuchen entschieden, weil dieser eine klassischer Adventkuchen ist und eigentlich zu jedem Rahmen passt (sei es Weihnachten oder ein Geburtstag). Ich würde ihn, den Senioren, erst nach dem Angebot anbieten. Der Grund dafür ist, dass er zu sehr vom Angebot ablenken könnte oder die Bewohner sich das zu gestaltende Material damit einsauen könnten.
Zum Trinken würde ich koffeinfreien Kaffee, Früchtetee und alkoholfreien Glühwein anbieten. Der Grund dafür ist, dass ich es trotz des Angebotes sehr wichtig finde dass die Bewohner viel trinken. Deshalb entscheide ich mich auch für drei verschiedene Getränke.
Für diese Vorüberlegungen müsste ich 14 Tassen, 14 Gabeln und 14 Teller vorbereiten und diese im Gruppenraum, auf das Regal, stellen. Da wir den koffeinfreien Kaffee, den Früchtetee und den alkoholfreien Glühwein in der Einrichtung haben, müsste ich ihn nicht zusätzlich kaufen. Dies wäre eine gute Überlegung, da alles vorhanden ist.
Marmorkuchen

Zutaten:
- 300g Butter
- 275g Zucker (oder Pulversüßstoff)
- 8evtl. 1 Päckchen Vanillinzucker
- 5 Eier
- Salz
- 1 Fläschchen Rum-Aroma
- 500g Weizenmehl
- 1 Päckchen Backpulver
- 125ml (1/8 l) Milch

Zubereitung:
300g Butter geschmeidig rühren, nach und nach 275g Zucker, 1 Päckchen Vanillin-Zucker, 5 Eier, Salz, 1 Fläschchen Rum-Aroma unterrühren. 500g Weizenmehl mit 1 Päckchen Backpulver mischen, sieben, abwechselnd mit 125ml (1/8l) Milch unterrühren (nur so viel Milch verwenden, dass der Teig schwer- reißend vom Löffel fällt). Zwei Drittel des Teiges in eine gefettete Napfkuchenform (Durchmesser etwa 22cm) füllen.
30g Kakao, 25g Zucker, 2-3 Essl. Milch unter den Rest des Teiges rühren, so dass er wieder schwer vom Löffel fällt. Den dunklen Teig auf dem hellen verteilen und mit einer Gabel spiralförmig durch die Teigschichten ziehen, so dass ein Marmormuster entsteht. Die Form auf dem Rost in den vorgeheizten Backofen schieben
Strom: 175-200 °C, Gas: 2-3, Backzeit: 50-65 Minuten

-Lieder:
Als Lieder, die ich während des Angebotes gemeinsam mit den Senioren singen werde, habe ich zwei bekannte Weihnachts- beziehungsweise Adventslieder ausgewählt. Nämlich „Lasst uns froh und munter sein“ und „Fröhliche Weihnacht überall“. Ich habe mich deshalb für diese zwei Lieder entschieden, da sie sehr bekannt sind und es den Senioren keine Schwierigkeiten bereiten sollte, diese singen zu können. Ich würde beide Lieder vierzehn Mal kopieren, damit jeder eine Vorlage hätte. Die Kosten, der Kopien, würde die Einrichtung bezahlen. Das heißt, ich würde die Kopien in der Einrichtung machen. Die Einrichtung verfügt über einen Kopierer. Bei den Kopien beachte ich, dass beide Lieder auf einem Blatt stehen. Damit soll noch zusätzlich Material gespart werden.
Lieder und Noten siehe nächste Seite

-Gedicht:
Während des Angebotes würde ich den Bewohnern ein Gedicht vorlesen. Dabei würde ich darauf achten, dass ich es langsam, laut und verständlich vorlese. Als Gedicht habe ich mir „Advent“ von Rainer Maria Rilke, ausgesucht. Ich habe es mir deshalb ausgesucht, da es nicht schwer zu verstehen ist und auch nicht zu lange dauert. Ein längeres Gedicht würde, bei den Senioren, zu Desinteresse führen. Sie würden sich nicht mehr darauf konzentrieren. Aber andererseits habe ich auch darauf geachtet, dass das Gedicht nicht zu kurz ist. Denn mit dem Gedicht möchte ich auch erreichen, dass die Bewohner darüber nachdenken.
Advent Rainer Maria Rilke (1875-1926)
Es treibt der Wind im Winterwalde die Flockenherde wie ein Hirt und manche Tanne ahnt wie balde sie fromm und lichterheilig wird; und lauscht hinaus. Den weissen Wegen streckt sie die Zweige hin - bereit und wehrt dem Wind und wächst entgegen der einen Nacht der Herrlichkeit

-Geschichte:
Als Geschichte habe ich mir „Das Christbäumchen“ von Wilhelm Curtman ausgesucht. Ich habe sie deshalb ausgesucht, da sie sehr interessant ist und auch nicht zu lange dauert. Ich würde sie den Senioren während des Angebotes vorlesen.
Das Christbäumchen Wilhelm Curtman (1802-1871)
Die Bäume stritten einmal miteinander, wer von ihnen der vornehmste wäre.
Da trat die Eiche vor und sagte: "Seht mich an! Ich bin hoch und dick und habe viele äste, und meine Zweige sind reich an Blättern und Früchten."
"Früchte hast Du wohl", sagte der Pfirsichbaum; "allein es sind nur Früchte für die Schweine; die Menschen mögen nichts davon wissen. Aber ich, ich liefere die rotbackigen Pfirsiche auf die Tafel des Königs".
"Das hilft nicht viel", sagte der Apfelbaum, "von deinen Pfirsichen werden nur wenige Leute satt. Auch dauern sie nur wenige Wochen; dann werden sie faul, und niemand kann sie mehr brauchen. Da bin ich ein anderer Baum. Ich trage alle Jahre Körbe voll Äpfel, die brauchen sich nicht zu schämen, wenn sie auf eine vornehme Tafel gesetzt werden. Sie machen auch die Armen satt. Man kann sie den ganzen Winter im Keller aufbewahren oder im Ofen dörren oder Most daraus keltern. Ich bin der nützlichste Baum!"
"Das bildest du dir nur ein" sagte die Fichte, "aber du irrst dich. Mit meinem Holz baut man die Häuser und heizt man die Öfen. Mich schneidet man zu Brettern und macht Tische, Stühle, Schränke, ja sogar Schiffe daraus. Dazu bin ich im Winter nicht so kahl wie ihr: Ich bin das ganze Jahr hindurch schön grün. Auch habe ich noch einen Vorzug. Wenn es Weihnachten wird, dann kommt das Christkindchen, setzt mich in ein schönes Gärtchen und hängt goldene Nüsse und Äpfel an meine Zweige. über mich freuen sich die Kinder am allermeisten. Ist das nicht wahr"?
Dem konnten die anderen Bäume nicht widersprechen

-Einladung der Senioren:
Bei der Einladung würde ich darauf achten, dass sie nicht zu zeitaufwendig ist, aber auch viel versprechend aussieht. Denn man muss bedenken, dass vierzehn Einladungskarten gestaltet werden müssen. Deshalb habe ich mich für eine Klappkarte, mit einer Glocke als Motiv, entschieden. Ich finde, dass sie sehr gut zu dem Thema unsres Angebotes passt, nämlich „Adventnachmittag“. Ich bin mir sicher, dass sich die Senioren über die Einladung freuen werden.
Die Einladungskarte benötigt vier Farben. Sie ist zwar ein wenig zeitaufwendig, aber ich finde, dass dies in Ordnung ist. Denn der erste Eindruck kann darüber entscheiden, ob sie an dem Adventnachmittag teilnehmen möchten oder nicht.
Gestalten der Einladungklappkarte
Transparentpapier auf das ausgewählte Motiv auf dem Vorlagebogen legen und mit einem Stift alle benötigten Einzelteile ohne Überschneidungen übertragen.
Das Transparentpapier mit den Zeichnungen auf eine dünne Pappe kleben und die Einzelteile sauber ausschneiden.- Fertig sind die Schablonen!
Mithilfe dieser Schablonen werden die benötigten Motivteile gearbeitet. Einfach auf Fotokarton der gewünschten Farbe legen, mit dem Bleistift umfahren und dann die einzelnen Teile ausschneiden.
Aus den Einzelteilen Das Motiv zusammenfügen.
Für die Einladungskarte Tonkarton (21cm*15cm) zuschneiden und mittig falten. Die Falzkante zuvor mithilfe von Lineal und Scherenspitze leicht anritzen.
An der Glocke von der Rückseite den Klöppel fixieren und von vorne den weißen Streifen und die Schleife aufkleben. Auf dem grünen Untergrund platzieren und mit Sternen verzieren.

Bild:

-Material:

(Material pro Karte:
Tonkartonrest: in grün (für Klappkarte); rot (Glocke); weiß (Streifen); gelb (Klöppel, Schleife, Sterne). Das Material ist in der Einrichtung vorhanden. Das heißt, ich müsste es nicht zusätzlich kaufen.

(Material für das Angebot „Weihnachtsstern“:
1 Tonkartonbogen: in rot (für kleine Blüte); grün (große Blüte).
Tonkartonrest: in gelb ( für kleine Punkte).
14 Scheren, 10 Kleber (Prittstifte)

-Materialkosten für das gesamte Angebot:

( Kostenplan:
Für das Angebot müsste ich folgende Anschaffungen machen
Material, dass angeschafft werden muss
Anzahl des Materials, das gekauft werden muss.
Kosten, die bei der Anschaffung des Materials und der Anzahl entstehen.
Große, dicke Kerzen (mit Sternen verziert)
drei
4,50 Euro
Zierband
eins
0,99 Euro

(Gesamtkosten:
Ich müsste 5,49 Euro vorlegen. Ich würde dies, von der Einrichtung, zurückbekommen.

Das Adventangebot
Als Adventangebot habe ich mich für den „Weihnachtsstern“ entschieden. Ich habe mich deshalb für ihn entschieden, da er meiner Meinung nach leicht zu gestalten ist. Durch seine drei Blätter wirkt er optisch sehr kreativ und anspruchsvoll. Mein Ziel wäre es, die Grob- und Feinmotorik der Senioren zu trainieren und somit zu erhalten. Positiv daran ist, dass für diesen Weihnachtsstern nur drei Farben benötigt werden. Dadurch werden sehr viele Materialkosten gespart.
Gestalten des Weihnachtssterns.
Transparentpapier auf das ausgewählte Motiv auf dem Vorlagebogen legen und mit einem Stift alle benötigten Einzelteile ohne Überschneidungen übertragen.
Das Transparentpapier mit den Zeichnungen auf eine dünne Pappe kleben und die Einzelteile sauber ausschneiden.- Fertig sind die Schablonen!
Mithilfe dieser Schablonen werden die benötigten Motivteile gearbeitet. Einfach auf Fotokarton der gewünschten Farbe legen, mit dem Bleistift umfahren und dann die einzelnen Teile ausschneiden.
Aus den Einzelteilen Das Motiv zusammenfügen.
Das heißt, die roten Blütenblätter ausschneiden und in der Mitte leicht knicken. Genauso mit dem grünen Blatt verfahren.
Mit dem Locher gelbes Tonpapier lochen.
Die drei Blätter versetzt aufeinander kleben und in der Mitte drei Gelbe Punkte aufkleben.
Da viele meiner Teilnehmer nicht mehr so fit sind und ich auch nur eine begrenzte Zeit für mein Angebot habe, zeichne ich schon alle Weihnachtssterne vor. Die Bewohner müssen diese nur noch ausschneiden und selbstständig kleben.

-Planung der Durchführung:

( Zeittabelle
Vorbereitende Tätigkeit Innerhalb oder außerhalb der Einrichtung Länge der Durchführung ( in Minuten) Raumwahl Innerhalb 5 Wahl des Tages Innerhalb und außerhalb 10 Wahl der Teilnehmer Innerhalb 15 Wahl der Einladungskarte
(Herstellung der Einladungskarten Beides außerhalb 5
1 Karte= ca. 30
14 Karten= ca.7h 30 min. Verteilen der Einladungskarten Innerhalb
45 Dekoration
(Raum, Tische, Fenster
(Anschaffungen
Innerhalb
Außerhalb
60
15 Essen und Trinken
(Kuchen backen
(Getränke organisieren
(und zubereiten ( erwärmen), vier Kannen
(Tassen, Besteck, Teller im Gruppenraum vorbereiten
Außerhalb
Innerhalb
Innerhalb
Innerhalb
1h 30 min
10

15
5 (Kuchen im Gruppenraum vorbereiten ( bringen, schneiden) Innerhalb 5 Lieder aussuchen ( Kopien) Außerhalb 15 Gedichte und Geschichten aussuchen und vorbereiten ( üben vorzulesen ) Innerhalb
Außerhalb 20 Weihnachtssterne mit Schablone vorzeichnen Außerhalb 50 Planung des Angebotablaufes Außerhalb 30
(Geplante Gesamtstunden der Vorbereitung
Ich habe geplant, dass ich insgesamt 13 Stunden und 20 Minuten an der Vorbereitung verbringen werde. Dies ist eine lange Zeit. Da ich nicht den ganzen Tag Zeit habe, um mich auf das Angebot vorzubereiten, werde ich jeden Tag ein bis zwei Stunden planen und dann vorbereiten.

-Durchführung der geplanten Vorbereitungen:
Ca. 11 Tage vor dem Angebot fange ich an den Adventnachmittag zu planen.

1. Tag
Ich wähle einen geeigneten Raum aus und suche mir mit meiner Praxisanleiterin einen geeigneten Tag aus

2. Tag
Ich wähle die Teilnehmer aus, die ich gerne einladen möchte. Dabei beachte ich, welche Pflegestufe sie haben und wie orientiert sie sind.
3. Tag
Ich wähle eine geeignete Einladungskarte aus und stelle fünf davon her.
4. Tag
Ich stelle fünf Einladungskarten her.
5. Tag
Ich stelle fünf Einladungskarten her.
6. Tag
Ich verteile die Einladungskarten an die Bewohner.
7. Tag
Ich plane die Dekoration und mache gegebenenfalls Einkäufe.
8. Tag
Ich plane Essen und Trinken, sowie Lieder und Gedichte für den Adventnachmittag
9.Tag
Ich dekoriere den Raum, den ich für mein Angebot ausgesucht habe.
10. Tag
Ich backe zuhause einen Marmorkuchen. In der Einrichtung bereite ich schon alle Materialien
vor. Wie zum Beispiel Scheren und Kleber vorbereiten und Weihnachtssterne mit Schablone
vorzeichnen und grob ausschneiden. Ich frage die Bewohner, ob sie am Adventnachmittag
teilnehmen möchten.
11. Tag
Ich erledige die letzten Vorbereitungen für das Angebot. Zum Beispiel Teller, Besteck,
Becher, vier Kannen mit alkoholfreien Glühwein, Früchtetee und koffeinfreien Kaffee,
Tischdecke aus Kunststoff, Kuchen schneiden, Behälter für Müll (für jeden Tisch einen),
Wildecker Herzbuben- CD
vorbereiten.
Anschließend führe ich das Angebot mit den Senioren durch

-Schriftliche Durchführung des Angebotes:
Name des Bastelangebotes: -Weihnachtsstern
Gruppengröße: -14 Senioren
Vorbereitung vor Ausführung: -Dekoration,
-Essen und Trinken
-Lieder, Gedicht und Geschichte
aussuchen
-14 Einladungskarten gestalten
-Ablauf des Adventnachmittages
planen
Datum der Durchführung: - Dienstag 07.12.04

Art der Durchführung:
1. Nach Beginn um 15.30 Uhr, begrüße ich die Senioren und teile ihnen die Kopien der Lieder aus, die ich ausgewählt habe.
2. (15.35 Uhr) Ich sage ihnen nun, dass ich, zur Einführung, mit ihnen gemeinsam zwei Lieder singen möchte.
3. (15.45 Uhr) Ich stimme das Lied an und singe absichtlich etwas lauter, damit sich die Senioren an meiner Stimme orientieren können, wie schnell und wie hoch sie singen sollen.
4. (15.50 Uhr) Danach sammele ich die Kopien wieder ein und informiere die Bewohner noch einmal, wieso wir uns heute hier treffen und somit auch wieso ich sie eingeladen habe.
5. (16.00 Uhr) Ich erkläre ihnen so, was wir heute machen möchten. Ich zeige ihnen meinen bereits vorgemachten Weihnachtsstern. Damit möchte ich erreichen, dass sich die Senioren vorstellen können, wie ihr Weihnachtsstern einmal aussehen sollte.
6. (16.10 Uhr) Ich teile die Scheren, die Kleber und die vorgezeichneten Weihnachtssterne aus. Und zeige manchen persönlich, wie sie den Stern ausschneiden sollen.
7. Während alle beschäftigt sind mache ich den CD- Player an und lasse die Weihnachts- CD laufen.
8. (16.30 Uhr) Ich biete jedem Bewohner etwas zu trinken an. Während des ganzen Angebotes achte ich darauf, dass Becher nachgefüllt werden und jeder Bewohner wenigstens eine Tasse getrunken hat.
9. Ich schaue mich immer um, wo meine Hilfe gebraucht werden könnte.
10. (16.50 Uhr) Während die Senioren den Weihnachtsstern gestalten, lese ich ihnen eine Weihnachtsgeschichte vor.
10. (17.20 Uhr) Wenn alle Bewohner mit ihrem zu gestaltenden Weihnachtsstern fertig sind, biete ich jedem einen Stück von meinem selbst gemachten Marmorkuchen an.
11. Wenn alle fertig gegessen haben, lese ich ihnen noch ein Gedicht vor und bedanke mich für ihr kommen.
12. (17.35 Uhr) Wenn alle den Raum verlassen haben, räume ich ihn noch auf. Das heißt ich bringe das Geschirr in die Küche, bringe Scheren und Kleber an ihren Platz zurück, Baue sozusagen die ganze Dekoration ab, säubere die Kunststofftischdecke und bringe diese zurück und kehre zum Schluss noch einmal durch.
Inhalt
Fach: Gestalten der Lebensumwelt
Aufgabenstellung: Hausarbeit zum Advent
Sie planen in Ihrer Einrichtung- Altenheim – einen Adventnachmittag. Es sind 15- noch sehr rüstige- Senioren auf Ihrer Station. (3111 Wörter)
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10.01.2005 von unbekannt
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