Menu schließen

Referat: Die traditionelle Nutzung des Regenwaldes

Alles zu Vegetationszonen

Thema: Die traditionelle Nutzung des Regenwaldes !



Gliederung:
tropischer Regenwald: Erklärung und Lage
Einführung
die traditionelle Nutzung / Begriffserklärung
Prinzip des Wanderfeldbaus
weiterfolgende Nutzung
Auswirkungen und Folgen
Quellen /Zusammenfassung
zu 1. tropischer Regenwald: Erklärung und Lage
tropischen Regenwald bezeichnet Vegetationsform, die heute in tropischen
Klimazonen sehr verbreitet ist
charakterisch hohes dichtes Blätterdach und reichhaltige Flora und Fauna
Lage: Westafrika (Guinea bis Ghana) sowie größte zusammenhängende
Regenwaldgebiet Afrikas, im Kongobecken.
Südamerika (Amazonasbecken, im Nordosten Brasiliens)
weitere tropische Regenwälder befinden sich in Asien, Australien und
Ozeanien, auf Borneo und Neuguinea, auf den Westghats Indiens, auf Sri Lanka
und Bangladesh sowie auf dem Malaiischen Archipel.
zu 2. Einführung
- landwirtschaftlichen Nutzfläche der Erde liegen zwei Drittel in Tropen
Rund 5 Milliarden Menschen, (drei Viertel der Weltbevölkerung), leben in diesem Gebiet
Fast alle Länder der Tropen und Subtropen werden als Entwicklungsländer mit wenig Industrie und einem geringen Grad an Infrastruktur bezeichnet
Landwirtschaft ist Grundlage für Wirtschaft
nicht nur die Aufgabe für die Ernährung der Bevölkerung zu sorgen, sondern muß auch den Großteil der Exportgüter aufbringen.
zu 3. die traditionelle Nutzung / Begriffserklärung
traditionelle Anbaumethode in den Tropen
traditionelle Nutzung ist „shifting cultivation“, die deutsch Übersetzung ist „Wanderhackbau“, „Landwechselwirtschaft“ oder „Brandrodungswanderfeldbau“
gesamten Erdoberfläche werden rund 24 % des Kulturlandes durch Shifting Cultivation
genutzt, vor allem in Südamerika, Afrika und südasiatischen Tropen
dient meist nur zur Selbstversorgung oder
- ausschließlich zur Subsistenzwirtschaft (bäuerliche Produktion - nur für den eigenen Bedarf)
zu 4. Prinzip des Wanderfeldbaus
- Wanderhackbau verläuft in 3 Phasen
Phase 1: - Rodungsinseln werden durch Brandrodung angelegt,
(d.h. ein Gebiet des Waldes wird abgebrannt, große Bäume bleiben stehen, die dabei
entstandene sehr fruchtbaren Holzasche wird als Dünger verwendet.)
- auf Gebiet wird mit Hacke und Grabstock Knollen- und Wurzelgewächse ( z.B. Yams,
Maniok oder Süßkartoffeln sowie Reis,Hirse und einzene Bananenstauden angebaut.
(1. Anbauzyklus)
- Boden sind nur geringe Nährstoffvorräte und da er kaum neue Nährstoffe speichern kann
- Felder müssen nach zwei bis drei Jahren wieder aufgegeben werden u. ein neues
Gebiet wird abgeholzt
Phase 2: - auf dem abgeholzten Gebiet erfolgt der zweite Anbauzyklus, wieder mit den selbeln
Gewächsen, während dieser Zeit liegen die alten Felder wegen der stark sinkenden
Erträge 7-10 Jahre brach.
- wie oben erwähnt dient die Nutzung meinst zur Selbstversorgeung gerodete Inseln
sind eher klein dadurch werden Felder von den umgebenden Bäumen vor Erosion
geschützt, bilden schnell Sekundärwald aus und können nach etwa zehn Jahren erneut
zum Anbau genutzt werden.
- Infolge der Bevölkerungsexplosion sind viele Bauern gezwungen, auf
ein brachliegendes Feld zurückzukehren, bevor sich eine neue, schützende
Pflanzendecke gebildet hat.
- ohne erneutes Abbrennen des Waldes zu Holzasche bleibt der Boden aber weitgehend
unfruchtbar schnellerer Ertragsrückgang
Phase 3: - Die Siedlung wird aufgegeben und an einer anderen Stelle neu angelegt
zu 5. weiterfolgende Nutzung

Dauerkulturen:
ökologischer   
hoher Düngemittelverbrauch    gleichmäßige Erträge
geringere Flächeninanspruchnahme
viele Baum- und Strauchkulturen   deutlich geringere Boden- und Nährsalzverluste
1. Klein- und Mittelbäuerliche Betriebe
meist in Familien- oder Sippenbesitz
geringere Fläche als bei Wanderfeldbau
Fläche war vorher Regenwald
größere Produktvielfalt (Dauerkultur z.B. Kaffe und Nahrungsmittelanbau z.B Mais, Yams, Maniok)
 geringeres ökonomisches Risiko
geringere Bodenverarmung, als bei Monokulturen
Nahrungsmittelanbau deckt Eigenbedarf ab, Überschüsse Verkauf auf Markt oder nahe Stadt
Nahrungsmittelanbaumethoden orientieren sich an traditionellen Wanderfeldbaus, allerdings ist Brachezeit mit 3-7 Jahren sehr viel kürzer
verstreute Lage  Transport- und Veraltungsprobleme
2. Plantagenwirtschaft

Ursache der Entstehung:
großer Rohstoffbedarf Europas (Industrielle Revolution) >> Massenproduktion
große Nachfrage nach exotischen Podukten (Kolonialwaren)

Kennzeichen:

Methode:
flächenintensive Düngung
Monokultur
billige Arbeitskräfte
sehr große Anbaufläche (100 bis mehrere 1000 ha)
industrielle und technische Verarbeitung

Produkte:
Kaffee (S-Amerika, O-Afrika, W-Afrika)
Kakao (M-Amerika, W-Afrika)
Tee (S-Asien)
Ölpalmen
Bananen (M-Amerika)
Kautschuk (Indonesien)
Tabak (Amerika, Indien)
Baumwolle (N-Amerika)
Zuckerrohr
zu 6. Auswirkungen und Folgen
Heute existieren noch ca. 6% trop. Regenwald auf Erdoberfläche (früher doppelt soviel)
Austerben von Pflanzen- und Tierarten
10-20 Mio. ha gehen pro Jahr an Regenwald verloren, 60 % wegen S.C
Asien: 10-20%; Lateinamerika: 10-15% Ökosystem aufgebraucht
zu 7. Quellen /Zusammenfassung
- Arbeitsmaterial von Frau Guski
Dierke Weltatlas vom Westermann Verlag 4. aktualisierte Auflage 1996
Encarta Weltatlass 99
Encarta 98 Enzyplopädie
Geographiehefter der 9. Klasse
Internet (www. http://people.freenet.de/geojones/ref_imfeutro_a.pdf.)
(www.kle.nw.schule.de/gymgoch/faecher/erdkunde/lawi/index.htm)

Zusammenfassung
Als tropischen Regenwald bezeichnet man die Vegetationsform, die heute in den tropischen Klimazonen sehr verbreitet ist.
Charakteristisch sind ein hohes dichtes Blätterdach und eine reichhaltige Fauna und Flora.
Die traditionelle Anbaumethode in den Tropen ist „shifting cultivation“ die deuteche Übersetzung dafür ist „Brandrodungswanderfeldbau“
Von der gesamten Erdoberfläche werden rund 24 % des Kulturlandes durch Shifting Cultivation genutzt, vor allem in Südamerika, Afrika und südasiatischen Tropen
Der Brandrodungswanderfeldbau dient meist nur zur Selbstversorgung oder ausschließlich zur Subsistenzwirtschaft. (
Der Wanderhackbau verläuft in 3 Phasen.
Phase 1: - Rodungsinseln werden durch Brandrodung angelegt,
(d.h. ein Gebiet des Waldes wird abgebrannt, große Bäume bleiben stehen, die dabei
entstandene sehr fruchtbaren Holzasche wird als Dünger verwendet.)
- auf Gebiet wird mit Hacke und Grabstock Knollen- und Wurzelgewächse ( z.B. Yams,
Maniok oder Süßkartoffeln sowie Reis,Hirse und einzene Bananenstauden angebaut.
(1. Anbauzyklus)
- Boden sind nur geringe Nährstoffvorräte und da er kaum neue Nährstoffe speichern kann
- Felder müssen nach zwei bis drei Jahren wieder aufgegeben werden u. ein neues
Gebiet wird abgeholzt
Phase 2: - auf dem abgeholzten Gebiet erfolgt der zweite Anbauzyklus, wieder mit den selbeln
Gewächsen, während dieser Zeit liegen die alten Felder wegen der stark sinkenden
Erträge 7-10 Jahre brach.
- wie oben erwähnt dient die Nutzung meinst zur Selbstversorgeung gerodete Inseln
sind eher klein dadurch werden Felder von den umgebenden Bäumen vor Erosion
geschützt, bilden schnell Sekundärwald aus und können nach etwa zehn Jahren erneut
zum Anbau genutzt werden.
- Infolge der Bevölkerungsexplosion sind viele Bauern gezwungen, auf
ein brachliegendes Feld zurückzukehren, bevor sich eine neue, schützende
Pflanzendecke gebildet hat.
- ohne erneutes Abbrennen des Waldes zu Holzasche bleibt der Boden aber weitgehend
unfruchtbar schnellerer Ertragsrückgang
Phase 3: - Die Siedlung wird aufgegeben und an einer anderen Stelle neu angelegt
Weitere Nutzungen
1. Klein- und Mittelbäuerliche Betriebe
meist in Familien- oder Sippenbesitz
geringere Fläche als bei Wanderfeldbau
Fläche war vorher Regenwald
größere Produktvielfalt (Dauerkultur z.B. Kaffe und Nahrungsmittelanbau z.B Mais, Yams, Maniok)
 geringeres ökonomisches Risiko
geringere Bodenverarmung, als bei Monokulturen
Nahrungsmittelanbau deckt Eigenbedarf ab, Überschüsse Verkauf auf Markt oder nahe Stadt
Nahrungsmittelanbaumethoden orientieren sich an traditionellen Wanderfeldbaus, allerdings ist Brachezeit mit 3-7 Jahren sehr viel kürzer
verstreute Lage  Transport- und Veraltungsprobleme
2. Plantagenwirtschaft

Ursache der Entstehung:
großer Rohstoffbedarf Europas (Industrielle Revolution) >> Massenproduktion
große Nachfrage nach exotischen Podukten (Kolonialwaren)

Kennzeichen:

Methode:
flächenintensive Düngung
Monokultur
billige Arbeitskräfte
sehr große Anbaufläche (100 bis mehrere 1000 ha)
industrielle und technische Verarbeitung
Eine Bananenplantage
„Shifting Cultivation“
Brandrodung
Brandrodung
„Shifting Cultivation“
Inhalt
Dies ist eine komplettes Referat über das Thema: Die traditionelle Nutzung des Regenwaldes in Bezug auf die landwirtschatliche Nutzng und die Folgen aus ihr. Dieses Referat enthält zusätzlich noch eine Folie mit Bildern.

Gliederung:
1. tropischer Regenwald: Erklärung und Lage
2. Einführung
3. die traditionelle Nutzung / Begriffserklärung
4. Prinzip des Wanderfeldbaus
5. weiterfolgende Nutzung
6. Auswirkungen und Folgen
7. Quellen /Zusammenfassung (1083 Wörter)
Hochgeladen
20.04.2004 von AnneMaus
Optionen
Referat herunterladen: PDFPDF, Download als DOCDOC
  • Bewertung 4.4 von 5 auf Basis von 70 Stimmen
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
4.4/5 Punkte (70 Votes)



Seite drucken | Melden
Kostenlos eine Frage an unsere Erdkunde-Experten stellen:

Wenn du dieses Dokument verwendest, zitiere es bitte als: "Die traditionelle Nutzung des Regenwaldes", https://e-hausaufgaben.de/Referate/D3858-Tropischer-Regenwald-Die-traditionelle-Nutzung-des-Regenwaldes.php, Abgerufen 12.11.2019 17:33 Uhr

Es handelt sich hier um einen fremden, nutzergenerierten Inhalt für den keine Haftung übernommen wird.
Download: PDFPDF, Download als DOCDOC
ÄHNLICHE DOKUMENTE:
PASSENDE FRAGEN: