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"Alles ist relativ!" - Verfassen einer Kurzgeschichte

Alles zu Philosophische Grundfragen

Philosophiehausaufgabe:



„Alles ist relativ!“
Kaspar lebt in Grönland. Schon sein ganzes Leben lang. Es ist 1930 und Medien sind noch lange nicht so ausgereift wie sie es heute sind.
Touristen hörte Kaspar immer sagen, dass es in Grönland kalt sei. Das verstand er nicht. Na gut, im Winter konnte es schon manchmal ungemütlich werden, aber unter dem Begriff „kalt“ verstand Kaspar etwas ganz anderes. Eines Tages dachte er so bei sich:“Wenn es hier kalt ist, wo ist es denn dann warm? Und wenn ich denke, dass es hier nicht kalt ist, gibt es auch Orte auf der Welt, die für mich kalt sind?“. Und so versank Kaspar in Gedanken. Schließlich beschloss er eine Reise zu machen. Er wollte es wissen.
Ein paar Monate später bestieg er ein Schiff Richtung Frankreich. Es war Sommer und er spürte jeden Tag, wie es immer wärmer wurde. In Frankreich angekommen verneinte man Kaspar die Frage, ob es dort sehr warm sein würde. Für ihn jedoch war es schon sehr warm.
Das Schiff fuhr weiter Richtung Westafrika. Kaspar konnte es während dieser Zeit nur im Inneren des Schiffes aushalten. Soviel Sonne und soviel Hitze hatte er noch nie gesehen. Und er sehnte sich nach seinem zu Hause, wo es jetzt garantiert nicht so warm sein würde, wie auf diesem Fleckchen Wasser.
Zum Glück führte die Route auch am Kap der guten Hoffnung vorbei, wo ihm die Temperaturen etwas mehr zusagten. Doch auf dem Weg zu Indien wurde es ihm wieder flau im Magen und der Schweiß überströmte ihn.
„Wie kann es nur solche Unterschiede geben!“, dachte er bei sich. Alles war ihm zuwider und er sehnte sich nach seinem zu Hause. Weiter führte die Reise vorbei an Australien, den Phillipinen, über den Pazifischen Ozean und durch den Panamakanal wieder nach Grönland.
Kaspar war sehr froh, als er wieder zu Hause war. Und als ihn alle frugen, was ihn am meisten beeindruckt hätte, antwortete er:“ Die Hitze. Es gibt Orte, die so heiß sind, dass ich staunte, dort Menschen zu sehen, die dort lebten. Jedoch verstehe ich nun, warum alle Menschen, die hierher kommen, denken, es sei hier kalt. Denn schließlich waren sie noch nie am Nordpol. Und mich sahen alle komisch an, als ich, als ich in Frankreich war, sagte, dass ich es dort sehr warm fände. Diese sagten zu mir, wenn ich es dort schon heiß fände, dann solle ich nicht weiter südwärts fahren. – Ich hätte auf sie hören sollen.“
Jahre später, als Kaspar schon sehr viel älter war, und seine Enkel danach fragten, konnte er ihnen genau erklären, warum für ihn manche Temperaturen unerträglich warm waren, bei denen andere noch in Pullovern rumliefen:“Wenn und hier jemand aus Afrika oder Spanien besucht, dann ist ihm hier kalt. Wenn wir jemanden in Afrika oder Spanien besuchen, dann ist es für uns sehr warm. Wenn wir jedoch zum Südpol fahren würden, dann wäre uns sicher auch kalt. Aber selbst dort leben Tiere, die mit diesen Temperaturen gut leben können. Es ist alles relativ! Es kommt darauf an, was du gewöhnt bist.“
Inhalt
Ein Essay zur aufgestellten These:"Alles ist relativ!"
Es sollte versucht werden, die These in einer Kurzgeschichte zu widerlegen oder zu belegen. (506 Wörter)
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12.09.2004 von unbekannt
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