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entstehung des lebens

Frage: entstehung des lebens
(27 Antworten)

 
wisst ihr was man beim buddismus und hinduismus zu diesem thema sagt?also wie ist die weltund der mensch entstanden? ist das ähnlich wie in der bibel?
GAST stellte diese Frage am 16.08.2007 - 21:13

 
Antwort von GAST | 16.08.2007 - 22:04
hm...is unwahrscheinlich

aber 7 ist doch auch ne beliebige zahl...könnte sein, dass es vor 7 jahren angfangen hat?

 
Antwort von GAST | 16.08.2007 - 22:09
ja, wenn man ÜBERHAUPT keine aussage darüber machen kann, wann ein kreislauf angefangen hat, weiß man auch nicht ob er überhaupt angefangen hat..

"eine frage der zeit...oder nicht"
stell dir das so vor...

du sagst: er hat vor einem jahr angefangen
ich sage: nein, er hat vor zwei jahren angefangen
..
so geht das ewig weiter, bis wir bei:
(100^(100))^(1000)^(1000) angelangt sind
wir wissen da nicht mehr wie die zahl heißt und können ab da überhaupt nichts mehr sagen, weil wir (es mag idiotisch klingen) die zahlen nicht kennen-->es macht also keinen sinn mehr darüber zu diskutieren, ob er angefangen hat.
dies scheint auch die vorstellung der buddhisten zu sein...

mit deinem denken lässt sich das nicht vereinbaren, da du eben denkst, dass es für alles einen anfang geben muss, dass es für alles eine erklärung geben muss, etc.

 
Antwort von GAST | 16.08.2007 - 22:13
Zitat:
ja, wenn man ÜBERHAUPT keine aussage darüber machen kann, wann ein kreislauf angefangen hat, weiß man auch nicht ob er überhaupt angefangen hat..

also ich sehe das immernoch nicht ein..wenn man ÜBERHAUPT keine aussage darüber machen kann, wann dieser kreislauf angefangen hat, dann weiß man eben nicht WANN es angefangen hat...aber dass er angefangen hat, weiß man bzw sieht man ja...der kreislauf ist ja da...also für mich klingt das logissch

 
Antwort von GAST | 16.08.2007 - 22:17
"der kreislauf ist ja da."
richtig..und er war immer da

was ist daran unlogisch?

es ist nunmal so, dass zeit eine wichtige angabe ist, ohne diese angabe kann man daran zweifeln, ob es ihn schon immer gegeben hat, oder nicht

 
Antwort von GAST | 16.08.2007 - 22:20
was daran unlogisch ist? die tatsache, dass er IMMER da war...mir macht es schon große schwierigkeiten zu verstehen, wie es sein, dass Gott allgegenwärtig und IMMER da war und ist....ich verstehe das nicht...es muss doch iwoher kommen...aber bei Gott kann ich es eher "verstehen" als bei einem mensch, denn gott ist allmächtig, der mensch nicht...vielleicht denk ich zu kleinkariert, aber so richtig fassen kann ich diese IMMER nicht..egal in welchem fall

 
Antwort von GAST | 16.08.2007 - 22:25
du kannst dir ja mal die frage stellen, was vor dem universum war...

typische antowrt:nichts

dieses nichts muss auch schon immer dagewesen sein und wenn man den kreislauf als nichts bezeichnet, kann man auch sagen, dass der kreislauf immer da war.

was "nichts" ist wissen wir ja im prinzip nicht.

 
Antwort von GAST | 17.08.2007 - 11:32
[qoute] Hinduismus

Die Lehre des Hinduismus sieht die Welt in Zyklen entstehen und wieder vergehen. Sie geht von einem ewigen Zyklus von miteinander abwechselnden Perioden der kosmischen Manifestation und Nicht-Manifestation aus. Jede Periode soll dabei ein Tag und eine Nacht des Schöpfers Brahman sein. So heißt es in der Bhagavad Gita im Achten Gesang:

Die, denen Brahmans Tag bekannt, der tausend Weltenalter währt,-
und Brahmans Nacht, die grad so lang,- die kennen wahrhaft Tag und Nacht.
Aus dem Unsichtbaren entspringt das Sichtbare, wann kommt der Tag,-
Wann kommt die Nacht, dann löst sich`s auf im Innern, das unsichtbar heißt.
Der Wesen Schar, die immer neu geworden ist, sie löst sich auf,
Wann kommt die Nacht,- doch unbedingt ersteht sie neu, wann kommt der Tag.

Buddhismus

Buddha verneinte weder die Schöpfung der Welt und auch die Schöpfung einer Seele durch eine äußere Wesenheit oder ein göttliches Prinzip, noch bestätigte er sie. Er sprach aber in Abgrenzung zu hinduistisch-theistischen Vorstellungen ausdrücklich von, wörtlich übersetzt, Nicht-Seele, Pāli: Anatta.

Die Vorstellung einer wie auch immer gearteten Schöpfung und die eines Schöpfers, sei es nun eine göttliche Wesenheit oder ein abstraktes Prinzip, wird im Buddhismus letztlich ignoriert oder als nebensächlich behandelt. Buddha Gautama selbst begründete dies damit, dass die Beschäftigung mit solchen unergründlichen Fragen im religiösen Leben letztlich keinen Erkenntnisgewinn bringt und er deshalb nichts darüber sagen werde. Neben einigen anderen Fragen (wie z.B. nach einer präzisen Darstellung der Wirkung von Karma) seien die Fragen nach Schöpfung und Herkunft des Lebens prinzipiell nicht sinnvoll oder vollständig zu beantworten und erzeugten lediglich Verwirrung bis hin zum Wahnsinn (Acintita Sutta).

Es gibt auch das Gleichnis mit der Situation eines Mannes, der von einem vergifteten Pfeil getroffen wird: der herbeigerufene Arzt fragt zunächst wer den Pfeil abgeschossen hat (Gottesbeweis), aus welcher Richtung der Pfeil kam (Herkunft der Welt), warum der Schütze geschossen hat (aus welchem Grund wurde die Welt erschaffen) und so weiter. In buddhistischer Sicht liegt die Gefahr aber darin, dass darüber das Herausziehen des Pfeils versäumt wird und der Angeschossene stirbt bevor er sein Leben oder das Anderer retten kann (Culamulunkya Sutta).

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