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Berthold Brecht - Gedanken über die Dauer des Exils

Frage: Berthold Brecht - Gedanken über die Dauer des Exils
(keine Antwort)

 
Hallo, hoffe jemand kann mir helfen. Ich soll zwar keine Gedichtsinterpretation ausformulieren, aber alles war reingehört als "mindmap" zusammen fassen... Gedichtsinterpretationen sind aber leider überhaupt nicht mein Ding, und wenn sich nichts reimt, noch weniger ^^ Kann mir jemand von euch bitte helfen?


I.

Schlage keinen Nagel in die Wand
Wirf den Rock auf den Stuhl
Warum vorsorgen für vier Tage?
Du kehrst morgen zurück.

Laß den kleinen Baum ohne Wasser.
Wozu noch einen Baum pflanzen?
Bevor er so hoch wie eine Stufe ist
Gehst du froh weg von hier.

Zieh die Mütze ins Gesicht, wenn Leute vorbeigehn!
Wozu in einer fremden Grammatik blättern?
Die Nachricht, die dich heimruft
Ist in bekannter Sprache geschrieben

So wie der Kalk vom Gebälk blättert
(Tue nichts dagegen!)
Wir der Zaun der Gewalt zermorschen
Der an der Grenze aufgerichtet ist
gegen die Gerechtigkeit.

II

Sieh den Nagel in der Wand, den du eingeschlagen hast:
Wann, glaubst du, wirst du zurückkehren?
Willst du wissen, was du im Innersten glaubst?

Tag um Tag
Arbeitest du an der Befreiung
Sitzend in der Kammer schreibst du.

Willst du wissen, was du von deiner Arbeit hältst?
Sieh den kleinen Kastanienbaum im Eck des Hofes
Zu dem du die Kanne voll Wasser schlepptest!

Liebe Grüße
Kerstin
GAST stellte diese Frage am 14.01.2007 - 19:12





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