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Facharbeit: Thema Behinderte Menschen im Ruhestand begleiten

Frage: Facharbeit: Thema Behinderte Menschen im Ruhestand begleiten
(3 Antworten)


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Hallöchen, ich bin neu hier.


Ich mache meine 2 Jährige Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin.
Ich muss eine 30 Seitige Facharbeit schreiben, in der es darum geht einen Klienten auf den Ruhestand vorzubereiten und zu begleiten. Ich habe gerade mal 7 Seiten bzw 3 weil Gliederung und Einleitung nicht mit zählt. Ich habe keine Ahnung wie ich weiter vorgehen soll/kann.
Kann mir jemand helfen?

Liebe Grüße Julia
Frage von Mii616 | am 25.03.2023 - 22:53


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Antwort von matata | 26.03.2023 - 04:32
Lass einmal deine Gliederung sehen.... Allerdings hast du deine Arbeit am falschen Ende angefangen: Die Gliederung schreibt man am Schluss einer Arbeit, dann hat man nämlich den Überblick über das, was man geschrieben hat.

Was ist vorgesehen an praktischer Arbeit zu diesem Thema?
Schau dir einmal einen Leitfaden an, der zum Beispiel von Banken herausgegeben wird zum Thema "Vorbereitungen für den Ruhestand". Da steckt sicher auch noch etwas drin, was auch für Menschen mit einer Beeinträchtigung gültig ist.

Eine umfangreiche schriftliche Arbeit verfasst man nach diesen Regeln

Ein Referat, eine grössere schriftliche Arbeit oder eine Präsentation vorbereiten

Der Weg zu einem Referat führt über diese möglichen Stationen
  • du sammelst Material zu deinem Thema in der Bibliothek, aus dem Internet, aus dem Lexikon, aus Fachliteratur, aus Videos, etc. kurz, alles was dir in die Finger kommt
  • Schau auch nach aktuellen Informationen in Form von Schaubildern, Karikaturen, Statistiken in Zeitungen oder Zeitschriften zum Referatsthema
  • in diesem umfangreichen Material markierst du, wählst aus, kopierst du, fasst du zusammen, was du für dein Referat verwenden willst.
  • Überlege dir, was dich speziell interessiert an diesem Thema: Was willst du erforschen und herausfinden? Was willst du mit deiner Arbeit erklären? Die Antwort auf diese Frage wird deine Leitfrage oder deine Forscherfrage.
  • Notiere dir Stichworte auf Zettel, die dir zu deinem Thema in den Sinn kommen und ordne sie den verschiedenen Materialien zu mit den Informationen, die du gesammelt hast.
  • Mit diesen Stichwörtern erstellst du eine mögliche Reihenfolge für dein Referat.
  • Diese Reihenfolge kannst du mehrmals ändern, bis du zufrieden bist damit. Nun bekommen die Zettel eine fortlaufende Nummer und damit ihren Platz im Referat.
  • Wenn du viel Platz hast, kannst du eine Auslegeordnung machen mit allem deinen Materialien in der richtigen Reihenfolge und den Stichwortzetteln ⇒ Gliederung
  • Nimm nun die Gliederung vor in Einleitung – Hauptteil – Schluss und teile deine Stichwortzettel entsprechend auf
  • Suche die Untertitel zu deinen Referatteilen und füge sie als zusätzliche Zettel ein.
  • Erst jetzt bist du bereit zum Formulieren und Aufschreiben deines Referates.
  • Du gehst von einem Stichwortzettel zum anderen und dem zugehörigen Material und formulierst den Text aus.

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Antwort von cleosulz | 26.03.2023 - 11:16
Case-Management in der Pflege ist so idividuell wie der Mensch selbst.
Es kommt auf die bisherige Lebenssituation und die Behinderung an, darauf, wie dein Klient bisher in das Arbeitsleben eingebunden ist und welche Aktivitäten seine Behinderung außerhalb der Werkstatt zulassen und welche Aktivitäten er hat, ebenso wie auf seine Wohnform (und wie er bisher eingebunden ist) und die familiäre Situation.
Du wirst dich daher sehr mit dem Klienten, seinen Hobbies und Fähigkeiten und seinem Umfeld beschäftigen müssen, um feststellen zu können, wie seine individuelle Begleitung in den neuen Lebensabschnitt aussehen muss.
Was will dein Klient denn nach dem Arbeitsleben tun?

Wie ist seine Erwartung auf den Ruhestand?

Zu diesem Thema gibt es verschiedene Studien und Handreichungen.

Du solltest dich vielleicht auch mal mit ehrenamtlichen Organisationen, die Menschen mit Behinderung in dieser Lebensphase begleiten, in Verbindung setzen. Ich bin mir sicher, dass du da den einen oder anderen Blickwinkel geboten bekommst.

www.alsterdorf.de
www.yumpu.com
www.caritas.de
www.caritas.de
www.case-manager.de
www.bodenseekreis.de
www.ledderwerkstaetten.de
dom.lvr.de
www.lebenshilfe-bayern.de
parisax.de
www.kvjs.de

www.dresden.de

=> was ist an diesem Ruhestandkompass für "Normalos" anders als den für deinen Klienten? Gibt es da so erhebliche Unterschiede?

Jeder Fall ist anders, jeder Mensch ist anders, jeder Ruhestand und Ruheständler ist individuell.
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Antwort von cleosulz | 26.03.2023 - 11:34
www.caritas-konstanz.de
=> Schau dir die Aufgaben eines Ruhestandslotsen mal an.
www.palverlag.de
Falls dein Klient in der Einrichtung lebt:
Welche heiminterne Tagesstrukturen gibt es für Senioren? Welche Angebote kann dein Klient schon während der Arbeitsphase bereits jetzt zusätzlich in Anspruch nehmen?

www.stiftung-leben-pur.de
www.gemeinsam-vielfalt-leben.de
PZP => persönliche Zukunftsplanung..
Zukunft gibt es in jeder Lebensphase, auch am Ende des Arbeitslebens.
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