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Goethe: Mignon Reimschema - Stilmittel ?

Frage: Goethe: Mignon Reimschema - Stilmittel ?
(3 Antworten)


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Hi, ich bräuchte Hilfe bei dem Gedicht Mignon von Goethe.


Kennst du das Land? wo die Zitronen blühn, Im dunkeln Laub die Gold-Orangen glühn,
Ein sanfter Wind vom blauen Himmel weht,
Die Myrte still und hoch der Lorbeer steht,
Kennst du es wohl?
Dahin! Dahin
Möcht’ ich mit dir, o mein Geliebter, ziehn.

Kennst du das Haus? Auf Säulen ruht sein Dach,
Es glänzt der Saal, es schimmert das Gemach,
Und Marmorbilder stehn und sehn mich an:
Was hat man dir, du armes Kind, getan?
Kennst du es wohl?
Dahin! Dahin
Möcht’ ich mit dir, o mein Beschützer, ziehn.

Kennst du den Berg, und seinen Wolkensteg?
Das Maultier sucht im Nebel seinen Weg;
In Höhlen wohnt der Drachen alte Brut;
Es stürzt der Fels und über ihn die Flut.
Kennst du ihn wohl?
Dahin! Dahin
Geht unser Weg! o Vater, laß uns ziehn!

Ich erkenne die Paarreime, wie nennt man aber die letzten 3 Verse in den Strophen?

Danke
Frage von Marcel5474 (ehem. Mitglied) | am 24.05.2016 - 15:16


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Antwort von Ratgeber | 24.05.2016 - 17:05
  1. Kennst du das Land, wo die Zitronen blühn,

    Im dunkeln Laub die Goldorangen glühn,

  2. Ein sanfter Wind vom blauen Himmel weht,
    Die Myrte still und hoch der Lorbeer steht?

Kennst du es wohl? Dahin!
Dahin möcht` ich mit dir,
O mein Geliebter, ziehn.

zwei Paarreime (1+2) , ein umarmender Reim und eine Waise dazwischen.


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Antwort von Marcel5474 (ehem. Mitglied) | 27.05.2016 - 11:34
Darf man die Verse einfach so "vermischen"? Denn "Dahin! Dahin" steht ja eigentlich in einer Zeile.

online
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Antwort von matata | 27.05.2016 - 17:33
Marcel5474 schrieb auch:

Zitat:
Hallo, ich habe ein paar Stilmittel in dem Gedicht gefunden, tue mir jedoch mit dem interpretieren schwer. Könnte mir da bitte jemand dabei helfen?

Kennst du das Land? wo die Zitronen blühn, Im dunkeln Laub die Gold-Orangen glühn,
Ein sanfter Wind vom blauen Himmel weht,
Die Myrte still und hoch der Lorbeer steht,
Kennst du es wohl?
Dahin! Dahin
Möcht’ ich mit dir, o mein Geliebter, ziehn.

Kennst du das Haus? Auf Säulen ruht sein Dach,
Es glänzt der Saal, es schimmert das Gemach,
Und Marmorbilder stehn und sehn mich an:
Was hat man dir, du armes Kind, getan?
Kennst du es wohl?
Dahin! Dahin
Möcht’ ich mit dir, o mein Beschützer, ziehn.

Kennst du den Berg, und seinen Wolkensteg?
Das Maultier sucht im Nebel seinen Weg;
In Höhlen wohnt der Drachen alte Brut;
Es stürzt der Fels und über ihn die Flut.
Kennst du ihn wohl?
Dahin! Dahin
Geht unser Weg! o Vater, laß uns ziehn!

- "Dahin! Dahin" ist eine Anapher, aber wie kann man diese interpretieren?

- "Marmorbilder stehn und sehn mich an" ist eine Personifikation ,aber wie kann man diese interpretieren?

- "Die Myrte still und hoch der Lorbeer steht" ist eine Inversion, aber wie kann man diese interpretieren?

- "Im dunkeln Laub die Gold-Orangen glühn" ist eine Metapher, aber wie kann man diese interpretieren?

Wenn ihr noch weitere Stilmittel findet (oder Fehler meinerseits) erwähnt sie bitte. Ich wäre sehr dankbar wenn ihr mir helfen könntet! Danke im Vorraus :)

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