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Gelesenes verstehen , und merken

Frage: Gelesenes verstehen , und merken
(3 Antworten)


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Hi, ich möchte mich bilden und lese bücher. Doch treten meistens probleme dabei auf.

Zum beispiel lese ich ein Roman doch verstehe das gelesene nicht(den (zusammhang u.s.w) ,
und kann es mir auch nicht merken.
Es kann auch dran liegen das wörter drin vorkommen die ich nicht kenne nur dann müsste ich jedes 3 wort nachsehen.
Desweiteren ist mir auf gefallen das beim lesen ich mir nicht alles bildhaft vorstelle.
Ist das normal?

Kann ich das vll durch übungen und training verbessern?
Frage von Misterx17 | am 20.03.2016 - 17:10


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Antwort von matata | 20.03.2016 - 18:13
Ich finde es gut, dass du dich bemühst, dich durch Lesen weiterzubilden.
Vermutlich wird es am Anfang schon nötig sein, dass du viele Wörter nachschlägst und zwar auf

https://www.openthesaurus.de/

Hier findest du Wörter, die das gleiche bedeuten wie des unverstandene Wort.
Wenn du eines davon kennst, hast du den Zusammenhang schon gefunden. Am besten richtest du dir diesen Link ein auf dem Tablett oder auf dem PC, damit du schnell darauf zugreifen kannst.
Ich stelle mir auch nicht alles bildhaft vor, das ist meiner Ansicht nach nicht nötig, um zu verstehen. Wenn ich ein Rezept lese oder eine Gebrauchsanweisung, dann ist es etwas anderes. Das muss ich ja dann auch genau so machen, wie ich es lese. Dann hilft es, sich das vorzustellen.
Lesen und trainieren kann man das schon. Ich schaue einmal, ob ich ein paar Übungen dazu finde. Aber ich brauche ein wenig Zeit dafür und kann dir das erst später hier aufschreiben.

Ich wünsche dir viel Erfolg...
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Antwort von cleosulz | 20.03.2016 - 18:30
Du musst dir erst einmal klar werden, was für ein Lerntyp du bist.

Ich kann mir nichts merken, was ich nur lese.
Ich lese gerne zum Zeitvertreib Bücher. Aber sobald ich das Buch fertig habe, vergesse ich den Inhalt bzw. die genauen Namen der Akteure.
Besonders schlimm ist das, wenn viele Personen mit ausländischen Namen vorkommen.
Ich kann die oft nicht auseinander halten. Bei einem Roman ist das dann egal. Es soll schon vorgekommen sein, dass ich ein Buch 2 x lese und erst in der Mitte feststelle, dass es mir bekannt vorkommt. ;(

Anders ist es natürlich, wenn man Sachtexte liest und sich später auch noch an den Inhalt erinnern muss.
Wenn ich mir was aus einem Text erarbeiten muss, muss ich mir Stichwörter notieren.
Oder (wenn es Kopien sind oder meine eigenen Bücher) mit Farben arbeiten.

Ich bin nämlich ein visueller/motorischer Lerntyp. Ich brauche zu dem Lesen, den Farben auch noch das Schreiben.
Wenn ich also etwas (dauerhaft ^^ - geht das?) im Kopf behalten will, muss ich es mir noch aufschreiben.
Deshalb habe ich während meiner Schulzeit vor Klausuren immer fein säuberlich meine Arbeitsblätter abgeschrieben.
Das hatte einen zweifachen Effekt: Meine Heftführung war (=> danach) sehr ordentlich und übersichtlich und ich war gut vorbereitet, was sich meistens in der Note widerspiegelte.
Es dauerte jedoch einige Jahre, bis ich verstand, dass das miteinander zu tun hatte.

Jetzt muss ich in der Arbeitswelt ähnlich arbeiten.
Alle wichtigen Dinge, die ich mir merken muss (und ich vergesse sehr viel), notiere ich mir zustätzlich in einer Kartei.
Dazu nutze ich noch die guten alten Karteikarten (man könnte das ja auch im PC machen). Aber nein: Ich muss es schreiben.
Und schreiben am PC ist nicht schreiben von Hand.

Manchmal muss ich auf Schulungen. Da schreibe ich oft mit.
Die Vortragenden meinen immer: "Sie müssen nichts mitschreiben, Sie bekommen hinterher das Material". Aber das nützt mir dann nicht unbedingt weiter:
Ich höre was, notiere mir - in einem Schreibstil => ich liebe Pfeilbilder ^^
und dann weiß ich hinterher noch, um was es ging.

Sitze ich nur da und höre zu, dann geht mir der Sachverhalt links ins Ohr, streift die Gehirnwindungen und verlässt als Schall durch das rechte Ohr meinen Kopf, ohne einen nachhaltigen Eindruck zu hinterlassen.

images.google.de

Google einfach mal nach Lerntypen+Test
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Antwort von matata | 20.03.2016 - 21:08

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