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Bin ich dumm Bekomme nichts hin

Frage: Bin ich dumm Bekomme nichts hin
(7 Antworten)


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Mein Name ist Jannick und ich bin 17 Jahre alt.
Aber habe im meinem leben nicht viel erlebt. Ich glaube das ich wirklich dumm bin weil nichts will klappen. 2014 habe ich mein Hauptschulabschluss abgeschlossen auch nur ganz knapp geschafft mit 3,5 Durschnitt. Danach Ausbildung als Koch angefangen abgebrochen . Jetzt 2015/2016 Realschule angefangen aber werde dies auch abrechen müssen weil ich zu schlecht bin und merke das es echt zu schwer ist. Ich bekomme nicht einmal einfache texte zu schreiben hin, mir fällte dann einfach nichts ein. Vieles gelerntes alles vergessen. ;(
Wenn ich auf andere gucke sehe ich das die alles einfach besser können.
Ich weine auch sehr oft ich bin echt traurig über mein leben wollte mich schon öfters umbringen. Habe keine Freunde , keine Freundin, keiner mag mich sehe nicht gut aus und ich mag mich auch nicht leiden.
Habe auch keine Hobbys und ich weiß auch nicht wie meine Zukunft aussehen wird(wahrscheinlich auf der Straße)
Ich möchte umbedingt sinnvoll leben und mein leben komplett ändern nur wie ? Ich hoffe mir kann wer helfen ( hofffentlich kann man mir noch helfen)
Frage von Misterx17 | am 12.03.2016 - 20:34


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Antwort von cleosulz | 12.03.2016 - 22:14
Du willst dein Leben komplett ändern?
Warum?
Wenn du eine Liste aufstellen müsstest, was du ändern willst, welche Punkte würdest du notieren? In welcher Reihenfolge?

Ich überlege mir gerade, was ich ändern müsste.
Welche Prioritäten es gäbe.
Müsste ich nur an mir arbeiten (meine nicht ganz positiven Eigenschaften ... schlechte habe ich keine => im Gegensatz zu dir hat das "Tschaka-Gebrüll" durchgeschlagen: Ich bin nicht schlecht, ich bin nur nicht überall gut ^^) oder müsste ich mein Leben total umkrempeln?
Na ja, ich bin älter, habe Familie und da lässt sich nicht alles umkrempeln.
Aber an ungünstigen Eigenschaften könnte ich schon arbeiten.
Wobei, gibt es "ungünstige Wesenszüge"? Ist das, was ich an mir bemängle für andere nicht manchmal erstrebenswert?
Ich habe Kollegen, die mich für meine "Unarten" beneiden. Ich bin z.B. unpünklich, habe aber noch nie einen Zug oder einen Flieger verpasst. Dafür bin ich selten mehr als 5 Minuten vor meinem Chef da, eher selten, aber immer noch pünktlich genug für die Meetings. Dafür habe ich 2 Tassen Kaffee hinter mir, die Zeitung gelesen und im Vorbeigehen noch einen Blumenstraus fürs Büro besorgt .... und gelächelt (dem Zettel im Auto sei Dank!).
Immer nehme ich mir vor: Morgen bist du früher dran.
Ich schaffe es nicht. Und während ich diese Zeilen tippe frage ich mich: Ist das wichtig? Muss ich mich wirklich ändern? Vielleicht.
Gewicht reduzieren könnte ich auch, etwas mehr Sport treiben (oder zumindest den unteren Parkplatz nehmen und nicht den direkt vor dem Bürogebäude). Die Ernährung umstellen wäre auch noch drin (Bio und so ...). NEIN, ich lasse mein Leben erst einmal so, wie es ist.

Und du? Was willst du ändern?
Und warum? Und warum machst du es bisher nicht so, wie du es willst oder wie du denkst, dass es besser wäre?
Jede Reise fängt mit einem ersten Schritt an.
Wenn du es willst, dann musst du nur diesen Schritt machen und nicht erst lange planen.
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Antwort von cleosulz | 12.03.2016 - 21:25
Hallo Jannick,
du bist 17. In dem Alter muss man noch nicht unbedingt "viel erlebt" haben.
Das kann also durchaus ein positiver Aspekt sein.
Viel schlimmer wäre es, wenn du 17 Jahre alt wärst, bereits Vater eines unehelichen Kindes wärst und bereits eine Vorstrafe wegen Diebstahls abgesessen hättest.
=> Wäre das dir lieber? Ich denke nicht.

Du siehst alles ein bisschen düster. Das ist schlecht bzw. nicht unbedingt vorteilhaft, wenn man Erfolg haben will.
Wenn man Erfolg haben will, muss man ein Ziel haben und an sich glauben.
"Tschakka, Tschakka ... ich kann es", sollte da dein Lebensmotto sein.
An deinem Selbstbewusstsein solltest du arbeiten.

Und dass du dumm bist und nichts erreichen kannst, glaube ich auch nicht.
Immerhin hast du mit 15 Jahren einen Hauptschulabschluss gemacht.
Na ja, zwar nicht mit einer prikelnden Note, aber immerhin. Ich kenne einige Leute, die haben das weder mit 15 noch mit 20 geschafft.
Also wieder ein Pluspunkt für dich.

Dann hast du es geschafft, einen Ausbildungsplatz zu bekommen.
Gut, die Ausbildung hast du aufgegeben (oder vielleicht wurde dir auch gekündigt ... du hast ja nicht den Grund dafür geschrieben). Aber einen Grund wird es schon gegeben haben.

Dann hast du dich dazu entschlossen im Schuljahr 2015/16 den Realschulabschluss nachzuholen.
Ich gratuliere dir. Der Entschluss ist nicht schlecht. Wieder ein Pluspunkt.

So, nun stellt sich nicht der erwartete Erfolg ein. Und was machst du?
Du meldest dich hier auf der Seite an.
=> Ich gratuliere, das war sicher keine schlechte Entscheidung. Denn hier kann man Hilfe bekommen. Hilfe in privaten Lebenslagen genau so, wie Hilfe zu schulischen Problemen.
Also wieder ein positiver Aspekt, ein Pluspunkt.

Ich habe jetzt einmal nachgeschaut, welche Beiträge von dir kamen.
Du hast einige Sachen zur Prüfung eingestellt. Dann hast du gepostet, dass du "nix in den Kopf" bekommst, dass du also Lernprobleme hast.

Zunächst einmal möchte ich sagen, dass deine Beiträge gar nicht so "übel" waren.
Ich kenne hier Schüler, die an ihrem Abitur basteln und da frage ich mich manchmal, wie die das schaffen (wollen). Und bei manchen, von denen ich dachte, die schaffen es nie, die haben tatsächlich das Abitur bestanden.

Was ich auch gut finde ist, dass du siehst, dass du Probleme im schulischen Bereich hast.
Aber so etwas kann man angehen.
Das Zauberwort hier ist: Helfen lassen. Aktiv werden und sich helfen lassen.
Suche Mitschüler, die dir helfen, suche Rat bei deinen Lehrkräften und überlege ob Nachhilfe nicht für dich richtig wäre.
Und zwar frühzeitig, das heißt: "Jetzt".

Wo liegen denn die Probleme in der Schule?
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Antwort von cleosulz | 12.03.2016 - 21:39
Zitat: "Ich mag mich nicht leiden".

Daran solltest du arbeiten.
Leute, die sich selbst nicht leiden mögen, finden schwer Freunde.
Leute, die sich selbst nicht mögen, wirken negativ. Und wer will sich schon mit negativen Personen umgeben.
An diesem Aspekt solltest du meiner Meinung nach arbeiten.
Das klingt mir zu sehr depressiv.
=> Die Gedanken eines Menschen formen seine Augen und sein Gesicht.

Du solltest dringend an deinem Selbstwertgefühl arbeiten.
Das formt nämlich den ganzen Menschen.
Menschen, die sich wenig zutrauen, die laufen schon mit fehlender Köprerspannung durch die Gegend. Sie wirken "duckmäuserisch" auf andere Leute. Das macht sie nicht anziehend, nicht attraktiv. Sie finden immer jemanden, der besser aussieht, der besser reden kann, der bessere Noten hat, der Vorträge besser rüber bringt und, und, und

Du solltest in den Spiegel schauen und jeden Morgen sagen:
Guten Morgen Jannick, es freut mich, dich heute zu sehen. Ich wünsche dir einen guten Tag.
Dann klebst du überall kleine Smilies hin. Auf deine Vesperdose, in dein Schulmäppchen, auf dein Mathebuch. Und jedes Mal wenn du so einen dämlichen Zettel siehst, dann lächelst du zurück. Kurz, aber bewusst.
Das tut deinem Körper gut. Glaube mir, ich weiß wovon ich schreibe. Ich habe viele Smilies verteilt.

Was sagt denn deine Familie?
Findest du da Unterstützung?
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Antwort von cleosulz | 12.03.2016 - 21:53
Zitat: "Ich habe auch keine Hobbys und weiß auch nicht, wie meine Zukunft aussehen wird".

Ganz ehrlich, ich weiß auch nicht, wie meine Zukunft aussehen wird.
Im Gegensatz zu dir habe ich zwar ein paar Hobbys, aber auch nicht arg viele.
Etwas Sport, ein Ehrenamt, Betreuung einer älteren Dame und e-hausi.
Ich wollte mal zu Malen beginnen. Ich habe auch schon Leinwände und Farben mir angeschafft.
Einen großen Zeichenblock und Aquarellstifte habe ich auch noch irgendwo.
Aber gemalt habe ich nicht wirklich. Jedes Mal, wenn ich die Sachen umräume denke ich:
Demnächst. Ach ja, ich fotografiere gerne. Aber da ich unordentlich bin, was das Abspeichern der Bilder ist, herrscht ein fürchterliches Chaos und bei Bedarf bin ich stundenlang am Suchen.
Vor 5 Jahren habe ich über 1.100 Bilder in New York bei einem Städtebesuch gemacht (ach ja, ich reise gerne und schaue mir gerne Großstädte an). Den Bilderband habe ich immer noch nicht gemacht. Langsam verblassen die Erinnerungen und ich muss mich beeilen, bevor ich nicht mehr weiß, wo ich welches Bild gemacht habe.

Muss ich jetzt verzweifeln? Nein. Ich weiß, wie ich bin. Ich nehme mich an, wie ich bin.
Basta. Und meine Zukunft: Daran wirke ich mit, so gut ich kann. (Ich bin berufstätig, lebe nicht ganz ungesund, versuche ein guter Mensch zu sein.) Und im übrigen kommt es so, wie es kommen muss.

Und du?
Du bist doch gar nicht so auf einem schlechten Weg.
Du musst nur lernen, die Steine, die darauf liegen, entweder zur Seite zu kicken oder sie zu übersteigen. Vielleicht kannst du ja auch drum herum gehen?

Du willst einen Realschulabschluss machen. Ist doch gut.
Die anderen sind schlauer? Lass sie das sein. So was soll es geben!
Du hast kein Hobby: Dann ändere das. Mach doch was. Geh spazieren, sammle Briefmarken, schreibe Briefe, hilf anderen Leuten, treibe Sport. Wie wäre es mit einem Mannschaftssport im Verein? Da trifft man Leute, wird eingebunden.

Wäre doch ene Überlegung wert, oder nicht?
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Antwort von cleosulz | 12.03.2016 - 22:14
Du willst dein Leben komplett ändern?
Warum?
Wenn du eine Liste aufstellen müsstest, was du ändern willst, welche Punkte würdest du notieren? In welcher Reihenfolge?

Ich überlege mir gerade, was ich ändern müsste.
Welche Prioritäten es gäbe.
Müsste ich nur an mir arbeiten (meine nicht ganz positiven Eigenschaften ... schlechte habe ich keine => im Gegensatz zu dir hat das "Tschaka-Gebrüll" durchgeschlagen: Ich bin nicht schlecht, ich bin nur nicht überall gut ^^) oder müsste ich mein Leben total umkrempeln?
Na ja, ich bin älter, habe Familie und da lässt sich nicht alles umkrempeln.
Aber an ungünstigen Eigenschaften könnte ich schon arbeiten.
Wobei, gibt es "ungünstige Wesenszüge"? Ist das, was ich an mir bemängle für andere nicht manchmal erstrebenswert?
Ich habe Kollegen, die mich für meine "Unarten" beneiden. Ich bin z.B. unpünklich, habe aber noch nie einen Zug oder einen Flieger verpasst. Dafür bin ich selten mehr als 5 Minuten vor meinem Chef da, eher selten, aber immer noch pünktlich genug für die Meetings. Dafür habe ich 2 Tassen Kaffee hinter mir, die Zeitung gelesen und im Vorbeigehen noch einen Blumenstraus fürs Büro besorgt .... und gelächelt (dem Zettel im Auto sei Dank!).
Immer nehme ich mir vor: Morgen bist du früher dran.
Ich schaffe es nicht. Und während ich diese Zeilen tippe frage ich mich: Ist das wichtig? Muss ich mich wirklich ändern? Vielleicht.
Gewicht reduzieren könnte ich auch, etwas mehr Sport treiben (oder zumindest den unteren Parkplatz nehmen und nicht den direkt vor dem Bürogebäude). Die Ernährung umstellen wäre auch noch drin (Bio und so ...). NEIN, ich lasse mein Leben erst einmal so, wie es ist.

Und du? Was willst du ändern?
Und warum? Und warum machst du es bisher nicht so, wie du es willst oder wie du denkst, dass es besser wäre?
Jede Reise fängt mit einem ersten Schritt an.
Wenn du es willst, dann musst du nur diesen Schritt machen und nicht erst lange planen.
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Antwort von cleosulz | 12.03.2016 - 22:15
So nun zur letzten Frage heute: Wie können wir dir helfen?
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Antwort von cleosulz | 12.03.2016 - 22:19
Du hast Post
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Antwort von ANONYM | 13.03.2016 - 00:24
Du musst an dich glauben und darfst niemals aufgeben, denn wenn du es tust, was ich aus deinem Text entnehmen kann, dann hast du wirklich verloren und landest wirklich auf der Straße. Das Leben ist hart und vllt fandest dus als Kind mal schön, aber da wusstest du auch noch nicht wie beschissen es ist ^^ (kleiner spaß). Zum erwachsen werden gehört es dazu, zu begreifen, dass nicht alles einfach geht, sondern echt schwierig sein kann und jemandem viel abverlangt, was aber nicht bedeutet, dass man aufgeben darf! Klar, die anderen sind vllt besser, schöner usw, lernen schneller, aber darauf kommt es nicht an, mach alles in deinem Tempo, konzentrier dich auf dich selbst und wenn du es wirklich willst, dann schaffst du auch alles. Nur bei dir fehlt meiner Meinung nach der Antrieb oder Wille, aber du musst ihn finden, du musst herausfinden, was du willst, was du liebst, was du bereit bist dafür zu tun, wie du es erreichen wirst und es dann einfach machen, egal wie schwierig es ist und bis zum Ende durchhalten! Bis du dein Ziel erreichst. Du wirst sicherlich einige! Tiefs haben und verzweifeln, aber du darfst trotzdem niemals aufhören, das musst du dir versprechen, denn hinter deinen negativen Gefühlen wie Angst und Verzweiflung,bleiben am Ende auch nur deine schlechten, kleinen, Gefühle übrig, die absolut nichts bringen oder dir weiterhelfen, aber hinter jeder deiner Entscheidungen steht ein Versprechen! Weißt du als es bei mir nicht so lief, da saß ich nach der Schule im Bus und dachte immer darüber nach wie ich von der Brücke springe, alles war einfach scheiße, da hab ich aber auch noch nicht begriffen, dass das Leben hart ist und man echt kämpfen muss, die Sachen fallen dir nicht in den Schoß. Beschwert hab ich mich, aber wirklich etwas dagegen gemacht hab ich nicht. In dieser negativen Lage in der du bist, braucht es Mut um herauszukommen, ich mein jeder kann positiv sein, wenn alles läuft, aber wirklich wachsen tut man nur, wenn man ganz unten ist und sich wieder aufrappelt. Das ist die Herausforderung! Fallen und weitermachen, nicht wie du es bis nun gemacht hast, einfach aufgeben und liegenbleiben. Versuch es! Scheiter vllt wieder, aber zu scheitern ist 10000 mal besser als es nie zu versuchen. Es gehört dazu und macht jemanden stärker! Lass dich nicht einfach hängen. Glaub an dich und deine Einzigartigkeit, an deine Träume usw! Der Feind sitzt in deinem Kopf, ich finde du schreibst gute Texte! Ich kenn Leute, die sitzen in der Chefetage und schreiben `Was den los?` ! oder bin in meiner "sweet" (soll Suite heißen). Außerdem zweifelst du an dir, das machen dumme Leute eher weniger xD . Sag dir einfach, ich werd nicht aufgeben, bis ich es erreicht habe, dann kann nichts Schlechtes passieren! Vllt wirst du 3 h lernen müssen, anstatt 1 h wie die anderen. Vllt brauchst du zwei Anläufe. Vllt heulen dir die Leute und deine innere Stimme die Ohren voll, du würdest es nicht schaffen, du wärst dumm usw, aber scheiß drauf, weil du es irgendwann, nach viel schmerzhafter Arbeit, fehlschlägen und Enttäuschungen schaffen wirst, wenn du nicht aufgibst! Und eines Tages stehst du da und denkst dir : " wow, ich habe es geschafft". Es gibt wirklich kein geileres Gefühl! Aber red nicht mehr dauernd über deine Fehlschläge, Vergangenheit und Versuche oder deine jetzige Situation. Es ist egal, wer du warst, denn du kannst es nicht mehr ändern, aber du kannst ganz neu anfangen und ein neues Ende schreiben, wenn du dich für "ja, ich will" entscheidest. Ich mein,jeder muss Hindernisse überwinden, auch die ganz großen, aber die machen jemanden nur besser. Hey, ich wollte früher immer aufgeben, weils einfach einfacher ist, aber so läuft das Leben nicht, irgendwann bereust dus so hart, dass du dich nicht hingesetzt hast auf deinen Arsch und gelernt hast und stattdessen lieber faul und weinerlich warst. Du bleibst daran immer hängen! Man, die Leute können alles erreichen! Man fliegt ja selbst zum Mond! Einfach nur an sich glauben, sich wertschätzen und sich versprechen : "es wird hart, aber ich werde nicht aufgeben, bis ich es schaffe". Weißt du, manchmal, wenn ich lerne oder zum Sport gehe, dann weine ich, weil ich müde bin, mich dumm fühle, alles zu viel wird, denke, dass ich alles falsch mache, Angst hab, alles zu schwer finde und zu hart und dann kein Bock auf den ganzen scheiß habe, aber trotzdem steig ich mittlerweile in den Bus zum Sport oder lern weiter! Einfach weitermachen, auch wenn man denkt, alles ist falsch. Auch Goethe sagte schon :"Erfolg hat drei Buchstaben - TUN". Ich hatte ab der 10ten als neuer Schüler nur noch Stress in der Schule mit den Lehrern, die mich extrem mobbten, hasste deshalb meine "lieben" Mitschüler, war die Hälfte der Zeit nicht da und vor den Abiklausuren flog ich von der Schule. Brauchte dann 2 Jahre um mich davon zu erholen, gammelte nur rum,aber ich hatte kein Abi, das wurmte mich übelst. Und dann machte ich es einfach per Fernschule, obwohl mir es niemand zutraute, auch nicht meine Mutter, aber es lief gut! Obwohl ich mich manchmal nicht drantraute und nicht lernte, weil ich Angst davor hatte, Angst wieder zu versagen als "Versager". Naja aber weil ichs doch schaffte, kann ich jetzt wieder lachen und bin eine riesige Last los. Und ganz ehrlich, ich war nie wirklich gut in der schule, aber ich muss mir eingestehen, ich hab auch nie durchgehend gelernt bzw. richtig übel angestrengt. Genauso wars übrigens beim Sport, da glaubte auch niemand mehr an mich. Aber mein Gott, dann wurde ich wahnsinnig, ging jeden Tag wieder schwimmen, Stunden, lief durch den Schnee 12 km zurück als Ausdauertraining und erreichte meine Bestform. Es gab keine wochenenden oder pausen, obwohl ich in der Dusche fast ohnmächtig wurde, im wasser beim Training weinte , furchtbare Schmerzen hatte und alle dachten ich wäre irre und meinten, ich würde mich umbringen. War mir scheißegal, weil ich wusste, dass ich alles schaffen kann, wenn ich es will und alles dafür gebe und mich nicht mehr beeinflussen lasse und niemals nach Hause gehe, bis ich alles gegeben hatte. Aber klar, ich hätte mich nach der verfi***** schule auch auf meinen arsch setzen können und rumheulen können wie scheiße und unfair alles ist, was ich auch kurzzeitig hab, aber ich bin aufgestanden und hab mir gesagt :" du machst das noch mal und du schaffst es dieses Mal, in deinem tempo". Stell dir bloß vor, ich wäre von der Brücke gesprungen! Gott, bin ich froh darüber es nicht getan zu haben! Alles wird besser ;) einfach nur dran glauben. Schritt für Schritt, einen Berg besteigt man auch so und irgendwann ist man nach nem harten weg oben! Teste mal aus wie weit du gehen kannst, teste deinen willen, deine ausdauer,deine grenzen, du wirst erstaunt sein wie hart der Mensch ist. Und deine ganze Anstrengung kann dir auch niemand nehmen, dadurch wirst du ein ganz anderer Mensch. Und ich mein, ich will und wollte auch noch immer aufgeben, weil ich Schmerzen hab oder müde bin, aber das geht nicht, ich lern eine Stunde länger, wenn ich nicht mehr kann oder schwimm noch eine Runde, wenn ich denke, ich kann nicht mehr! Das ist dein anfang und nicht dein Ende :) du bist süße 17! Das Leben ist nur leider hart und brutal und man muss echt kämpfen, mit sich und auch anderen und wie Rocky sagt : es geht nicht darum sie viel man austeilen kann, es geht darum wie viel man einstecken kann und trotzdem weitermacht! Entscheide dich für aufstehen, nicht fürs fallen und fürs Leben, nicht fürs sterben!

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