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Titrationen

Frage: Titrationen
(6 Antworten)


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Hallo,

Undzwar habe ich eine Frage zu den Titrationskurven: 

So ich habe 10 ml Ethansäure + NaOh c= 0,5 Moll/l .
Am Äquivalenzpunkt werden 20 ml NaOh verbraucht.  

Ich habe die Säure und Basestärken herausgefunden. Und muss jetzt jetzt auf den AnfangspH kommen . Aber wie erhalte ich den c Wert der Säure ? Ich habe doch keine reichenden Werte? 
Frage von Sanane11 | am 10.04.2015 - 20:36


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Antwort von 7rigg3r | 11.04.2015 - 00:18
Hallo Sanane11,

am Äquivalenzpunkt sind die Stoffmengen der Ethansäure und der Natronlauge gleich.
Da 20 mL NaOH verbraucht wurden,
ist die Stoffmenge von NaOH und damit auch die Stoffmenge von der Essigsäure:
0,5 Mol/L * 0,02L = 0,01 Mol.
Da das Volumen der Essigsäure (10 mL) bekannt ist, kommt man auch auf die Konzentration: 0,01 Mol / 0,01 L = 1 Mol/L.
Damit solltest du über die Säurestärke jetzt den Anfangs pH-Wert berechnen können.
Ich hoffe ich konnte dir helfen, ansonsten frag doch einfach nochmal nach.
Liebe Grüße: Kevin


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Antwort von cir12 | 11.04.2015 - 10:20
Bei dieser Titration ist

c(Säure) * V(Säure) = c(Natronlauge) * V(Natronlauge)

c(Säure) ist gesucht, die anderen Größen sind gegeben. Bedenke, dass die Volumina in L angegeben werden müssen, da c die Einheit mol/L hat. 7rigg3r hat Dir das Ergebnis schon angegeben.

Der pH der eingesetzten Essigsäure ist:

pH = [pKs(Essigsäure) - lg c(Essigsäure)] : 2

pKs(Essigsäure) = 4,75 (nach Tabelle)

Ich erhalte pH(Essigsäure) = 2,38


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Antwort von Sanane11 | 11.04.2015 - 22:03
Dankeschön ,

ich hab jetzt den Anfangs und den endPh wert berechnet.
Dann habe ich das voluman am ÄP -> 0,01 mol/l .
 
So ist jetzt der HÄP = pks ?
Und die Nebenreaktion am ÄP ist CH3COOH+OH->CH3Coo- + h2o?
( pufferbereich ) . Da habe ich 9.22 für den PH wert raus .
 
Und was kommt jetzt ?


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Antwort von cir12 | 12.04.2015 - 12:07
Ich habe Dir die Titrationskurve mit den von Dir gegebenen Werten einmal simuliert: Auf der x-Achse ist das zugesetzte Volumen V an Natronlauge und auf der y-Achse der pH abgetragen.



Du siehst, dass bei dieser Simulation der Halbäquivalenzpunkt bei V = 10 mL den pH = 4,76 hat. Dies ist auch zugleich der pKs der Essigsäure.
Der pH am Äquivalenzpunkt ist pH = 9,14.
Da hier eine Natriumacetatlösung vorliegt (Deine Reaktionsgleichung ist richtig), berechnet sich der pH dieser Lösung nach
pH = 14 - [pKB(Acetationen) - lg c (Acetationen)] : 2


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Antwort von Sanane11 | 12.04.2015 - 14:04
Wie kommt man denn auf die Volumenangaben ?und ist die konzentration der ch3coo- Ionen 0,5 Moll/l ?


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Antwort von cir12 | 12.04.2015 - 14:33
Da die Essigsäure als schwache Säure vor Zugabe der Natronlauge fast vollständig unprotolysiert, also als CH3COOH, vorliegt, erreicht man durch Zugabe der Hälfte des angegebenen Volumens an Natronlauge, die bis zum Äquivalenzpunkt notwendig ist, das folgende Gleichgewicht: c(Acetationen) = c(Essigsäure).

Damit ist das Volumen am sogenannten Halbäquivalenzpunkt V(zugesetzte Natronlauge) = 10 mL.
Da laut Berechnung die Ausgangskonzentration der Essigsäure c = 1 mol/L ist, ist diese und auch die der Acetationen am Halbäquivalenzpunkt je c1 = 0,5 mol/L. 

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