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Charakterisierung Kleider machen Leute Gottfried Keller

Frage: Charakterisierung Kleider machen Leute Gottfried Keller
(6 Antworten)


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Also ich soll von meiner Lehrerin noch eine weitere Charakterisierung schreiben weil in meiner ersten Das Soziale, Die Gründe und die Ziele mit
einbringen, ich habe das Buich jetzt schon zwei mal gelesen und das nicht gefunden kann mir jemand weiterhelfen? Achso ja die Charakterisierung ist von Wenzel Strapinski
Frage von Lindt | am 04.04.2013 - 08:55


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Antwort von matata | 04.04.2013 - 10:02
Nur schon im ersten Satz der Novelle finde ich

Zitat:
An einem unfreundlichen Novembertage wanderte ein armes Schneiderlein auf der Landstrasse nach Goldach,
einer kleinen reichen Stadt....

http://gutenberg.spiegel.de/buch/3371/1


Weitere Hilfen gibt es:

https://buxmann.wikispaces.com/file/view/Charakterisierung_Beispiel.pdf

http://f3.webmart.de/f.cfm?id=970035&r=threadview&t=2769467&pg=2

[DOC] 
Charakterisierung von Wenzel Strapinski ( S
kas8a.files.wordpress.com/.../charakterisierung-von-wenzel-strapinsk..

http://www.dieterwunderlich.de/Keller_kleider_machen_leute.htm

Und wenn du deine erste Charakterisierung hier aufschreibst, können wir dir helfen, das was anscheinend noch fehlt, einzubauen... Aber mit null Text von deiner Seite geht das schlecht...
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Antwort von Lindt | 05.04.2013 - 07:56
Das ist meine inleitung:
In der Novelle: „Kleider machen Leute“ (1999) von Gottfried Keller, geht es um die Geschichte eines armen, polnischen Schneiders (Wanderarbeiter), der in den kleinen Ort Goldach kommt, wo er aufgrund seines Äußeren für einen feinen Herren gehalten wird und er wegen der Verwechslung seine erste große Liebe Nettchen trifft.

Der Rest folgt, ich konnte nicht alles zusammen abschicken


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Antwort von Lindt | 05.04.2013 - 07:57
Der Rest:
An einem unfreundlichen Novembertag wird Wenzel Strapinski in die Rolle des reichen Grafen hineingedrängt. Der Kutscher, der ihn aufgrund des schlechten Wetters und Strapinskis Kleidung in seiner leeren Kutsche mitnimmt, startet seinen Aufstieg zum Grafen. Da Strapinski auf Job Suche war, war er auf dem Weg nach Goldach. Er arbeitet immer gerne alleine. Im Gegensatz zu seinem Äußeren steht seine Armut, aus der er nur durch Betteln entkommen könnte, was jedoch durch seine gepflegte Kleidung unmöglich gemacht wird er „zum Märtyrer seines Mantels (S.4, Z.9).“Strapinski würde lieber verhungern als seine Kleidung zu verlieren. Er hatte nur einen Fingerhut und ein kleines Päckchen dabei. In dem Päckchen befand sich ein Schnupftuch, eine Haarbürste, ein Kamm, ein Büchschen Pomade und ein Stengel Bartwichse (S.21, Z. 23-25). Durch den Fingerhut hat Strapinski ganz wund gestochene Finger. Strapinski hatte lange schwarze Haare und einen Schnurrbart, die immer gut gepflegt waren, er erfreut sich blasser aber regelmäßiger Gesichtszüge (S.3, Z. 22-24).Bei seiner Ankunft in Goldach waren die Bürger der Annahme, dass Strapinski ein geheimnisvoller Prinz oder Grafensohn sein müsse. Diese Vermutung hatten sie aufgrund der edlen Kutsche und der edlen und romantischen Erscheinung von Strapinski. „Und der Kutscher hat ein Wappen auf den Knöpfen und der Wagen ist wie der eines Herzogs! Und der Junge mag seinen Mund kaum öffnen vor lauter Vornehmheit (S.5, Z. 28-31)“. Die Menschenmenge nahm also die äußeren Signale des „Grafen“, also den dunkelbraunen Radmantel mit schwarzem Samt und die Polnische Pelzmütze wahr, dadurch wirkte er attraktiv und charmant. Strapinski weiß wie man sich edel kleidet. Die feine Art hat er von seiner Mutter, die ihre Dienste bei einer Gutsherrin bearbeitet hat. Daher hatte sie eine feinere Art als alle anderen Frauen aus dem Dorf. Nach dem Tod seiner Mutter wollte Wenzel seine feine Art beibehalten. Daher hat er ein Bedürfnis nach guten Klamotten. Sie sahen die Kutsche, den Kutscher und das Auftreten von Strapinski war dem von einem Grafen gleich, er spricht nicht und blickt zur Erde, denn er ist schüchtern. Im Gasthaus, wird Strapinski vom Wirt der Waage empfangen. Dieser bedient ihn mit einem leckeren Essen. Beim Essen wird seine Unsicherheit, als Vornehmheit interpretiert. Als er aus Unsicherheit den Fisch nur mit der Gabel isst, ist dies ein Zeichen, den Schneider für einen Grafen zu halten. „Der weiß noch einen Fisch zu essen, wie es sich gehört, der sägt nicht mit dem Messer in dem zarten Wesen herum, wie wenn er ein Kalb schlachten wollte! Das ist ein Herr von großem Hause, darauf wollt´ ich schwören (S.9, Z.11-15).“ Die Köchin merkt auch dass er ziemlich traurig wirkt. Auch dass er nicht jeden Wein trinkt und ihn dann nur schlucke weise zu sich nimmt bestätigt die Vermutung des Wirts, dass dieser junge Mann ein Graf sein musste. Die naiven und von der Außenwelt abgeschnittenen Goldacher gehen nur vom äußeren aus und daher denken sie noch mehr dass er wichtig sein musste. Der Wirt hatte Strapinski ohne das er ihn kannte nur bewirtet, weil er denkt das er Profit bekommt und wegen seines Ehrgefühls. Außerdem wollte er Werbung für sein Gasthaus machen. Als letzte Bestätigung verkündete der Kutscher folgenden Satz: „Hat er es euch noch nicht selbst gesagt? Nun, er ist der Graf Strapinski (S.11, Z. 22-23+25-26).“ Hatte Strapinski sein Wanderbuch in der Kutsche vergessen, denn der Kutscher hatte ihnen den wahren Nachnamen des Schneiders genannt. In diesem Moment ist er verwirrt. Die Leute hielten ihn nun endgültig für einen Grafen. Daher benimmt er sich vornehm. Strapinski bestätigt, dass er ein Graf sei, als ein Ausflug in der Gegend ansteht. „Es ist richtig, er ist jedenfalls ein Herr (S.15, Z.9)!“ Strapinski war ein Jahr lang beim Militär ein roter Husar, daher kann er gut mit Pferden umgehen. So begann seine Verwandlung zum Grafen, indem er sich zunächst satt isst und Bekanntschaften mit einigen jungen Männern des Ortes schließt. Wenzel ist sehr aufmerksam und interessiert. Der Amtsrat lud Wenzel zu einem Geschäftsessen ein. Dort lernt er dessen Tochter Nettchen kennen, bei ihrem Anblick errötet er schnell. Zu Beginn war Strapinski überfordert und zu schüchtern, um das Missverständnis aufzuklären und als er sie kennen lernte war es sofort um ihn geschehen, er hatte sich in sie verliebt. Weil sie eine Frau des Adels ist, beschließt er sich als einer vom hohen Hause auszugeben. Das hält ihn davon ab, seinem Gewissen zu folgen und Goldach zu verlassen. Immer wenn er Nettchen sieht ist er aufgeregt. Mit viel Glück schafft er es für einige Zeit, das Bild, das die anderen von ihm haben, aufrecht zu erhalten, auch wenn ihn Gewissensbisse plagen. Er verhält sich immer stärker wie die Goldacher es von einem Grafen erwarten, so begann er unwillkürlich gesuchter zu sprechen und mischte immer mehr polnische Brocken in die Rede (S.19, Z. 17-19).Auch der Erzähler unterstützt die Entwicklung auf ironische Weise, indem er ihn „Herr Graf“ nennt ( bsp.S.21, Z.31). Jedoch waren nicht alle Goldacher überzeugt, dass sie einen echten Grafen bei sich hatten, Melchior Böhni, ein Buchhalter, der ebenfalls in Nettchen verliebt war, war misstrauisch. Er beschließt aber zunächst nichts zu sagen, da „der rätselhafte Fremde keine Gier nach dem Geld gezeigt, sich überhaupt bescheiden und nüchtern verhalten hatte (S.17, Z.27-29).“ Nettchen liebte allerdings ihren Jungfreund Melchior Böhni. Der Amtsrat wiederum wollte Nettchen mit Wenzel verloben, um an Strapinskis Reichtum zu gelangen. Wenzel allerdings war weder reich, noch von hohem Rang, sondern ein ungeschickter Wanderlehrling, der kaum sich selbst versorgen konnte. Strapinski hat zwar ein schlechtes Gewissen, was ihn auch dreimal zur Flucht bewegt hat, doch immer war es Nettchen, die seinen Weg Kreuzte und ihn zum Bleiben bringt, da er ja in Nettchen verliebt war. Wenzel ist sehr verzweifelt, weil er nicht weiß was er tun soll. Er konnte sich auch gewählt ausdrücken, da er oft Offiziere und Gutsherren reden gehört hatte und so brauchte er nur deren Redensarten hervorzuholen. Die Reaktion er Herren: „Es ist ein vollkommener Junker (S.16, Z.18+19)!“ Bei einer Versammlung gesteht Nettchen ihm ihre Liebe. Nettchen findet ihn sehr liebenswert. An seiner und Nettchens Verlobungsfeier kommt es dann allerdings zur Aufkläreung, in der wahren Identität Strapinskis von seinem ehemaligen Arbeitgeber aus Sedwyla aufgedeckt wird, vor allen Goldachern. Dort sieht man das Strapinski sehr verletzlich ist. Es kommt dennoch nicht zur Katastrophe, stattdessen sucht sie Strapinski der abgehauen war, weil er dachte er hat seine große Liebe verloren, als ihm das klar wird flammen seine Augen auf. Sie fand ihn und nahm ihn mit zu einer Bäuerin. Nettchen kannte die Bäuerin, weil sie eine Patientin eines ihrer Kinder war und der Amtsrat ihr Zinsherr war (S.44, Z. 26-28). Nachdem Nettchen mit Wenzel gesprochen hat und er ihr seine Geschichte erzählt hat, findet sie ihn nett und verzeiht ihm, die beiden heiraten und mit ihrer Mitgift von ihrem Vater wird Strapinski ein erfolgreicher Schneider, in Seldwyla.Er arbeitet sehr leidenschaftlich an der Kleidung die er herstellt. Wenzel wurde von Jahr zu Jahr geschäftserfahrener und gewandter (S.57+58, Z. 35+1). Strapinski konnte seine große Familie gut ernähren. Strapinski hatte nach zehn oder zwölf Jahren genauso viele Kinder, die Nettchen, die Strapinska geboren hat. Mit den letzten Kindern zog er nach Goldach und wurde auch dort ein angesehener Mann. (S.58, Z.5-8).


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Antwort von matata | 05.04.2013 - 12:44
Hier einmal Anleitungen zum Verfassen einer Charakteristik:

http://wiki.zum.de/Charakterisierung_schreiben
http://www.helpster.de/charakteristik-aufbau-korrekt-ausfuehren-ratschlaege_53699

Tipps zu deiner Arbeit:

- Eine Charakteristik wird immer im Präsens geschrieben. Ein paar Mal hast du diesen Grundsatz nicht beachtet.
- Eine Charakteristik hat 3 Teile: Einleitung, Hauptteil und Schluss.
Jeder dieser Teile muss bestimmte Merkmale haben. Informiere dich in den Anleitungen.
- Diese Dreiteilung ist bei dir zu wenig deutlich sichtbar, die Einleitung ist nicht sauber getrennt vom Hauptteil.
- Der Schluss, der die Entwicklung der Person aufzeigt, ist dir besser gelungen.
- Eine Charakteristik wird mit eigenen Worten verfasst. Zitate aus dem Text zeigen, wo man diese Feststellung gemacht hat und aus welchen Teilen des Originaltextes man einen entsprechenden Schluss gezogen hat. Bei dir besteht die Hauptsache der Arbeit aus Textstellen des Originales, nur wenig drückst du aus mit deinen eigenen Worten.
- Dann, wenn du mit eigenen Worten arbeitest, achtest du nicht so genau auf deine Wortwahl: - das Schneiderlein ist nicht auf Job-Suche, er trägt nicht Klamotten und er haut auch nicht ab, als seine Geschichte sich als eine Häufung von Missverständnissen und Versäumnissen herausstellt.
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Antwort von Lindt | 05.04.2013 - 12:48
Meine Einleitung ist die erste und das andere das zwiete, also ist es doch getrennt, dann im Präsens achso ja...wie sauber getrennt? Das verstehe ich nicht...okay... das ann ich noch ändern.....

Dann, wenn du mit eigenen Worten arbeitest, achtest du nicht so genau auf deine Wortwahl: - das Schneiderlein ist nicht auf Job-Suche, er trägt nicht Klamotten und er haut auch nicht ab, als seine Geschichte sich als eine Häufung von Missverständnissen und Versäumnissen herausstellt.
Wie ist das gemeint?


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Antwort von matata | 06.04.2013 - 14:20
Zitat:
Dann, wenn du mit eigenen Worten arbeitest, achtest du nicht so genau auf deine Wortwahl: - das Schneiderlein ist nicht auf Job-Suche, er trägt nicht Klamotten und er haut auch nicht ab, als seine Geschichte sich als eine Häufung von Missverständnissen und Versäumnissen herausstellt.


Damit meine ich, dass das Wort Job hier nicht passt. In der Zeit von Gottfried Keller hat man Arbeit gesucht oder einen Broterwerb...

Auch das Wort Klamotten gehört in die heutige Zeit und passt nicht zu Kellers Zeit.

Auch ... haut ab ist eine recht burschikose Sprache, aber nicht Keller-like...
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