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Glaube vs. Wissenschaft

Frage: Glaube vs. Wissenschaft
(18 Antworten)


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Ich schreibe morgen eine Reli-Klausur über solche Sachen wie Glaube vs.
Wissenschaft und wollte wissen, was ihr dazu meint...denkt ihr das eine schließt das andere aus?oder schränken sie gegenseitig ein?

eine weitere frage wäre, inwiefern die glaubensvorstellung "anerzogen" werden kann?
Frage von madzia8989 | am 19.09.2010 - 17:29


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Antwort von jtodao | 19.09.2010 - 17:33
Beide
versuchen einfach Dinge zu erklären die für uns unverständlich sind.

Wissenschaft gelingt dies natürlich viel besser.


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Antwort von madzia8989 | 19.09.2010 - 18:12
ja, aber da wo die wissenschaft probleme hat etwas zu beweisen oder so, kommt wieder glaube ins spiel...also ergänzen sich sie oder?

 
Antwort von ANONYM | 19.09.2010 - 18:16
Zitat:
Wissenschaft gelingt dies natürlich viel besser.

in beiden bereichen bleibt einem nichts anderes übrig als zu glauben was andere "behaupten".
Egal ob man an eine "schöpfung" oder an eine "entwicklung" im sinne der wissenschaft glaubt- niemand ist selbst dabei gewesen. Kommt dann halt drauf an, was man dann bereit ist zu glauben.
Ich glaube, direkt anerzogen kann es nicht werden, aber man hat wohl eine andere einstellung und eine andere grundlage und wissensbasis in diesem thema, wenn man von kindesbeinen an damit zu tun hatte.
Die Glaubenssparte ist doch, meiner meinung nach, um einiges komplexer zu erklären und zu beschreiben wie die naturwissenschaftliche. viele wollen sich damit nicht befassen und die, die es tun, verstehen es nicht oder nicht nicht bereit sich wirklich darauf einzulassen und zu verstehen, was in den glaubenden menschen vor geht. außerdem ist der Glaubensbegriff so negativ behaftet, dass es völlig uncool ist sich ernsthaft damit auseinander zu setzen. (naürlich nicht alle, aber ein großer teil schon. ums nochmal zu sagen, sonst heulen gleich wieder ein paar leute rum)
Ich persönlich kann nicht glauben, dass sich alles nur entwickelt hat. wenn man auf all die wunderbaren details in der natur achtet und sieht wie weit die menschen es gebracht haben (technisch gesehen) kann ich mir nicht vorstellen, dass da niemand seine hand im spiel hatte...
also um auf die frage nochmal zurückzukommen: für mich eine verbindung aus beidem.

 
Antwort von GAST | 19.09.2010 - 18:16
das problem ist ja, das dort, wo man nichts beweisen kann, leute meinen, dass es da nichts gibt. sprich, es heißt dann: gibts nicht. natürlich könnte man an einigen dingen es so gestalten, das sich beide ergänzen, aber es ist nunmal so, das sehr vieles, was der glaube vertritt, von der wissenschaft widerlegt wird. oder, wenn es eben nicht bewiesen werden kann, das man es sich leicht macht und sagt, es existiert nicht.

 
Antwort von GAST | 19.09.2010 - 18:29
Ich denke, in einer Klausur macht sich auch ein geschichtliche Betrachtung immer ganz gut. Man könnte Beispiele anführen, wo Naturphänomene mit göttlichem Wirken verbunden wurden (etwa Blitze in der Bibel als Zorn Gottes oder Strafgericht) und diese Deutungsmuster mit zunehmender Säkularisierung und naturwissenschaftlicher Erklärung verloren geangen sind. Im Gegenzug dazu dann die Reaktion der Theologie auf diese Zurückdrängung religiöser Welterklärung (Bonhoeffer passt dann ganz gut).

Aber wenn du kurz vor einer Klausur stehst, solltest du doch in dem Thema drin sein. Was habt ihr denn dazu gemacht? Du müsstest eigentlich ein paar Ansätze für eine Diskussion anbieten können, sonst wird das hier ein ganz banaler E-hausi-Laberthread (s.o.).


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Antwort von Tiffy89 (ehem. Mitglied) | 19.09.2010 - 18:33
sie wollte aber die meinung hören und nich was sie in der klausur schreiben könnte.
is doch klar, dass es ein laberfred wird. hätt ich dir schon vor dem ersten post sagen können...
gleich kommt jemand der beleidigt und dann gehts diskutieren los. wie immer halt.


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Antwort von madzia8989 | 19.09.2010 - 19:15
danke Tiffy89 :) das ist der punkt. ich hab mich für die klausur vorbereitet und selbstverständlich hätte ich noch ein paar denkanstöße, aber mir wars wichtig zu wissen, was andere zu diesem thema meinen um das dann eventuell in meiner klausur einbringen zu können :)

ein weiterer punkt vom unterricht war: wieso sich der mensch rechtfertigen muss/will?


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Antwort von Tiffy89 (ehem. Mitglied) | 19.09.2010 - 19:18
für was rechtfertigen?


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Antwort von madzia8989 | 19.09.2010 - 19:22
es ist halt so, dass die menschen oft einen rechtfertigungsdruck haben, wenn sie einen fehler gemacht haben beispielsweise...sie wollen sich sich gegenüber und gegenüber den anderen meschen rechtfertigen oder sie fühlen sich viel mehr dazu gezwungen...


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Antwort von ErdnussFlip | 19.09.2010 - 19:26
Glabuen und Wissenschaft sind zwei verschiedene Dinge. Der Glaube ist die geistige Ebene, die Wissenschaft die materielle. Religion sucht nach dem Sinn des Lebens und will den Wert der Welt verdeutlichen. Der Glaube beruht auf Mythen und man geht davon aus, dass es einen Schöpfer gibt, während die Wissenschaft naturwissenschaftliche Phänomene untersucht und methodischen Atheismus betreibt, also nicht mit dem Eingreifen eines Gottes rechnet. Statt dessen versuchen sie Gesetzmäßigkeiten der Natur aufzudecken und Begründungen für irgendwelche Funktionsweisen zu finden.
Bei Religionen geht es eher darum, DASS etwas existiert und bei der Wissenschaft steht das WIE im Mittelpunkt.
Da beides verschiedene Dinge sind, können sie sich nicht widersprechen, weil sie nach ganz unterschiedlichen Dingen fragen/suchen.


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Antwort von madzia8989 | 19.09.2010 - 19:35
eine sehr interessante Antwort ErdnussFlip, danke!

 
Antwort von GAST | 19.09.2010 - 19:37
Zitat:
ich hab mich für die klausur vorbereitet und selbstverständlich hätte ich noch ein paar denkanstöße


OK, mein letzter Kommentar dazu: Ich kann von einer Klausurvorbereitung in diesem Thread nichts entdecken. Die sog. "Denkanstöße"/offenen Fragen sind seicht und inhaltsschwach. Das passt überhaupt nicht zu einer Klausurvorbereitung und reicht nicht mal für eine dem Thema angemessene Diskussion.

 
Antwort von GAST | 19.09.2010 - 19:45
P.S.: Das Statement von ErdnussFlip ist eine Aneinanderreihung von flach formulierten Thesen:

"Der Glaube ist die geistige Ebene, die Wissenschaft die materielle" Die Wissenschaftler arbeiten also nicht auf einer geistigen Ebene?

"Religion sucht nach dem Sinn des Lebens und will den Wert der Welt verdeutlichen. Der Glaube beruht auf Mythen..." Wer sagt das? Ich brauche doch nur geschichtlich nachzuverfogen, wo religiös orientierte Menschen die Welt zu erklären suchten und das selbstverständlich nicht als Mythos verstanden haben. usw.


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Antwort von madzia8989 | 19.09.2010 - 19:56
meine absicht war nicht euch irgendwas an denkanstößen zu geben...ich wollte überhaupt nichts beeinflussen, aber anscheinend kann das hier jemand nicht verstehen...ich will einfach nur wissen, was andere jugendliche darüber denken, wie man wissenschaft und glaube unter einem hut kriegen kann und ob man es überhaupt kann...


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Antwort von ErdnussFlip | 19.09.2010 - 20:08
Das wollen Religionslehrer aber lesen, egal.

Außerdem geht es darum, dass der Glaube bzw. die Bibel oder was auch immer niemals die Existenz Gottes nach wissenschaftlichen Kriterien beweisen kann, weil Glaube und Wissenschaft wie gesagt, nicht das selbe sind. Religion will die Wissenschaft ja auch gar nicht ersetzen. Denen gehts nicht darum wie die Welt z.B. genau erschaffen wurde, sondern eben, dass sie überhaupt erschaffen wurde und zwar deren Ansicht nach von Gott. Ob man das jetzt glaubt oder nicht, ist die eigene Entscheidung, deswegen heißt es ja auch Glaube. Abgesehen davon haben die evangelische und kath. Kirche, wo wir schon bei dem Thema sind, die Evolutionstheorie anerkannt. Nur damals (vor 2000 Jahren) wusste man von all dem ja noch nichts... Wie willst du dann einem Israeliten Verhaltensregeln innerhalb der Gesellschaft beibringen und erklären, dass das Leben einen Sinn hat? Man muss das alles auch immer in einem historischen Kontext betrachten und nicht wortwörtlich auslegen.

 
Antwort von GAST | 19.09.2010 - 20:20
uh ich hab jetzt nicht alles gelesen und kann sein, dass das schonmal jemand geschrieben hat. Aufjedenfall denk ich, dass Religionen und Wissenschaft im Kerngedanken nicht so verschieden sind.
Religion besitzt nur zusätzlich noch soziologische Aspekte.
Trotzdem ist beides ein Versuch die Welt zu erklären und Gründe zu suchen

 
Antwort von GAST | 19.09.2010 - 23:04
Zitat:
...ich wollte überhaupt nichts beeinflussen, aber anscheinend kann das hier jemand nicht verstehen...ich will einfach nur wissen, was andere jugendliche darüber denken


Welche "andere Jugendlichen"? Du bist 20, gehst in die Oberstufe und schreibst Klausuren. Siehst du dich immer noch als Jugendliche?

Du hast dich gerade auf die Klausur vorbereitet. Wenn nicht mal du etwas Sachgerechtes zum Thema schreiben kannst, wer dann?

Morgen ist die Klausur. Hat dir die Meinung der "anderen Jugendlichen" jetzt was gebracht?


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Antwort von Double-T | 19.09.2010 - 23:30
Einstein ist da mal wieder ein guter Mann.
Zitat:
„Wissenschaft ohne Religion ist lahm, Religion ohne Wissenschaft ist blind.“

Albert Einstein


KingLouie, was soll der Kindergarten?
Sie macht sich bloß ein Bild davon, was die Masse denkt.

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