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Zellatmung

Frage: Zellatmung
(18 Antworten)

 
Weiss einer wie man von der einfache zur der erweiterte Summenformel der Zellatmung gekommen ist?
Die Reaktionsformel kenn ich nur den Grund kenn ich nicht.

MFG Timi
GAST stellte diese Frage am 11.04.2010 - 10:58


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Antwort von Vey | 11.04.2010 - 11:05
Hallo Timi,

was verstehst du unter der erweiterten Formel der Zellatmung?

 
Antwort von GAST | 11.04.2010 - 12:06
ähm die hier:

einfache:
C6H12O6+6O2=6CO2+6H20+E
erweiterte:
C6H12O6+6O2+6H2O=6CO2+12H20


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Antwort von Dominik04 (ehem. Mitglied) | 11.04.2010 - 12:13
das liegt an den chemischen vorgängen die dort wirklich ablaufen.
hattet ihr redoxgleichungen in der schule? (in chemie)

im prinzip ist die "einfache" summenformel richtig, aber ungenau, denn die erweiterte summenformel zeigt, dass wasser (H2O) benötigt wird, um die reatktion von Glukose und Sauerstoff zu ermöglichen.

Bsp:
x + y = a + b, (einfach) ist sicherlich das gleiche wie:
x + y + b = a + 2b (erweitert)

in der summe sagen beide summenformeln dasselbe, die erweiterte ist einfach exakter was das beschreiben der genauen chemischen reaktion angeht


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Antwort von donytoni (ehem. Mitglied) | 11.04.2010 - 12:20
wie oft willst du die Frage noch stellen?
http://www.e-hausaufgaben.de/Thema-150385-Erweiterte-Summengleichung-der-Fotosynthese.php


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Antwort von Dominik04 (ehem. Mitglied) | 11.04.2010 - 12:30
zellatmung und photosynthese sind ja schon verschiedene vorgänge ;)
...aber timion scheint das prinzip trotzdem nicht verstanden zu haben

 
Antwort von GAST | 11.04.2010 - 12:57
klar nur wie kam man von der einfache zur erweiterte?
Habe mir Gedanken gemacht und wollte fragen, ob das richtig sei.
Im Zirtonensäurezyklus werden pro Glucosemolekühl 6 Wasserstoffmolekühle eingeschleust.(Linke Seite der Formel)
Durch die Endoxidation wird NADPH2 oxidiert und die freigesetzen Wasserstoffmolekühle werden in H+ und e- gespalten (erinnert mich an die Fotolyse des Wassers).
Mit den 24 Elektronen wird es zu 12 Sauerstoffanionen reduziert und 24 Protronen werden zu 12 Wasserstoffmolekühle reagiert.
12O2-+24H+=12H2O

Wär der Gedanke schon richtig?


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Antwort von donytoni (ehem. Mitglied) | 11.04.2010 - 13:20
sorry, hatte das überlesen

Fotolyse funktioniert mit Hilfe von Licht und bei der Zellatmung erhält man die Einzelteile durch den Abbau von Glucose

es ist vom Prinzip her (bei beiden) erweitert deshalb, weil immer 12 Reduktionsäquivalente reduziert werden

Bei Fotosynthese
gehen 24 Wasserstoff als 12 H20 rein, werden zu Reduktionsäquivalenten (12NADPH/H+) [auf dem Weg entsteht auch ATP, welches für die Glucosesynthese benötigt wird] und reduzieren eine Glucosevorstufe, dabei entstehen 6H2O als Abfallprodukt.
also rein: 12H20 und C6H12O6+6H2O raus

Bei Zellatmung
gehen 6 H2O rein, sind 12 H-Atome und 12 H-Atome aus dem Aubbau eines Glucosemoleküls (C6H12O6).. werden wieder (kurz gesagt) für die Reduktion von Reduktionsäquivalenten genutzt (10NADH/H+ und 2FADH2), Knallgasreaktion, Protonengradient, ATPSynthase-Komplex, ATP-Gewinn
also rein: C6H12O6+6H2O und 12H2O raus

Schlussfolgerung
man hat das Wasser rausgekürzt, was man nicht im Glucosemolekül wiederfindet

 
Antwort von GAST | 11.04.2010 - 13:43
Mit reduzieren meint man doch die Aufnahme von e- oder?
Ähm das mit der Glucosevorstufe hatten wir leider nich^^


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Antwort von donytoni (ehem. Mitglied) | 11.04.2010 - 13:52
Reduktion, hab ich in Bio-LK gelernt, bedeutet
Abgabe von Sauerstoff
Aufnahme von Wasserstoff und Elektronen
Gegenteil von Oxidation

Reduktionsäquivalent heißt so, weil es reduzieren kann, wenn es reduziert wird, wobei es dann selbst oxidiert wird

mit Glucosevorstufe meinte ich irgendeinen Stoff im CALVIN-Zyklus vor dem Endprodukt, CO2 wird ja an ein bestimmtes Molekül gebunden, welches unter anderem reduziert wird (12NADPH/H+ werden oxidiert -> 12NADP, 24H-Atome werden abgegeben, 12 in Glucose (C6H12O6) und 12 als 6H20 werden abgespalten).
Bei der Zellatmung wird ja Glucose abgebaut


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Antwort von Dominik04 (ehem. Mitglied) | 11.04.2010 - 13:57
ein Stoff wird reduziert indem er e- vom Reduktionsmittel aufnimmt, welches dadurch oxidiert wird.
donytoni, deine definition ist veraltet. (http://de.wikipedia.org/wiki/Reduktion_%28Chemie%29)

 
Antwort von GAST | 11.04.2010 - 14:29
Die Reduktion ist eine chemische Reaktionsart, bei der Elektronen auf ein Molekül übertragen werden
Laut Wikepiedia.
lso wird ein Elektron abgegeben und nicht aufgenommen...


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Antwort von donytoni (ehem. Mitglied) | 11.04.2010 - 14:33
wenn ein Stoff reduziert wird, ist er davor Elektronenakzeptor und danach Elektronendonator

keine Ahnung, ob man das nur darauf beschränkt, hab ich auc hschon gelesen, mir wurde es so beigebracht. wenn Reduktionsäquivalente wie NADP reduziert werden erhalten sie ja auch Wasserstoff

 
Antwort von GAST | 11.04.2010 - 14:40
habe grad mir die Notizen angucken und muss sagen, dass du Recht hast.
Reduzieren= Aufnahme von e-
OMG ich hab ja auch BIO LK
Fands du Stoffwechselphysiologie schwierig?
Unser Lehrer macht das ja nur oberflächlich zb das Calvin Benson Zyklus haben wir nicht mal gemacht.
Was weiss du eig über Enzyme?

 
Antwort von GAST | 11.04.2010 - 14:44
Elektronenakzeptor=Elektronenannehmer
Elektronendonator= e-geber oder?


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Antwort von donytoni (ehem. Mitglied) | 11.04.2010 - 14:48
ma ganz ehrlich.. Stoffwechselphysiologie sind nur Proteine wichtig, vllt noch wie ne Membran aufgebaut ist, aber da reicht auch schon,wenn du was über die selektive Permeabilität weißt, ansonsten Fotosynthese und Zellatmung nur die Basis in den Zusammenhang Ökologie autotrophe, heterotrophe Organismen bringen können, Stoffkreisläufe, Biomasse
dafür reicht es zu wissen, dass Pflanzen CO2 binden und mit Lichtenergie und zusätzlich noch Wasser energiereiche, organische Moleküle herstellen (Biomasse), also nich viel mehr was man schon für den Realschulabschluss dahin gehend wissen musste
und so grob die Abläufe, das halt bei Pflanzen Licht benötigt wird (Fotolyse) und bei Tieren o2 für anaeroben Abbau und, wenn das halt nicht da ist anaerober Abbau

das wars.. werd ich fürs Abi nicht ausführlicher lernen


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Antwort von donytoni (ehem. Mitglied) | 11.04.2010 - 14:49
jo
________________

 
Antwort von GAST | 11.04.2010 - 14:55
Klar schreibe am Dienstag ne normale Klausur und kann die Reaktionsformel bzw Schemen großteils auswendig( zb Eletronentransport im Clhorophyll), Aufbau der Chloroplasten etc.
Habe ehrlich gesagt auch Schiss.
Im Vorabi hatte ich 6P und habe eigentlich durchschnittlich 10p im Zeugnis. Genetik wär mir lieber gewesen....
Musstest du das in der Klausur viel erklären oder eher aufzeichnen?


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Antwort von donytoni (ehem. Mitglied) | 11.04.2010 - 15:04
keine Ahnung mehr ...

bin auf ner etwas anderen Schule, bei mir zählt nur die Abschlussprüfung, vorgegeben von dem Bildungsministerium

hatte bisher alle Klausuren 4 oder 5 geschrieben, nie gelernt, lern jetzt nur auf die Klausuren in dem roten Buch, wo die alten Abi-Aufgaben (seit 2007 gibts ja erst das Zentralabitur) drin sind

und Stoffwechselphysiologie an sich ist auch kein eigener Prüfungsbereich

also schon Pech, wenn man nen Lehrer hat, der darauf abfährt

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