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Axiom 2

Frage: Axiom 2
(11 Antworten)

 
Hallo, ich schreibe morgen eine Klausur im Fach Deutsch. Dabei geht es um die Kommunikationsregeln Paul Watzlawicks. Axiom 1-5. Diese müssen wir dann anhand einer Kurzgeschichte interpretieren und analysieren.


Das 2. Axiom ist : Jede Kommunikation hat einen Inhalts - und einen Beziehungsaspekt, wobei Letzterer den Ersteren bestimmt.

Irgendwie verstehe ich das nicht so ganz. Also ich wüsste jetzt nicht, wenn ich eine Geschichte vorliegen habe, was jetzt das und das ist. Könnte mir vielleicht jemand helfen und ein einfaches Beispiel nennen. Das wäre total super, danke für eure Hilfe
GAST stellte diese Frage am 20.10.2009 - 20:34

 
Antwort von GAST | 20.10.2009 - 20:46
Oder müsste man in der Interpretation nur allgemein sagen,
ohne Textbeispiele, welche Aspekte ob jetzt Inhalts oder Beziehungsaspekte überwiegen?

 
Antwort von GAST | 20.10.2009 - 20:47
naja...die beziehung zu dem Kommunikationspartner bestimmt das "gehörte"

 
Antwort von GAST | 20.10.2009 - 20:48
ich versuch es mal einfach zu machen...is zwar dummes beispiel aber vlt. reicht es für das verständnis

was wäre für dich von größerer Bedeutung

wenn ein nahe stehender dir sagt, dass er dich lieb hat oder wenn es ein fremder sagt?

PS: Watzlawick hat tolle bücher geschrieben ;-)

 
Antwort von GAST | 20.10.2009 - 20:51
JA das verstehe ich schon. Nur mein Problem morgen wird sein, ich weiß nicht wie ich das aufschreiben soll. Kann man da im einzelnen Textbeispiele für nennen. Oder kann man nur sagen, es sind überwiegend Beziehungsaspekte vorhanden ?

Dankeschön für deine Hilfe

 
Antwort von GAST | 20.10.2009 - 20:53
Und natürlich wäre es von größerer Bedeutung, wenn ein nahstehender es sagt !

 
Antwort von GAST | 20.10.2009 - 20:54
na wenn ihr es an einem beispiel habt, dann solltest vlt. sehen wer sich mit wem unterhält.

Wenn es beispielsweise ein Gespräch zwischen Elternteil und Kind ist und sie über "sich" reden, ist die beziehung untereinander stärker, als wenn sie beispielsweise über eine außenstehende person reden...

arghs...das driftet schon wieder zu sehr in die Systemtheorie xD vergiss den absatz davor am besten ^^

 
Antwort von GAST | 20.10.2009 - 20:56
na toll :D Trotzdem vielen Dank für deine Mühe. Fällt dir noch irgendwas dazu ein? :)

 
Antwort von GAST | 20.10.2009 - 20:57
müsst ihr denn jedes einzelne axiom im text nachweisen?

 
Antwort von GAST | 20.10.2009 - 20:59
Ja jedes einzelne! Also z.B hatten wir einmal den Text " Lebendiger Mittagstisch". Da sitzt die Mutter am Tisch mit ihrer Familie. Dann sagt sie sowas wie, wenn hier alle mit solchen Gesichtern sitzen [..], dass nimmt die eine Tochter falsch auf. Und das ergibt dann einen Konflikt. Ist das dann der Beziehungsaspekt?

 
Antwort von GAST | 20.10.2009 - 21:06
hier hab ich mal was gegoogelt...vlt. hilft dir das weiter:

"2. Axiom
" Jede Kommunikation hat einen Inhalts- und einen Beziehungsaspekt, derart, dass letzterer den ersteren bestimmt und daher eine Metakommunikation ist."

Dieses Axiom ist ein sehr wesentliches, weil es unsere übliche Vermutung, Kommunikation sei wesentlich Informationsvermittlung, außer Kraft und den Beziehungsaspekt "über" den Inhaltsaspekt setzt.

Zur Konkretisierung wird in der nächsten Einheit folgend unter dem Stichwort Nachrichtenquadrat noch näheres ausgeführt werden.


Mit allem, was wir sagen, wird auch deutlich, welche Beziehung wir zum Empfänger einnehmen.
Der Beziehungsaspekt in der Kommunikation informiert, wie der Inhalt zu verstehen ist. Auch, wenn wir nur über Sachverhalte sprechen, definieren wir gleichzeitig - und können es nicht nicht tun - unsere Beziehung zu der anderen Person. Die Art, wie wir fragen oder sprechen (Tonfall, Mimik, Gestik) wird dabei unsere Einstellung zur anderen ausdrücken.

Weiterhin steht fest, dass wir das meiste in unserem Leben, auch im Berufs- oder im Geschäftsleben, beziehungsgeleitet tun.
Wir gehen z.B. in die Veranstaltung der einen Dozentin lieber, weil sie uns sympathisch ist, auch wenn wir wissen, dass wir bei dem unsympathischeren Dozent/inen mindestens genau so viel lernen können.

Mitleid ist auch immer beziehungsgeleitet.
Die Beziehung von Schüler/innen zur Lehrkraft können die Einstellung zum Unterrichtsfach (Lieblingsfach oder gehasstes Fach) wesentlich bestimmen und damit also auch Berufs- und Lebenspläne. Darüber sollte und muss man mit Schüler/innen sprechen (Meta-kommunikation). Wenn Gefahr droht, dass Beziehungsstörungen in der Schule die Inhaltsvermittlung behindern, lassen sich diese Konflikte durch Metakommunikation oft lösen. Wir müssen lernen, dass wir durch eventuell gestörte Beziehungen "hindurch" müssen, um sie zu verändern. Beziehungsstörungen zu erkennen und darüber zu reden ist sehr wichtig."

Quelle: http://www.germanistik-kommprojekt.uni-oldenburg.de/sites/1/1_05.html

 
Antwort von GAST | 20.10.2009 - 21:07
aber um auf deine frage zu antworten...JA ;-)

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