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Referat: Dietrich Bonhoeffer

Alles zu Kirche im Dritten Reich

Dietrich Bonhoeffer


von Lara Kuthning
Von guten Mächten
Von guten Mächten wunderbar geborgen
erwarten wir getrost was kommen mag
Gott ist bei uns am Abend und am Morgen
und ganz gewiss
an jedem neuen Tag
Die Familie
Seine Familie bestand aus seinen Vater Karl seiner Mutter Paula und seinen sechs Geschwistern.
Sein Vater Karl Bonheffer war ein angesehener Professor für Psychiatrie und Neurologie, er bekam nicht nur Respeckt von seinen Kolegen aus seines Fachgebieten sondern sogar von Kollegen außerhalb der Landesgrenzen. Nach dem Umzug der Familie Bonhoeffer nach Berlin im Jahre 1912 übernahm er die Leitung des Berliner Krankenhauses Charité.
Seine Mutter Paula Bonhoeffer (geb. Von Hase) stammte aus einer norddeutschen Familie, deren Männer viele Generationen hintereinander Theologen gewesen waren. Sie hatte in jungen Jahren das Lehramtsstudium abgeschlossen und konnte so in den ersten Jahren Ihre Kinder selbst unterrichten.
Dietrich hatte drei ältere Brüder, seine beiden ältesten Brüder waren im Jahre 1899 geboren und mussten deswegen auch an dem ersten Weltkrieg dienten. Im Jahre 1917 musste die Familie Bonhoeffer einen großen Verlust verzeichnen der zweitältester Sohn Walter fiehl im erste Weltkrieg . Dagegen wurde der ältester Sohn Karl Friedrich, nachdem er im ersten Weltkrieg gedient hatte, bekannter und angesehender Chemiker. Klaus sein jüngster Bruder wurde im Jahre 1901 geboren und studierte später Jura und bekam nach Beendigung seines Studiums einen Posten bei der Lufthansa.
Wie Dietrich beteiligte sich sein Bruder Klaus an dem Wiederstand gegen Adolf Hitler, Klaus der an dem Attenetat auf Hiltler im Jahre 1944 dabei gewesen war wurde später von der Gestapo standrechtlich erschossen.
Dietrichs älteste Schwester Ursula geboren im Jahre 1902, heirate den Juristen Rüdiger Schleicher ; er wurde wie Karl Bonhoeffer wegen des Wiederstandes gegen Hitler von der SS erschossen.
Dietrichs zweitälteste schwester Christine, geboren 1903, heirateter den späteren Reichsgerichtsrat Hans von Rohnang , mit dem Dietrich in der „Abwehr“ (deutscher Auslandsgeheimdienst während der NS-Zeit) eng zusammen arbeitete.
Hans wurde im KZ-Sachsenhausen getötet zur gleichen Zeit wie Dietrich und Oster im KZ-Flossenbürg, von Admiral Canaris hingerichtet wurden.
Dietrichs Zwillingsschwester Sabine und ihr Mann, der spätere Bundesverfassungsrichter, musste wegen dessen jüdischer Herkunft Deutschland im Jahre 1930, in Richtung Großbritanien verlassen.
Dietrichs jüngste Schwester Susanne war mit Professor Walter Dress, auch einem der „Bekennenden Kirche“ angehörigen Theologen verheiratet.
Nach dem Ende der NS-Diktatur in Deutschland musste die Familie Bonhoeffer über dem Verlust von vier Familienmitgliedern trauern.

Kindheit
Dietrich Bonhoeffer wurde 1906 in Bresslau geboren, 1912 zog die Familie Bonhoeffer nach Berlin weil Dietrichs Vater dort Direktor des Berliner Krankenhauses Charité wurde.
Für Karl Bonhoeffer bedeutete diese Stellung nicht nur einen gewaltigen Karrieresprung, sondern es öffnete ihm auch einen Zugang in die höherer Gesellschaft der damaligen Zeit.
Seine Kinder wuchsen weder in einem kleinstädtischen geprägten Haushalt noch in einen monarchistischen Beamtenhaushalt auf.
Ihr Vater Karl war ein strenger Mann, eben ein typischer Wissenschaftler der damaligen Zeit.
Die offene und weitläufige geistliche Erziehung seiner Eltern prägten Dietrich Bonhoeffer. Genau so wie seine späteren, weiten Reisen und der Umstand, dass seine Zwillingsschwester einen „nicht Arischer Rechtsanwalt“ heiratete, begründen seine Toleranz.
Eine der prägendsten Personen seiner Kindheit war seine musisch begabte Mutter.
Aber auch sein Vater, obwohl er anfangs nicht damit einverstanden war, dass Dietrich Theologie studierte, anders als seine Brüder, die Naturwissenschaft studierten.

Das Studium
Im Jahre 1923 begann Dietrich Bonhoefferan der Universität Tübingen, an der bereits sein Großvater studiert hatte, für zwei Semester zu studieren.
Während seines Studiums im Rom, ab dem Jahre 1924, kam er mit dem Glauben im Alltag und der Lehre im Leben in Kontakt. Diese Art von Glauben interessierte ihm sehr.
Von da an beschäftigt mit der Frage, was Kirche ist und was sie sein könnte.
Dietrich Bonhoeffer war ein strebsamer und ein etwas übereifriger Student. In drei Studienjahren schrieb er acht Seminararbeiten und eine Dissertation. Er machte sein Examen in einen Alter, in denen andere erst mit dem Studium anfangen. Für ihn gab es außer seinem Studium nur ein bisschen Sport und Kultur. Für Politik nahm er sich keine Zeit.
Sein erstes Theologie-Examen machte er Im Jahre 1928. Bis zu seinem zweiten Theologie-Examen im Jahre 1930, arbeitete er als Vikar in einer deutschen Gemeinde in Barcelona. Nach seinem zweiten Examen wurde Bonhoeffer Privatdozent der Theologie an der Universität in Berlin.
Im September 1930 erhält er ein Stipendium für das Union Theologial Seminary in New York.
Im Juni 1931 kehrte er aus New York zurück, um in Berlin eine Assistenstelle im Systermatik und im Studentenpfaramt anzutreten.
Dort lernte er den Basler Theologen Karl Barth kennen. Barth ist Mitglied der Sozialdemokraten.
Karl Barth beeindruckte Bonhoeffer sehr mit seiner Einstellungen zur Kirche. Er vertrat eine Neuorientierung in der evangelischen Theologie. Er war der Ansicht, dass sich Religion schon viel zu sehr von Politik hatte leiten lassen. Für ihn stehen Mensch und Gott, Zeit und Ewigkeit total gegensätzliche und einander unvereinbar gegüber. Nur im Wort, das Gott durch Jesu Christus gesprochen habe und in der Verkündung spreche, offenbare sich der wahre Gott. Die Theologie habe nicht die Aufgabe, den christlichen Glauben logisch, einleuchtend zu machen, sondern ihn als Wagnis aufzudecken. Diese theologische Ausrichtung führte zu einer Neubesinnung auf das Wort Gottes in der Bibel.
Bekennende Kirche

und der Weg in den Widerstand
Die Nazis erklärten den Arier zur auserwählten Rasse. Behinderte und geistig Verwirte waren für sie Menschen zweiter Klasse. Sinti und Roma, Zeugen Jehovas und vor allen Juden verschleppten sie in Konzentrationslager, zur Vernichtung.
Nach der Einführung dieses Arierparagraphen sollten alle Juden aus der Kirche ausgeschlossen werden. Diese Bewegung innerhalb der evangelischen Kirche nannte sich „Deutsche Christen“.
1933 gründete Martin Nienmöller den „Pfarrernotbund“ damit unterstütze er von der Geheimen Staatspolizei verfolgte Pfarrer, die sich weigerten sich den „Deutschen Christen“ anzuschließen. Dieser Pfarrernotbund verpflichtete seine Mitglieder an die Bindung der Bibel und Ihrer Bekenntnisse. Viele Pfarrer folgten dem Aufruf von Nienmüller. Zum Schluss waren es fast 5.000 Mitglieder.
In allen Landesteilen gründeten sich Bekenntnisgemeinschaften. Diese Bewegung nannte sich die „Bekennende Kirche.“ Diese wandte sich vor allen gegen den Ausschluss der Juden aus der Kirche, die Verfolgung und Vernichtung Behinderter und Geisteskranke. Darüber
hinaus auch gegen alle anderen vom Regime in Berlin durchgeführte Gewaltverbrechen und Verbrechen gegen die Menschenwürde.
Die Mitglieder ließen keinen Machtspruch der Reichsführung zu.
Das Nationalsozialistische Regime reagierte mit Amtsenthebungen von Pfarrern der „Bekennenden Kirche“ und Theologieprofessoren, sowie Ihre Verfolgung und Inhaftierung. Auf Ihrer Bekenntnissynode in Berlin Dahlen im Oktober 1934 wurde der Notstand der Kirche erklärt. Dort wurde ein Notkirchenregiment gegründet, indem man den so genannten Brüderraten die wichtigsten Aufgaben der Kirchenleitung übertrug.
Diese Vorläufige Kircheleitung spaltete die Teilnehmer, denn sie wollten eigentlich einen Rat der Deutschen Evangelischen Kirche bilden. Aus diesem Grund traten der Gründer Martin Nienmüller und Karl Barth aus der „Bekennen Kirche“ aus.
Dietrich Bonhoeffer war Leiter des Priesterseminars der „Bekennen Kirche“ in Finkenwalde, er war sehr aktiv gegen Hitlers Regime vorgegangen aber er war damit weitgehend allein. Er war kein berühmter Bischof oder katholischer Kardinal , sodass sein Einsatz sehr gefährlich war. Denn er war für das Regime sehr einfach mundtot zumachen, da er keine breite Öffentlichkeit hinter sich hatte.
Um noch aktiver Widerstand zu leisten, ließ er sich von seinem Schwager, Hans von Dohnanyi, überreden als Kurier für die Abwehr tätig zu werden.
Bonhoeffer sollte durch seine ökomenischen Verbindungen ins Ausland, Informationen über die Pläne des deutschen Widerstandes verbreiten.
Das war Hoch und Landsverrat deswegen fiel es Dietrich Bonhoeffer schwer die Rolle an zu nehmen aber er spürte, dass dieser Widerstand notwendig war.
Hans von Dohnanyi nutzte seine hohe Position im Justitzministerium, um die deutschen Militärs zu gegebener Zeit für einen Putsch gegen das NS-Regime zu gewinnen. Er wollte der NS-Führungsriege öffentlich den Prozess machen, damit dem Volk der wahre Charakter des Nationalsozialismus deutlich wurde. Zu diesem Zwecke führte er schon seit 1933 eine geheime Kartei über die Verbrechen der Nazis.
Dohmanyi galt bei der Gestapo als Urheber und Kopf der Bewegung zur Beseitigung von Hitler.
Dietrich Bonhoeffer beschäftigte sich auf Grund des geplanten Attentats auf Hitler, mit der Frage der Schuld
Für ihn war klar, dass man schuldig werden muss, wenn man dadurch viele Menschen retten kann (in Bezug auf das fünfte Gebot, „du sollst nicht töten“)
Ab 1938 gab es immer mehr Umstürzpläne, an denen alle Dohnanyi, Klaus und Dietich Bonhoeffer beteiligt waren. Dietrichs Familie wurde allmählich zu einem der vielen Zentren des Widerstandes. Leider war Bonhoeffers Engagement für den Widerstand nicht von Erfolg gekrönt.
Verhaftung, Gefangenschaft und Hinrichtung
Am 5. April 1943 wurde Dietrich verhaftet und in das Wehrmachtsgefängnis nach Berlin –Tegel gebracht. Nach wochenlanger Ungewissheit was mit ihm geschehen wird, begannen für ihn die Verhörungen. Die ersten kamen nicht zum gewünschten Erfolg, deswegen entschied man sich ihn mit häufige Drohungen gegen ihn, seine Eltern und seiner Verlobten etwas an zu tun, ihn gefügig zumachen, was später auch funktionierte.
Nach und nach wurden die Haftbedingungen für ihn gelockert, er durfte von Zeit zu Zeit auch mal Besuch und Päckchen empfangen. Durch Gefängniswärter, die ihm zugetan waren, war es ihm sogar möglich unzensierte Briefe hinauszuschmuggeln. Bis an den Tag wo die „Zossener Akten“ gefunden wurden weil diese ihn sehr schwer belasteten, wurden seine Verhöre in den Gestapokeller, der sich in der Prinz Albrecht Straße befand, verlegt.
Bonhoeffer versuchte sich während der Gefangenschaft mit dem Schreiben von Briefen, Abhandlungen und Gedichten abzulenken.
Weil er seine Gefangenschaft als sein Schicksal annahm und das Beste daraus machte, wurde er von vielen Mithäftlingen und den Gefängniswärter bewundert. Er war nur so voll Ruhe und Gelassenheit, dass sich diese Gemütslage langsam auf seine Mithäftlinge übertrug und viele von Ihnen seine Nähe und seinen Rat suchten. Dadurch wurde Dietrich Bonhoeffer zum zentralen Punkt vieler Mithäftlinge und überstand so mit ihnen die schlimmsten Stunden des Lebens und probierte sie mit Gottes Worten zu trösten.
Ich glaube für Mithäftlinge schien es so, als ob er immer eine Atmosphäre von Glück zu verbreiten versuchte, Freunde an den kleinsten Ereignissen im Leben finden konnte und eine tiefe Dankbarkeit entfand für die Tatsache das er noch am Leben war.
Ich glaube auch, dass er der einzige im Konzentrationslager war, der noch richtig gottvertrauen besaß und weswegen Gott ihm bestimmt die ganze Zeit nahe war.

Im Februar 1945 wurde Dietrich Bonhoeffer gemeinsam mit anderen Häftlingen in das KZ-Buchwald verlegt. Im April 1945 wurde er abermals verlegt, diesmal in das KZ-Flossenbürg wobei diesmal einiges anders war, er verabschiedete sich von seinen Leidgenossen mit den Worten:
“Das ist das Ende, für mich aber der Beginn des Lebens.“
Im KZ-Flossenburg endet leider am 09. April 1945 die Geschichte von Dietrich Bonhoeffer mit einem trauigen Ende, er wurde erhängt.
Ein
Interview mit

Dietrich Bonhoeffer
Wie würde ich mir ein Interview mit einen so wichtigen Zeitzeugen wie Dietrich Bonhoeffer vorstellen und was würde ich ihm für Fragen stellen, wenn er denn noch leben würde.
Wie haben Sie ihre Kindheit und ihre Familie erlebt?
Ich fand meine Kindheit sehr schon und unbeschwert. Ich bin mit meinen Geschwistern sehr zu frieden und froh, dass es sie gibt. Finanzell hatten meine Eltern keine Probleme. Meine Mutter hat uns in den ersten Jahren selber unterrichtet. Sie war eine lebensfrohe und zupackende Person.
War es ein Problem für Sie, dass Ihre Zwillingsschwester, einen Juden geheiratet hat?
Als die beiden heirateten , gab es diese Judenverachtung noch nicht, so gab es kein Problem mit meinen Schwager. Ich war jedoch der Meinung, als Hitler an die Macht kam, dass es besser für sie und ihren Mann sei, Deutschland in Richtung England zu verlassen.
Was hat sie zu dem Handeln gegen den Nationalsozialismus veranlasst?
Das Hitler-Regime erklärte die Arier zur auserwählten Rasse und verschleppten alle Juden , Behinderte, Sintis und Andersdenkenden in Konzentrationslager und Vernichtungsanstalten. Ich trete für die Werte der Demokratie ein, sodass die Rassenlehre der Nationalsozialisten entschieden gegen meine Auffassung war.
Ich setzte mich für die bürgerlichefreiheit ein. Mein fester Glaube an den Wert jedes einzelnen Menschen und die ihrer Würde veranlassten mich zur Gegenwehr.
Ich konnte doch nicht tatenlos zusehen, wie das Hitler-Regime eine Rasse einfach auslöschen wollte und ihnen alle Rechte entzog.
Haben Sie jemals mit einer Verhaftung gerechtnet?
Da meine Familie eine der vielen Zentren des Widerstandes war, rechtneten wir , besonders ich jederzeit mit einer Verhaftung.
Warum sind Sie aus dem sicherem New York zurück gekehrt?
Mein schlechtes Gewissen und eine große innere Unruhe sagten mir, dass ich nach Deutschland zurück kehren muss. Ich konnte doch nicht tatenlos dem großen Unrecht, dass in Deutschland geschah, zusehn. Deshalb war es auch eine Leichtigkeit für meinen Schwager, Hans von Dohnanyi, mich dazu zu überreden als Kurier für die Abwehr tätig zuwerden.
Warum schlossen sie sich den Pfarrernotbund an ?
Der Pfarrernotbund wurde von Martin Nienmöller gründet er unterstütze damit von der Geheimen Staatspolizei verfolgte Pfarrer dich sich nicht den Nationalsozialisten „Deutsch Christen“ anschlossen. Die geplannte Einführung eines Arierparagraphen und damit der Ausschluss aller Juden aus der Kirche zwangen mich zum Handeln da es meinen theologischen Grundauffassungen widersprach. So dass ich dort, bei den Priesterseminaren die alleinige Bindung an die Bibel verbreiten konnte.
Wie haben Sie sich in Gefangenschaft gefühlt?
Ich habe mich in Gefangenschaft fast immer sehr schlecht gefühlt. Ich fühlte mich dem Hitler-Regime vollkommen ausgeliefert. Ich konnte nicht dagegen tun, ich habe immer gehofft, dass meine Familie und meine Freunde etwas dagegen tun können, dass ich inhafttiert war. Freudige Augenblicke waren Post und Besuche von Familie und Freunden.
Wie haben Sie sich beim Attentat auf Hitler gefühlt?
Ich habe viele Jahre, mit meinen Schwager Hans von Dohnanyi, Hitler zu stürzen. Doch in meienen tiefen Überzeugend weiß ich auch, dass ein Mord an einer Person, egal wie schlecht sie ist, nicht gerechtfertigt ist.
Doch wir sahen keinen anderen Ausweg mehr tausende von anderen Menschen zu schützen. Trotzdem fand ich es schade, dass das Attentat scheiterete. Das war im Jahre 1944 während meiner Haft.
Haben Sie in Gefangenschaft jemals an Selbstmord gedacht?
Niemals, dem das Leben ist kostbar egal wie es ist. Ein sinnvoll gelebtes Leben kann auch in einer Zelle gelebt werden. Ich habe immer daran geglaubt, dass ich unversehrt aus der Haft entlassen werde.
Haben Sie während ihrer Gafangenschaft ein Tagebuch geschrieben und warum wenn ja was haben Sie dort hinein geschrieben?
Nein ich habe kein Tagebuch geschrieben aber in Berlin-Tegel habe ich viele Briefe über meien Haft und meine Gefühle geschrieben.
Erkläung zu einem der bekanntesten Werk von Dietrich Bonhoeffer
Von guten Mächten
Von guten Mächten wunderbar geborgen
erwarten wir getrost was kommen mag
Gott ist bei uns am Abend und am Morgen
und ganz gewiss

an jedem neuen Tag
Ist Kehrvers des Liedes, 652 im evangelischen Gesangsbuch unter dem Obertitel Glaube- Liebe-Hoffnung.
Das Lied heißt „Von guten Mächten treu und still umgeben“ von Dietrich Bonhoeffer.
Diesen Vers hat er 1944 in seiner Gefangenschaft geschrieben.
Dieser Vers spiegelt seinen gelebten Glauben wieder. Genau das sind seine Gefühle die er in Gefangenschaft erlebt und gelebt hat. Diese Stärke die er jeden Tag durch seinen Glauben erlebt hat, konnte er auch an andere weiter geben. Seine Mithäftlinge hatten genau dieses Bild von ihm.
Die Wärter und Mithäftlinge fanden in dieser Einstellung vom Leben ihren Frieden und verloren die Angst vor kommenen. Er machte sich und allen anderen Mut mit dieser Einstellung indem er seinen Mithäftlingen zusagt, dass Gott immer bei ihnen ist und sie schützt und das sie nur Geduld bräuchten, dann würde alles vorbei gehen.
Ich halte Dietrich Bonhoeffer für einen der bedeutendsten Theologen des zwanzigsten Jahrhunderts.
Obwohl einige Kritiker ihn für zu ungeordnet halten. Diese Theologen bemängeln, dass er immer nur einzelne Kurzwerke verfasst hat. Allerdings muss man bedenken, dass er als sehr junger Theologe, mit nur 39 Jahren, gestorben ist.
Doch zwei Fragen bleiben für mich offen.
Wie stand Dietrich Bonhoeffer zum Theodizee Problem?
Wie stand Dietrich Bonhoeffer zu der Frage, wie Konnte Gott dieses Leid während der NS-Zeit zulassen?
Inhalt
Dietrich Bonhoeffer; Kindheit; Studium; Widerstand (Bekennende Kirche und Weg in den Widerstand; Verhaftung, Gefangenschaft und Hinrichtung); Interview mit Dietrich Bonhoeffer; Erklärung des Liedes "Von guten Mächten" (2594 Wörter)
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15.06.2008 von unbekannt
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