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Referat: Die Minoische Kultur

Alles zu Minoische Kultur

Die Minoische Kultur


Das Zentrum der Minoischen Kultur, der ersten Hochkultur Europas, war eindeutig Kreta. Von der kleinen Insel im Mittelmeer aus, breitete sich diese Kultur über den ganzen ägäischen Mittelmeerraum aus.
Die Minoer, die dieser Kultur den Namen gaben, erfanden die ersten europäischen Schriftzeichen und waren auch in der Architektur nicht faul. – Sie bauten die ersten europäischen Straßen, riesige Tempelanlagen, eine ganze Flotte und auch Kanalisationssysteme. Das Geld für diese Aktionen erwarben sie durch den blühenden Handel vor allem mit den Ägyptern und dem vorderen Orient.
Die Frau in der Minoischen Kultur war dem Mann gleichgestellt. Sie durfte also auch höhere und geistliche Berufe wie zB.: als Priesterin, erlernen und ausführen.

Das heilige Zeichen der Minoier war der Stier mit den goldenen Hörnern (der heilige Stier) und die Doppelaxt:

Die Minoische Kultur wird in 4 Abschnitte unterteilt:
die frühminoische Zeit (2800-1900 v. Chr.)
Durch die günstige geographische Lage der Insel Kreta, knüpften die Minoer in dieser Zeit die ersten Kontakte zum alten Ägypten und dem vorderen Orient.
Sie setzten auf Bequemlichkeit und Luxus und waren hervorragende Goldschmiede. Die Überreste aus dieser Zeit zeugen von großer Geschicklichkeit der damaligen Handwerker. Auch Keramik wurde von den Minoern hergestellt und wundervoll bemalt
erste Palastepoche (1900-1700 v. Chr.)
Die Handelsbeziehungen zu Ägypten und dem vorderen Orient wurden gefestigt. Teile der fast einzigartigen Goldarbeiten und Keramiken fand man vor allem in den Ländern der Handelspartner (Beispiele wurden in Ägypten und Kleinasien ausgegraben), was zeigt, dass die minoischen Arbeiten sehr beliebt waren.
zweite Palastepoche (1700-1450 v.Chr.)
Fast alle Paläste wurden um 1700 v. Chr. durch ein Erdbeben zerstört. Diese Naturkatastrophe hielt die Minoer aber in keinem Fall auf, eher im Gegenteil, sie bauten die Paläste mit noch mehr Prunk, mehr Korridoren und mehr Stöcken wieder auf.
In der Stadt Gournia stießen die Archäologen auf eine alte minoische Stadt,
die in Bezirke aufgeteilt war und aus mehrstöckigen Häusern bestand. Die einzelnen Bezirke wurden durch Straßen voneinander getrennt.
mykenische Periode (1450-900 v.Chr.)
In dieser Zeit, dem Höhepunkt der minoischen Kultur, wurde fast alles, durch einen Vulkanausbruch zerstört. Dies war das Ende für diese einmalige Kultur. Als Archäologen viele Jahrhunderte später auf die verschüttete Stadt Akrotiri stießen, schien ihnen, als wären sie im Paradies. Sie stießen auf mehrstöckige Häuser, ganze Lagerräume voller Geräte, Straßen und vor allem auf wunderbare Fresken, die die Wände der Räume schmückten.

Als Beispiel der fast einzigartigen Architektur: der Palast von Knossos:
Rekonstruktionsversuch
der Grundriss dieses Palastes

Quellen:
Internet- http://www.google.at
Schulbuch- Geschichte, 5. Klasse
Fröhlich Sabrina 6.a. 2005/06
Inhalt
Geschichtsreferat über die minoische Kultur. Entstehung - Hervorkommnisse dieser Kultur, Einteilung - Untergang.

(Geschichte, ) (415 Wörter)
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