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Facharbeit: Kunstpsychologie - Farb- und Symboldeutungen anhand von Kinderzeichnungen sowie an Werken der Bilden

Alles zu Bildanalyse-Anleitung Kunstwerke

Einleitung



Diese Facharbeit behandelt das Thema Farb - und Symboldeutung in Kinder-zeichungen, sowie in Werken der bildenden Kunst. Die Arbeit kann grob auf folgende Punkte aufgeteilt werden:

Farbanalyse:
Hierzu wird zunächst eine allgemeine Farbanalyse beschrieben bzw. die Wirkung der Farben auf Personen.

Analyse von Kinderzeichnungen:
Anschließend werden anhand einiger Kinderzeichungen, welche sich im Alter zwischen 11 und 12 befinden, die Ergebnisse der Farbanalyse mit einigen Symboldeutungen verknüpft. Da wahrscheinlich nicht alle markanten Farben mit den bedeutenden Symbolen verknüpft sind, werden diese an einzelnen Beispielen festgemacht, womit so dass mehrere Teilanalysen entstehen. In folge dessen werden in der Analyse die seelischen Probleme der Kinder im Zusammenhang mit der Anordnung und den Farben gedeutet. Durch die Einzelanalysen der Familien und Tierbilder kann ein überschaubareres Bild über das Kindes gemacht werden.

Kunstanalyse:
Als Abschluss werden dann noch einige Analysen von bekannten Künstlern hinzufügt.
Das Ergebnis dieser Facharbeit soll zeigen, wie abhängig Farb - und Symbolwahl in Kinderzeichungen bzw. auch bei Künstlern vom Geisteszustand sind bzw. von den psychischen Problemen der einzelnen Künstler.
Farbanalyse

Schwarz:
Schwarz steht für das Schwere, es ist der Gegner von allem Fliessenden; Bewegten, lebendig bunten. Schwarz steht für die Nacht; die Sünde; Melancholie und den Tod. Schwarz ist die Endstation, das Ende und die Leere, die Ferne, Unendlichkeit, aber auch Enge, Gefühllosigkeit. Es steht für den Stolz, die Härte und das Harte, den Egoismus; das Verdorbene; das Bedrängnis; die Lüge, das Konservative, das Abweisende, das Introvertierte, das Unerlaubte, für Brutalität, und für die Bedrohung. Andererseits für das Moderne , die Macht, das Männliche , die Stärke, das Elegante, das Große, die Sachlichkeit und das Eindeutige

Grau:
Grau steht für die Langeweile, die Einsamkeit, die Trauer, das Bedrängnis, die Leere, die Unfreundlichkeit, das Abweisende, das Eckige, die Kälte, den Winter, die Pünktlichkeit, die Nachdenklichkeit. Genauso wie für die Sachlichkeit, die Funktionalität, die Neutralität, die Dummheit, die Faulheit, die Gefühllosigkeit, die Gleichgültigkeit, die Unsicherheit, das Introvertierte, das Alter, das Alte, die unbestimmte Ferne, die Bescheidenheit, die Einfachheit, das Ungenießbare, das Herbe, das Billige, die Heimlichkeit, die Lüge, das Schlechte, den Geiz, das Angepasste, das Mittelmäßige, das Spießige und das Biedere.

Braun:
Braun steht für das Unsymphatische, das Unerotische, die Faulheit, die Völlerei, die Gemütlichkeit, Exkremente, das Bittere, das Verdorbene, das Aromatische , das Herbe, das Ungenießbare, das Spießige , das Biedere, die Dummheit, den Herbst und das Alte. Es steht für das Geborgene, die Wärme und die Gleichgültigkeit

Blau:
Blau steht für die Sympathie, die Harmonie, die Freundlichkeit, die Freundschaft, die Ferne, die Weite, die Unendlichkeit, das Große, die Treue, das Vertrauen, die Zuverlässigkeit, die Sehnsucht, die Phantasie, die Kälte, das Kühle, die Gefühllosigkeit, den Stolz, das Harte, die Härte, die Entspannung, die Stille, die Erholung, die Ruhe, das Männliche, den Mut, die Leistung, die Sportlichkeit, die Selbstständigkeit, die Konzentration, die Klugheit, die Wissenschaft, die Genauigkeit, die Pünktlichkeit, die Ewigkeit, die Wahrheit und das Ideale.

Grün:
Grün steht für das Natürliche, die Lebendigkeit, den Frühling, die Hoffnung, die Zuversicht, das Frische, aber auch für das Herbe, das Saure, das Giftige und das Ungenießbare. Es steht für das Gesunde, die Jugend, das Beruhigende, die Ruhe, die Erholung, das Angenehme, die Sicherheit, sowie die Hilfsbereitschaft, die Ausdauer und die Toleranz, das Kreative und das Glück.

Rot:
Rot steht für das Glück, die Lebensfreude, die Energie, die Aktivität, die Liebe, den Hass, die Leidenschaft, die Aufregung, die Impulsivität, die Wut, den Zorn, die Sexualität, die Erotik, die Wolllust, das Verführerische, die Aggressivität, die Kraft, die Hitze, die Wärme. Für die Begierde, die Nähe, das Laute, den Lärm, das Weibliche aber auch für Männliche zum teil, es steht für die Gefahr, das Verbotene, das Unmoralische, die Dynamik, die Aktivität, die Hektik, etwas Rundes und das Attraktive.

Rosa:
Rosa steht für die Zärtlichkeit, das Verführerische, die Unschuld, die Erotik, die Lust, die Wolllust, die Sexualität, das Zarte, das Weiche, etwas kleines, das Leichte, das Weibliche, die Kindheit, die Naivität, die Jugend, den Frühling, das Angenehme und das Gesunde.

Violett:
Violett steht für den Glauben, die Frömmigkeit, die Eitelkeit, das Außergewöhnliche, das Extravagante, das Modische, das Unkonventionelle, das Originelle, die Aufdringlichkeit, das Unsympathische, die Magie, die Phantasie. Für das Künstliche, das Unnatürliche, die Zweideutigkeit, das Unsachliche, die Unsicherheit, die Untreue, den Genuss, den Stolz, den Luxus, den Überfluss, die Völlerei, das Weibliche, die Empfindsamkeit, den Charme, die Wolllust, die Sexualität, die Leidenschaft, das Verführerische, das Verbotene, das Unmoralische, das Altmodische und das Verdorbene.

Gelb :
Gelb steht für den Optimismus, das Lustige, die Lebensfreude , die Freude, das Vergnügen, das Extrovertierte, die Freundlichkeit, das Leichte, das Zarte, etwas kleines, die Naivität, das Neue, die Hitze, die Aktivität, die Energie, den Luxus, den Reichtum aber auch für Angeberei, den Neid, die Eifersucht, den Geiz, den Egoismus, die Lüge, die Verlogenheit. Es steht für den Sommer, die Unsicherheit, die Schuld, die Gefühllosigkeit, die Untreue, das Saure, das Bittere, das Erfrischende, das Giftige sowie für die Aufdringlichkeit, die Aufregung, die Aggressivität, die Gefahr, das Unsympathische und das Modische,

Orange :
Orange steht für das Unsympathische, das Süße, das Aromatische, das Erfrischende, das Billige, das Modische, die Aufdringlichkeit, das Extrovertierte, die Angeberei, das Laute, die Nähe, das Vergnügen, das Lustige, die Geselligkeit, den Genuss, die Völlerei, die Energie, die Aktivität, die Aufregung, die Begierde, die Wärme und die Gefahr.

Gold:
Gold steht für den Reichtum, die Macht, den Stolz, die Eitelkeit, de Egoismus, den Luxus, den Überfluss, den Genuss, das Verlockende, die Treue, die Freundschaft, die Wahrheit, das Teure, das Glück, das Vollkommende, das Ideale, das Gute, die Pracht, die Festlichkeit, das Außergewöhnliche, das Extravagante, das Elegante, die Leistung, das Künstliche, das Unnatürliche, etwas Rundes, die Magie die Angeberei, das Spießige und das Billige.

Silber:
Silber steht für das Teure, den Reichtum, die Pracht, die Festlichkeit, das Künstliche, das Unnatürliche, die Höflichkeit, das Stille, das Leise, die Klugheit, die Selbstständigkeit, die Genauigkeit, die Pünktlichkeit, die Sicherheit, das Kühle, die Kälte, das Eckige, das Harte, die Härte, die Schnelligkeit, die Dynamik, die Sportlichkeit, die Funktionalität, das Moderne, das Unkonventionelle, das Elegante, das Originelle und das Alter.

Weiß:
Weiß steht für die Frömmigkeit, den Glauben, das Vollkommende, das Ideale, das Gute, die Ewigkeit, den Anfang, das Neue, die Sauberkeit, die Reinheit, die Unschuld, die Einfachheit, die Bescheidenheit, die Wahrheit, die Eindeutigkeit, die Neutralität, die Ehrlichkeit, die Klugheit, die Genauigkeit, die Konzentration, die Festlichkeit, das Elegante, das Leise, die Sanftheit, das Zarte, die Sachlichkeit, die Funktionalität, das Moderne, das Leichte, das Salzige, das Milde, die Leere, die Einsamkeit, den Winter, die Kälte, das Frische und den Stolz.

Analyse von Kinderzeichungen
„Kinderzeichnungen sind der bildnerische Ausdruck sowie eine Möglichkeit zur Bewusstwerdung seelischer Schwierigkeiten als auch zur Heilung und Überwindung von Konflikten“

Kinder drücken ihre seelischen Sorgen unbewusst in Bildern aus, da sie noch nicht die Fähigkeit besitzen, sich in Problemsituationen auszudrücken oder vor solchen sehr große Angst haben. Häufig erkennt man Probleme im Elternhaus in Kinderbildern an den unterschiedlichen Darstellungen der Familienmitglieder (Größe, Farbe, Mimik, Gestik,...), wobei nun an einigen Fallbeispielen verschieden seelische Schwierigkeiten erläutert werden:
Bild 1

Bildbeschreibung:
In Bild 1 (s. Anhang) befindet sich die Familie des Jungen bei einem Spaziergang, Bereits bei der ersten groben Betrachtung des Bildes erkennt man einen erhebliche Unterschied in den Größenverhältnisse der 5-jährigen Schwester und dem Rest der Familie. Dieser Untersied kommt offensichtlich aufgrund des Alters der Schwester, da sie in den Augen des Jungen noch nicht als ganzes Mitglied der Familie zählt. Sie ist zwar ein Teil der Familie, jedoch kein vollwertiges Mitglied dieser.
Ein weiteres Merkmal der Zeichnung ist die Anordnung der Familie in einer bestimmten Reihenfolge. Als oberstes Mitglied steht der Vater, welcher somit als das wichtigste Mitglied der Familie darstellt wird, ihm folgend steht die große Schwester zwischen dem Vater und dem Junge selbst. Unter seiner eigenen Position in der Familie stehen die beiden jüngeren Geschwister, welche jedoch durch die differenzierte Größe einen Unterschied aufweisen. Abgeschottet von dieser Gruppe steht die Mutter abseits der Familie und weist eine depressive Mimik auf, wohingegen die übrigen Familienmitglieder einen durchweg positiven Gesichtsausdruck aufweisen.

Bedeutung:
Die Ausgrenzung der Mutter aus den Reihen der Familie kann verschieden Gründe haben. Zum einen kann dies eine Scheidung zum Hintergrund haben, andererseits kann die Abgrenzung der Mutter auch von dieser selbst verursacht werden, sofern diese sich selbst von der Familie abschottet. Für den Jungen nimmt die Mutter nicht mehr am familiären Leben aktiv teil, sondern befindet sich als passives zurückgezogenes Mitglied außerhalb des Familienweges (Straße). Der Gesichtsausdruck der Mutter zeigt, dass diese mit Ihrer momentanen Situation unzufrieden ist
Bild 2

Bildbeschreibung:
Bild 2 wurde von demselben Jungen gefertigt, welcher auch Bild 1 gemalt hat. In diesem Bild sieht man nun die Mitglieder der Familie als Tiere dargestellt. Zunächst einmal fällt ein weiteres Mal die Mutter auf, welche in der linken oberen Ecke als brauner Vogel dargestellt ist und ihren Blick zum Rande des Bildes richtet. Die kleine Schwester des Jungen ist in diesem Bild als rosa Schaf verbildlicht worden, welches die Blicke von der Mutter ab und ihrem Bruder zuwendet, welcher von dem Jungen nun als dunkelgrüner Gorilla dargestellt wurde. Die Blicke des Bruders richten sich nun gegen die des Betrachters und schaut diesen somit direkt an. Unterhalb der Darstellung Mutter symbolisiert ein blaues Krokodil die Person des Vaters, welcher sowohl seinen Schwanz, als auch seinen Kopf nach rechts richtet.
Die ältere Schwester ist unterhalb des Vaters und neben der kleineren Schwester angeordnet und wurde als orange-braun-hellblauer Schmetterling gezeichnet. Durch dieselbe Farbwahl sowohl des rechten Flügels als auch die des Vaters wird gezeigt, dass nach Auffassung des Jungen eine tiefe Verbundenheit zwischen Vater und Schwester besteht. Dieses Indiz für den persönlichen Eindruck des Jungen wird durch den Ausdruck der Farbe Blau verstärkt. Blau steht für die Harmonie uns Sympathie, welche zwischen Vater uns Schwester existieren.
Auch das gewählte Blau kann für die Harmonie und Sympathie des Vaters und der Schwester stehen. In diesem Bild zeigt der Junge sich selbst als braunen Hund, welcher die Ohren aufstellt und den Schwanz aufrichtet. Die bedeutet, dass der Junge seine Umwelt wahrnimmt und sich als Teil der Familie sieht. Auch der Junge wendet seinen Blick von der Mutter ab und blickt in Richtung des rechten Bildrandes.

Bedeutung:
Eine sehr auffällige Eigenschaft der Familienmitglieder in Form von Tieren ist der verweigerte Blickkontakt zur Mutter. Weiterhin entsprechen die Farben, welche gewählt wurden beinahe alle nicht der Realität, mit Ausnahme der des Hundes. Dies bedeutet, dass der Junge sich selbst erkennt und er für sich selbst real ist. Weiterhin kann die aufgrund der Farbgleichheit zwischen ihm und Mutter gewählte Farbe Braun eine Disharmonie beschreiben. Die Farbe Blau bei Vater und Schwester zeigen hingegen die Harmonie als Gegensatz zu Junge und Mutter. Die Schwester, welche als rosafarbenes Schaf dargestellt wird, ist für den Jungen das Unschuldige und Zarte.
Bild 3

Beschreibung:
Bild 3 (s. Anhang) beschreibt eine Situation, in welcher ein Junge sich und seine Familie sieht. Bereits die Größenordnung der Familie ist besonders. Der Vater überragt alle Mitglieder der Familie. Selbst die Mutter wird auf dem Bild auf die Größe der Kinder reduziert. Die Anordnung der Personen erfolgt auf gleicher Ebene. Die Personen befinden sich auf gleicher Höhe und werden hauptsächlich durch ihre Größe beschrieben. Neben dem Jungen selbst ist seine Schwester, wobei beide Personen dieselbe Pulloverfarbe besitzen. An der Seite der Schwester ist die Mutter, welche annähernd dieselbe Größe aufweist wie die beiden Kinder, jedoch trägt diese ein hellblaues Oberteil, welches sie unter einer schwarzen Jacke befindet. Anbei befindet sich ihr Mann und Vater des Jungen, an welchem eine Verbundenheit zu erkennen ist, da Vater und Sohn dieselbe Hosenfarbe tragen.

Bedeutung:
Die Bedeutung der Größenunterschiede weist auf das Machtverhältnis in der Familie hin. Der Vater welcher auch hier wieder das Oberhaupt der Familie darstellt erscheint dem Jungen größer als der Rest der Familie, welche alle in etwa auf dieselbe Größe (Macht) besitzen. Trotz dieser Unterschiede besteht zwischen den Familienmitgliedern eine tiefe Verbundenheit, welche hierbei durch die Farbwahl der Anziehsachen ausgedrückt wird. Der Untergrund, welcher sowohl beim Baum, als auch beim Haus der Familie fehlt, weist auf ein Gefühl des Jungen hin, dass dieser eine Bodenlosigkeit spürt, sofern er sich nicht in der Nähe seiner Familie befindet.
Bild 4

Beschreibung:
Bild 4 (s. Anhang) beschreibt die die Familie des Jungen als Tiere. Der Vater der unten links als bunter grimmiger Bär dargestellt wird, starrt nach vorne und fährt seine Krallen aus. Der Rest der Familie richtet seine Blicke stets zum Vater hin. Der Bär sieht sehr stark nach einer Bedrohung für den Jungen aus, welche vermutlich im Zusammenhang mit der Größe des Vaters steht.

Bedeutung:
Der Junge fühlt sich von der Größe des Vaters bedroht, obwohl er sich diesem verbunden fühlt. Die Tatsache, dass die Familienmitglieder zu ihm Aufschauen, bestätigt die Vermutung der Machtbeschreibung des Vaters. Die Vermutung, dass der Vater das Vorbild für den Jungen ist, lässt sich durch die Farbwahl des Fuchses erkennen. Der Junge möchte so sein wie sein Vater.
Bild 5

Beschreibung:
In Bild 5 (s. Anhang) zeigt die Familie eines Jungen beim Waldspaziergang. Hier besitzt der Wald keinen Boden, das bedeutet, dass der Wald schwebt. Weiterhin ist an diesem Bild auffällig, dass der Junge sich selbst oben auf einem Baumstamm gemalt und seinen Körper sehr groß dargestellt hat. Die Reaktion der Eltern ist sehr verschieden. Während die Mutter eher besorgt schaut, erkennt man an der Reaktion des Vaters, dass er sehr Stolz auf seinen Sohn ist.

Bedeutung:
Zum einen kann der bodenlose Wald bedeuten, dass dem Jungen der Boden unter den Füßen fehlt. Jedoch die Tatsache, dass er sich in die Spitze des Baumes malt, zeigt, dass er großes Selbstvertrauen besitzt. Er weiß, dass sein Vater stolz auf ihn ist und versucht ihm zu imponieren. Die Mutter hingegen ist sehr besorgt um ihr Kind und zeigt sehr offen ihren Mutterinstinkt.
Bild 6

Beschreibung:
Das dazugehörige Bild 6 zeigt den Jungen als einen kaum erkennbaren schwarzen Affen. Sein Vater steht direkt unter ihm und ist als dunkelbraune Katze beschrieben. Mutter und Bruder hingegen sind bunt und in einiger Entfernung gemalt.

Bedeutung:
Schwarz ist eine sehr traurige Farbe und steht in diesem Fall für die Sorgen des Jungen bei dem Versuch seinem Vater zu imponieren. Andererseits kann das schwarz bedeuten, dass der Junge sich vor etwas verstecken möchte.
Bild 7

Beschreibung:
Bild 7 (s. Anhang) wurde von einem Jungen gemalt, welcher sich und seine Familie zuhause beschreibt. Der Vater sitzt in einem Sessel und die Familie steht um ihn herum, wobei jedoch auffällt, dass die Mutter des Jungen auf diesem Bild fehlt. Dies weist entweder auf ein gestörtes Verhältnis des Jungen zu seiner Mutter hin, beispielsweise durch eine Scheidung oder auf die Tatsache, dass die Mutter verstorben ist. Der Junge selbst ist der einzige, welcher auf dem Bild traurig blickt und seine Hände wie zu einer Umarmung ausstreckt.

Bedeutung:
Dem Jungen fehlt sowohl die Nähe als auch die Zuwendung der Mutter. Der Vater jedoch, welcher im Sessel sitzt, hat seine Arme ebenso ausgestreckt wie der Junge. Dies weist darauf hin, dass auch ihm die Nähe und Zuwendung seiner Frau fehlt. Der Vater ist auf dem Bild außerdem kaum zu erkennen, da der Sessel ihn sozusagen umschließt. Bei den Farben fällt auf, dass sehr viel dunkles Blau verwendet wurde, der Junge sich selbst durchgängig angemalt hat und nicht so wie bei dem Rest der Familie einen Pulli und eine Hose.
Bild 8

Beschreibung:
Auf dem dazugehörigen Bild 8 (s. Anhang) sieht man die komplette Familie, hierbei sind die Mutter als graues Pferd und der Junge als Schimmel mit schwarzen Flecken abgebildet. Die untere Reihe besteht aus der ersten Schwester, welche als grauer Esel dargestellt wurde, der zweiten Schwester, welche als rosa Schwein beschreiben wird und dem Vater in Form eines Nilpferdes. Die ganze Familie ist mit Ausnahme einer Schwester und dem Jungen selbst grau gemalt.

Bedeutung:
Das könnte sowohl auf eine Eintönigkeit, als auch auf Langeweile und Einsamkeit innerhalb der Familie hinweisen. Wohingegen die Schwester der einzig positive Eindruck auf den Jungen ist.
Bild 9

Beschreibung:
In Bild 9 (s. Anhang) erkennt man die Familie des Kindes beim Spaziergang. Die beiden Kinder, zum einen das Mädchen und der kleine Bruder des Mädchens, stehen links von einer schwarzen Bank. Rechts neben der Bank, stehen die beiden Eltern des Mädchens. Auffällig hieran ist, dass die Eltern beide keine Hände haben.

Bedeutung:
Kinder lassen oft etwas weg, bzw. übermalen Sachen, vor denen sie Angst haben. In diesem Fall könnte es sein, dass das Mädchen Angst vor den Händen ihrer Eltern hat, also vielleicht geschlagen wird.
Bild 10

Beschreibung:
In Bild 10 (s. Anhang) stellt sich das Mädchen als ein braunes Eichhörnchen dar. Es sitzt weit rechts oben und sehr distanziert. Es ist ein sehr kleines Tier, sowohl in der Relation zum Rest der Familie, als auch in der Wirklichkeit. Das Eichhörnchen ist auch von Natur aus ein Tier, dass sich versteckt und sehr zurückgezogen lebt.
Der Rest der Familie ist ziemlich bunt und auffällig gemalt im Gegensatz zu dem Mädchen.

Bedeutung:
In diesem Fall ist das Mädchen sehr schüchtern und distanziert zu ihrer Umwelt. Im Gegensatz zu Familie fühlt sich das Mädchen wie eine graue Maus, welche still im Hintergrund lebt.
Bild 11

Beschreibung:
Während Bild 11 (s Anhang) entstanden ist, bemerkte ich eine Auffälligkeit, das Mädchen selber war nirgends auf dem Bild zu sehen. Sie hatte erst ihre Mutter in die Mitte des Bildes mit sehr viel Sorgfalt gemalt, dann den Vater rechst daneben mit genauso viel Sorgfalt und anschließend, den älteren Bruder. Nach dem Malen der Familie malte sie einen Weg, sodass die Familie eingeschlossen war. Ich ging zu ihr hin und fragte sie, wo sie denn auf dem Bild sei, sie antwortete mir, dass sie keinen platz mehr habe auf dem Bild. Diese Aussage erschrak mich, da ich ja gesehen hatte, wann sie den Weg usw. gemalt hatte. Ich sagte ihr, dass sie sich einfach noch dahin malen sollte wo sie sich zugehörig fühle. Wenn man sich jetzt das Bild anguckt, dann sieht man, dass sich das Mädchen hinter die Mutter gemalt hat. Die Eltern alten Händchen und die zweite Hand ist hinter ihrem Rücken verschränkt. Der Bruder hat beide Hände hinter dem Rücken verschränkt. Das Mädchen aber, hat eine Hand hinter dem Rücken und eine Hand nach vorne gestreckt.
Bedeutung: Das Mädchen sehnt sich sehr nach Aufmerksamkeit, hat aber ihrer Meinung nach keinen Platz mehr in der Familie. Das kann man einerseits aus dem vorhergehenden Gespräch sehen, andererseits auch an ihren Händen bzw. an ihrer Körperhaltung und dem Gesichtsausdruck sowie der Körperhaltung der Familie und deren Gestik. Die Familie scheint das Mädchen gar nicht wahrzunehmen ihrer Meinung nach und versucht verzweifelt Platz bzw. Aufmerksamkeit zu kriegen.
Bild 12

Bildbeschreibung:
In Bild 12 ist der Jungen von Kopf bis Fuß in deinen schwarzen Umhang gehüllt. Es sind nur die blauen Augen des Jungen erkennbar und die braunen Schuhe. Links daneben steht der Vater, welcher ebenfall einen schwarzen Umhang trägt. Jedoch sind das komplette Gesicht und die Hose des Vaters erkennbar. Die Mutter, welche rechts von dem Jungen steht, trägt einen blauen Pulli und eine braune Hose. Ihr Gesicht ist allerdings mit blauer Farbe übermalt worden.

Bedeutung:
Der schwarze Umhang könnte ein Zusammengehörigkeitsgefühl des Jungen ausdrücken, da dieser allerdings bei dem Jungen den kompletten Körper verhüllt, ist es wahrscheinlicher, dass er sich vor Etwas oder Jemanden verstecken möchte. Vielleicht hat der Junge Angst anders zu sein und versteckt sich deswegen unter seinem langen Umhang. Die Übermalung des Gesichts der Mutter könnte darauf hinweisen, das der Junge Angst vor der Mutter hat, vielleicht vor ihren Worten, weil er sich anders fühlt.
Bild 13

Bildbeschreibung:
In Bild 13 (s. Anhang) ist die Familie eines Mädchens im Wohnzimmer. Hierbei fällt auf, dass der Vater zuerst auf der Couch gemalt worden ist und Fernsehen guckt. Als das Mädchen jedoch darauf angesprochen wurde, malte sie ihren Vater neben die Couch. Das ganze Bild sieht aus, als ob die Familie Besuch willkommen heißt.

Bedeutung:
Das Mädchen vermisst deutlich die richtige Präsenz des Vaters, er ist zwar anwesend, jedoch anders beschäftigt und kümmert sich nicht um seine Familie. Erst sobald sie dazu aufgefordert wird, malt sie den Vater auch. Die Familie sieht sehr freundlich aus und einladend, aber dies ist wahrscheinlich nur ein Schein/Zwang um die Probleme zu übermalen, so wie die Anwesenheit des Vaters.
Bild 14

Bildbeschreibung:
Bild 14 (s. Anhang) zeigt nur 3 Personen der Familie, den Vater, den Bruder, und das Mädchen selber. Der Vater ist ein grün-roter Schmetterling, der links oben am Rand gemalt ist. Weiter unten in der Mitte ist der Bruder als Fisch gezeichnet, welcher farblos ist. Rechts oben ist das Mädchen, das sich selbst als Pinguin gezeichnet hat. Der Pinguin selbst ist sehr sorgfältig gezeichnet worden, er hat einen Schal und eine Mütze gegen die Kälte und die Farbe stimmen mit denen der Realität überein. Am erstaunlichsten finde ich, dass die Mutter nicht gezeichnet worden ist.

Bedeutung:
Nach diesem Bild zufolge fehlt dem Mädchen ihre Mutter bzw. sie ist für das Mädchen kein richtiger Teil der Familie. Das Mädchen will sich selbst vor der Kälte/Gefühllosigkeit der Familie schützen, indem sie einen Schal und eine Mütze anzieht. Der Vater steht sehr weit weg von dem Mädchen, vielleicht haben sie keine enge Beziehung zueinander, dies wird durch Bild 13 bestätigt. Anscheinend ist in dieser Familie alles nur Schein und dem Mädchen fehlt Geborgenheit, Zusammengehörigkeit, Nähe und Wärme.
Bild 15

Bildbeschreibung:
In Bild 15 (s. Anhang) sieht man die Familie eines Jungen beim Spaziergang. Als erstes geht der Vater auf den linken Rand des Bildes zu. Dann kommt die Mutter. Sie trägt einen roten Pulli, ebenso wie der Zwillingsbruder des Jungen, der danach kommt. Dann erst in einiger Entfernung kommt der Junge selber. Er ist in komplett in Gelb gekleidet.

Bedeutung:
Der Junge fühlt sich selbst von der Familie ausgeschlossen, dass erkennt man an dem Abstand, den er selbst zwischen sich und die Familie entstehen lassen hat. Die gelben Anziehsachen könnten für die Eifersucht und den Neid stehen, den er seinem Zwillingsbruder gegenüber fühlt, da der Junge anscheinend das Gefühl hat, das die beiden zusammengehören und er ausgeschlossen ist (s. Pulloverfarbe). Er fühlt sich vielleicht auch minderwertig, weil er kleiner ist, als sein Zwillingsbruder und sich irgendwie anders fühlt. Durch den Gesichtsausdruck des Jungen erkennt man, das er sehr traurig darüber ist, dass er ausgeschlossen ist.
Bild 16

Bildbeschreibung:
In Bild16 sieht man den Jungen als Ratte, ganz oben rechts im Bild.
Unten links ist der Vater als Giraffe gemalt, deren langer Hals fast bis zum oberen Ende des Bildes reicht. Dahinter sieht man die Mutter als graue Schlage abgebildet, die ebenso groß ist, wie der Rumpf der Giraffe. Im rechten unteren Bildrand ist der Zwillingsbruder des Jungen als graue Fledermaus gezeichnet.

Bedeutung:
Auch in diesem Bild sieht man, wie ausgeschlossen sich der Junge fühlt, an dem Abstand, den er zwischen sich und seiner Familie gelassen hat. Die Familie scheint sich nicht für den Jungen zu interessieren, da sie in eine andere Richtung blickt. Auffällig ist der lange Hals der Giraffe, mit dem der Vater eigentlich alles überblicken können müsste, trotzdem sieht er den Jungen in seiner Einsamkeit nicht.
Bildanalyse von Van Gogh und Lebenslauf
Bei der Bildanalyse von 2 Bildern von van Gogh werden zunächst die Unterschiede zwischen den einzelnen Bilder (Van Goghs Stuhl, sowie Gauguins Stuhl) erklärt, dann der historische Hintergrund , die Bedeutung der beiden Bilder sowie, was danach passierte.

Bildbeschreibung von Van Goghs 2 Stühlen:
Eine flüchtige Betrachtung zeigt, dass Van Goghs eigener Stuhl (s. Anhang Bild 17) sehr einfach, rustikal und ohne Lehnen ist. Er ist gelb und steht auf einem Fußboden aus einfachen roten Ziegeln. Im Hintergrund ist eine Wand und die Tür, in der linken Ecke eine Kiste mit Zwiebeln. Auf dem Stuhl liegen eine Pfeife und etwas Tabak. Das Bild steht im Tageslicht.
Gauguins Stuhl dagegen ist ein feiner Stuhl mit Lehnen. Auf dem Fußboden liegt ein Teppich, die Wand dahinter ist dunkelgrün und ein Licht brennt daran. Auf dem Stuhl steht eine brennende Kerze und an ihrer Seite liegen einige Novellen und stellt eine Nachtszene dar.

Historischer Hintergrund:
Van Gogh kaufte Gauguins Stuhl kurz bevor dieser nach Arles kam. Van Gogh hatte einige Monate allein gelebt und sich sehr einsam gefühlt, als er von Theo (einem alten Schulfreund, der mittlerweile Priester war) hörte, dass Gauguin, der damals in Pont Aven lebte, in finanziellen Schwierigkeiten sei und ihn um Hilfe gebeten habe. Daraufhin lud Van Gogh Gauguin zu sich ein um ihn dort zu unterstützen. Gauguin zögerte seine Ankunft auf Grund von der Abgeschiedenheit von Arles ein halbes Jahr raus. Van Gogh sorgte sich in den sechs Monaten sehr über die Entscheidung Gauguins. Er überlegt sogar selbst nach Pont Aven zu ziehen, um bei seinem „Bruder“ Gauguin zu sein. Dennoch machte er auf der anderen Seite Pläne für Gauguins Ankunft. Van Gogh stellte sich vor, dass wenn er mit Gauguin zusammenarbeitet, der guten Ruf Gauguins auch auf ihn übergreifen würde. Er machte sich sehr große Sorgen um Gauguins Zustand und machte sich selbst Vorwürfe darüber, dass er Geld hatte, aber ein Künstler, der so viel besser war als er selbst kein Geld hatte. Doch obwohl er sich nicht sicher war, ob Gauguin kommen würde, richtete er sein Zimmer ein. Interessanterweise, richtete er es so ein, wie als wenn es für eine Frau wäre. Van Goghs Verhalten wird verständlich, wenn wir die Intensität seiner bisexuellen Konflikte und seiner unbewussten passiv-femininen Wünsche und Phantasien in Betracht ziehen. Van Gogh verwandelte Gauguin im Unterbewusstsein zu einer Frau um so das Problem seiner homosexuellen Wünsche zu lösen.
Als Gauguin dann schließlich nach Arles kam versuchte Van Gogh alles um Gauguin davon zu überzeugen, dass auch er ein guter Künstler war. Van Gogh versuchte alles um die Anerkennung Gauguins zu erlangen. Doch da beide Künstler eine völlig unterschiedliche Meinung zu Kunst hatten, stritten sie sich die meiste Zeit nur. Gauguin wollte daraufhin Arles wieder verlassen, doch Van Gogh überredete ihn zum Bleiben. Doch sie stritten sich immer weiter und Van Gogh wurde immer rastloser und gestörter. Es gab mehrere Gründe für seine zunehmende Not, außer den sexuellen Wünschen Gauguins gegenüber. Gauguin hatte Erfolg und er nicht, außerdem beschäftigte Van Gogh auch noch die Tatsache, dass seine Potenz bereits versagte.
Auf Grund seines Erfolges begann Gauguin erneut darüber zu reden, dass er fortgehen wollte und seinen Wunsch erfüllen wollte in die Tropen zurückzukehren.
Und obwohl Van Gogh davor Angst hatte, dass Gauguin ihn sofort verlassen wollte, schreib er an Theo, dass er die Entscheidung mit voller Zuversicht sähe. Kurz vor Weihnachten und kurz vor seinem Versuch, Gauguin mit einem Rasiermesser anzugreifen, malte er seinen eigenen und Gauguins Stuhl. So drückte er das Drama auf der Leinwand aus, das sich nur wenige Stunden später abspielen sollte.

Bedeutung:
Mit den leeren Stühlen hatte Van Gogh unbewusst das Todesurteil über sie beide ausgesprochen.
Van Gogh hatte Angst vor dem Alleinsein und reagierte extrem auf das Gefühl zurückgewiesen zu werden, verlassen zu werden und unerwünscht zu sein.
In Van Goghs Unterbewusstsein spielte Gauguin die Rolle des Ersatzvaters, der Mutter, des Bruders sowie der der Frau. Durch die drohende Trennung von Gauguin kamen alle früheren Konflikte wieder zu tage, wie z.B. das Gefühl das sein Vater ihn damals verlassen hatte, als er ins Internat kam und der daraus resultierende Vaterhass, da er immer wieder das Gefühl hatte von ihm verlassen zu werden. Daraus entstand irgendwann bei Van Gogh ein Todeswunsch dem Vater gegenüber.
Van Gogh sieht leere Stühle als eine Verbindung zum Tod an, da in seinem Elternhaus ein leerer Stuhl für seinen verstorben älteren Bruder stand.
Als er nun das Gefühl hatte auch noch von Gauguin verlassen zu werden, kamen bei ihm der alte Hass und der Todeswunsch dem Vater gegenüber wieder auf. So drehte er durch und versuchte Gauguin mit der Rasierklinge zu töten. Da er sich jedoch schuldig fühlte wegen dem Tod seines Vaters, brach er den Versuch ab und schnitt sich selbst ein Ohr ab.
In Gauguins leerem Stuhl spiegeln sich also die bewussten Mordimpulse gegen Gauguin und die unbewussten Mordimpulse gegen seinen Vater wieder. Van Gogh hat also symbolisch den ödipalen Mord begangen.
Da dieses Verbrechen aber nicht ungesühnt bleiben darf, malt er seinen Stuhl zur gleichen Zeit wie den von Gauguin.
Er fühlt sich schuldig Gauguin gegenüber, seinem Vater und seinen Morimpulsen.

Erläuterung der Analysen:
Es gibt verschiedene Arten der Analyse, zwei wurden hier angeführt.
Die erste bezog sich nur auf das Bild des Künstlers und deren Aussage, dazu wurden Gestik, Mimik, Farbwahl und Konstellationen der Familien analysiert und danach auf mögliche seelische Probleme hingewiesen.
Eine zweite Art ist, sich das Kunstwerk erst dann nach den oben genannten Punkten zu analysieren, wenn man den kompletten Lebenslauf des Künstlers kennt und somit dann verschiedene seelische Probleme benennen kann.
Die zweite Methode ist allerdings genauer und sagt mehr aus, da der man ohne Lebenslauf schlecht eine genaue Analyse des seelischen Problems herstellen kann.

Abschließende Stellungnahme:
Zum Abschluss möchte ich noch einmal Stellung zu meiner Einleitung nehmen.
Meine Absicht war es in dieser Facharbeit zu zeigen, wie anhängig Farb- und Symbolwahl mit dem geistigen/seelischen Zustand des Künstlers sind.
Meiner Meinung nach ist es mir gelungen zu zeigen, dass Kinder unbewusst oft ihre seelischen Probleme durch Bilder ausdrücken, dass hat man in den einzelnen Fallbeispielen deutlich gesehen. Genauso ist die Abhängigkeit wenn es um erwachsene Künstler geht, wie ich an dem Beispiel von Van Gogh und seinen beiden Stühlen aufzeigen wollte.
Alles in allem finde ich Kunstpsychologie einen wichtigen Bestandteil der Psychologischen Behandlung, vor allem bei Kindern, da sie ihre Probleme/Ängste/Nöte/Sorgen noch nicht so ausdrücken können und sie somit die Chance haben, dass ihnen geholfen werden kann. Bei Erwachsenen ist das genauso.
Traurig ist dabei allerdings nur, dass viele Menschen heut zu Tage immer noch nicht an die Richtigkeit der Kunstpsychologie glauben, da so vielen Kindern und Erwachsenen nicht geholfen werden kann. Wenn die Menschen sie aber als richtig ansehen würden und ihre Kinder z.B. zu einem Kunstpsychologen schicken würden, könnte ihnen geholfen werden und es gäbe weniger Kinder mit seelischen Problemen.
Aber die Menschen haben immer noch zu große Angst davor oder sträuben sich ihren Kindern zu helfen bzw. zu sehen, dass ihre Kinder Probleme haben und somit wird eine gute Chance für die Kinder nicht genutzt. Was sehr schade ist!
Vgl. Eva Heller „Wie Farben wirken“ Kapitel4 und das beigefügte Radiointerview „Schwarz“
„ „ „ „ „ „ Kapitel 11
Vgl. Eva Heller „ Wie Farben wirken“ kapitel10 und das Radiointerview „Braun“
„ „ „ „ „ „ Kapitel 1 „ „ „ „Blau“
vgl. Eva Heller „ Wie Farben wirken“ Kapitel 3 und das Radiointerview „ Grün“
„ „ „ „ „ „ Kapitel 2 „ „ „ „ Rot“
„ „ „ „ „ „ Kapitel 5
„ „ „ „ „ „ Kapitell 8
vgl. Eva Heller „ Wie Farben wirken“ Kapitel 6
„ „ „ „ „ „ Kapitel 13
vgl. Eva Heller „ Wie Farben wirken“ Kapitel 8
„ „ „ „ „ „ Kapitel 12
„ „ „ „ „ „ Kapitel 7
vgl. Ursula Baumgradt „Kinderzeichnungen – Spiegel der Seele“ S.11
vgl. Hartmut Kraft „ Psychoanalyse , Kunst und Kreativität heute“ Kapitel 16
- 12 -
Inhalt
Kunsstfacharbeit: Hier wird zunächst einmal eine Farbdeutung gegeben und und diese dann anhand von Kinderzeichnungen mit Symbolen kombiniert und dannach an Van Goghs Werken angewandt.

- Einleitung
- Farbanalyse
- Analyse von Kinderzeichnungen
- Bildanalyse von Van Gogh und Lebenslauf
- ... (5132 Wörter)
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