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Freiheit, Verantwortung und Gerechtigkeit

Frage: Freiheit, Verantwortung und Gerechtigkeit
(13 Antworten)

 
Freiheit fordert Verantwortung. Deswegen fürchten sich auch so viele vor ihr.

George Bernhard Shaw, Schriftsteller (1856 – 1950)

Die Freiheit braucht Gerechtigkeit, damit die Starken die Schwachen nicht beiseite schieben.
Johannes Rau (geb. 1931)

http://www.bundespraesident.de/frameset/index.jsp

Erörtern Sie vor dem Hintergrund philosophischer Argumentationen und gegenwärtiger Bedeutung die
wechselseitigen Beziehungen zwischen Freiheit, Verantwortung und Gerechtigkeit!

Bitte bitte helft mir :(
GAST stellte diese Frage am 27.11.2007 - 21:46

 
Antwort von GAST | 27.11.2007 - 21:49
oder hat jmd.
ein paar denkanstöße?

 
Antwort von GAST | 27.11.2007 - 21:54
Erstmal die einzelnen Begriffe als philosophische Konzepte definieren. Dann jeweil Bezüge herstellen, z.B. auf dieser Basis: "Freiheit und Verantwortung, Selbständigkeit und Gemeinsinn sind in der sozialen Marktwirtschaft keine unvereinbaren Gegensatzpaare. Wirkliche Freiheit bedingt die Bereitschaft, Verantwortung für sich und Mitverantwortung für den Nächsten zu übernehmen. ... Es geht nicht um die Freiheit von, sondern um die Freiheit zur Verantwortung." (http://www.bundespraesident.de/dokumente/-,2.12132/Rede/dokument.htm)...

 
Antwort von GAST | 27.11.2007 - 22:00
alle 3 Begriffe findest du z.B. in den Grundwerteprogrammen der CDU (z.B. als "Neue Gerechtigkeit durch mehr Freiheit"...gegenwärtige Bedeutung...)
Hier findest Du Zitate von Philosophen zur Freiheit, kannst auch nach den anderen begriffen suchen
http://philo.blogger.de/stories/235229/

 
Antwort von GAST | 27.11.2007 - 22:13
ich kann bei deinem ersten beitrag die seite nicht öffnen , da kommt irgendwie immer ein "Fehler" ..?

 
Antwort von GAST | 27.11.2007 - 22:17
stimmt, habs aber jetzt nochmal probiert...
http://www.bundespraesident.de/dokumente/-,2.12132/Rede/dokument.htm
Die Rede heißt:
"Freiheit und Verantwortung - Mehr Mut zur Selbständigkeit" Ansprache von Bundespräsident Roman Herzog auf der Jahresversammlung der Arbeitsgemeinschaft Selbständiger Unternehmer e.V.
05.03.1997

 
Antwort von GAST | 27.11.2007 - 22:19
und bei wiki stehen auch ein paar philosophische Definitionen, die du gegenüber stellen kannst. Wieviel soll es denn werden?

 
Antwort von GAST | 27.11.2007 - 22:20
es ist eine kursarbeit...die ich morgen schreiben werde...


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Antwort von Double-T | 27.11.2007 - 22:22
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Antwort von GAST | 27.11.2007 - 22:28
mmh..was denkst du über die beien zitate ?

 
Antwort von GAST | 27.11.2007 - 22:30
hmm, also Definitionen scheinen mir schon wichtig (Freiheit, Gerechtigkeit, Verantwortung).
vielleicht auch noch (aus Wiki): Freiheit, wie wir sie heute verstehen, ist der Freiheitsgedanke der Aufklärung... Die Fähigkeit, zur eigenen gestaltung seines Lebens. Wenn man jedoch von dieser Fähigkeit des Menschen ausgeht, so hat der Mensch nicht nur die Freiheit zur Gestaltung sondern auch die Verantwortung für die Folgen - sowohl in seinem eigenen leben wie auch in seinem bezug zu anderen menschen.
Die eigenen Lebensumstände wie auch die der gesellschaft als Folge des eigenen (freien) HAndelns zu verstehen bedingt die Notwendigkeit mit der Auseinandersetzung mit eigenen Motiven - und mit der eigenen Macht... (.... sind übrigens Werte --> heutige Wertediskussion zeigt die Notwendigkeit der Beachtung philosophischer Konzepte in der Gesellschaftgestaltung)... nur so als ein paar Gedanken...

 
Antwort von GAST | 27.11.2007 - 22:37
was ich denk?
Fürchten sich: Wer die "Bürde" freier Entscheidungen erkennt und annimmt, muss viel nachdenken und abwägen, bevor er entscheidet. Einfacher scheint es, wenn andere verantwortlich sind - dann kann man Glück haben oder Meckern. Das geht allerdings nur auf Kosten der Individualität/Persönlichkeit. Beides zusammen ist nicht zu haben. Freiheit bedeutet auch, alleine zu sein (nämlich letztlich alleine mit seinem Leben, den Konsequenzen, allein verantwortlich...) - und das liegt nicht wirklich in der (Ur)Natur des Menschen - aber trägt seine Entwicklung.


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Antwort von Double-T | 27.11.2007 - 22:41
Wichtig ist doch, was du denkst, oder? Sollte da irgendetwas unkalr sein?

Zitat:
Freiheit fordert Verantwortung

Wer frei sein will, muss sich auch selbst verwalten - Daher die Forderung von Verantwortung.
Zitat:
Deswegen fürchten sich auch so viele vor ihr

Im Sinne der Aufklärung leidet der Mensch unter einer selbstverschuldeten Unmündigkeit. Er will sich nicht selbst verwalten und lässt sich lieber dirigieren.
Zitat:
Die Freiheit braucht Gerechtigkeit, damit die Starken die Schwachen nicht beiseite schieben.

Genauer: Freiheit bedingt Gleichheit, allerdings schließt Freiheit die Gleichheit aus.
Damit Freiheit bestehen kann, müssen alle gleich sein, damit niemand Vor- oder Nachteile hat. Besteht Freiheit, kann jeder so agieren, wie er will und dabei sein Potenzial voll ausschöpfen, was die Gleichheit "vernichtet".

 
Antwort von GAST | 27.11.2007 - 22:42
Freiheit braucht Gerechtigkeit: Ohne Gerechtigkeit gibt es Freiheit nur für die, die die Macht haben, sie zu leben. Dabei ist zunächst nur der Wert gerechtigkeit an sich entscheidend, auch wenn diese für jeden anders aussehen mag. Allein die Einbeziehung erweitert den Begriff der Freiheit von einem persönlichen, individualistischen Anspruch auf ein humanistisches Konzept

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