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Ödipuskomplex - Eure Meinung!

Frage: Ödipuskomplex - Eure Meinung!
(33 Antworten)

 
Hi, ich hab hier grad den Psychologie Threat gefunden, da hab ich mir gedacht, ich stell jetzt eine Frage dazu! *g*

Und zwar beschäftigt mich seit einer Weile der "Ödipuskomplex" von Sigmund Freud...
Freud meinte, dass jeder Junge als Kind eine Art Neid auf den eigenen Vater entwickelt und eine überzogene Liebe zur Mutter. Er würde am Liebsten nur noch mit der Mutter existieren.
Das gibts auch im weiblichen Fall ("Elektrakomplex"), der kam jedoch von Adler...

Was meint ihr dazu. Gibts tatsächlich bei Jungen/Mädchen in ihrer Kindheit ein Verhalten, dass man ein best. Elternteil hasst, weil es mit dem anderen zusammen is?

Das verwirrt total...
GAST stellte diese Frage am 09.07.2006 - 18:12

 
Antwort von GAST | 09.07.2006 - 18:14
neee,
höchstens bei psyscho kindern!did is sonst völlig unrealistisch!

 
Antwort von GAST | 09.07.2006 - 18:14
hehe... hm, keine ahnung... ich war lediglich davon überzeugt dass mein vater der schönste mann der welt ist...
das hat sich jedoch mittlerweile geändert.

 
Antwort von GAST | 09.07.2006 - 18:15
ist es nicht eher so, das mit dem erwachsenwerden des jungen eine art rivalität zwischen sohn und vater sich entwickelt? oO

 
Antwort von GAST | 09.07.2006 - 18:16
ja, es is schon irgendwie ne rivalität, aber im Kindesalter... oder nich?

 
Antwort von GAST | 09.07.2006 - 18:17
na bei kleinen kindern KANN das durchaus so sein..aber fragt mich nich...ich steh eh auf psychoanalyse und freud ;-)

 
Antwort von GAST | 09.07.2006 - 18:17
natürlich gibt es sowas..... in der heutigen zeit, denke ich...wenn die familie intakt ist..... fangen kinder an ihre elternteile an zu idealisieren....ergo werden sie ein stück weit beziehungsuntauglich......... so ist es in der heutigen zeit!

 
Antwort von GAST | 09.07.2006 - 18:20
also, ich glaub, das ist etwas übertriebn
als echte "rivalität" würd ich das auf keinen fall bezeichnen, aber dass die kinder in einem gewissen alter besser mit dem andersgeschlechtlichen elternteil kommunizieren können, das glaub ich schon...

 
Antwort von GAST | 09.07.2006 - 18:20
natürlich gibt es den ödipus-konflikt (so heißt er eigentlich) - das ist die phase, in der das kind das eigene geschlecht erkennt und sich dann extrem an das gegengeschlechtliche elternteil bindet...

das ist eine ganz normale phase die die meisten kinder ohne probleme überstehen... nur selten kommt es zu problemen.

das kommt im zusammenhang der phallischen phase und war glaube im alter von ungefähr 5 jahren, wenn ich mich recht erinnere... wir hatten das auch in psycho gehabt

 
Antwort von GAST | 09.07.2006 - 18:23
Also dass man mit einem Elternteil besser zurechtkommt denk ich is schon normal,aber dass man seine Mutter/seinen Vater hasst weil man eifersüchtig is,find ich n bisschen übertrieben...

 
Antwort von GAST | 09.07.2006 - 18:23
Hmmm... vllt wirds ein Komplex, wenn die Kinder das nicht ohne Probleme überstehen... xD (Beim Langenscheidt steht nämlich komplex)

gibts das auch noch wenn die älter werden?

 
Antwort von GAST | 09.07.2006 - 18:26
soweit ich weiß nicht, aber die probleme dieses konfliktes können sich nachher im alter eben zeigen.. so kann zum beispiel ein junge unfähig werden, eine beziehung mit einer frau zu führen, weil er während dieses konfliktes "seelische" und "pschische" schmerzen durch eine frau (seiner mutter) erfahren hat. es kann sogar zur generellen beziehungsunfähigkeit oder gar beidergeschlechtlicht zur homosexualität führen. dieses ist aber bestritten

http://flexicon.doccheck.com/Entwicklungsphasen_nach_Freud?PHPSESSID=1fcd9ef5d7714d1a3

geh mal hier hin, da steht es schön beschrieben

und hey, immerhin, hab mich gut erinnert ^^ - 4 bis 5 lebensjahr in der phallischen phase ^^ *freu*

 
Antwort von GAST | 09.07.2006 - 18:28
also diese schlechten erfahrungen erfährt man natürlich nur dann, wenn das gegengeschlechtliche elternteil falsch reagiert hat...

 
Antwort von GAST | 09.07.2006 - 18:29
^^ Können die dann auch Asexuell werden im extremen Fall?

 
Antwort von GAST | 09.07.2006 - 18:31
Ach, über die Phasen hab ich doch schon mal gelesen *g* Was würde eigentlich passieren, wenn ein Kind eine Phase auslässt?

 
Antwort von GAST | 09.07.2006 - 18:33
also ich denke mal nein - wie gesagt, allgemein sind die auswirkungen, wie so oft in der psychologie sehr umstritten und fraglich ;o)

aber ich muss dazu sagen, dass es neben freuds theorie über dem es, dem ich und dem über-ich so ziemlich das einzige ist, was ich von ihm "akzeptiere", da ist, im gegensatz zu vieler seiner anderen theorien, doch recht logisch klingt. in diesem zusammenhang spricht man ja auch vom penisstolz (junge) und dem penisneid (mädchen)... und so weiter... es gibt eine menge über den konflikt zu erzählen... aber die ganze entwicklungslehre was orale phase, anala phase, phallische phase etc. angeht, finde ich doch sehr gut gestaltet ... und das hat was zu heißen, da ich eigentlich freud nicht mag ^^

 
Antwort von GAST | 09.07.2006 - 18:37
Hmm... ich finde Freud is ganz schön "sexuell orientiert" in gewisser weise, haben alle seine Lehren was damit zu tun. Und den Penisneid finde ich auch von ziemlich weit her geholt...

Bei dem es, ich und über-ich stimm ich dir zu. Das klingt logisch für meine Ohren *g*

 
Antwort von GAST | 09.07.2006 - 18:37
meine natürlich anale phase

hm... ich weiß nicht, ob ein kind eines dieser phasen "auslässt" - denn wan man sich diese durchließt, so ist es die typische entwicklung... das einzige könnte natürlich sein, dass ein kind nicht die orale phase im eigentlichen sinn durchläuft, weil die mutter zum beispiel nicht stillen kann - in wie fern man die nuckelflasche dafür anerkennen kann, weiß ich nicht. ich bezweifel aber, dass es eine "ersatzbefriedigung" darstellt. aber ich habe dann sogesehen die orale phase auch nicht durchlebt und mir geht es bestens ^^ (meine mutter konnte nicht stillen, sie hatte keine milch)

aber in wie fern es mit den anderen phasen ausschaut - ich wüsste spontan nicht, dass man noch andere "auslassen" kann...

 
Antwort von GAST | 09.07.2006 - 18:40
freud ist wirklich sehr sexuell gerichtet in seinen theorien und das mag ich eben nicht, aber der penisneid und der penisstolz klingt tatsächlich auch noch logisch... jungs entdecken eben, dass sie etwas haben, was die mädchen nicht haben und sind "stolz" darauf und umgekehrt, können die mädchen es erst nicht verstehen und sind "neidisch" darauf... es ist vielleicht eine einfach zu krasse benennung der sache ^^

achja, mein psychokurs ist übrigens irgendwann der meinung gewesen, dass freud selbst extrem sexuelle probleme hatte ^^

 
Antwort von GAST | 09.07.2006 - 18:40
Angenommen man lässt die Latenzphase aus... Ich glaube das würde schwerwiegende Folgen in der Entwicklung des Kindes haben.

Die typische Entwicklung trifft ja dann somit nich auf jeden zu, sondern is einfach ein modaler wert... würd ich behaupten

 
Antwort von GAST | 09.07.2006 - 18:43
^^ Der Meinung bin ich auch, vllt hat Freud seine eigene Mutter geliebt, und hat deshalb so nette entwicklungen durchgemacht oder was selbst irgendeiner Perversion verfallen xD

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