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österreich

Frage: österreich
(36 Antworten)

 
also nochma zu meinem vortrag brauch noch was zu den menschen also zu den ösetereeichern irgendwas tolles
GAST stellte diese Frage am 18.02.2006 - 15:34

 
Antwort von GAST | 19.02.2006 - 01:12
Der Waldreichtum des Landes hat zur Entstehung einer modernen Forstwirtschaft und einer umfangreichen Holz- und Holz verarbeitenden Industrie mit hoher Exportquote beigetragen.
Bergbau und Energiegewinnung
In den Ostalpen hat der Bergbau auf Salz,
Kupfer, Blei und Eisen schon frühgeschichtliche Tradition. Bei Hallstatt im Salzkammergut wurde Steinsalz seit der späten Bronzezeit abgebaut, wie ein sehenswertes Schaubergwerk in der Marktgemeinde am Hallstätter See belegt. Heute ist der Bergbau über weite Strecken unrentabel und wurde stark eingeschränkt. Rund zwei Drittel des Bedarfs an mineralischen Rohstoffen werden heute eingeführt. Von volkswirtschaftlicher Bedeutung sind außer dem Salzbergbau der Bergbau auf Eisenerz und Magnesit sowie die Erdöl- und Erdgasgewinnung in Niederösterreich.
Der Primärenergiebedarf wird durch Erdöl, Erdgas, Kohle, Wasserkraft und andere Energieträger gedeckt.

 
Antwort von GAST | 19.02.2006 - 01:12
Die Elektrizitätsgewinnung beruht zu 65 % auf Wasserkraft, der Rest auf Wärmekraft. Die elektrische Energie stammt vorwiegend aus den großen Speicherkraftwerken des Montafon, des Zillertales und der Hohen Tauern. Die größten Laufkraftwerke liegen an Inn, Donau, Enns, Mur, Drau und Salzach. Nach einem Volksentscheid wurde das erste und einzige Kernkraftwerk bei Zwentendorf in Niederösterreich stillgelegt.

 
Antwort von GAST | 19.02.2006 - 01:13
Tauernkraftwerke
Wasserkraft ist für Österreich der wichtigste Energielieferant. Bei Kaprun im Bundesland Salzburg betreibt die Austrian Hydro Power AG, ein Tochterunternehmen des Verbundkonzerns Österreichische Elektrizitätswirtschaft AG, das Speicherkraftwerk Glockner-Kaprun. Das Kapruner Tal, dessen südlichster Teil schon im Nationalpark Hohe Tauern liegt, wird von der Kapruner Ache durchflossen. Im oberen Talabschnitt wird die Ache für die Tauernkraftwerke Glockner-Kaprun durch die Moosersperre und die seitliche Drossensperre zum Stausee Mooserboden und durch die Limbergsperre zum Stausee Wasserfallboden gestaut. Außerdem gelangt durch den 12 km langen Möllstollen unter dem Tauernhauptkamm das im Speicher Margaritze aufgefangene Gletscherschmelzwasser der Pasterze am Ostfuß des Großglockners in den Mooserboden. Hauptkraftwerk und Limbergkraftwerk haben zusammen eine installierte Leistung von 332 MW.

 
Antwort von GAST | 19.02.2006 - 01:13
Die malerisch gelegenen Stauseen sind seit vielen Jahren eine Touristenattraktion und haben, neben dem Gletscherskigebiet am Kitzsteinhorn, Kaprun zu einem bedeutenden Fremdenverkehrsort gemacht.

 
Antwort von GAST | 19.02.2006 - 01:13
Industrie
Die Industriegebiete konzentrieren sich um die großen Städte, besonders im Raum Wien, im oberösterreichischen Alpenvorland, im steierischen Mur- und Mürztal, im Grazer Becken und Unterinntal. Insgesamt ist die Industriestruktur breit gefächert, die wichtigsten Industriezweige sind die Nahrungs- und Genussmittelindustrie, der Maschinen- und Fahrzeugbau, die chemische Industrie, die Metall- und Erdölverarbeitung sowie in zunehmendem Maße die Elektro- und die Elektronikindustrie. Immer noch befinden sich etwa ein Viertel aller österreichischen Industriebetriebe in staatlichem Besitz.
Haupthandelspartner sind Deutschland und andere EU-Staaten, die Schweiz, Japan und die USA.

 
Antwort von GAST | 19.02.2006 - 01:14
Verkehr
Österreich ist wie die benachbarte Schweiz ein wichtiges Transitland. Dies gilt besonders für den Nord-Süd-Verkehr über die Alpen (Bild 6); seit der Öffnung der Grenzen zum ehemaligen Ostblock gewinnt aber auch der Ost-West-Verkehr immer mehr an Bedeutung. Daraus ergeben sich stetig wachsende verkehrstechnische Probleme sowie erhebliche Umweltbelastungen. Die Regierung ist bemüht, größere Teile des Schwerverkehrs von der Straße auf die Schiene zu verlagern. Seit Jahren ist ein Basistunnel unterhalb des Brenners im Gespräch. Mit den Arbeiten für einen 2,5 km langen Erkundungsstollen wurde im Mai 1999 begonnen. Der 58 km lange Brenner-Basistunnel soll das Herzstück einer künftigen Schnellverbindung München–Verona sein (Bild 7). Im Güterverkehr auf Wasserstraßen hat nur die Donau größere Bedeutung, größte Güterumschlagplätze sind Linz und Wien. Internationale Flughäfen gibt es in Wien-Schwechat, Salzburg, Graz, Klagenfurt, Linz und Innsbruck.

 
Antwort von GAST | 19.02.2006 - 01:14
Fremdenverkehr
Österreich ist aufgrund seiner Landschaften, seiner Kultur und seiner guten Infrastruktur zu einem bedeutenden Ziel für Touristen aus aller Welt geworden. Das Land wird jährlich von rund 20 Mio. Auslandsgästen besucht – rund die Hälfte kommt aus Deutschland – und liegt damit beim Fremdenverkehrsaufkommen weltweit an fünfter Stelle. Der Tourismus hat ein großes wirtschaftliches Gewicht für Österreich. Er trägt mit umgerechnet über 20 Mrd. US-$ nahezu 10 % zum Bruttoinlandsprodukt bei, was auch angesichts der deutlich negativen Handelsbilanz ökonomisch wichtig ist. Die meistbesuchten Bundesländer sind Tirol, Salzburg und Kärnten, auch die Städte Wien, Salzburg und Innsbruck sind für Touristen sehr attraktiv.
Die große Bedeutung des Fremdenverkehrs für Österreich wird aber nicht nur positiv gesehen. Abholzung und andere Erschließungsmaßnahmen, die rege Bautätigkeit für Unterkünfte oder Skipisten und Freizeitparks haben erhebliche Umweltschäden verursacht.

 
Antwort von GAST | 19.02.2006 - 01:15
Der Tourismus erfasst zudem nicht alle Landesteile, sondern besonders den Westen des Landes und verstärkt somit die regionalen Unterschiede. Unterschiedliche Entwicklungen gibt es auch zwischen den reinen Wintersport- und den Sommerurlaubsgebieten. Während die Nachfrage im Winter nach wie vor steigt, geht sie in der Sommersaison seit 1980 zurück. In nur wenigen Gebieten ist ganzjährig Saison.

 
Antwort von GAST | 19.02.2006 - 01:15
Nationalpark Hohe Tauern
Österreich hat mittlerweile sechs Nationalparks in unterschiedlichen Naturräumen. 1992 wurde mit dem 1788 km² großen Nationalpark Hohe Tauern der größte Nationalpark der Alpen, der gleichzeitig auch der größte in ganz Mitteleuropa ist, eingerichtet. Er umfasst große Teile des Hauptkamms der Hohen Tauern mit dem Großglockner (Bild 8) und dem Großvenediger und verteilt sich auf die Bundesländer Salzburg, Tirol und Kärnten. Außenzonen sind vor allem die traditionellen Kulturlandschaften der almwirtschaftlich genutzten Talböden und die Wälder an den Talflanken. Die Schutzbestimmungen dienen in erster Linie der Erhaltung des Landschaftsbildes. Strenger geschützt sind die Kernzonen, in denen jeder Eingriff in die Natur und den Naturhaushalt verboten ist. Sie lassen sich jedoch auf ausgewiesenen Wanderwegen auch von Touristen erschließen. In einigen Sonderschutzgebieten ist selbst dies untersagt.

 
Antwort von GAST | 19.02.2006 - 01:16
Bei einem so großen Nationalpark kommt es zu Nutzungskonflikten zwischen dem Naturschutz einerseits und der Energiewirtschaft, der Land- und Forstwirtschaft sowie dem Fremdenverkehr andererseits.

 
Antwort von GAST | 19.02.2006 - 01:16
Aus der Geschichte

800–400 v. Chr.: Träger der Hallstattkultur betreiben Salzbergbau im Salzkammergut.


976: Die Babenberger werden Markgrafen der Ostmark, die 996 in einer Urkunde als „Ostarrichi“ bezeichnet wird.


1246: Nach dem Aussterben der Babenberger erringt der böhmische König OTTOKAR II. die Herrschaft in Österreich.


1278: In der Schlacht von Dürnkrut besiegt RUDOLF I. von Habsburg OTTOKAR II.


1453: Österreich wird Erzherzogtum.


1493: MAXIMILIAN I. vereinigt die österreichischen Erblande.


1529: Die Türken belagern Wien.

 
Antwort von GAST | 19.02.2006 - 01:16
1683: Nach der zweiten türkischen Belagerung Wiens beginnt der große Türkenkrieg.


18. Jh.: Im Spanischen Erbfolgekrieg erhält Österreich die südlichen Niederlande, Mailand und Neapel-Sizilien. Im Österreichischen Erbfolgekrieg kann sich MARIA THERESIA gegen Bayern, Frankreich und Spanien behaupten. Im Siebenjährigen Krieg verliert Österreich Schlesien an Preußen.


1805: NAPOLEON I. besetzt Wien. Österreich verliert die Schlacht von Austerlitz.


1814/15: Unter Leitung des Fürsten METTERNICH findet der Wiener Kongress statt. Die Gebietsverluste Österreichs werden rückgängig gemacht.


1867: Der Ausgleich mit Ungarn begründet die Doppelmonarchie Österreich-Ungarn.

 
Antwort von GAST | 19.02.2006 - 01:17
1914: Die Ermordung des österreichischen Thronfolgers in Sarajevo führt zum Ersten Weltkrieg.


1918: Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs bricht die Habsburger Monarchie zusammen.


1938: Nach dem Einmarsch der deutschen Wehrmacht vereinigt sich Österreich mit Deutschland zum „Großdeutschen Reich“.


1945: Ausrufung der demokratischen Republik Österreich, die in vier Besatzungszonen aufgeteilt wird


1955: Die Unterzeichnung des Staatsvertrages bringt Österreich die Unabhängigkeit und verpflichtet es zur Neutralität.


1995: Österreich tritt der EU bei.

 
Antwort von GAST | 19.02.2006 - 01:21
adolf hitler war österreicher........

 
Antwort von GAST | 19.02.2006 - 12:38
oh was ja stimmt..... son scheiß typ...versaut das bild von österreich:(

 
Antwort von GAST | 19.02.2006 - 12:39
broadys train sag mal.....
duz hast aba auch viel zeit und freude an so was

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