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Erörterung "Jugend ohne Gott" - Pro-Argumente

Frage: Erörterung "Jugend ohne Gott" - Pro-Argumente
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Hallo,

ich habe eine Frage und zwar muss ich für die Schule eine Erörterung zum Thema "Jugend ohne Gott - Ist es sinnvoll den Roman in der Schule zu behandeln?" schreiben. Ein paar Contra-Argumente habe ich schon, nur fehlen mir leider die Ideen für Pro-Argumente... Hat jemand von euch vielleicht eine Idee? :)
Frage von nellylovesflowers (ehem. Mitglied) | am 18.02.2018 - 10:50


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Antwort von Ritchy (ehem. Mitglied) | 18.02.2018 - 13:42
Also ich kenne diesen Roman noch nicht.
(1) Trotzdem finde ich es wichtig, sich mit diesem Thema auseinanderzustzen, weil es auch Jugendliche gibt, die nicht religiös sind oder nicht an Gott glauben.
Mit 14 Jahren kann man sich vom Religionsunterricht abmelden, weil man dann religionsmündig ist. Daher ist es wichtig, sich mit dieser Sache zu beschäftigen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Religionsm%C3%BCndigkeit
Der Jugendliche wird also durch die Behandlung dieses Themas im Unterricht auch über seine Rechte aufgeklärt, aber auch über Konsequenzen...
Tritt er ganz aus der Kirche aus, kann er nicht kirchlich heiraten, vielleicht will er auch nicht konfirmiert werden.
(2) Wer frei ist vom Glauben, der wird sich allein auf wissenschatlich bewiesene Tatsachen berufen (Evolution). Damit hat er keinen Wissenskonflikt mehr mit der Entstehung des Menschen oder auch der Welt (Urknall).
(3) Wer religionsfrei oder als Atheist lebt, kann viel unvoreigenommener mit Menschen anderer Religionen umgehen, weil er nicht in einem einzigen Glaupensdogma gefangen ist (er wird als nicht von einer einzigen Wissensrichtung gesteuert). Er wird neutral anderen Religionen gegnüberstehen und fühlt sich befreit. Im deutschen Grundgesetz ist Religionsfreiheit festgeschrieben. Das bedeutet aber auch die Freiheit, nicht an Gott zu glauben.
(4) Man trifft Entscheidungen nur nach realitätsorientierten Aspekten, rein rational, weil die Glaubensebene wegfällt. Man muss sich jetzt nur noch seinem eigen Gewissen verantworten, aber nicht gegenüber Gott.
(5) Verpflichtungen fallen weg, wie Gebet, Kirchgänge, Beichte usw.
(6) Durch die Behandlung dieses Themas lernt der Jugendliche, eigene persönliche und wichtige Entscheidungen zu treffen, nachdem es im Unterricht besprochen wurde. Im übrigen kann er diese Entscheidung jederzeit ändern! Er kann es also mal ausprobieren, ohne Gott oder Glaube zu leben, sozusagen auf Zeit. Das ist das Gute!

So, das ist nur meine Meinung. Und wohlgemerkt, ich kenne das Buch nicht.

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