Menu schließen

Fabel: Vom Fischer und syner Fru - Bedeutung?

Frage: Fabel: Vom Fischer und syner Fru - Bedeutung?
(2 Antworten)


Autor
Beiträge 4
0
Was ist die wirklich wahre Bedeutung der Fabel:


"Vom Fischer und syner Fru"?

Mit Dank für eine Antwort
Frage von Adler | am 25.10.2016 - 18:43


Autor
Beiträge 11503
752
Antwort von cleosulz | 25.10.2016 - 21:25
de.wikipedia.org


de.over-blog.com

Gier - Maßlosigkeit - Macht - Geschlechterkonflikt ?

Auch "Nein-sagen" will gelernt sein.

Die Moral der Geschichte findest du vielleicht in den Gedanken zu dieser Predigt => www.reformierte.de
________________________
 e-Hausaufgaben.de - Team


Autor
Beiträge 4
0
Antwort von Adler | 15.01.2017 - 00:43
Es gäbe noch eine andere Antwort: Bis zur vorletzten Bitte scheint die Antwort zu stimmen, aber dann nimmt die
Frage eine überraschende Wendung und wendet sich etwas religiösem zu.
Sie möchte sein wie Gott: Und die Antwort ist, "das bist Du schon"!
Der Mensch hat in sich die Anlage (wie) Gott zu sein. Dazu braucht sie keine Güter und
keinen Reichtum und auch kein angenehmes Leben, sondern sich nur dem zuzuwenden, daran glauben und es zu dem einzig Wichtigem in ihrem Leben zu machen.
Es gibt mehrere Beispiele dafür in Europa: Meister Eckehart, Jakob Böhme, Therese von
Konnersreuth, Therese von Avila und vieleicht auch Augustinus
Dieses Wissen ist in den indischen Ländern ein Fakt, und somit auch im Buddhismus, aber
in Ländern wie China vergessen, obwohl es da auch mehrere gab: Laotzu, Chuangtzu,
Lietzu und interessanter "Weise" Konfuzius zählt vermutlich nicht dazu.
Im Islam gab es viele: Hazrat Inayat Khan, Jelaluddin Rumi und viele andere.
Khan kam sogar 1912 nach Europa und blieb bis ein Jahr vor seinem Tod, weil, wie er
wohl wußte, daß " daß die Zeit gekommen ist, daß der Westen erwacht und Indien mehr
sich dem Materialismus zu wendet."
Aber vor langer Zeit gab es auch welche in Europa: Pythagoras, Heraklit, der in Kleinasien
lebte
und Empedokles, der uns etwas Interressantes hinterließ, nämlich daß es Zeitalter gibt,
und zwar "Zeitalter des Hasses und Zeitalter der Liebe und die Übergangsphasen".
Die Inder wissen davon und können genaue Zahlenangaben machen und sie nennen
diese "Zeitalter des Wissens ( Liebe) und Zeitalter der Unwissenheit (Haß) mit ebenfalls
Übergangsphasen.
Ein einziger Philosoph der Gegenwart, der erst kürzlich gestorben ist, hat wohl davon geahnt
daß der Mensch diese Anlage in sich hat, "in der Verborgenheit" wie er das nennt und
nennt diese Anlage "das Sein". Das entspricht ebenso den Übersetzungen aus dem
Griechischen wie dem Indischen, jedenfalls in den Übersetzungen der Bücher von
Ramana Maharschi.
Unter den Philosophen der heutigen Zeit ist er nicht sehr geschätzt, er ist für sie ein
Rätsel, nur einige berühmte Männer schätzten ihn, ohne richig sagen zu können, warum,
wie z.B. Friedrich von Weizäcker.
Die obige Antwort hat mich nicht überrascht, es ist die gewöhnliche. Es ist Antwort
mit dem drohenden Zeigefinger, die typisch für die christlichen Kirchen ist und kein
Wunder, daß die Kirchen leer sind. Meister Ekkehart und Jakob Böhme wurden verfolgt
von der Kirche, die sich in dem dunklen Zeitalter des Hasses besonders darin auszeichnete
daß sie Menschen ermordeten ließ, die entweder anderen Glaubens waren oder hatten den
Segen dazu gegeben oder Männer wie Giordano Bruno und andere ermordeten.
Das ist keine Kritik an der Kirche, denn diese Päpste wußten es nicht besser, aber es wäre
längst überfällig dies Unrecht heute auch so zu nennen, denn man kann das alles wissen,
wenn man sich nur damit beschäftigt und dafür interessiert und sich die Frage stellt:
Was ist hier eigentlich los, bin ich in einem Tollhaus? Oder: Was hat denn diese Leben
für einen Sinn?
Und vermutlich ist diese Geschichte aus einer Vergangenheit, eine erhaltene aus der Zeit
bevor oder an der Grenze des Beginns des Zeitalters des Hasses. Wer sich damit beschäfti-
gen will, dem kann ich das Buch von Romain Rolland empfehlen "Empedokles von Agrigent,
ein kleines Buch von 88 Seiten, das Rolland gegen Ende des ersten Weltkriegs geschrieben,
hat und erstmals verlegt wurde im Jahre 1918, ohne Widerhall.
Ob die Philosphen das nicht gelesen haben oder nicht verstanden haben ist mir ein
Rätsel.
Auch heutzutage gibt es jemand in der Welt, der über das "Sein" spricht. Wer sich dafür
interessiert wird ihn auch finden, was davon bestimmt wird, wie sehr sich derjenige dafür
interessiert, besser: Es muß ihm unter den Nägeln brennen.

Verstoß melden
Hast Du eine eigene Frage an unsere Pädagogik-Experten?

0 ähnliche Fragen im Forum: 1 passende Dokumente zum Thema:
> Du befindest dich hier: Support-Forum - Pädagogik
BELIEBTE DOWNLOADS: