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Abschlussrede bitte um Bewertung und wenn nötig korrektur!

Frage: Abschlussrede bitte um Bewertung und wenn nötig korrektur!
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Sehr geehrte Schulleitung, verehrte Lehrerinnen und Lehrer, liebe Eltern und liebe Schüler, ich begrüße Sie herzlich im Namen der Schülerinnen und Schüler unserer Schule. AlsSchülerin der Wilhelm-Bracke-Gesamtschule ist es für mich eine große Freude anso einem besonderen Tag ein paar Worte sagen zu dürfen.

Heute feiern wir den Abschluss der Zeit, der für uns vor vielen Jahren als der„Ernst des Lebens“ begann.   (Ein kleiner Hinweis an die Lehrer sie könnendabei ganz entspannt bleiben, diesmal brauchen sie nichts zu benoten.) Jahrelang früh aufgestanden,jahrelang gelernt, über einhundert Hefte vollgekritzelt, Hunderte Notenkassiert. Und jetzt ist plötzlich alles aus?Blicken wir mal kurz zurück: Fünfte Klasse füruns alle der Beginn einer Reise mit für uns damals noch unbekanntem Ziel. Oder wie uns auch immer gesagt wurde die Reise im U-Boot beginnt jetzt. Viele kleine unschuldige schüchterneKinder, die aus dem warmen fürsorglichen Grundschulumfeld heraus genommenwurden, hinein gesteckt in die harte und strenge Welt der Großen . So dachten wirzumindest, aber schnell merkten wir, dass es doch alles anders war. Zehn Jahre Schulzeit liegen hinter uns, zehn lange, harte Jahre, wovon wir sechs hier in der Gesamtschule verbrachten. Und heute sitzen wir hier zum letzten Mal: die Prüfungen sind vorbei, die Noten zum Teil bekannt, die Zeugnisse wurden gedruckt und befinden sich bereits in den Händen der Lehrer. Weil aber die Schule für alle der Mittelpunkt des Geschehens ist, feiern wir es gemeinsam das Ende eines Lebensabschnittes und den Beginn einer neuen Zeit. Dabei liefen für jeden vonuns diese Schuljahre anders ab, jeder hatte seine ganz eigenen, persönlichen Erlebnisse, manche schön und manche ziemlich chaotische. Im Grunde war in unserem Jahrgang alles vertreten.
Die Coolen, die Streber, die Aquariumspfleger, die Beautyqueens, die Zicken, die Fitnessfreaks, die Fußballspieler und die Schaukämpfer.

Wenn wir die vergangenen Schuljahre Revue passieren lassen, erinnern wir uns vor allem an das Schöne an das, was uns weitermachen und uns neue Kraft gab z.B. Klassenfahrten, wo jeder Schüler Angst hatte Nachtsauf dem Flur von einem Lehrer erwischt zu werden, die uns aber auch zusammenschweißten und die neue Bekanntschaften zuließen.
Die Wintersportfeste, das Sommerfest 40 Jahre Wilhelm-Bracke-Gesamtschule und die ins Leben gerufene Spendenaktionen. Natürlich gehörten auch die jährlich sich wiederholenden Projekttage dazu. Erlebnisse, die uns wahrscheinlich ewig im Gedächtnis bleiben. Bedauerlicherweise waren nicht alle Erfahrungen hier an der Schule nur positiv. Ich erinnere mich auch an Meinungsverschiedenheiten zwischen Lehrer und Schüler wenn doch mal ein Punktzu einer besseren Note fehlte oder zwischen Schüler und Mitschüler zu äußerst unangenehme Diskussionen zu jenem Thema. Letztendlich kann man aber sagen, dass alle mit der Zeit gelernt und das Beste aus der Situation gemacht haben. Die Toleranz untereinander hat dazu erheblich beigetragen, was allerdings nichtimmer einfach war. Doch wenn wir uns nicht mehr selbst helfen konnten, schritten unsere Klassenlehrer ein. Danke dafür!   Ja, die Lehrer. Ihnen allen gilt unser höchster Respekt und unser Dank. Sie haben es wieder einmal geschafft,einem Jahrgang wie uns, trotz Pubertätkonflikte, emotionalen Ausbrüchen und diversen Black-Outs Wissen zu vermitteln und zum Abschluss zuführen. Trotz all unserer Macken hoffen wir doch, dass wir nicht all zu anstrengend waren und dass das Positive doch überwiegt. Auch unseren Jahrgangsleiter, Herr Fischer, wollen wir danken. Wir hatten immer den Eindruck, er holte immer noch mal die letzten Kraftreserven aus uns raus und unterstütze uns in viele Situationen tatkräftig. Dazu musste er sich mit vielen Problemen von uns Schülern rumschlagen, dabei versuchte er immerdie optimalste Lösung für uns Schüler zu finden. Doch immer hatte er es nichtleicht. Wir werden Ihre Bemühungen vielleicht erst in ein paar Jahren zuschätzen wissen, aber wir werden die gemeinsamen Schuljahre nicht vergessen. Mein Dank gilt auch unseren Eltern, die uns nicht nur den Rücken stärkten, sondern auch das nötige Kleingeld zur Verfügung stellten, für ein oder andere Ausflüge oder doch mal für ein Käsebrötchen am Kiosk. Leider ist für die Meisten von uns ist´die Erholungszeit nach den Prüfungen nur kurz, denn schon stehen neue Herausforderungen an. Wir werden uns diesen stellen und unser Bestes geben! Auch wenn viele von uns ab morgen getrennte Wege, mit den unterschiedlichsten Zielen gehen, haben wir auch in Zukunft eins gemeinsam: ein Stück gemeinsame Vergangenheit, die wahrscheinlich niemand von uns so schnell vergessen wird! Ich möchte noch ein Wort an die Schüler richten, die hier weiter zur Schule gehen werden und ihr Abitur machen möchten. Gebt nicht auf, kämpft weiter, bis ihr dieses Ziel erreicht, Viel Glück wünsche ich euch auch dafür. Ich wünsche Ihnen und uns allen für die Zukunft alles Gute!
Frage von sarah__engel__ | am 23.06.2014 - 23:44


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Antwort von AnDrEa...1 | 24.06.2014 - 00:37
Sehr schön geschrieben.
`Tiefgründig` vor allem. Es bringt einen zum nachdenken :) Ich würde es so sagen und Vortragen. Top ;)


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Antwort von matata | 24.06.2014 - 02:57
Sehr geehrte Schulleitung, verehrte Lehrerinnen und Lehrer, liebe Eltern und liebe Schülerinnen und Schüler, ich begrüße Sie herzlich im Namen der Schülerinnen und Schüler unserer Schule. Als Schülerin der Wilhelm-Bracke-Gesamtschule ist es für mich eine große Freude an so einem besonderen Tag ein paar Worte sagen zu dürfen.
Heute feiern wir den Abschluss der Zeit, der für uns vor vielen Jahren als der „Ernst des Lebens“ begann.  (Ein kleiner Hinweis an die Lehrer Sie können dabei ganz entspannt bleiben, diesmal brauchen Sie nichts zu benoten.) Jahrelang früh aufgestanden, jahrelang gelernt, über einhundert Hefte vollgekritzelt, Hunderte Noten kassiert. Und jetzt ist plötzlich alles aus? Blicken wir einmal kurz zurück: Fünfte Klasse: für uns alle der Beginn einer Reise mit für uns damals noch unbekanntem Ziel. Oder wie uns auch immer gesagt wurde: Die Reise im U-Boot beginnt jetzt. Viele kleine, unschuldige schüchterne Kinder, die aus dem warmen fürsorglichen Grundschulumfeld heraus genommen wurden, hinein gesteckt in die harte und strenge Welt der Großen. So dachten wir zumindest, aber schnell merkten wir, dass es doch alles anders war. Zehn Jahre Schulzeit liegen hinter uns, zehn lange, harte Jahre, wovon wir sechs hier an dieser Gesamtschule verbrachten. Und heute sitzen wir hier zum letzten Mal: die Prüfungen sind vorbei, die Noten zum Teil bekannt, die Zeugnisse wurden gedruckt und befinden sich bereits in den Händen der Lehrerkräfte. Weil aber die Schule für alle der Mittelpunkt des Geschehens ist, feiern wir es gemeinsam das Ende eines Lebensabschnittes und den Beginn einer neuen Zeit. Dabei liefen für jeden von uns diese Schuljahre anders ab, jeder hatte seine ganz eigenen, persönlichen Erlebnisse, manche schön und manche ziemlich chaotische. Im Grunde war in unserem Jahrgang alles vertreten:
Die Coolen, die Streber, die Aquariumspfleger, die Beautyqueens, die Zicken, die Fitnessfreaks, die Fußballspieler und die Schaukämpfer.

Wenn wir die vergangenen Schuljahre Revue passieren lassen, erinnern wir uns vor allem an das Schöne, an das, was uns weitermachen liess und uns neue Kraft gab z.B. die Klassenfahrten, wo fast jeder Schüler Angst hatte nachts auf dem Flur von einem Lehrer erwischt zu werden. Diese Fahrten schweissten  uns aber auch zusammen und liessen  neue Bekanntschaften zu.
Die Wintersportfeste, das Sommerfest 40 Jahre Wilhelm-Bracke-Gesamtschule und die ins Leben gerufenen Spendenaktionen. Natürlich gehörten auch die jährlich sich wiederholenden Projekttage dazu. Erlebnisse, die uns wahrscheinlich ein Leben lang im Gedächtnis bleiben. Bedauerlicherweise waren nicht alle Erfahrungen hier an der Schule nur positiv. Ich erinnere mich auch an Meinungsverschiedenheiten zwischen Lehrkräften und Schüler oder Schülerinnen, wenn doch mal ein Punkt zu einer besseren Note fehlte oder auch an unangenehme Diskussionen zwischen Schülern und Mitschülern zu äußerst unangenehme Diskussionen zum einen oder andern Thema. Letztendlich kann man aber sagen, dass alle mit der Zeit gelernt und das Beste aus der Situation gemacht haben. Die Toleranz untereinander hat dazu erheblich beigetragen, was allerdings nicht immer einfach war. Doch, wenn wir uns nicht mehr selbst helfen konnten, schritten unsere Klassenlehrer ein. Danke dafür!   Ja, die Lehrer. Ihnen allen gilt unser höchster Respekt und unser Dank. Sie haben es wieder einmal geschafft, einem Jahrgang wie uns, trotz Pubertätkonflikten, emotionalen Ausbrüchen und diversen Black-Outs Wissen zu vermitteln und zum Abschluss zu führen. Trotz all unserer Macken hoffen wir doch, dass wir nicht all zu anstrengend waren und dass das Positive doch überwiegt. Auch unserem Jahrgangsleiter, Herrn Fischer, wollen wir danken. Wir hatten immer den Eindruck, er holte immer noch mal die letzten Kraftreserven aus uns heraus und unterstützte uns in viele Situationen tatkräftig. Dazu musste er sich mit vielen Problemen von uns Schülern herumschlagen. Dabei versuchte er immer die bestmögliche  Lösung für uns Schüler zu finden. Doch immer hatte er es nicht leicht. Wir werden Ihre Bemühungen vielleicht erst in ein paar Jahren zu schätzen wissen, aber wir werden die gemeinsamen Schuljahre nicht vergessen. Mein Dank gilt auch unseren Eltern, die uns nicht nur den Rücken stärkten, sondern auch das nötige Kleingeld zur Verfügung stellten, für den einen oder anderen Ausflug oder auch mal für ein Käsebrötchen am Kiosk. Leider ist für die Meisten von uns ist die Erholungszeit nach den Prüfungen nur kurz, denn schon stehen neue Herausforderungen an. Wir werden uns diesen stellen und unser Bestes geben! Auch wenn viele von uns ab morgen getrennte Wege, mit den unterschiedlichsten Zielen gehen, haben wir auch in Zukunft eins gemeinsam: ein Stück gemeinsame Vergangenheit, die wahrscheinlich niemand von uns so schnell vergessen wird! Ich möchte noch ein Wort an die Schüler richten, die hier weiter zur Schule gehen werden und ihr Abitur machen möchten. Gebt nicht auf, kämpft weiter, bis ihr dieses Ziel erreicht, Viel Glück wünsche ich euch auch dafür. Ich wünsche Ihnen und uns allen für die Zukunft alles Gute und danke für Ihre Aufmerksamkeit

Ich finde den Inhalt auch gut gelungen und passend für diesen Anlass.

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Antwort von sarah__engel__ | 24.06.2014 - 06:55
Danke für eure Hilfe:)!


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Antwort von cleosulz | 24.06.2014 - 08:35
Korrigiert wurde bereits ;)
Bewertung: Daumen noch :))))
Viel Spaß bei der Abschlussfeier.
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