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was soll ich tun? Wechsel in eine BBS ?

Frage: was soll ich tun? Wechsel in eine BBS ?
(9 Antworten)


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Also ich gehe gerade in die 9.Klasse eines Gymnasiums.
Bin eine eigentlich gute Schülerin (Notendurchschnitt 2,7). Aber ich überlege ob ich nach der 9.auf eine BBS wechsel, weil viele sagen, dass es dort leichter wäre und ich würde dort auch das allgemeine Abitur machen.Bin jetzt ein wenig unentschlossen und frage deswegen euch, ob jemand schon erfahrung hat mit BBS?
Danke schonmal :)
Frage von Mara123 (ehem. Mitglied) | am 01.03.2012 - 20:32


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Antwort von C. Baerchen | 01.03.2012 - 20:34
was ist denn ein bbs?


ps: man passt sich immer automatisch dem niveau an. also versuche besser immer das tendenziell schwerere.


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Antwort von Mara123 (ehem. Mitglied) | 01.03.2012 - 20:36
Berufsbildene Schulen.


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Antwort von C. Baerchen | 01.03.2012 - 20:40
und der grund, weshalb du auf die bbs gehen würdest, wäre einzig,weil es dort angeblich leichter sein soll?


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Antwort von Mara123 (ehem. Mitglied) | 01.03.2012 - 20:42
Ja und man soll weniger Stunden haben. Außerdem gehe ich dann auf eine BBS, deren schwerpunkt sozial Pädagogig ist, dadurch habe ich andere Fächer die mich interessieren.


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Antwort von C. Baerchen | 01.03.2012 - 20:44
die fachliche spezialisierunf ist da schon ein vernünftigerer grund.
bist du dir also auch sicher, dass du in den bereich soziale arbeit/lehramt/pädagogik willst?

ganz persönlich gesprochen finde ich den ansatz über die allgemeinbildung auf dem gymnasium nämlich schon sehr sinnvoll.


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Antwort von brabbit | 01.03.2012 - 20:50
Gymnasium ist ja mal voll chillig, da jeder Idiot Abitur bekommt, wenn er sich ein bisschen anstrengt. Und wenn du dann Unnütz Lk-`s hast wie Kunst oder so, dann hast du ein gutes Abi sicher.

Wenn dir bestimmte Fächer nicht liegen hast du einen bestimmten Toleranzbereich bei der Abwahl von Fächern. Ich würde dir trotzdem wie mein Vorposter den Besuch des Gym empfehlen. Stell dir mal vor du willst doch nichts in dem Bereich Pädagogik machen? Wenn du auf dem Gym bist hast du ja noch ein wenig Zeit dich zu entscheiden. Es gibt viele die wissen erst kurz nach dem Abi was sie machen wollen und wegen der Obrestufenphase ändert sich das auch häufig.
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Antwort von cleosulz | 02.03.2012 - 08:13
Die wenigsten Schüler wissen mit 15 oder in der 9. Klasse, was sie beruflich gerne machen wollen.

Auch in der Abschlussklasse oder nach bestandenem Abitur wissen viele immer noch nicht, was sie studieren sollen oder welche Ausbildung für sie richtig ist.

Auch nach 2 - 4 Semestern wechseln viele Studenten die Fachrichtung und krempeln ihr Studium völlig um.

Da muss jeder in sich gehen und seine Stärken und Neigungen und beruflichen Wünsche erst einmal erforschen.

Bei der Wahl der Schule solltest du dir erst einmal deiner Stärken und Schwächen klar werden.

Weiter solltest du abwägen, an welcher Schule du dich wohlfühlen kannst.

Wenn du die Möglichkeit hast die Allgemeine Hochschulreife, sprich Abitur, zu machen, dann solltest du das auch tun.
Wenn deine Interessen und Neigungen eher technisch liegen, kannst du das an einem Beruflichen Gymnasium machen, das technisch ausgerichtet ist. Liegen deine Schwerpunkte auf einem anderen Bereich, dann halt an einem anders ausgerichteten beruflichen Gymnasium.

Ein Aspekt für mich wäre (wenn deine Noten es zulassen) zunächst Allgemeine Hochschulreife (Abi) vor Fachhochschulreife.
Ob du eine breitere schulische Ausbildung an einem "normalen" Gymi bekommst als an einem beruflichen, vermag ich nicht zu sagen, könnte es mir jedoch vorstellen.

Ein berufliches Gymnasium ist jedoch schon eher auf ein mögliches Studium bzw. eine Berufsausbildung ausgerichtet.
Es berücksichigt aber auch individuelle Stärken/Neigungen der Schüler.

Es muss aber nicht heißen, dass jemand, der "sein Abi mit Musik und Reli gebaut hat" später nicht noch Maschinenbau studiert.

Er hat dann spätestens im Studium ein paar Sachen nachzuarbeiten, die er bis Klasse 12/13 noch nicht hatte.^^

Und das:
Zitat:
....dass es dort leichter wäre


vermag ich so nicht unterschreiben. Auch dort muss man lernen und mitmachen, wenn man ordentliche Noten erreichen will.
An beruflichen Gymnasien wird einem das Abi nicht geschenkt.
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Antwort von Webperoni (ehem. Mitglied) | 02.03.2012 - 08:45
Zitat:
Es muss aber nicht heißen, dass jemand, der "sein Abi mit Musik und Reli gebaut hat" später nicht noch Maschinenbau studiert.
Sicher? ;) Ich kenne keinen. Also ich wusste zwar vorm Abi noch nicht, was ich studieren soll. Aber mir was immer klar: Sowas nicht. (Ich gehe jetzt auf die Umkehrung ein. Mathe+Physik im Abi und dann was seichtes wie Musik oder Reli an der Uni). Derartige Tendenzenn sind doch schon relativ früh klar denke ich mal.


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Antwort von Dominik04 (ehem. Mitglied) | 02.03.2012 - 09:01
Man mag sich streiten woran das liegt, aber aus meiner Klasse haben damals einige Leute, deren Versetzung so gerade noch geklappt hat, das Gymnasium verlassen und ihr Abitur an einem Berufskolleg gemacht. Plötzlich waren das alles Top-Schüler mit Supernoten...

Liegt es an die motivierteren Lehrern? Interessanteren Fächern? (Obwohl für das Voll-Abitur ja einige Fächer wie Mathematik obligatorisch sind) Oder daran, dass das Anforderungsniveau generell niedriger ist?

Eine BBS mit gutem Ruf könnte einem noch einen Vorteil bei der Auswahl für eine Lehrstelle bringen. Wer (vor allem an einer Universität) studieren möchte, der sollte mit der allgemeinen Hochschulreife von einem Gymnasium eine gewisse Allgemeinbildung vorzeigen können. Haarig wird es, wenn dein Wunschstudiengang NC-behaftet ist: Wenn du mit dem Gym-Abitur mit einem Schnitt von 2,7 abgelehnt wirst, aber mit einem potentiellen BBS-Abitur-schnitt von 2,0 angenommen worden wärst, dann ärgerst du dich...

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