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Geschichte: Eisenbahnbau

Frage: Geschichte: Eisenbahnbau
(5 Antworten)

 
Welche Auswirkungen gab es aufgrund des Eisenbahnbaus auf Industrie und Wirtschaft?

Hauptsächlich in Deutschland und zwischen dem Zeitraum von 1830 bis 1993
GAST stellte diese Frage am 09.03.2011 - 21:49

 
Antwort von GAST | 09.03.2011 - 22:15
Du solltest deine Frage etwas zeitlich eingrenzen:
1.
1830 gab es noch keine Bahn in Deutschland;
2.das war erst 1835 der Fall mit der 7 Kilometer langen Strecke zwischen Nürnberg und Fürth.
3.Danach baute jeder Landesfürst sein eigenes Schienennetz - und
4.erst nach der Vereinigung zum Kaiserreich 1871 wurde eine einheitliche Ausbaupolitik betrieben.
5. Warum ist denn die Jahreszahl 1993 für dich wichtig? Die Deutsche Reichsbahn der DDR war in die Bundesbahn integriert, das Thema seitdem war "Streckenstilllegungen" - sehr zum Unwillen der betroffenen Bewohner an den dann toten Strecken.

Quintessenz: Ohne das ausgebaute Schienennetz hätte es den wirtschaftlichen Aufschwung insbesondere zum Ende des 19. Jahrhunderts nicht gegeben; die Rolle der Bahn ist erst nach dem 2. Weltkrieg mit dem Ausbau des Autobahnnetzes und der sprunghaften Vermehrung des Güterverkehrs auf der Straße ins Hintertreffen geraten.

 
Antwort von GAST | 09.03.2011 - 22:19
Und welche Auswirkungen gab es auf Industrie und Wirtschaft?

 
Antwort von GAST | 09.03.2011 - 22:19
Hab z.B. den Aspket, dass viele Menschen wieder Arbeit hatten

 
Antwort von GAST | 09.03.2011 - 22:58
möchtge mir keiner gelfen :(


Autor
Beiträge 0
58
Antwort von Gedankenchaos (ehem. Mitglied) | 10.03.2011 - 03:17
Jetzt überleg mal...
Vorher gab es? Richtig, Pferdekutsche klassisch.

Industrie? Gab es sie damals?
Nein, es gab sie nicht. Erst durch die Bahn wurden Güter auch innerlands so transportabel, daß weitere Kombinationen aus Verarbeitungsprozessen möglich wurden.

Wirtschaft? Gab es sie damals?
Ja, in Form von Höfen und Manufakturen. Nicht jedoch in einem Theorem, so, wie Du es vermutest.

Es gab vorher kein Internet, keine Fernseher, keine mp3-Player. Die Kinder heute wissen, wo man solchen Blödsinn kaufen kann. Doch sie wissen nicht, woraus ein Brot besteht und wie man es herstellt.

Es ist keine Frage von "möchten" sondern eine von "können". Mit solcher Bildungsarmut konfrontiert, fällt einem ja schon fast das Gebiß aus dem Mund. Ob zuviel Fördermittel in die Erhaltungspropaganda geflossen ist?

Deine Lehrer sind nicht in der Lage, die Antwort inhaltlich zu erfassen. Ansonsten wäre diese Frage hier so nicht möglich geworden.

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