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Salzgehalt in warmen und kalten Meeren?

Frage: Salzgehalt in warmen und kalten Meeren?
(3 Antworten)

 
heyy.
ich wollte fragen ob einer vllt. weiß waum sehr warme und kalte meere die höchsten sazgehalte haben. begründung wäre klasse =)

danke

xx diwajan
GAST stellte diese Frage am 19.09.2010 - 19:51

 
Antwort von GAST | 19.09.2010 - 20:01
keiner? bitte =)


ich verstehe es nicht. haha

 
Antwort von GAST | 19.09.2010 - 20:29
weiß es keiner oder hat jmd. eine idee?

 
Antwort von GAST | 19.09.2010 - 22:46
Zitat:
Re: veränderlicher Salzgehalt in den Meeren
(Autor: C ο n r a d М a t s c h ο s ѕ , Antwort nach 2 h, 20 Min Bewertung: * (1) )

Hallo !

Der Salzgehalt des Meerwassers beruht generell auf der Wasserlöslichkeit verschiedener Salze. Es handelt sich dabei vor allen Dingen um Kochsalz (Natriumchlorid), Magnesiumchlorid, Bittersalz (Magnesiumsulfat) und Gips (Kalziumsulfat).
Von diesen Salzen sind durchschnittlich 35 Gramm pro Liter im Wasser der Weltmeere gelöst.

Die Frage nach der Herkunft dieser gewaltigen Salzmengen ist schwer zu beantworten. Ursprünglich sind alle diese Salze sicher magmatischen (feurig-flüssigen) Ursprungs. Metallionen (z.B. die von Natrium, Magnesium und Kalzium) werden bei der Verwitterung aus magmatischen Gesteinen herausgelöst. Aus vulkanischen Dämpfen gelangen Säurerestionen (z.B. die von Chlor und Silfat) ins Meer. Beide zusammen ergeben Salze. Diese Salzbildung war in der frühen Erdgeschichte weitaus intensiver als heute. Wahrscheinlich haben die Weltmeere bereits seit 600 bis 700 Millionen Jahren etwa gleichbleibenden Salzgehalt. Man nimmt also an, dass sich die heute zu beobachtenden Salzgehaltsverhältnisse bereits im Urozean herausbildeten.
Eine Ausscheidung der meisten Salze erfolgt erst dann, wenn sich die Salzkonzentration durch Verdunstung des Meerwassers erheblich vergrößert. Bevor sich Gips abscheidet, müssen dazu 42%, bevor sich Kochsalz abscheidet sogar 92% des Wassers verdunsten.
Das geschieht heute nur in kleinen abgeschnürten Meeresbuchten oder in den zur Salzgewinnung künstlich angelegten "Salzgärten" in den wärmeren Klimazonen.
Der angegebene durchschnittliche Salzgehalt der Weltmeere von 35 Gramm pro Liter schwankt im Oberflächenwasser etwa zwischen 33 und 38. Geringere Salzkonzentrationen findet man in Gebieten mit erhöhtem Niederschlag oder vor den Mündungen großer Flüsse. Erhöhte Salzkonzentration ist auf eine stärkere Verdunstung zurückzuführen.
Eine Sonderstellung unter den Meeren nehmen die Brackwassermeere (z.B. Ostsee und Schwarzes Meer) ein. Sie haben nur eine schmale Verbindung zum Ozean. So wird das Salzwasser aus dem Weltmeer sehr stark mit Süßwasser aus den Flüssen verdünnt.
Der Salzgehalt kann im Brackwassermeer erheblich schwanken - in der Ostsee zwischen 30 und zwei Gramm pro Liter. Da alle Meeresorganismen auf einen durchschnittlichen Salzgehalt von 35 Gramm pro Liter "geeicht" sind, können viele von ihnen nicht im Brackwasser leben. Mit der Menge aller im Meer gelösten Salze könnte übrigens das gesamte Festland der Erde mit einer etwa 150 Meter dicken Salzschicht bedeckt werden.
(Deutsches Meeresmuseum Stralsund, Geologe Rolf Reinicke).

Mit freundlichen Grüßen Conrad


quelle: "wer-weeiß-was-de"

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