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die situation der frau in den 20ern

Frage: die situation der frau in den 20ern
(3 Antworten)

 
hi ich muss ein vortrag darüber halten wie sich die situation der frau verändert hat nach dem krieg so halt modisc und bla dass sie eben mehr integriert wurde.
könntet ihr mir vllt helfen so schnell es geht?
GAST stellte diese Frage am 05.10.2009 - 21:25


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Antwort von auslese | 05.10.2009 - 21:29
In Schland bzw.
Regierungen mit stärker sozialdemokratischen Strömungen?

 
Antwort von GAST | 05.10.2009 - 22:33
ja genau in deutschland betroffen.....


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680
Antwort von cleosulz | 06.10.2009 - 15:29
Ab 1938 mussten Frauen ein Pflichtjahr im Haushalt oder in der Landwirtschaft machen.
Besuch einer höheren Schule (Gymnasium) war auch „höheren Töchtern“ nicht unbedingt möglich. Frauen sollten einen Haushalt führen können. Eine Berufsausbildung ( z. B. Sekretärin, Köchin usw) war eher die Ausnahme.
Man ging davon aus, dass die Mädchen sowieso bald heiraten und Kinder bekommen und diese großziehen.

Nach dem Krieg fehlten die Männer, die getötet worden waren oder sich in Kriegsgefangenschaft befanden. Die vorhandenen Frauen mussten ihre Arbeit über nehmen (= Trümmerfrauen).
Die Rolle der Frau war trotzdem noch traditionell: Wo ein Mann vorhanden war, bestimmte er. Zwar arbeitete die Frau mit, jedoch nach wie vor bestimmte der Mann.
Dem Mann wurden bis 1977 immer noch diverse Vorrechte eingeräumt, zum Beispiel durfte er bestimmen, ob seine Ehefrau arbeiten geht, aber die Familienrechtsreform erklärte die Ehegatten zu gleichberechtigten Partnern, die alle Erziehungs- und Haushaltsangelegenheiten einvernehmlich zu regeln haben.
Frauen verdienten weniger als Männer. 1955 hieß der Grundsatz zwar „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit“. Doch die gerechte Bezahlung ließ sich nicht umsetzen. Frauen kamen nur in wenigen Fällen bis in die Führungspositionen.
In den 70 er-Jahren erfolgte ein Bildungsumschwung. Frauen wurde der Zugang zu den Hochschulen erleichtert. Auch die Frauenbewegung um Alice Schwarzer war daran nicht unbeteiligt. Auch die Quotenregelung hat hier einiges bewerkstelligt.
Frauen konnten jetzt sogar zur Bundeswehr, auch wenn sie zunächst keinen Dienst an der Waffe leisten durften. Seit 1.1.2001 geht das jedoch auch.

Die Rollenverteilung ist aber immer noch in den Köpfen der Menschen (hauptsächlich der Männer).
Nach wie vor wird eher ein Mann eine Führungsposition erhalten, als eine Frau, vor allem, wenn diese im gebärfähigen Alter ist.

Hier einige Jahreszahlen:
Einführung des Wahlrechts für Frauen in Deutschland: 1919
Schwangerschaftsabbruch (Fristenregelung) seit 1974
Gleichberechtigung: Artikel 3 GG
(Gleichberechtigung v. Mann und Frau auf dem Gebiet des Bürgerlichen Rechts seit 1.7.1958) = u.a. die Wehrpflicht war ausgenommen.
Das Letztentscheidungsrecht des Mannes war weggefallen.
Seit 1977 gilt das Partnerschaftsprinzip (die Frau darf auch ohne Zustimmung d. Mannes Arbeiten, das Aufteilungsprinzip in der Ehe fällt weg = bisher: Er arbeitet, sie sorgt sich um Haus und Hof und die Kinder. Waren sie in Erziehungsfragen uneinig, hatte der Mann das Sagen!
Seit 1977 kann eine Frau ihren Mädchennamen als Familiennamen führen bzw. kann der Name der Frau zum Familiennamen werden bzw. darf sie ihn zum Namen des Mannes anhängen. (Wahl des Familiennamens, bzw. Doppelnamen).
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