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Französisch Facharbeit Sarkozy

Frage: Französisch Facharbeit Sarkozy
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Hallo zusammen!


Mein Facharbeitsthema lautet:
Nicolas Sarkozy, président de la France et son image dans la presse francaise"

Ich würde euch bitten, mir Vorschläge für mögliche Gliederungspunkte zu geben, falls euch welche einfallen!

Ich dachte z.b., dass man es nach Politikressorts untergliedern könnte. Ist das sinnvoll?

Liebe Grüße!
Frage von 92Alex | am 03.10.2009 - 13:32


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Antwort von 92Alex | 03.10.2009 - 18:43
Irgendjemand einen Tipp? :)


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Antwort von johrann (ehem. Mitglied) | 03.10.2009 - 21:26
Ich würde zunächst anfangen mit persönlichen Daten und seinem Werdegang. Seine Wahlversprechen,
wie und mit welchen Mitteln und gegen wen er seinen Wahlkampf gewonnen hat. Jetzt erst se verschiedenen Minister und deren politschen Ressorts. Wie hat er seine Wahlversprechen umgesetzt? Erfolge und Misserfolge, Zeitungsreaktionen (google).
Du kannst immer mal wieder irgendwelche Zeitungsäußerungen einfließen lassen. Dann die aktuellsten Umfragen in der Bevölkerung und seine eigene Einschätzung seiner Position und eventuell Verbesserungsvorschläge.
Wenn du Probleme hast, wenn du auf französisch googlest, melde dich.
Gruß, Ann


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Antwort von 92Alex | 04.10.2009 - 14:17
Hallo!
Vielen Dank!
Vor allem euch für dein nettes Angebot! :)

Ich habe bereits Zeitungen zu Hause, seine Biographie ist schon in Arbeit. Schwierig wird es nur mit den Wahlversprechen, da ich das Thema eigentlich als aktuelles Bild auffasse, ohne Rückblick. Sind nicht Charaktereigenschaften besser für die Arbeit geeignet? Z.b. "was Aussenpolitik betrifft zeigt er sich konsequent und setzt seinen Willen durch"...

Danke nochmals!

Gruß, Alex


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Antwort von johrann (ehem. Mitglied) | 04.10.2009 - 14:52
sicherlich sind die Charaktermerkmale wichtig, doch ist ein wesentlicher Punkt für die Bevölkerung, was von seinen Wahlversprechen umgesetzt worden ist. Denn das ist es ja, was ihr Vertrauen in ihn stärken oder wanken lassen kann. Und das wirkt sich letztendlich auf die Presseberichte aus. Die Meinung der Bevölkerung lässt sich sehr gut an Leserbriefen ablesen. Wenn du die Möglichkeit hast, mal Leserbriefe aus Zeitungen zu finden, könntest du solche mal als Beispiel anführen. A bientôt, Ann


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Antwort von johrann (ehem. Mitglied) | 04.10.2009 - 21:54
Hallo, ich habe mal ein bisschen gestöbert und füge dir mal einen Artikel anbei. Das habe ich bei google gefunden unter dem Stichwort `Leserbriefe zu N.S.`. Gut, das war jetzt eine deutsche Zeitung, aber versuch doch auch mal sowas in französischen Zeitungen zu finden. Und da deine Aufgabe sich ja explizit auf die Presse bezieht ....


Nicolas Sarkozy – der manische Mann
von David Rieff
17.04.2009 - 16.10 Uhr
Der mitunter ungestühme Stil und die schier unerschöpfliche Energie des französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy haben sich erschöpft. Was bleibt, ist der Eindruck von Demagogie und Wirkungslosigkeit.


Nach vier Jahrzehnten ist Frankreich zum integrierten Militärkommando der Nato zurückgekehrt. Mit einem Schlag hat Präsident Nicolas Sarkozy eine der Säulen der französischen Politik und des Erbes von Charles de Gaulle, dem Gründer Sarkozys eigener Partei, umgestoßen. Die Entscheidung entspricht Sarkozys Regierungsstil. Egal, ob er eine Reform des französischen Justizwesens anstrebt, Frankreichs Verwaltungsgebiete neu einteilt, neue Bündnisse der Mittelmeerländer vorschlägt oder ob er Frankreichs ambivalente Außenpolitik, mit den USA auf einer Linie und gleichzeitig nicht auf einer Linie zu sein, zu beenden scheint: Sarkozy ist auf jeden Fall ehrgeizig.

Das Problem ist, dass sich zu viele seiner Entscheidungen als rein symbolisch erwiesen haben, wie die unglückselige Mittelmeerunion; als schlecht geplant, wie die Justizreform, die praktisch von der gesamten Anwaltschaft abgelehnt wird; oder wie die Reform der Verwaltungsgebiete, wo es ihm gelungen ist, nur jene Departements und Verwaltungsbezirke abzuschaffen, die von den gegnerischen Sozialisten regiert wurden.

Die in Sarkozy gesetzten Hoffnungen haben sich nicht erfüllt

Sarkozys persönliche Wahrnehmung des Präsidentenamts ist bislang beispiellos in der Geschichte der Fünften Republik. Er macht kaum ein Geheimnis aus seiner Verachtung für Mitglieder der eigenen Partei. Er lockt Sozialisten wie Kouchner und Rama Yade ins Kabinett. Angesichts des totalen Zusammenbruchs der sozialistischen Opposition kann Sarkozy es sich leisten, seiner Partei eine lange Nase zu zeigen. Würde er erfolgreich regieren, wirkten derartige politische und institutionelle Abweichungen wie ein frischer Luftzug in einer Gesellschaft, deren Institutionen für die Herausforderungen einer multiethnischen und postindustriellen Gesellschaft zunehmend ungeeignet erscheinen. Viele, die Sarkozys Wahlkampf unterstützten, sahen ihn so. Trotz politischer Differenzen wäre Sarkozy für Frankreich, was Margaret Thatcher für Großbritannien war: jemand, der das Land aus der Sackgasse führt und dabei die besten Aspekte des Dirigismus bewahrt, Unternehmern aber endlich Raum zum Wachsen gibt, bei der Kriminalität hart durchgreift und das Bildungssystem reformiert.

Doch regiert Sarkozy nicht erfolgreich. Der manische Charakter seiner Präsidentschaft hat sich erschöpft. Und so gleitet eine Regierung, auf die viele große Hoffnung gesetzt hatten, in Demagogie und Wirkungslosigkeit ab.


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Antwort von johrann (ehem. Mitglied) | 04.10.2009 - 21:56
noch mal eine Frage, musst du die Arbeit in französisch schreiben oder auf deutsch?

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