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Aktionspotential etc.

Frage: Aktionspotential etc.
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Hey,


Ich hab Probleme beim Aktionspotential, Ruhepotential usw...
Schreib ne Klausur & bin in der 12 GK

Kann mir das vielleicht jemand erklären?
Frage von Mischel | am 25.09.2009 - 18:32

 
Antwort von GAST | 25.09.2009 - 18:36
ist
eigentlich übelst easy ist einfach nur das potenzial wenn kein aktionspotenzial ausgelöst wird


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Antwort von Mischel | 25.09.2009 - 18:38
Ja.. aber wie kommt es zu stande und mit den Ionen und alles...

 
Antwort von GAST | 25.09.2009 - 18:47
alsooo gut. es gibt da Motorische endplatten und Sensorische Platten. so.
Ruhepotential is die standardspannung in einer Nervenzelle. Aktionspotential ists wenn die Spannung ein bestimmtes Niveau überschreibtet (Schwellwert). es funktioniert nach dem Alles Oder Nichts prinzip. also: entweder es passiert nichts oder die volle spannung wird benutzt. Wie ne Nervenzelle aufgebaut is erklär ich hier jetzt nicht.
aufjedenfall funktioniert die kommunikation über 2 Zellen so:
Beide Zellen sind nur angenähert. d.h. sie berühren sich nicht. wie also die komunikation? botenstoffe. Die SenderZelle schüttet Botenstoffe aus, die an den Rezeptoren der anderen andocken und da wiederum ein reiz auslösen. Deshalb auch die wirkung von drogen mit ähnlicher botenstoffstruktur.


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Antwort von Dennis_L | 25.09.2009 - 19:45
Aktionspotenzial:
http://abiwillich.de/index.php/Aktionspotenzial

Ruhepotenzial
http://abiwillich.de/index.php/Ruhepotenzial

Depolarisation
http://abiwillich.de/index.php/Depolarisation

Repolarisation
http://abiwillich.de/index.php/Repolarisation

Refraktärzeit
http://abiwillich.de/index.php/Refrakt%C3%A4rzeit


Achja einen Test zu diesem Bereich haben wir auch erstellt, den du online machen kannst.

http://abiwillich.de/index.php/Neurobiologie_Test_1

mfg: Dennis


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Antwort von Mischel | 27.09.2009 - 14:25
Dankeschön :)
Müsste ich jetzt eigentlich hinkriegen !


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Antwort von ninazzz | 27.09.2009 - 14:37
Ruhepotential:
Wird hauptsächlich durch K+ und Na+ bestimmt. Es bleibt durch die Natrium-Kalium-Pumpe unter Verbrauch von ATP konstant (für 2 Kalium-Ionen nach innen, 3 Natrium-Ionen nach außen). Damit sich das Membranpotential verändern kann, muss sich die Membran zunächst im Ruhepotential befinden. In Zeichnungen ist es durch den zunächst geraden Verlauf zu Beginn der Aktionspotenzial-Kurve gekennzeichnet. Im Ruhepotential der Zelle befinden sich vorwiegend negativ geladene Anionen und positiv geladene Kalium-Ionen innerhalb der Zelle. Die Anionen, die nicht durch die Membran diffundieren können, bewirken, dass die Ladung im Zellinneren gegenüber der Ladung außerhalb der Zelle negativ ist. Die Kalium-Ionen können gut durch die Membran diffundieren.
In der Membran befinden sich spannungsgesteuerte Ionenkanäle, die sich öffnen, wenn die Membran depolarisiert wird. Die Depolarisation ist eine passive Erregungsleitung, da eingeströmte Natriumionen die Membran entlang wandern und die spannungsgesteuerten Natrium-Kanäle öffnen. Natrium-Ionen befinden sich vorwiegend außerhalb der Zelle, was bewirkt, dass das Zelläußere gegenüber dem Zellinneren positiv geladen ist. Die Natrium-Ionen können nur schwer durch die Membran ins Zellinnere diffundieren.
Jetzt aber, wenn der Natrium-Ionen-Kanal geöffnet ist, strömen viele Natrium-Ionen aufgrund des Konzentrationsgefälles und der negativen Ladung im Zellinneren ins Zellinnere.
Die Leitfähigkeit der Membran ist also gestiegen.
Ruhezustand: Kalium- und Chlorid-Kanäle geöffnet  diffundieren entsprechend dem Konzentrationsgradienten (Braunsche Molekularbewegung) von hoher zu niedriger Konzentration. Natrium-Kanäle sind geschlossen während Ruhezustand. Da Kalium-Ionen nach außen diffundieren können, wird es in der Zelle immer negativer und außen positiver. Es liegt also für die Kalium-Ionen ein Gleichgewicht vor zwischen Diffusionskraft (die Ionen nach außen treibt) und elektrostatischen Kräften (die Ionen innen zurückhalten). Durch den Leckstrom der Natrium-Ionen nach innen, wird die Ladung positiver. Das ermöglicht es den Kalium-Ionen wieder mehr raus zu diffundieren. Die Natrium-Kalium-Pumpe wirkt dem entgegen.


Aktionspotential:
Zunächst muss sich die Zelle im Ruhepotential befinden.
Die Membran eines Neurons reagiert mit dem Aktionspotential.
Wenn ein elektrischer Impuls die Zelle erreicht, wird das Aktionspotential ausgelöst. Im Ruhezustand der Zelle befindet sich innerhalb der Zelle eine negative und außerhalb eine positive Ladung. Wenn nun also von einer anderen Zelle eine Depolarisation kommt, dann öffnen sich einige Natriumkanäle. Die Na+-Ionen wollen das starke Konzentrationsgefälle ins Zellinnere ausgleichen und werden zudem von der negativen Ladung des Zellinneren angezogen. Deswegen geht es auch sehr schnell, dass die Na+-Ionen aon außen in das Zellinnere diffundieren. Da die Ladung im Inneren der Zelle nun zunehmend positiver wird, diffundieren immer mehr K+-Ionen nach außen, da sie von der außen entstandenen, negativen Ladung angezogen werden und das Konzentrationsgefälle ausgleichen wollen. Um den Prozess zu beschleunigen, werden andere K+-Kanäle geöffnet und der Na+-Kanal wird geschlossen. Gleichzeitig arbeitet auch die Natrium-Kalium-Pumpe und befördert unter Verbrauch von ATP 3 Natrium-Ionen nach außen und dafür 2 Kalium-Ionen nach innen.

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