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Salz in der Suppe

Frage: Salz in der Suppe
(9 Antworten)

 
Kann mir jemand helfen? 100 g Kochsalz werden in einen 500 ml Messkolben gegeben und dann mit Wasser aufgefüllt.
Wenn man dann schüttelt bis sich das Salz aufgelöst hat, sinkt der Wasserstand. WARUM?Warum sieht man das SAlz in der Suppe nicht, schmeckt es aber? Hoffentlich kann mir jemand helfen
ANONYM stellte diese Frage am 22.04.2008 - 21:20


Autor
Beiträge 2018
2
Antwort von youngsql | 22.04.2008 - 21:21
das
Salz löst sich im Wasser auf und die einzelnen atome verschachteln sich, was eine verdichtung bewirken kann -> Volumen sinkt

 
Antwort von GAST | 22.04.2008 - 21:23
weil sich das salzm mit dem wasser verbindet? das is doch auch so bei diesem versuch wo man erbsen un kleinere kügelchen zuammen in ein reagenzglas tut, vorher ist bei nur den großen erbsen ein höherer stand un zusammen mit den kleinen füllen sich die lücken zwischen kleienen un großen erbsen so das alles dichter is un keien hohlräume mehr da sind.. oder so ähnlich..

 
Antwort von GAST | 22.04.2008 - 21:33
frage beantwortet? :)

 
Antwort von GAST | 22.04.2008 - 21:36
fast, warum schmeckt man das salz kann es aber nicht sehen?

 
Antwort von GAST | 22.04.2008 - 21:37
Ein Salz wie NaCl (Natriumchlorid) löst sich gut im Wasser, weil die einzelnen Ionen
(Kationen Na+ bzw. Anionen Cl-)
vom Dipol Wasser gut solvatisiert werden.
Die Gitterenergie entspricht dabei der Hydratationsenthalpie.

Erst mal: Nicht jedes Salz löst sich in Wasser!

Und: Ja: Es hat was mir der Gitterenergie (GE) zu tun - aber nicht nur!

Es gibt sozusagen 3 verschiedene Fälle:
(1) Die Gitterenergie eines Salzes ist kleiner als die Hydrationsenergie: Dann ist das Salz in Wasser immer gut löslich und beim Lösen wird Energie frei, d.h. die Lösung erwärmt sich. (Beispiel: NaOH)
(2) Die Gitterenergie ist VIEL größer als die Hydrationsenergie; dann ist das Salz unlöslich (bzw. schwerlöslich) in Wasser. (Beispiel: $ PbCl_{2}) $
(3) Die Gitterenergie ist ein bisschen größer als die Hydrationsenergie. Dann ist das Salz (meist) trotzdem löslich, weil die Entropie ("Unordnung") steigt. Das Salz ist endotherm löslich, d.h. die Lösung ist kälter als das reine Wasser am Anfang. (Beispiel: KSCN)

 
Antwort von GAST | 22.04.2008 - 21:39
Du schmeckst es, weil du die einzelnen Ionen nicht sehen kannst, sind nen bißchen zu klein. Allerdings können unsere Geschmacksrezeptoren auf diese Ionen ansprechen, je mehr angeregt werden, umso salziger empfindest du das Essen.

 
Antwort von GAST | 22.04.2008 - 21:49
Das liegt darann weil das Salzkorn ja nicht verschwindet. Ein „Salzkorn" besteht aus vielen kleinen Teilchen, die man nicht sehen kann. Kommt ein Salzkörnchen mit Wasser in Kontakt, so bröckeln die kleinen Salzteilchen vom größeren Salzkorn ab.
Man muss sich die Flüssigkeit Wasser so vorstellen, dass zwischen den einzelnen Wasserteilchen „Hohlräume" oder „Lücken" vorkommen. In genau diese Hohlräume „passen"
die aufgelösten Salzteilchen. Sie verschwinden sozusagen in den Lücken und deshalb steigt der Wasserspiegel nicht!

 
Antwort von GAST | 22.04.2008 - 21:55
ich hoffe die mit der ist jetzt deine frage beantwortet.

für die Erzieherinnen und Erzieher: Ein Kochsalzkristall besteht aus Natrium- und Chloridionen (ein Ion ist ein elektrisch geladenes Teilchen). Die unterschiedliche Ladung der Ionen (Na-Ionen sind positiv, Cl-Ionen negativ geladen) führt dazu, dass sich die Ionen anziehen und deshalb in charakteristischer Form zu einem Kristall anordnen.

Auch die Wassermoleküle tragen unterschiedliche Teilladungen (am Wasserstoffatom positiv und am Sauerstoffatom negativ) und deshalb ist es nicht verwunderlich, dass die Wasserteilchen mit den Ionen im Kristall ebenfalls wechselwirken und den Kristall dadurch auflösen können.

Ein Salzkristall löst sich immer vom Rand (genauer gesagt von einer Ecke) aus auf, weil dort die genannten Bindungskräfte im Kristall am schwächsten sind.

 
Antwort von GAST | 23.04.2008 - 14:11
Das Salzwasser kann durch unspezifische Kationenkanäle in die entsprechenden Sinneszellen auf der Zunge diffundieren. Diese Sinneszellen werden dadurch positiver polarisiert. Die Cl--Ionen werden durch die Stützzellen registriert, die direkt mit den Sinneszellen verknüpft sind. Die Sinneszellen wiederum modulieren durch Neurotransmitterfreisetzung nachgeschaltete Nervenzellen, die dann letztendlich einen elektrischen Reiz erzeugen und weiterleiten.

Lange Rede, kurzer Sinn: Wir können Salze nur schmecken, EBEN WEIL sie dissozieren. Im Kristallgitter könnten wir sie garnicht wahrnehmen.
Also ja: wir schmecken nur ne Ionenkombination.


EDIT: verd. HCl... weiß ich nicht, ob das geht, oder ob der saure Geschmack (viel H+) nicht das salzige überdeckt... müsste man ausprobiern

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