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Referat: Das Meininger Theater

Alles zu Johannes Brahms

Musik


Eine Hausarbeit von Carolin Hölzer, Klasse 9/4
Meinigen, die Stadt des Theaters und der klassischen Musik
Die Stadt Meiningen war im ausgehenden und beginnenden 20 Jahrhundert eines der kleinsten Fürstentümer der Zeit. Das Meininger Theater wurde am 17 Dezember 1831 mit der Oper 'Fra Diavolo' von Daniel Francois Esprit (* 29. Januar 1782 in Caen und starb während eines kurzen Aufenthalts der Eltern am 12. Mai 1871 in Paris) eröffnet. Die Erstaufführung von ‚Fra Diavolo’ war am 28 Januar 1830 und fand in Paris statt. Die deutsche Erstaufführung dagegen erst am 3 August 1830 in Berlin. Frau Diavolo war ein Brignant der 1760 geboren wurde und im Jahr 1806 dann nach dem Guerillakrieg mit den Franzosen zusammen erhang wurde. Von ihm und seiner Reise handelt diese Oper.
In der folgenden Zeit verpflichtete man immer mehr Theatergesellschaften (führten Opern und Schauspiele auf) für das Theater. Der Herzog allerdings unterstützte die Gruppen nur wenig finanziell. Im Jahr 1866 übernahm Georg der 2. die Regentschaft in Sachsen- Meiningen und auch die Leitung des Meininger Theaters. Es bildete zwar ein festes Ensemble von Schauspielern, schränkte somit aber auch die Zahl der Opernaufführung ein.
Als der Shakespeare-Übersetzter Friedrich von Bodenstedt als Intendant am Meininger Hoftheater engagiert wurde erhielt das Theater einen sehr eindeutigen Hang zu den Werken von Shakespeares. Das Bestreben Georgs des 2. ging als sogenannte "Meininger Theaterreform" in die Theatergeschichte ein. In dieser wurden dramaturgische, dekorative, philosophische und schauspielerische Elemente zu einem Gesamtkunstwerk vereinigt. Auch die Dekorationen und Kostüme entwarf Georg der 2. Zwischen 1874 und 1890 reiste das Meininger Theater durch ganz Europa da es bemerkenswerte Inszenierungen erreicht hatte. Es gab insgesamt 81 Gastspiele in 37 Städten und spielten von 41 Stücken um die 2887 Aufführungen. Doch im Jahr 1908 holte das Theater ein schlimmes Schicksal ein, denn es brannte komplett aus. Der Meininger Hofbaurat Behlert baute es allerdings wieder auf und so konnte es schon am 17 Dezember 1909 wieder eröffnet werden. Bei dieser wurden die Stücke 'Wallensteins Lager' und 'die Piccollomini' im Wohl damals modernsten Theater Europas aufgeführt. In Wallensteins Lager handelt es um die damalige Kriegssituation, Soldatenleben und über den Fürsten Wallenstein. Er Kapuziner der Wallenstein als Wurzel des Übels betrachtet tritt im 8 Auftritt auf und predigt gegen ihn und das Soldatenleben. Daraufhin jagen ihn die Soldaten weg und versuchen ihn sogar umzubringen. Insgesamt handelt es sich um 11 Auftritte die den weiteren Verlauf der Planung zur Heeresführung in Wien. In die Piccollomini geht es um Graf Octavio Piccolomini `d'Arragona, Herzog von Amalfi, später Reichsfürst, kaiserlicher Kämmerer, General-Feldmarschall, Malteser-Ritter und Träger des Ordens des Goldenen Vlieses. Er wurde am 11 November 1599 als Sohn einer römischen Familie geboren und starb im Jahr 1656. Er war ein General unter Wallenstein und so haben die beiden Stücke einen engen Bezug zueinander.
An der Vorderfront des Hauses schmücken sechs korinthische Säulen mit der Aufschrift "Dem Volke zur Freude und Erhebung" das Theater. Auch die Hofkapelle wurde von Georg den 2. gefördert. Gegründet wurden die 1690. Zu dieser Zeit erfolgt die erste aktenkundige Erwähnung einer größeren Investition zum kaufen von Instrumenten. 1889 begannen nun die ersten großen Konzertreisen der Hofkapelle, so auch in Wien. Die Meininger Kapelle reiste von 1880 bis 1914 in 108 europäische Städte und gab über 371 Konzerte Zeit von 1876 bis 1914.
Durch das erfolgreiche Wirken Hans von Bülows kam dann am 25 Oktober 1885 Johannes Brahms nach Meiningen und spielte dort zum ersten mal offiziell seine vierte Sinfonie. Johannes Brahms wurde in Hamburg geboren und seine Wahlheimat war Wien/Österreich. Er hat zwischen 1881 und 1895 die kleine Stadt an der Werra 15 mal für ein paar tage besucht. Dennoch hat er überall Spuren hinterlassen. Im Oktober 1881 war er also das erste mal zu Besuch in Meiningen. Eigentlich sollte eine Brahms Konzerthalle erbaut werden, doch dies ließ sich nie realisieren. Im englischen Garten von Meiningen kann man noch heute das halbrunde Brahms-Denkmal das an Brahms, Hildebrand und Steinbach erinnert besichtigen. Es wurde von dem Bildhauer Adolf von Hildebrand erbaut. In den folgenden Jahren (das heißt 1885/86) übernahm dann Richard Strauss die Leitung der Hofkapelle. Als Leiter des Klangkörpers trat nach Fritz Steinbach und Wilhelm Berger von 1911 bis 1914 Max Reger in den Dienst ein. Fritz Steinbach war ein Hofkapellmeister der von 1855 bis 1916 im Dienst war. Er führte die Brahmspflege zu seinem absoluten Höhepunkt. Er wurde Brahms Dirigent des Jahrhunderts. Er strebte die Profilierung Meiningens zu einer Brahms-Festspielstatt an. Seinen internationalen Ruf bestärkten die beiden Landesmusikfeste im Jahre 1895 und 1899. danach ging er auf Tournee mit der Meininger Hofkapelle. Die meisten seiner Werke entstanden in Meiningen und so erlebte auch das Meininger Theater seine persönliche Blütezeit noch einmal. nach dem 2 Weltkrieg wurden bedeutende Stücke von Schiller, Kleist, Shakespeare, Richard Strass, Richard Wagner, Max Reger und Johannes Brahms sehr oft gespielt und waren somit Mittelpunkt des Spiel- und Konzertplans.
Maßstabsetzende Inszenierungen für das Theater setzten Stücken wie die 'Dreikroschenoper', 'Napoleon' oder 'Die Hundert Tage' von Christian Grabbe. Christian Grabbe wurde am 11 Dezember 1801 in Detmold geboren und sein Vater war Direktor eines Gefängnisses und seine Mutter stammte aus einem kleinen Dorf. Im Jahr 1987 wurde dann der Grundstein für den Erweiterungsbau des Meininger Theaters gelegt und dieser wurde so auch 1991 abgeschlossen. Im Theater befindet sich ein Chorsaal, ein Ballettsaal, ein Orchesterproberaum, eine Probebühne, Repetitionsräume und eine zweite Probebühne (Georgies Off) die auch als Aufführbühne verwendet wird. Diese wurde am 8 Februar 1991 bereits eingeweiht. Vier Jahre später dann ein weiteres Werkstättengebäude neben dem Theater (Schlosserei, Malsaal, Tischlerei, Werkstätten, Büros, Bühnenbildner und Graphik.

Wagners Ring in Meiningen:
Den Mittelpunkt der 10. Meininger Theaterwoche 2001 bildeten die vier Premieren von Wagners Ring der Nibelungen. Der Grund dafür war die historische Beziehung, da das Meininger Theater schon zu Lebzeiten Wagners schon sehr viele Beziehungen zu ihm geknüpft hatte (Mitwirkung Meininger Hofkapelle. Auf etwa 41 Aufführungen von Wagners Werken kann das Theater nun schon zurück blicken. Die war Anlass genug dafür das auch viele Museen in Meiningen sich nun damit beschäftigt. Für das besonders interessante Unterfangen der vier Premieren sind nicht zuletzt der Wiener Bildhauer und Maler Alfred H. zuständig.
Richard Wagner ( * 22 Mai 1813 † 13 Februar 1883) war ein sehr berühmter Komponist und nicht nur das, sondern auch ein Dramatiker. Er hatte stets die Gegenwart vor Augen und dahinter stand die Zukunft als ein Ideal. In Wagners Nibelungen Ring handelt es sich laut Aussagen um „alles“ das heißt er handelt von der Entstehung der Welt bis hin zu ihrem Untergang. Dazwischen geht es um Machtbesessenheit, kranke Weltordnung und Besitzgier. Die Konsequenz des Ringes ist das ein Weltuntergang unausweichlich ist. Aus der Musik des Ringes kann man heraus hören das es mit einem Leben in einer besseres und neueren Welt weiter geht in der die Liebe die Herrschaft haben soll. Und nun etwas mehr zur Gegenwart. Die erste Spielzeit stand unter dem Motto: „Stadt im Theater“. So spricht man hier auch nicht von einer Stadt mit Theater sondern einem Theater mit Stadt. In der zweiten allerdings will das Meininger Theater etwas mehr in die Ferne schweifen. Im Jahr 2004 und 2005 hat man sich vorgenommen Kunst und Utopie zusammenzuführen. Einem gewissen Todestag will das Theater in der Theaterwoche im Juni 2005 widmen.
Der Intendant Res Bosshart wurde in der Schweiz geboren und ist dort aufgewachsen. Er arbeitete von 1994 bis 2001 im Meininger Theater und war als Dramaturg beschäftigt. Seit 1998 sitzt er im IETM (informal European Theatre Meeting. Barbara Masson ist die Operndirektorin, Christian Brey der Marketingdirektor, Klaus Dieter Grosse der Künstlerische Betriebsdirektor und Regina Schwabe die Verwaltungsdirektorin. Christian Whiele der Ausstattungsleiter wurde 1968 in Hamburg geboren und ist seit 2003 Ausstattungsleiter des Meininger Theaters. Detlef Nicolmann dagegen ist technischer Direktor und wurde in Görlitz geboren. Er trat in Jahr 2000 als Werkstattleiter ein und im Jahr 2001 wurde er zum technischen Direktor ernannt. Markus Baisch ist der zuständige Chordirektor in Meiningen und 1969 in Stuttgart geboren. Er ist seit 2003 nun schon in Thüringen und ist einer der erfolgreichsten Dirigenten 2003. Ralf Fiedler ist der Chefdramaturg 1961 im Allgäu geboren. Er ist seit 2003 Dramaturg in Meiningen. Davor war er an mehren städtischen Theatern tätig, unter anderem auch in Berlin. Weimar und Kassel. Sebastian Baumgarten ist wurde in Ostberlin geboren und ist einer der jüngsten Regiesseure in Deutschland. Er arbeitet am Meininger Theater seit 2002. Und zuletzt noch die Direktorin des Puppentheaters. Hier handelt es sich um 50 jährige Maria C. Zoppeck. Sie wurde in Leipzig geboren und ist seit 1987 hier tätig. Das Meininger Theater wird bestimmt noch viele Erfolge verbuchen können und viel Theatergeschichte schreiben.
Quellen: verschiedene Internetseiten wie z.b. www.das-meininger-theater.de und Lexikaas (Bertelsmannlexikon von A-Z und Jugendlexikon)
Inhalt
Die Geschichte über das Meininger Theater in Thüringen!
"Meinigen, die Stadt des Theaters und der klassischen Musik" (1440 Wörter)
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03.10.2004 von unbekannt
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